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Hundeforum Der Hund
Miley

Ständiges Bellen der Nachbarhunde

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich habe ein kleines Problem. Bzw. eigentlich ist es nicht mein Problem und ich sollte mich wohl raushalten. Das fällt mir allerdings doch recht schwer.

Meine Nachbarin und ihr Ehemann haben zwei Hunde. Den ersten haben sie mit ca. 3 Jahren aus dem Tierheim geholt (vor ca. 1 Jahr). Sie hatten mit ihm das Problem, dass er nicht alleine bleiben kann und ständig bellt. Also haben sie sich nach einigen Monaten einen Welpen dazu geholt, der jetzt so in etwa 7 oder 8 Monate alt sein müsste, weil sie dachten, dass das Bellen dann aufhören würde. Hat natürlich nicht geklappt.

Es ist so, dass meine Nachbarin und ihr Mann meist den ganzen Tag arbeiten sind. Die Hunde sind dann bei der Mutter, die unter mir wohnt.

Und dort bellen die Hunde die ganze Zeit nur rum. Die Mutter ist wirklich eine nette Frau, die ganze Familie die im haus wohnt ist wirklich sehr nett. Aber mit den Hunden klappt es halt nicht so. Die Hunde bellen, die Frau schreit, die Hunden bellen noch lauter.

An den meisten Tagen ist es so, dass die Hunde zwischendurch immer mal wieder bellen. Das ist ja noch ok, da hab ich nix gegen. Jeder Hund bellt mal, ich hab ja selber einen.

Aber gestern war wieder einer der ganz extremen Tage. Die Hunde haben stundenlang nur gebellt.

Am Abend bin ich dann mit der Nachbarin spazieren gegangen (wir gehen abends immer zusammen mit den Hunden). Und ich war wirklich sauer. Das hab ich ihr auch gesagt. Ok, ich geb zu, dass ich vielleicht doch ein wenig "überreagiert" habe, im Nachhinein tut es mir auch leid, dass ich so unfreundlich zu ihr war. Aber irgendwann liegen die Nerven einfach blank.

In 10 Wochen habe ich meine Abiturprüfungen und ich muss wirklich sehr viel lernen. Schon alleine diese Tatsache stresst mich sehr. Wenn ich dann aber versuchen will zu lernen und die Hunde bellen Stundenlang, dann kann ich mich einfach nicht konzentrieren und bin dann auch sehr gereizt.

Sie meinte dann nur von wegen "Ja, dann müssen die Hunde halt wohl weg.... wenn die hier keiner will.... so ist das mit nem Hund aus dem Tierheim, da weiß man ja nie was der vorher erlebt hat...... da kann ich ja jetzt auch nix ändern.... der arme Hund.... es gibt ja auch nicht genug Hunde in den Heimen..." usw.

Ok, der Hund (der jüngere ist noch nicht ganz so schlimm) ist jetzt ungefähr 4 Jahre alt. Klar ist es schwer dem beizubringen alleine zu bleiben, aber es ist doch nicht unmöglich, oder? Es kostet sicher sehr viel Zeit und Geduld, aber schaffen kann man es doch.

Ich hab ihr gesagt, dass sie sich vielleicht mal einen Trainer ins Haus holen sollte, aber sie meinte nur, dass das nichts bringt, weil der Rest der Familie sich eh nicht an das hält was der Trainer sagt.

Gut, das kann ich nachvollziehen. Bei meiner Familie ist es nicht anders. Ich lasse meine Hündin auch nicht mehr mit denen alleine, weil die nur blödsinn im Kopf haben ;)

Aber trotzdem kann sie doch wenigstens versuchen ihrem Hund beizubringen, in ihrer Wohnung alleine zu bleiben, oder?

Sorry, ist etwas lang geworden...

Aber ist es denn nicht verständlich, dass mir das wirklich auf die nerven geht? Wie gesagt, wenn ein Hund zwischendurch mal bellt ist das ja kein Thema, aber ununterbrochen????

Es geht mir vorallem darum, dass ich zum Lernen Ruhe brauche. Es geht hier nicht einfach nur im irgendeine Klausur für die ich lernen muss, sondern um eine Prüfung, die mir sehr sehr wichtig ist.

Hat jemand von euch vielleicht eine Idee, wie ich meine Nachbarin auf freundliche Art und Weise davon überzeugen kann sich Hilfe zu holen? Das kann doch nicht ewig so weiter gehen.

