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Hundeforum Der Hund
Zotti

Der Geschichten-Thread zu meinen Hunde- & Pferdefotos

Empfohlene Beiträge

Super es geht weiter.

Esse jetzt schnell was und dann lese ich hier weiter. :)

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Danke Jenny :D

Boh, mir ist so kalt und ich bin soooo müde...

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Kein Wunder nach diesem Schrecken heute im Pferdestall.

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Ich muss aber leider noch weiter wenigstens jede Stunde raus gucken, denn 1x äppeln ist zu wenig.

Wenn das nicht wäre hätte ich mich jetzt glaube ich unter mein dickes Oberbett auf die Couch verkrochen und was nettes gelesen. Am besten mit Wärmflasche und heißem Kaffee oder Kakao :kaffee:

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Der Sommer wurde schön.

Wir erkundeten zu Fuß und mit dem Auto unsere neue Heimat, versuchten Kontakte zu anderen Hunde- und Pferdemenschen zu knüpfen. Das war allerdings nicht so einfach wie am Niederrhein.

Jürgens Geschäft wollte und wollte nicht anlaufen, was uns sehr bedrückte.

Den Sommer verbrachte ich mit Saskia und den Hunden fast nur am Stausee in Arzfeld.

Wir genossen das. In den heißen Sommernächten baute ich mit Saskia unser Zelt auf der Weide auf. Wir schleppten riesige Steine ran und bauten uns damit ein Lagerfeuer. Da saßen wir nun in lauen Nächten um unser Feuer auf Strohballen. Schlappi und Pünktchen mit leuchtenden Augen, jeden Schatten beobachtend, dabei. Die Pferde kamen immer mal wieder angeschlendert um zu schauen was wir da treiben und unser Zelt niederzumachen weil sie sich mit einem Bein in den Schnüren verhedderten. Romantisch war es. Jürgen verzog sich lieber ins Haus, „Natur“ ist nicht so sein Ding.

In diesem Sommer sattelten Saskia und ich oft die Pferde um durch die Wälder zu streifen, die Hunde immer dabei. Es war tatsächlich viel Natur was wir erlebten, mein Haus sah ich in dem Sommer selten von innen.

Im August hörte ich von einem Wurf Katzen den der Besitzer ersäufen wollte. Ich setzte alle Hebel in Bewegung, konnte 4 von den 6 Katzenbabys vermitteln. So landeten die zwei übrigen bei uns. Somit hatten wir nun 4 Kätzchen.

Der kommende Winter und Weihnachten mit Jahreswechsel ging identisch rum wie der vorhergegangene. Ich ging nicht den nächsten Miniberg bezwingen.

Im Frühjahr wurden gesunde Füllen geboren.

Nun sollte nur Matala gedeckt werden. Auf dieses Fohlen war ich sehr gespannt!

Saskia konnte ihre Aki leider nicht mehr reiten, sie war über das Pony hinausgewachsen. Eine Weile nahmen wir Aki und Henry noch als Begleitpony beim reiten mit. Aber es war für die Pferdchen nichts halbes und nichts ganzes. Obwohl es uns alle sehr traurig machte trennten wir uns von ihnen. Wir wählten gut aus. Sie kamen zu einer Sachkundigen Familie mit kleinen Kindern und bekamen dort wieder eine sinnvolle Aufgabe.

Saskia war natürlich besonders traurig. Doch sie sollte ein Pony passend zu ihrer Größe bekommen was sie ein bisschen aufmunterte. Allerdings lag sie mir schon längere Zeit in den Ohren das sie auch gerne einen Hund für sich hätte. Na, warum eigentlich nicht?

Sie wollte gerne einen Golden Retriever oder Labrador. Das konnte ich ihr aber ausreden. Denn wenn sollte sie einen Hund führen dem sie zumindest kräftemäßig gewachsen war sollte mal Not am Mann sein. So gab ich ihr ein Hunderassenbuch und ließ sie unter den Voraussetzungen wählen.

