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Hundeforum Der Hund
Jackson

Panische Angst nach Dachlawinen

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Hallo Leute,

ich hoffe ich bin hier richtig? Ich weiß im moment nicht weiter. Diese Woche sind etliche Dachlawinen runtergegangen und Jackson hat panische angst bekommen. Er will nur noch raus und wenn es nach Hause geht, zieht er mich weg.

Diese Woche sind die ganzen Lawinen runtergekommen und es fing damit an. Das er dann angst hatte und zitterte. Wir wohnen ja fast unterm Dach und es krachte gewaltig.

Was soll ich denn nun tun? Sobald es ihm besser ging und er sich beruhigt hatte ging die nächste runter und heute die letzte.

Danke schon mal für eure Hilfe!!!

Völlig ratlos bin

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Die Angst ist ja nicht ganz unberechtigt.

Ich würde einfach trotzdem mit ihm gehen - da muss er dann eben durch. Du bist der Chef, und du sorgst dafür, dass nichts passiert.

Es bleibt dir ja auch nichts anderes übrig - er muss ja raus!

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Er will ja raus, aber nicht wieder rein :-) Und wenn er drin ist, ist er ängstlich. Horcht in jedem Zimmer und guckt doof und geht wieder ins Schlafzimmer oder folgt mir. Ich schicke ihn dann ins Schlafzimmer auf seinem Platz.

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Wie ist denn Jacksons Hörvermögen insgesamt noch so?

Jackson ist ja nu nicht mehr der Jüngste... Wenn er allein im Schlafzimmer ängstlich ist, würd ich ihm wohl gestatten, mit zu folgen.

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Er hört auf einem Ohr noch gut, auf dem anderen nicht mehr so. Ich weiß echt nicht mehr was ich machen soll. Er kommt im Schlafzimmer am besten zu Ruhe.

Versteht mich doch nicht falsch!!!!

Er ist nicht ängstlich im Schlafzimmer, er ist da ängstlich wo die Lawinen runter gekommen sind, praktisch überall, aber gerade im Schlafzimmer fühlt er sich wohl sicherer.

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Ich kann da leider keinen Tipp da ich ja noch keinen Hund habe, aber ich weiss wie es war als meine Kinder klein waren die bekamen auch immer Panik und da ein Hund ja noch besser hört und man ihn es nicht erklären kann finde ich es sehr natürlich das er so reagiert.

Vielleicht geht es ja beim Hund wie beim Kind ganz viel schmusen toben etc damit er viel abgelenkt ist und merkt du bist bei ihm. Außerdem habe ich in der Zeit lauter TV oder Musik angehabt damit das mit der Lawine nicht ganz so bedrohlich rüber kam. Würde ihn so oft es geht in deiner Nähe erlauben zu sein. Er weiss gewiss das er sich auf dich verlassen kann.

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Du kannst mal versuchen ihm eine Höhle zu bauen, ihn dort aber nicht reinschicken, sondern sie ihm im Schlafzimmer lediglich anbieten. Meine Angsthunde haben dadurch die Möglichkeit sich zu verstecken und nicht panisch zu werden, Panik verhindert ja, dass sie überhaupt noch mitbekommen, ob eine "echte" Gefahr besteht. In der Höhle bleiben sie "offen" und dann wird es vl besser?!

Lieben Gruß, Nanette

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Ich werde es mal versuchen. Ich weiß ja das er auch früher komisch war wo er nicht so alt war. Aus irgendwelchen Gründen wollte er damals nie bei uns spazieren gehen. Also Hund ab ins Auto und dann woanders hingefahren, das habe ich ein paar Tage so gemacht bis er wieder bei uns Gassi ging.

Das gleiche Theater war, wenn der Nachbar geschlachtet hat, Jackson hat den Weg gemieden oder bei Gewitter er ging eine Woche einen bestimmten weg nicht her. Aber diesmal ist es irgendwie anders.

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Er will ja raus, aber nicht wieder rein :-)

Ach, entschuldige, habe zu schnell gelesen.

Höhle ist gut, bekommt meine Fricka auch zu Silvester.

Hunde werden anders im Alter. Berta hatte nie Angst vor irgendwas, aber seit ihr Gehör nachgelassen hat, traut sie sich z. B. nicht mehr an Müllautos vorbei. Ich vermute, dass sie Lärm nicht mehr richtig zuordnen kann, vielleicht hallt es auch und ist deshalb einfach schwer erträglich.

Wenn man auf einem Ohr schlechter hört als auf dem anderen, kann man auch nicht mehr erkennen, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt. Vielleicht irritiert ihn auch das!

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Ihr beide werdet das schon wieder hinkriegen :yes:

Wie geht´s ihm denn sonst so?

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