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Hundeforum Der Hund
Zotti

Der Geschichten-Thread zu meinen Hunde- & Pferdefotos

Empfohlene Beiträge

Schubs!

Dein Thread sollte nicht einschlafen. Du hast zuviele "Zuhörer".

Also weiter!!!

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Ja, ich möchte auch, dass es weiter geht. :)

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ich warte auch sehnsüchtig :)

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ich auch!!

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Petra wir haben Entzug!!! :motz::D:D

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Ich würde auch gern wissen, wie es weiter geht.

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Wo ist Petra bloß??? :(

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Tut mir leid :redface

Hier war jede Menge los und bis nach Ostern wird es wohl noch heftig bleiben.

Wann geht es weiter Petra.

Erfroren seid ihr ja nicht(sonst würdest du uns deine Geschichte ja nicht erzählen können).

Monschau kenn ich..... ich war auf jeden Fall mal da.....denkst du ich komm drauf wann und warum.... :think:

Gibt es dort zufällig eine Burg, in der eine Jugendherrberge ist?

Na ja, egal.

So ein besinnliches Fest. Ich bin echt neidisch. :)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=49799&goto=1012371

Ja, eine Burg mit Jugendherberge gibt es dort und eine Senfmühle :)

Ich geh jetzt mal neuen Text suchen :D

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Etwa eine Stunde später kam tatsächlich ein Schneepflug. Die Scheiben waren auch langsam frei. Aber, unsere Batterie „orgelte“, die Kälte schaffte sie arg. Doch dann gab sie sich einen Ruck und die Zündung sprang an. Wir setzten uns hinter den Schneepflug. Es war etwa Mitternacht wie wir Zuhause ankamen. Saskia schlief tief und fest auf dem Rücksitz. Jürgen trug sie ins Haus und ich brachte sie vorsichtig ins Bett. Den Hundis hing ihr Bäuchlein auf dem Boden, sie verschlangen ihr Futter fast mit Napf. Dann musste ich noch mal raus um die Pferde zu versorgen. Auf mein rufen rollte eine große Schneewolke auf mich zu, ich war eingenebelt. Aufgeregt schnaubend bremste die Schneewand vor mir. Ich brachte jedes Pferd in seine Box und füllte die Futtertröge, brach ihnen das Eis auf ihren Wassereimern auf.

Zufriedenes mahlen der Pferdemäuler hallte mir entgegen. Ruhe und Zufriedenheit.

Ich beeilte mich mit dampfender Wärmflasche in mein Bett zu kommen.

Ein Wochenende später fuhren wir zur „Krippana“, an der deutsch/belgischen Grenze gelegen.

http://www.ardenner-center.net/start.php?lang=de&rub=1

Saskias Augen staunten. Aber es ist auch beeindruckend was es da zu sehen gibt. Sicherheitshalber hatten wir die Hunde nicht mitgenommen, aber es wäre kein Problem gewesen wie wir erlebten.

Am 23. Dezember feierten wir das erste Mal in unserer neuen Heimat „Lüttenweihnacht“. Durch den Schnee, die Einsamkeit, war es schöner wie jemals zuvor. Und trotzdem hatte ich Heimweh.

Bevor wir wieder ins Haus gingen stand ich vor der Stalltüre und schaute in die dunklen Tannen des nahen Waldes. Sie gaben etwas heimeliges rüber, aber ebenso wirkten sie bedrohlich. Mich schüttelte, ich bekam eine Gänsehaut. Schnell wandte ich mich ab und flüchtete in den beruhigenden Lichtschein des Hauses.

Unser erstes Heiligabend in der „Schneifel“. Schneifel ist die Abkürzung für „Schnee-Eifel“. Wie zutreffend das ist durften wir ja schon feststellen.

Den Vormittag verbrachte ich mit Vorbereitungen. Den Baum hatte ich am Abend zuvor geschmückt. Das ist auch immer nett. In vielen Jahren gehörten ein paar Gläschen Rumtopf dazu. Jürgen und ich naschen von den Süßigkeiten und horchen das Saskia nicht in die Weihnachtstube schneit.

Ich hatte gehört in unserer kleinen Kirche sollte es einen weihnachtlichen Kindergottesdienst geben. So marschierten wir um 14 Uhr dahin. Es war schön, aber ich hatte es mir anders vorgestellt. Keiner von uns war böse zum Kaffeetrinken wieder Daheim zu sein. Um 17 Uhr holte ich an diesem Tag die Pferde rein und versorgte sie.

Dann schob ich die bei uns zum Heiligabend gehörende Pute in den Ofen. Wenn das erledigt war schlich ich mich in die erste Etage ins Wohnzimmer und spielte Christkind. Sprich: ich ließ das Glöckchen hell bimmeln.

Ein gepolter auf der Treppe, wieder stille. Saskia die vorsichtig in Zeitlupe die Klinke runterdrückt. Und dann war es soweit. Der Heiligabend ist da. Saskias Augen funkeln im Kerzenlicht, ungläubig schaut sie über ihre Geschenke, wirkt verlegen.

Hach, waren das noch schöne Zeiten!

Nachdem alles ausgepackt und bewundert wurde gehe ich mit den Hunden raus. Das ist gut, so kann ich meine Tränen verbergen, ich sentimentales Muttertier...

Später fallen wir über das Weihnachtsessen her.

