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Hundeforum Der Hund
Melisande

Leben mit Megaösophagus & Myastenia gravis

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe Andrea,

habe heute mit Gießen Kontakt aufgenommen um unter anderem die Zeitpunkte der Tabletteneinnahme abzuklären.

Komme eben vom "Spaziergang". Woran merke ich, dass ich die Laufzeit verlängern kann?

Emma ist in der Hinterhand nie weggebrochen. Sie hatte im letzten Jahr 3 Kreuzband-OP. Eigentlich haben wir sie das ganze Jahr geschont und KG gemacht. Ende des Jahres, eigentlich hätte sie schon bis zu 45 min. laufen dürfen, wurde sie in der Hinterhand immer unsicherer und überkötete. Die Tierklinik (Klinik am Sandpfad) sagte, Emma hätte neurologische Ausfälle.

Wenn ich nun spazieren gehe, läuft sie die ersten Minuten super, dann höre ich, das ihre Hinterhand immer mehr schleift (überkötet). Wie weit geht Ihr? Bis an die Schmerzgrenze?

Ende letzten Jahres waren wir mit Emma dann noch bei einem Oesteopathen. Die Behandlung hat Emma gut getan. Wir haben immer noch Kontakt und er meinte, gerade mit der Diagnose Myastenia gravis wäre eine Behandlung gut.

Folgendes hat er gemailt:

Es ist wichtig sehr schnell am Erhalt der Körperwand-Muskulatur zu

arbeiten, also zb Wasserlaufband. Dann sollte der Muskelstatus

immer unter Kontrolle bleiben und man muss eben gezielt Übungen machen,

wenn es Bereiche gibt die durch Atrophie auffallen. Das zeigen wir Ihnen

dann natürlich auch für den Hausgebrauch. Wichtig ist weiter auch die

Osteopathie, weil Sie Emma helfen wird das Gleichgewicht aller

körperlichen Zusammenhänge und Strukturen besser zu erhalten.

Hat jemand Erfahrung mit dergleichen? Wie merken wir im Wasserlaufband, wann es Emma nicht mehr gut tut?

Grüße

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Huhu,

ich denke das mit dem Wasserlaufband ist echt ne sehr gute Idee und wenn mein Spike in Wasser ginge würde ich das auch mal versuchen.

Es gibt meiner Meinung nach nichts besseres für den erhalt der Muskulatur wie das Wasserlaufband.

Wenn du die Möglichkeit hast mach es.

Ich habe am Angang, also kurz nach der Diagnose gemerkt, das Spike wenn es zu viel wurde sich immer wieder hingesetzt hat und dann sind wir auch auf dem schnellsten Weg nach hause gelaufen.

Am Anfang bin konnte ich ca 10 Minuten mit ihm laufen. Ich habe es dann ganz langsam gesteigert.

auf ca ne halbe Stunde.

Heute laufen wir meistens so in etwa eine 3/4 Stunde und das reicht ihm föllig aus.

Es gibt Tage, da gehen ihm die Hiterbeine weg aber das ist heute nur noch ganz selten.

Ich versuche ihn so normal zu behandeln wie möglich, außer, der ich keine1,5 oder 2 Stunden mehr mit ihm lauf.

Bei Spike wird es schlimmer und er wird wacklig oder bleibt sogar ganz stehen, wenn es um die -15 Grad ist oder wenn der Sommer da ist und es das so 25 Grad ist, dann merke ich das er oft einfach nur hinter mir her dümpelt und das er den Kopf hängen läßt.

Was hat Gießen denn zu der Gabe von den Medi´s gesagt.

Wenn ein Hund sich gut auf die Medikamente eingestellt hat, kann er im normal Fall recht gut damit Leben, ich achte zwar immer sehr auf Kleinigkeiten aber im großen und Ganzen ist es OK, außer das Spike sehr viel sabbert aber damit kann man auch leben.

