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Der Hund
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Vorbereitung auf den Schutzdienst

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Hallo ihr Lieben, :klatsch:

wie sind eure Erfahrungen im Hundeverein? Ich habe ein Hunderudel kennen gelernt, bestehend aus Rottweilermutti +6 Welpen, Rottirüde, und Schäferhündin . Der Besitzer hat das Rudel aber sowas von im Griff, beeindruckend. Er schaffte es in wenigen Stunden mir die anfängliche Angst zu nehmen die ich hatte. Immerhin meine Hündin dabei mit 2 fremden Hündinnen, Rüden + Welpen. Er hatte ein Auge auf seine Hündin gerichtet wie sie auf meine Lena regiert. Völlig stresslos. Meine Lena verhielt sich den Welpen gegenüber neutral, und auch mit beiden Hündinnen kein Problem. Mir wurde ein kurzer Einblick in Hundeausbildung gezeigt und ich war tief beeindruckt. :respekt: Frank arbeitet mit seinen Hunden an Schutzdienstausbildungen, der Rüde hat wohl schon einige Prüfungen bestanden und wird zum Teil als Therapiehund in Kindergärten eingesetzt, wohl gemerkt. " Ein Rottweiler ", ein gestandenes Kerlchen.

Er meint, meine Hündin hätte ein geniales Sozialverhalten, wäre lernbegierig und würde über den nötigen Grundgehorsam verfügen um dort auf dem Hundeplatz mit einzusteigen. Dort werden eigentlich nur Dovermann, Schäferhund und Rottweiler trainiert. Ich war stolz wie Oscar auf meine Hündin.

Aber Huskys sind doch nun absolut keine Wachhunde und Schutzhunde, dass weiss er auch. Ich würde Lena doch niemals dazu bringen wollen auf Kommando anzugreifen. Hm, oder hab ich da eine total falsche Vorstellung von derartigen Hundeplätzen?

Wie sind eure Erfahrungen? Anschauen werd ich mir das Mal. Ich arbeite gerne mit Lena und such eigentlich ne Truppe bei der wir uns" beide" wohl fühlen .

Liebe Grüße

Marina

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Hallo Marina,

so ganz weiß ich jetzt nicht was Deine Frage ist :D

Möchtest Du wissen, ob man einen Husky zum Schutzhund ausbilden kann?

So könnte man es zumindest mit der Überschrift "Vorbereitung auf den Schutzdienst" verstehen. ;)

Oder bezieht sich Deine Frage auf die Erfahrungen anderer User in Bezug auf Hundeplätze die Schutzhundedienst machen?

LG Steffi und Danu

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Hallo,

eigentlich möchte ich gerne eure Erfahrungen zum Thema Hundeplatz lesen. Meine Hündin soll natürlich als Huskymix nicht in den Schutzdienst, aber uns wurde angeboten an den Übungsstunden teilzunehmen.

Liebe Grüße

Marina

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Hallo Marina,

wie wäre es, wenn Du einfach (ohne Hund) mal zu dem Übungsplatz hinfährst und Dir das Training ansiehst.

Wenn ich daran denke, wie mein erster Trainingskurs vor Jahren bei einem

Ausbilder, der auf einem reinen Schäferhundplatz Ausbildung anbot, gelaufen

ist, dann schüttelt es mich noch heute.

Meiner Meinung nach sollte man mehrere Trainingsstunden als Zuschauer

auf einem Hundeplatz verbringen und auch mit den Leuten reden, bevor man sich für einen Platz bzw. Trainer entscheidet.

Wichtig ist vor allem der Vergleich mit den anderen Vereinen. Solange ich

die Unterschiede nicht kenne, kannst Du nicht sagen, ob dieser Verein ideal

für Dich und Deinen Hund ist.

Such Dir einen Platz, wo auf die Rasse Deines Hundes in der Ausbildung

eingegangen wird, wo Du Dich wohl fühlst und Du jederzeit einen Ansprechpartner hast, der Deine Fragen gerne beantwortet.

Schau, ob in dem Verein jemand ist, der dieselbe Hunderasse hat wie Du und

frag, wie er/sie zufrieden sind mit dem Training.