Kugelrund und vollgefuttert lassen wir uns zurückfallen. Doch es heißt wieder aufraffen, das schlimmste Chaos beseitigen. Dann wird es gemütlich. Wir sitzen im Weihnachtszimmer, Saskia spielt mit ihren Geschenken, bezieht uns mit ein. Wir hocken auf dem Boden und lachen, es ist schön. Obwohl wir fast platzen findet die eine oder andere Nascherei in unseren Bäuchen platz.

Wenn uns langsam die Augen zu fallen geht es noch mal raus in den Stall. Die Hunde toben noch eine Runde durch den Schnee, die Pferde bekommen ihre Möhren oder dicke Rüben. So fallen wir alle zufrieden in unsere Betten.

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Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr liefen meist sehr beschaulich ab. An einem Weihnachtstag geht es nach Duisburg, liebe Verpflichtungen rufen.

Ansonsten ist es ruhig. Kein Wecker der mich wegen Saskias Schule aus dem Bett holt. Jürgen musste zu der Zeit mangels Aufträge auch kaum weg.

So strolche ich bei der weißen Pracht dreiviertel des Tages mit den Hunden durch die Wälder. Um die Pferdis brauchte ich mir keine Sorgen machen. Sie bekamen zu festen Zeiten ihr Futter, hatten über Tag im Schnee große Heuhaufen zum knabbern und ansonsten auch viel Spaß an dem weißen Element. Nur reiten war bei der Menge Schnee leider unmöglich.

Ich freute mich auf den Jahreswechsel. Das erstemal seit unserer Pferdezeit das wir ihn ohne Besucher verbringen würden.

Einen Tag vorher schickte ich Jürgen los Unmengen einkaufen. Wer das alles essen sollte war mir später auch nicht so ganz klar. Silvestermorgen begann mit einem sehr ausgeprägtem Frühstück. Den Hunden fielen bald die Augen aus dem Kopf. Dann machte ich mich an die ersten Vorbereitungen. Ich kochte und schmückte, schmückte und kochte. Nachmittags gab es für die Hunde eine große Waldrunde. Um 19 Uhr versorgte ich die Pferde und nun konnte der gemütliche Teil beginnen. Wir spielten alberne Spiele, gossen Blei, warfen Luftschlangen und machten Blödsinn. Dabei hauten wir uns die Bäuche voll. Im Hintergrund ließen wir den Fernseher laufen um den Jahreswechsel nicht zu verpassen.

Als der Count Down begann verzogen wir uns mit einer Flasche Sekt in den Stall. Bitterkalt war es, ein eisiger Wind fegte durchs Land. Aber im Stall war es heimelig. Eine fremde Katze schnurrte um unsere Beine, bekam auch was von den gesammelten Tierlecker ab. Beim Anstoßen auf das neue Jahr zwischen unseren Tieren wünschte ich uns in Gedanken Liebe und Frieden.

Neujahr keimte in mir der Gedanke den nächsten Jahreswechsel mal ganz anders zu verbringen. Mit unseren Ponys an der Hand die Essen und Trinken in ihren Packtaschen tragen sollten wollte ich mit Saskia, Jürgen und den Hundis den nächsten Miniberg erklimmen. Das hatte ich doch auch in den Büchern von Lise Gast gelesen, das wäre toll.

Doch nun kehrte erst mal das normale Leben mit all seinen Höhen und Tiefen wieder ein.

Den restlichen Winter rum zu bekommen war nicht einfach. Er zog sich, uns ging das Heizmaterial aus. Dann froren meine Wasserleitungen ein.

Nein, es machte keinen Spaß mehr. Finanzielle Probleme türmten sich da arbeitsmäßig nicht viel lief.

Saskia kam in der neuen Schule nicht zurecht. Die Landmädel besaßen mehr wie Ellebogen die sie auch rigoros einsetzten, das kannte Saskia nicht. Immer öfter hatte sie „Bauchschmerzen“ und weinte. Ich wand mich an den Lehrer, konnte nichts erreichen. Es war für uns alle eine Zeit der Qual.

Dann, Anfang April, siegte die Sonne gegen den Schnee, wir alle atmeten auf. Meine Pferde zwickte der Frühling, sie tobten an der Leine und auf der Weide, zeigten die tollsten Bocksprünge. Shubani, Zylanca und Zamila wurden gedeckt. Unsere Ziegen bekamen Nachwuchs und somit ein neues, größeres Gehege.

Saskia fing sich auch ein bisschen und schleppte uns zwei kleine Katzenwelpen an. Hach, das Leben, es bewegte sich wieder was!

Ende April feierte Saskia ihren Geburtstag. Viele Kinder waren eingeladen. Das Thermometer zeigte 30 Grad, alle sprangen in kurzen Höschen rum.

Am 7. Mai werde ich wach. Grell fällt das Morgenlicht in mein Gesicht. Nanu, denke ich, das hast du so ja noch nie erlebt?!?!.

Ich schälte mich aus dem Bett und wankte ans Fenster. Und schwupps, war ich hellwach. Mit offenem Mund starrte ich ungläubig nach draußen. Blauer Himmel, Sonnenschein. Aber auf der Erde lagen mindestens 30 cm Schnee!!!!! Ich konnte und wollte es nicht glauben. Wo war ich hier nur hingeraten?

Das weiße Zeug hielt sich geschlagene drei Tage bevor der Frühling zurück kehrte. Doch viele Blumen und Saaten waren verfroren, ebenso die Blüten der Obstbäume, womit die Hoffnung auf eine gute Ernte damit vergessen war.

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