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Hundeforum Der Hund
Zotti

Der Geschichten-Thread zu meinen Hunde- & Pferdefotos

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Selten waren die Pferdeäpfel so heiß ersehnt.

Wirklich Mutig, dass sie sich sofort wieder auf Goldi gesetzt hat.

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Selten waren die Pferdeäpfel so heiß ersehnt.

Stimmt!

Sonst schimpfe ich immer warum sie soviel kacken müssen :D

Wirklich Mutig, dass sie sich sofort wieder auf Goldi gesetzt hat.

Mut war das wohl nicht.

In dem Alter macht man sich nicht unbedingt klar was passieren kann.

Damals war ich genau so verrückt wie mein Kind, oder umgekehrt.

Heute würde ich das gar nicht mehr zulassen.

Vielleicht ist es doch gut wenn Mutter und Tochter eine zeitlang beide verrückt sind :D

Uns wäre sonst viel entgangen!

Heute sage ich sie ist mutig, oder hat vertrauen, wenn sie sowas macht.

Aber sie ist auch so vernünftig geworden das sie erkennt was Leichtsinn ist und was man besser machen könnte um Risiken zu vermeiden, wie ihr altes Muttertier auch :)

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Seit einiger Zeit spukten mir Esel durch den Kopf.

Ich besprach das mit Jürgen und schon wälzten wir diesbezüglich Anzeigen.

Oh je, auf was hatte ich mich da bloß versteift.

Angebote gab es en Maß. So begann das nächste Wochenende mit einer Esel-Anschau-Tour.

Leider stolperten wir über keinen Züchter, die hatten es sicher nicht nötig ihre Eselchen in Zeitungen anzupreisen. Wir landeten bei den verschiedensten Händlern. Was wir dort zu sehen bekamen war das Grauen!

Dort standen nicht lebensfähige Esel die uns in höchsten Tönen angepriesen wurden. Wären die Esel in Anführungszeichen „nur“ krank gewesen hätte man ja noch was tun können. Doch diese Esel hatten einen so erschreckenden Körperbau das sie 24 Stunden am Tag Schmerzen leiden mussten die nicht behebbar waren. Esel mit total verdrehten Beinen wurden uns angeboten. Der Händler meinte auf meinen Kommentar zu diesem Wuchs: „Ach, das ist doch nix, dem geht es prima, können sie „benutzen“ wie sie möchten!“

Ein Esel hatte schlimme Hufrehe, wollte gar nicht aufstehen. Erst nach dem der Händler unter großem Protest meinerseits das Eselchen hochgeprügelt hatte stand es unter Schmerzen wackelig auf seinen Hufen.

„Na hören sie mal“, meinte der Händler, „was besseres kann ihnen doch gar nicht passieren! Für „den“ brauchen sie keine Weide, denn Gras darf „der“ eh nicht fressen. Wenn sie ein Stück mit Sandboden einzäunen reicht das allemal. Muss aber auch nicht sein. Stellen sie „den“ in den Stall und füttern sie nur 2 Jahre altes Heu. Das kriegen sie überall geschenkt und reicht für „den“ total.“

Am liebsten hätte ich alle diese armen Esel gerettet und mitgenommen. Doch was würde es nutzen? Wieder ein Platz für die nächste arme Kreatur frei...

Diese Händler holten sich aus der ganzen Welt „Schlachtware“ und verkauften diese für ein Heidengeld an uninformierte, unwissende Interessenten. Wenn wir kein Interesse zeigten wurden wir unter den übelsten Beschimpfungen genötigt das Grundstück zu verlassen!

Aber ich hätte nie gedacht das es zu der Zeit so einen großen Markt für Esel gab.

Deutschland hatten wir auf der Suche nach einem Esel mal wieder kennen gelernt.