Ausserdem solltest Du Dich fragen, was Du genau mit Deinem Hund machen willst. Grundkurse, Möglichkeit für Hundesport, Agility, Flyball, Fährten,

Führkurse (Stadttraining) ......

Wie ist das Preis/Leistungsverhältnis dort. Monatlicher Preis - wie oft findet

das Training statt. Sind die Trainingszeiten für Dich ideal? Wie weit hast Du

bis zu dem Platz? Gibt es Trainingspausen (Winter/Sommerpause)?

Werden von den Mitgliedern des Vereins Arbeitsstunden gefordert? Ist es

ein Verein oder eine Hundeschule? Gibt es Möglichkeit zu Einzelstunden, falls

erforderlich? Wie sind die Trainer ausgebildet?

Ich persönlich schau auch darauf, wie sich die Hunde eines Trainers verhalten

d. h. ich mag es nicht, wenn ein Hund ängstlich geduckt neben jemandem läuft (weist auf rabiate Erziehungsmethoden hin). Hund und Herr/Frauchen

sollten gemeinsam Spass haben auf dem Platz!

Cony

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Hallo Conny,

das sind gute Anregungen die du mir gegeben hast. Ich hab bisher ja nur Frank als Trainer mit seinem Hunderudel kennen gelernt, war beeindruckend mit wieviel Freude und Eifer die Hunde schwanzwedelnd bei der Sache waren obwohl sie bei Fehlverhalten recht heftigst zurecht gewiesen wurden. Werd mir mal in Ruhe die Umgangsmethoden dort anschauen. Jedenfalls mit Druck und absoluter Härte werde ich bei Lena nichts. Wir waren mal vor Jahren in einem Crashkurs wo es lautstark und recht ruppig zur Sache ging. Nachdem meine Hündin nur noch zitterte wollte ich heulend nach Hause fahren, heute weiss ich, dass es eher meine Angst und mein Zittern war.Ich steh persönlich nicht hinter dieser Art von Ausbildungsform. Mutter Theresa nannte mich der Hundeausbilder der ebenfalls Rettungshunde und Schutzhunde ausbildete. Ich bevorzuge da mehr die ruhige, konsequente Art.

Franks Rottis sind es gewohnt dass sie ruppig angepackt werden, fehlverhalten werden nicht geduldet und in Hundesprache gelöst. Er ist der absolute Chef bei seinen Hunden, und so spurten die auch. Ich hatte nicht in einer Sekunde das Gefühl dass sie Angst vor ihm hatten, eher Respekt und Achtung. Ich werd mir mal alles in Ruhe anschauen, öfter mal hinfahren. Würd mich schon freuen hier einen Verein zu finden wo wir beide gerne arbeiten.

Liebe Grüße

Marina

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Hallo Marina,

genau gesagt bin ich sehr skeptisch gegenüber Hunde-Erziehung, die mit

Gewalt stattfindet.

Auch der Schutzhundausbildung für Hunde von Privatleuten stehe ich skeptisch gegenüber. Welcher Privatmann braucht wirklich einen Hund, der

auf Befehl andere Menschen beisst?

Die meisten Hunde fühlen instinktiv, was zu tun ist, falls ihre Menschen wirklich angegriffen werden.

Vom Husky ausgehend denke ich, dass ein Grundgehorsamskurs immer gut

ist und dann würde ich mit dem Hund etwas machen, dass seinem Bewegungsdrang entgegenkommt (Laufen neben dem Fahrrad her langsam

aufbauen) und ausprobieren, ob Dir und Deinem Hund Turnierhundesport oder Agility liegen.

Meinst Du wirklich Du und Dein Hund könnten jemals glücklich werden auf

einem Platz, den Du schon mal unter Tränen verlassen hast. Dein Bauchgefühl hat Dir eigentlich schon die Antwort gegeben.

Cony

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(bearbeitet)

Hallo Marina,

da fällt mir gerade noch ein Spruch ein von meinem ersten Hundetrainer, der

einen 6 Wochen Kurs für Hundeausbildung angeboten hatte (vor ca. 15 Jahren)!

