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Hundeforum Der Hund
adam67

Tumor im Rachenraum, bitte helft mit Infos und Erfahrungen

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe Hundefreunde,

unsere Hündin (Ada, Collie, 13 J.) verlor in den letzten 2 Monaten an Gewicht, es wurden alle möglichen Untersuchungen gemacht, aber es kamen nur erniedrigte Leukozyten und erhöhte Leberwerte (besonders AP) heraus. Sie hatte bis dato auch ungebremste Lebensfreude und schien keine Schmerzen zu haben (wurde auch beim Neurologen und Orthopäden gecheckt).

Am Freitag hörte sie denn plötzlich auf zu fressen und nach einem Tag auch zu drinken. Wir sind dann sofort zum TA, wo sie auch zuvor behandelt wurde.

Es wurde ein Geschwür im Rachenraum entdeckt, dass sie beim Essen und Trinken stört. Der Charakter dieser Geschwulst müßte abgeklärt werden möglichst schonend (wie kann man das erreichen, per Tumormarker/Bluttest oder muß eine Biopsie unter örtl. Betäubung gemacht werden)

unsere wichtigsten Fragen:

1) kann man bei Hunden mittels Tumormarker feststellen, ob sie Krebs hat und wenn ja, welche Tumormarker sind das genau (der Tierarzt meinte das wäre bei Hunden schwierig)?

2) Wie kann ich den Hund umfassend ernähren. Habe es mit Reis mit Möhren (püriert und mit guten Ergänzungen: Vitamine/Elemente/Omega3-/6- versetzt). Wie habt ihr gefüttert, wenn der Hund nicht selbst schlucken konnte o. wollte?

3) sollten wir die Geschwulst (nach Biopsie) entfernen lassen? Denn so kann sie ja nicht auf Dauer weiterleben?

Vielen Dank und liebe Grüße,

Adam67

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Wenn der Tumor operabel ist, dann den Tumor entfernen lassen, keine Biospsie.

Wenn die Hündin bereits stark ab genommen hat, kann man davon ausgehen, dass der Tumor bösartig ist.

Ich würde vorher noch ein Röntgenbild von der Lunge machen lassen, ob Metastasen vorhanden sind.

Tumormarker sind wirklich zu ungenau beim Tier.

Liebe Grüße

Rosalie

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Hallo liebe Hundefreunde,

unsere wichtigsten Fragen:

1) kann man bei Hunden mittels Tumormarker feststellen, ob sie Krebs hat und wenn ja, welche Tumormarker sind das genau (der Tierarzt meinte das wäre bei Hunden schwierig)?

2) Wie kann ich den Hund umfassend ernähren. Habe es mit Reis mit Möhren (püriert und mit guten Ergänzungen: Vitamine/Elemente/Omega3-/6- versetzt). Wie habt ihr gefüttert, wenn der Hund nicht selbst schlucken konnte o. wollte?

3) sollten wir die Geschwulst (nach Biopsie) entfernen lassen? Denn so kann sie ja nicht auf Dauer weiterleben?

Vielen Dank und liebe Grüße,

Adam67
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=49712&goto=968238

Hallo Adam,

ad1)

Tumormarker wie in der Humanmedizin sind in der Tiermedizin leider nicht etabliert.

da gibt es keine meines Wissens keine Möglichkeit.

ad2)

evt Flüssig? Da gibt es Fertigprodukte beim Tierarzt.

evt intravenös über einen zentralen Zugang über einige Tage.

ad3)

wenn operabel ist es wahrscheinlich die beste Option: OP

Lg

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Hallo Adam,

unsere damals 6jährige Hündin hatte ein Sarkom im oberen Zahnfleisch. Es war sehr schnellwachsend und wir sind frühzeitig in die Klinik gefahren. Es wurde sofort entfernt und eingeschickt, mit der Option daß bei erwiesener Bösartigkeit noch einmal tiefer ins gesunde Gewebe nachgeschnitten werden muß.

Genauso ist es geschehen. Sie ist drei Tage in der Klinik geblieben und dann hatte ich von dort Spezialfutter für die nächste Zeit.

Bei den Nachuntersuchungen hat sich ergeben,daß sie noch eine Strahlenbehandlung brauchte. Auch das hat sie gut überstanden und hat eigentlich die ganze Zeit nicht viel,aber genug gefressen.

Damit war für uns die Behandlung abgeschlossen. Sie hat danach noch fast 7 Jahre gelebt ohne daß der Krebs Metastasen gebildet hatte.

Ich wünsche Euch auch einen guten Verlauf.

LG

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