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Nachdem wir nun wirklich gute Tage hatten, heit Emma seit den frühen Morgenstunden, nach der ersten Gabe der 1/2 Tablette Mestinon sehr starken Durchfall. Beständig muß sie raus und drückt mittlerweile nur Tropfen heraus. Außerdem ist sie wieder mehr verschleimt im Mund.

Habt Ihr auch solche Tage? Plözliche Symthome auf das Medikament?

Sie hat das Medikament heute morgen um 6:00 Uhr nüchtern bekommen.

Was wäre, wenn Sie Mestinon nicht verträgt?

Gießen hat sich nach endlosen Tagen gestern gemeldet. Sie möchten keine Erhöhung und Gabe 3x am Tag.

Grüße

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Huhu,

es gibt bei dieser Krankheit immer gute und schlechte Tage.

Es dauert manchmal Monate, bis der Körper sich wirklich so richtig

auf die Medis eingestellt hat.

Vielleicht kannst du j auch mal hier http://www.myasthenia-gravis.de/ nachlesen.

Das ist ein Forum ganz speziel für MG.

Dort bin ich auch zu finden und dort gibt es auch gute Erfahrungsberichte.

Du brauchst Geduld und Ruhe.

Bitte nicht aufgeben und immer positiv denken.

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Liebe "Tröte", Danke für Deine aufmunternden Worte. Sie haben genau ins Herz getroffen. Ich bekomme immer Panik, wenn es Emma nicht gut geht und wir kleine Rückschritte haben. Wir haben schlimme 1 1/2 Jahre hinter uns und sind von einer Krankheit, von einer OP in die nächste gerutscht. Meine Souveränität ist dabei auf der Strecke geblieben.

Werde in dem Forum mal schauen

Liebe Grüße

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Glaube mir ich habe auch sehr lange gebraucht, bis ich mit dieser Krankheit meines Hundes umgehen konnte.

Ich weiß wie es dir geht. :knuddel :knuddel :knuddel :knuddel :knuddel

Ich weiß aber auch, das ich ohne dieses tolle Forum hier und den tollen Usern heute noch nicht dort wär wo ich jetzt bin.

Wenn ich helfen kann bin ich gerne für dich da.

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Hallo Ihr Lieben,

Emma geht es gut. Am Donnerstag geht es das erste Mal wieder ins Wasserlaufband. Hoffe, das der Therapeut sie nicht überfordert.

Weswegen ich aber schreibe. Wie füttert Ihr Eure Hunde? Ich füttere momentan ein Trockenfutter von Hills, möchte aber in bälde wieder Barfen. Wie ich aber nun gehört habe, gibt es Futterbestandteile, die nicht mehr gehen, z.B. Öl.

Grüße

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Ich freu mich sehr, das es deiner Hündin zur Zeit recht gut geht. =)=)=)=)=)

Zum Barfen kann ich dir leider nichts sagen.

Spike bekam schon immer Trockenfutter und das hab ich nach Ausbruch der Krankheit nicht geändert.