Oder denkt ihr, dass ich übertreibe?

Gruß, Miley

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Hallo,

ich glaube Dir, da ich selbst so ein ähnliches Problem hatte.

Wenn die Hundebesitzer nichts dagegen tun wollen/können, dann hast Du leider die schlechtesten Karten.

Hättest Du vielleicht jemanden, der mit diesen Hunden trainieren könnte? Ich weiß, es ist eine der ungünstigen Lösungen. Besser wie nichts!

Vielleicht könnten die die Hunde zu einem Tiersitter bringen, wenn sie die alleine lassen müssen.

Vielleicht hätte jemand in Deinem Bekanntenkreis Interesse?

Weiß momentan nichts anderes!

Gruß Christa

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(bearbeitet)

Nimms mir nicht übel, mein erster Rat an dich: Besorg dir Oropax.

Ich kann verstehen dass du schwerst genervt bist. Aber das Problem wird sich nicht von jetzt auf gleich erledigt haben, lernen musst du aber trotzdem, also schau zu dass du deine Ohren dicht kriegst ;)

Einem Hund das Bellen zu unterbinden ist heftig schwierig. Unser Fluffy ist auch so ein Kläffer, wenn er sich freut bellt er, wenn ihm was nicht passt bellt er, wenn er spielt bellt er....Zum Glück bewohnen wir ein Eigenheim.

Heftig schwierig ist es ja dann, wenn man jetzt unbedingt für Ruhe sorgen muss, dann ist man ja selbst so angespannt, das überträgt sich auf den Hund und der reagiert wiederum mit bellen. Ein Teufelskreis ;)

Ich finds eigentlich ganz richtig so dass die Hunde nicht gezwungen sind den ganzen Tag allein zu bleiben sondern bei der Mutter bleiben können. Schwierig eben nur, wenn die Mutter sich absolut nicht belehren lässt. Versuch ihr doch mal einen DVD Tip unterzujubeln (ich bin grad heftigst begeistert und kanns einfach nur jedem empfehlen) von Anita Balser (HTS) In der Muttersprache des Hundes, diese zwei DVDs.

Vielleicht ist es ja doch nicht aussichtslos. Weil wenn man dieses Gefühl erstmal verstanden hat was Anita sehr gut rüberbringt, dann klappts auch einen Hund zur Ruhe zu bringen. Wer weiß, kann ja sein dass das sehr gut ankommt.

Es geht ja nämlich nicht vorrangig darum dem Hund das Bellen abzustellen, sondern zur Ruhe zu bringen. Ist nämlich auch nicht so toll für den Hund den ganzen Tag auf 180 zu sein. Kommt der zur Ruhe erledigt sich das Bellen gleich mit.

Versuchs halt mal, wir Hundehalter müssen doch zusammenhalten, nicht wahr? :D

LG,

Tati

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Das hab ich ihr auch schon vorgeschlagen (mit dem Tiersitter). Aber sie meinte, dann könnte sie die Hunde ja auch gleich zu ihrer Mutter bringen (Die Mutter von der oben die Rede ist, ist die Mutter von dem Ehemann). Das würde ja dann auch nichts nützen.

Mir geht es auch nicht nur darum, dass Ruhe im Haus ist (das natürlich auch), mir geht es auch um die Hunde. Ich meine, es gibt doch da anscheinend ein Problem. Ich habe zwar keine Erfahrung mit Hunden, die nicht alleine bleiben könne, ich habe das Problem Gsd nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es dem Hund wirklich Spaß macht stundenlang zu bellen. Es ist doch irgendwie Stress für den Hund, oder nicht?

Klar, wenn die Hunde "weggeschafft" werden, so lange die Nachbarin selber nicht im Haus ist, dann hab ich meine Ruhe. Aber das löst ja das eigentliche Problem nicht.

Naja, ich hoffe aber dass sie jetzt nicht allzu böse auf mich ist....

Wir werden wohl heute Abend wieder spazieren gehen (zumindest hat sie bis jetzt noch nicht abgesagt), vielleicht sollte ich mich entschuldigen.