Er referierte über die Bratpfannen-Technik. Auf unsere Frage, was das denn

sei, antwortete er:

Ich kann alle meine Hunde einzeln vom Futternapf abrufen. Wer nicht spurt

bekommt eins mit der Bratpfanne über - das merken die sich schnell.

Mich schüttelt es heut noch, wenn ich daran denke! ?!?

Man sollte immer hinterfragen, wie ausgebildet wurde, wenn man einen Hund

eine Unterordnung laufen sieht, den Besitzer entweder abgöttisch anschauend

- jedoch in Demutshaltung laufend oder den Hund, der bei jeder Bewegung

des Haltes mehr kriecht als läuft.

Meine Hunde sollen immer gerne zu mir kommen und Freude an der Ausbildung haben.

Jeder Ausbilder, der einen Hund misshandelt, um schneller ans Ziel zu kommen ist ein Tyrann und kein Hundeliebhaber.

Marina - schau Dich genau um und Du wirst sicher was finden, wo es Dir und

Deinem Hund Spass macht zu üben.

Cony

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Hallo Marina und Cony,

grundsätzlich finde ich es schon mal toll, dass der Trainer seine eigenen Hunde, mal egal welcher Rasse, gut erzogen hat und das auch zeigen kann. Das ist nämlich keine Selbstverständlichkeit.

Nur was ER mit SEINER Art zu arbeiten mit SEINEN Hunden schafft, muss nicht zu Deinem Wesen und zur Art Deines Hundes passen. Du bist ein Indicvviduum und Dein Hund auch. Es ist in den Vereinen, speziell in jenen, die sich auf Gebrauchshunderassen spezialisiert haben, oft so, dass sie eben EINE Methode kennen und nur SO geht das. Wenn nicht, dann bist Du Mutter Theresa oder bekommst noch bösere Titel.

Das heißt aber nicht, dass ALLE so sind. Es gibt sie noch, die Hoffnungsschimmer im Gebrauchshundesportbereicht. Ich GLAUBE auch fest daran.

Trotzdem würde ich Dir einfach raten, schau Dir dort erst mal viel an. Stelle viele Fragen, fahre noch mal zu anderen Vereinen und Hundeschulen, bevor Du mit Haut und Haaren dort einsteigst.

Manche Menschen haben ein natürliches Gefühl dafür, was für ihren Hund okay ist und was nicht. Andere nicht. Dazu müsste ich Dich besser kennen, um Dir zu raten, was das beste für Euch ist.

Für mich ist immer GANZ entscheidend folgendes: Macht ein Hund etwas nur

1) weil er weiß, dass es sonst gleich weh tut oder Druck gibt

2) weil er Spaß daran hat, das zu tun, was von ihm gefordert wird

DAS ist für mich entscheidend und danach würde ich mir einen Trainer aussuchen.

Wünsche Dir viel Glück.

Liebe Grüße

Anja

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Ja Conny,

werd ich tun, da kannste sicher sein.Lena hat auch einen eigenen Instinkt wenn Gefahr droht. Mir kommt es darauf an, dass wir Spass zusammen haben. Sie springt und läuft gerne. Gehorsamsübungen werden spielerisch mit Freude ausgeführt und so soll es auch bleiben. Ich will keinen Hund der auf Abruf jemanden anfällt. Aber wie gesagt, erstmal schaun und dann urteilen.

Liebe Grüße

Marina

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@ Bärenkind. So seh ich das auch. In der Hundeschule vor Jahren hatte Lena sicher Angst, da kann mir einer erzählen was er will. Ich hab mir damals gedacht, dass kanns nicht sein es muss auch anders gehen. Mit sehr viel Feingefühl, Konsequenz und den Bedürfnissen meines Hundes gerecht zu werden, habe ich jetzt eine Hündin die absolut Klasse sozialisiert ist, sensibel und vorsichtig reagiert und für meine Verhältnisse gut hört. Ich möchte einfach mit Freude vielleicht auf Gleichgesinnte stossen die gerne mit Hunden arbeiten.

Schaun wir mal.

Erstmal

liebe Grüße

Marina

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