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Februar 2016: Magendrehung Okt. 2013 – Feb. 2016: Diverse Impfungen, Entwurmungen und Behandlungen von Schnittwunden u.a. Wunden z.T. auch mit Antibiotika   August 2016: Ankunft bei mir – erste oberflächliche Untersuchungen ergaben keine Auffälligkeiten, außer sehr schlechte Zähne, die man im Auge behalten sollte August 2016 – Februar 2017: In der Folgezeit immer wiederkehrender Durchfall, Fressunlust – diverse Kotprofile brachten keine Erkenntnisse. Hin und wieder leichtes humpeln – vorläufige Diagnose: Probleme im Schultergelenk (links), ggf. auch Hüfte – mehr wäre mit Röntgen zu erkennen gewesen, war damals aber aufgrund ihrer Angst schlicht nicht möglich bzw. nur unter Narkose – für solche Maßnahmen war mir das Humpeln aber nicht akut genug Durchfall und Fressunlust waren durch den Versuch vieler verschiedener Futtersorten irgendwann im Griff Februar 2017: Beginn mit Verhaltenstherapie wegen einiger „Probleme“, die wir allein nicht hinbekommen haben. Im Zuge dessen wurde die Schilddrüse gecheckt – leichte SDU! Seitdem bekommt sie Forthyron (aktuell 2xtgl. 500 mcg), die Werte sind verbesserungswürdig, aber nicht völlig aus dem Rahmen März 2017: Abszess an der linken vorderen Pfote – Behandlung mit Zugsalbenverband und später Antibiotikum, war sehr langwierig. Nachdem ich Esmi mit OP „drohte“, schwoll die Pfote ab und sie lief wieder ohne Probleme. Nunja… März 2017 – August 2017: Immer wieder große Blutbilder und Schilddrüsenwerte gecheckt – immer alles in Ordnung bis auf die Eosinophilen Granulozyten – die waren von Anfang an immer erhöht September 2017: Wieder Abszess an der linken vorderen Pfote – Behandlung wieder mit Zugsalbenverband November 2017: Verdacht auf Harnwegsinfekt, weil sie plötzlich anfing, nachts ins Wohnzimmer zu pieseln: Harnuntersuchung ohne Befund – keine weitere Behandlung 05.03.2018: Wieder Abszess an der linken vorderen Pfote – Zugsalbenverband 09.03.2018: Blut im Urin – Verdacht auf Harnwegsinfekt: Behandlung mit Antibiotikum – damit war die Pfote natürlich wieder in Ordnung – Blut im Urin blieb allerdings 16.03.2018: Nochmal großer Blutcheck mit großem MMK-Test: Ergebnis – Ehrlichiose und Anaplasmose, beide Titer aber bei 1:40 19.03.2018: Pfote ist wieder dick – Zugsalbenverband. Außerdem Röntgen: Diagnose: großes undefinierbares Gebilde im Bauchraum, Spondylose in der gesamten Wirbelsäule – sehr akut laut Röntgenbild, Luftgewehrkugel im Nacken 21.03.2018: Ultraschall des undefinierbaren Gebildes und Blase: Verdacht auf Milztumor und Blase sieht auch nicht gut aus 22.03.2018: Operation des Milztumors, der sich letztlich als ungefährliche Verklebung, vermutlich infolge einer unsachgemäßen Milzentfernung bei der damaligen Magendrehung, Untersuchung der Blase, Probenentnahme Durch die mit der OP verabreichten Antibiotika ist die Pfote in den Folgetagen wieder in Ordnung 23.03.2018: Diagnose: Urothelkarzinom, nicht operabel  03.04.-04.04.2018: OP-Narbe entzündet: Behandlung mit Spüllösungen 06.04.2018: Fäden ziehen 16.04.2018: OP-Narbe wieder entzündet: Behandlung mit Spüllösungen und Antibiogramm 19.04.-26.04.2018: Behandlung mit passendem Antibiotikum und Spüllösungen 18.05.2018: Entzündete Stelle am Schwanz: Behandlung mit Jodlösung und Prurivet 21.05.2018: Kontrolluntersuchung, weil keine Besserung und Urlaub „droht“, daher wieder Antibiotikum zur Sicherheit 29.05.2018: im Urlaub: Neue entzündete Stelle am Schwanz: Behandlung im Urlaub mit Jodsalbe und Prurivet, Antibiotikum ist alle – klappt gut und heilt wieder ab 01.06.2018: Kontrolluntersuchung beim TA – alles gut gemacht! 14.06.2018: Schon wieder ist die vordere linke Pfote dick – wieder Zugsalbenverband Heute: Abszess eröffnet – viel Eiter, Blut und kleine „Stücke“, die auf irgendwas pflanzliches schließen lassen (Granne, Dorn, Stock o.ä.), das da schon länger drin ist   Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich noch machen soll. 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