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Heftig schwierig ist es ja dann, wenn man jetzt unbedingt für Ruhe sorgen muss, dann ist man ja selbst so angespannt, das überträgt sich auf den Hund und der reagiert wiederum mit bellen. Ein Teufelskreis ;)

Ich finds eigentlich ganz richtig so dass die Hunde nicht gezwungen sind den ganzen Tag allein zu bleiben sondern bei der Mutter bleiben können.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=49638&goto=965819

Unsere Beiträge haben sich grad wohl überschnitten ;)

Es ist ja so, dass das Theater nur dann ist, wenn die Hunde entweder ganz alleine, oder eben bei der Mutter sind. Wenn meine Nachbarin zu Hause ist, dann ist Ruhe.

Das mit der DVD wäre vielleicht einen Versuch wert. Mal sehen. Danke fü den Tipp.

Hab schon überlegt, ob ich für die nächsten Wochen einfach woanders lernen könnte. Aber ich bisher fällt mir nicht ein wo :(

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Hallo,

entschuldigen würde ich mich allenfalls wegen dem Tonfall (falls der daneben war), jedoch nicht für die Sache selbst.

Bitte um Verständnis für Dich, dass zurzeit Deine Nerven blank liegen und auf etwas Rücksichtsnahme.

Vielleicht kann sie zumindest vorübergehend die Hunde woanders unterbringen, wenn sie selbst nicht zu Hause ist.

Lieber Gruß Christa

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Mir fällt gerade nur eine Sache ein, die man ohne Risiko kurzfristig versuchen kann: Bachblüten

Zumindest halten sich die Kosten da im Rahmen und ich habe bereits von mehreren gehört, die Bachblüten einsetzen um dem Tier etwas Stress zu nehmen. Ich halte es auch nicht für DIE Lösung, aber ich denke gerade auf der homöoptischen Ebene läßt sich oftmals viel erreichen.

Eigene Erfahrungen hab ich damit noch nicht gemacht, allerdings wär ich nicht abgeneigt es einfach einmal zu versuchen.

Vielleicht solltest Du gleich die Unterlagen dazu googeln und Deiner Nachbarin in die Hand drücken ;)

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Hallo,

die Hunde bellen also auch, wenn sie bei der Mutter sind, die schreit sie dann an. die Hunde bellen weiter.

Das ist für mich ein unpassendes Zuhause. Keiner scheint Hundeverstand zu haben. Es ist totaler Blödsinn, dass ein Hund aus dem Tierheim verkorkst und nicht mehr zu ändern ist. Wenn ihm keiner sagt, wo es langgeht, wenn dann noch fehlende Auslastung dazukommt, hat er doch keine Chance, das gewünschte Verhalten zu zeigen. Das ist für alle Beteiligten Dauerstress pur.

In 10 Wochen wirst du keine Lösung finden, daher ist der Vorschlag mit Oropax gar nicht so schlecht.

Vielleicht kannst du deine Nachbarin dazu bewegen, die Hunde in einer Hundestagesstätte unterzubringen.

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Hunde die zu oft bellen, sind meistens nicht ausgelastet. Ich würde dieser Nachbarin anbieten, einen Gassi-Geher zu nehmen, einen Schüler, der vielleicht mit den Hund radelt. Ein Hund, der sportlich ausgelastet ist, ist meistens auch ein ruhiger Hund.

Gruß Wassermaus

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Hallo,

die Hunde bellen also auch, wenn sie bei der Mutter sind, die schreit sie dann an. die Hunde bellen weiter.

Das ist für mich ein unpassendes Zuhause. Keiner scheint Hundeverstand zu haben. Es ist totaler Blödsinn, dass ein Hund aus dem Tierheim verkorkst und nicht mehr zu ändern ist. Wenn ihm keiner sagt, wo es langgeht, wenn dann noch fehlende Auslastung dazukommt, hat er doch keine Chance, das gewünschte Verhalten zu zeigen. Das ist für alle Beteiligten Dauerstress pur.

In 10 Wochen wirst du keine Lösung finden, daher ist der Vorschlag mit Oropax gar nicht so schlecht.

Vielleicht kannst du deine Nachbarin dazu bewegen, die Hunde in einer Hundestagesstätte unterzubringen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=49638&goto=965865

Da kann ich eigentlich nur zustimmen.

Das in 10 Wochen keine Lösung in Sicht ist, ist schon klar ;)

Wollte damit auch nur verdeutlichen warum mich das sooo sehr aufregt.

Hundetagesstätten gibt es in der Nähe leider nicht. Aber ich glaube sie wurde die Hunde auch nicht in eine geben wollen. Ist ja das Gleiche wie mit Hundesittern, hab ich ja oben schon angesprochen.

Gruß, Miley

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