Da bekam ich einen Gedankenblitz. Es gab ein Arabergestüt das aber auch ein Verkaufsstall für die verschiedensten Tiere war. Noch hatte ich nichts negatives gehört. So suchte ich nach der Adresse (von uns aus mal wieder am Ende der Welt) und Telefonnummer. Und tatsächlich, sie hätten gerade etwa 15 Absatzfohlen. Wir vereinbarten einen Termin....

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Schrecklich, die armen Esel. :(

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Jenny, das war furchtbar.

Aber geändert hat sich bis heute leider immer noch nicht viel.

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Echt nicht. :(

Gelten die immer noch als genügsame(=anspruchslose?)Arbeitstiere?

Das ist echt hart.

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Zum Glück gibt es in Deutschland die "IG Esel".

Sie bewegen sehr viel, dort wurde ich damals auch Mitglied.

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Nun fuhren wir mal wieder etwa 7 oder mehr Stunden durch Deutschland.

Den „Hof“, eher den Teil Deutschlands (so groß war es) haben wir leicht gefunden.

Wir fuhren plötzlich durch eine andere Welt. Im Schritttempo rollten wir auf ein Alpaka Gehege zu. Wir hielten an und konnten uns kaum noch losreißen.

Unzählige Alpakababys sausten in den unwahrscheinlichsten Verrenkungen im Spiel über die Weide. Nein, am liebsten wäre ich tatsächlich dort stehen geblieben und hätte statt eines Esels mindestens ein Alpakababy genommen...

Doch das wäre utopisch gewesen, hatte ich doch null Ahnung von der Haltung dieser liebenswürdigen Wesen.

So fuhr Jürgen langsam weiter, an Weiden mit wunderschönen arabischen Pferden vorbei bis wir zu den Eselweiden kamen. Dort wurden wir auch schon erwartet.

Und da standen sie nun, 15 Eselzwerge beisammen. Ich hatte nur Augen für die Eselchen, die Begrüßung mit dem Besitzer des ganzen ließ ich so nebenher abgehen, peinlich. Aber ich konnte nicht anders.

In wenigen „Sekunden“ hatte ich mir mein Eselchen ausgesucht. Doch große Enttäuschung: „Tut mir leid, das ist die einzigste Stute die schon verkauft ist“, meinte der Stallbesitzer. Ich ließ meine Blicke schweifen, versuchte mich dem einen oder anderem Esel zu nähern.

Und da war sie!

Bevor ich mich dem Verkäufer gegenüber äußerte überschlugen sich meine Gedanken und Überlegungen. Aber es blieb dabei. In alter Manier wurde dieser Kauf auf der Weide mit Handschlag besiegelt. Ich hatte ein sehr gutes Gefühl das auch nie enttäuscht wurde.

Das Eselchen ging ganz brav in unseren Hänger. Wir fuhren einige Kilometer Autobahn. Da fragte ich Jürgen ob wir halten könnten, ich wollte so gerne in den Hänger schauen ob es der Maus einigermaßen gut ging.

Jürgen fuhr den nächsten Rastplatz an. Ich schoss aus dem Auto und öffnete vorsichtig die Türe des Hängers.

In der Zeit holte Jürgen uns was zu trinken und Schokoriegel zum knabbern.

Alles hatte ich erwartet, aber das nicht: mein Eselchen lag gemütlich und entspannt im Hänger. Ich als Pferdefrau hatte schon plöd geguckt wie uns der Mann riet das Stütchen nicht anzubinden. Bei Pferden wäre das eine Gefahr für Laib und Leben. Aber mein Eselchen war so locker, zwinkerte mich fast schon an als wolle es fragen wann es endlich weiter geht!

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Das hätte ich auch gerne gesehen.

Hattet ihr nur einen Esel, oder kam noch ein weiterer dazu?

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Zwei Stuten hatten wir.

Wobei Cinderella, die erste Eselmaus, mein Traum war und noch ist.

Schnute war toll, klasse, aber den bezug wie zu Cinderella hab ich zu ihr und sie zu mir nicht gefunden.

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