Sie entschied sich für einen Westi. Okay, damit konnte ich leben. Wir durchforsteten Fachzeitschriften und schrieben den VDH an. So kam Saskia zu ihrem „Rocky“. Ich übertrug ihr die volle Verantwortung für dieses kleine Kerlchen (und beobachtete mit Argusaugen wann ich diplomatisch eingreifen musste). Ich durfte aber feststellen dass das Leben mit unseren Tieren Saskia sehr viel Verantwortungsbewusstsein und Wissen mitgegeben hat so das ich kaum Handeln musste.

Aber weiter suchten wir nach einem Pony für Saskia. Das war nicht leicht. Papiere waren uns in dem Sinne egal, doch musste das Pony einen gesunden Körperbau und Charakter haben, ebenso wie einen gewissen Ausbildungsstand. Wir fuhren unsere Reifen platt um dann im benachbartem Luxemburg ein Pony zu finden. Goldie!

Ein sehr hübsches Stütchen. Beim Probereiten seeeeehr brav. Einige Tage später holten wir sie ab.

Tja, und wie das so geht, auch olle Pferdeleute fallen rein. Hübsch war sie, aber brav? Wohl eher beim Verkäufer runtergespritz, was aber weder an Augen noch sonst wie zu erkennen war. Mein Kind hatte sich schon in dieses Pferdchen verliebt, verbrachte wie zu Akis Anfangszeiten mehr Zeit auf dem Boden wie dem Pferderücken und blieb hartnäckig.

Viele Stunden verbrachte ich mit Saskia nun in der Krankenhaus – Ambulanz wegen verstauchter Gliedmaßen, eingedrückter Rippen oder was auch immer. Doch Saskia strahlte und meinte: „Mama, die krieg ich hin!“ Was sollte ich machen? War ich doch genauso verrückt wie meine kleine Tochter.

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Och Mensch, das ist echt nicht toll.

Hauptsache die Kolik ist überstanden und tritt nicht mehr auf.

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Ich will es hoffen Jenny.

100% ist es noch nicht, drum geh ich jetzt jede Stunde gucken was er macht.

Meine Tierärztin ist aber auch heute abend und in der Nacht zu erreichen wenn noch was ist!

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Spannend weiter.

Hat Saskia die Stute "hinbekommen"?

Dann hoffe ich, das der Kolik-Anfall vorbei ist.

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Rocky hatte sich prima eingelebt und verstand sich super mit Schlappi und Pünktchen.

Eines Tages in diesem Sommer stach alle drei der Hafer!

Wie die irren sausten sie mit Schalk in den Augen über unser Grundstück, auf das Feld gegenüber. Die Ohren waren wohl auf Durchzug gestellt, kein Rufen kam an. Sie zogen mit neckischem Grinsen im Gesicht ihre Kreise immer größer und waren bald nicht mehr zu sehen. Uns wurde mulmig. 30 Minuten warteten wir, nichts. Dann kam Schlappi mit strahlenden Augen und hechelnder Zunge und schmiss sich auf seine Decke. Wir rannten raus und riefen wieder nach Pünktchen und Rocky, nichts.

Jürgen fuhr mit dem Auto los um sie zu suchen. Ich rief unseren Jagtaufseher an um ihn zu bitten uns bescheid zu geben wenn er die beiden sieht und nicht auf sie zu schießen. Dann rief ich mehrere Tierheime an und bat um Benachrichtigung sollten solche Hunde bei ihnen landen.

Doch mein Telefon blieb still. Nach drei Stunden kam Jürgen erfolglos zurück.

Noch war es hell. Ich sattelte mit Saskia die Pferde und wir ritten durch den Wald um die Bande zu suchen. Aber nach zwei Stunden gaben auch wir auf.

So saßen wir am Telefon und hingen unseren Gedanken nach. Plötzlich bimmelte das Telefon. Wir sahen uns an und keiner traute sich im ersten Moment abzuheben. Wenn ich so was im Fernsehen gesehen habe regte ich mich immer furchtbar auf und fragte ob die uns für dumm verkaufen wollen. Aber es scheint eine Tatsache zu sein, man bekommt eine „Ladehemmung“!

Jürgen schaffte es bevor das Klingeln aufhörte. Er fragte und sagte unverständliches Zeug, legte auf. Dann guckte er uns an und sagte nichts (wie im Fernsehen...) .

Saskia heulte fast los, ich schrie ihn böse an, er solle doch endlich was sagen.

Das tat er dann auch. Etwa 13 Kilometer entfernt wären ein großer Hund mit schwarzen Punkten und ein kleiner weißer Hund lustig und wie selbstverständlich durch ein offenes Gartentörchen marschiert. Dort saßen die Anrufer vor der Haustüre auf ihrer Bank. Die Hunde hätten sich wie selbstverständlich neben sie gesetzt, sie angestuppst um gestreichelt zu werden

Dabei hätten die Leute bemerkt das die Hunde eine Marke mit Telefonnummer am Halsband trügen und daraufhin angerufen....

Jürgen warf sich ins Auto, Saskia und ich saßen wie erstarrt in der Küche. Dann kam Jürgen zurück, machte die Klappe des Kombis auf und heraus sprangen munter und fidel Pünktchen und Rocky! Im vorbeilaufen grinste Pünktchen mich mit dem typischen Dalmatinergesicht an, ich hätte ihm fast...

So eine Bande! Sie fielen über den Wassernapf her und dann auf ihr Kissen in seelige Träume, sich keiner Schuld bewusst welche Sorgen sie uns bereitet haben.

So etwas ist weder vorher noch nachher jemals passiert. Keine Ahnung was das sollte...

Saskia hatte mal wieder einen Abflug von ihrer Goldi getan. Ich stützte sie damit Saskia ins Haus humpeln konnte. Nachdem ich sie abgeliefert hatte versorgte ich schnell das Pony und sauste wieder zu meinem Kind. Sie bekam ihren Reitstiefel nicht aus. Meine Hilfe nützte da auch nicht. Ich schnitt den Stiefel unter einigem Jammern von Saskia kaputt. Das Gelenk war massig angeschwollen, so wie der ganze Fuß nun immer dicker und dicker wurde.

Jürgen war in Leipzig oder irgendwo, auf jeden fall massig weit weg. Öffentliche Verkehrsmittel ist hier nicht. Keinen Pfennig hatte ich in der Geldbörse. Trotzdem versuchte ich ein Taxi anzurufen. „Ja, gut, ich notiere mir das. Wenn mein Sohn den Rasen fertig gemäht hat kommt er. Kann aber noch was dauern.“ Ich schmiss den Höhrer auf die Gabel.

Da saß ich nun mit meinem kreidebleichem Kind das keinen Laut von sich gab. Jetzt reichte es, so ging das hier nicht. Jürgen musste dafür sorgen das wieder zwei Autos zur verfügung standen. Nur, das half uns jetzt auch nicht. Ich rief bei unseren Nachbarn an. Gott sei Dank. Es war jemand da und würde uns auch zur Ambulanz fahren, dort warten...

Sehnen- und Bänderüberdehnung, eventuell Muskelfaserriss, so nicht eindeutig diagnostizierbar, Verstauchung, Bluterguss... Saskia bekam eine merkwürdige Schiene angelegt, Krücken. Nach 14 Tagen Kontrolle, aber mindestens 4 bis 6 Wochen nicht belasten. So humpelte Saskia auf Krücken aus dem Krankenhaus.

Zwei Tage später saß sie wieder auf ihrem Pony, die Krücken an dem Zaun gelehnt Belastet im Sinne des auftretens hat sie in der Zeit ihr Bein/Fuß niemals.....

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Spannend weiter.

Hat Saskia die Stute "hinbekommen"?

Dann hoffe ich, das der Kolik-Anfall vorbei ist.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=49799&goto=1031477

Sie hat einiges erreicht.

Aber ein Verlasspferdchen wurde sie niemals :D

Ich auch.

Mal sehen was Pferdi um etwa 20.30 Uhr sagt, ob es neue "Äppel" gibt.

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