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Hundeforum Der Hund
schwuppi

Zum bestimmt 1000sten mal Leinenführigkeit

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Meine Kira ist jetzt 14 monate alt. Irgendwie kann ich mich auf den Kopf stellen und mit den Füßen Hurra rufen. Die Leinenführigkeit will und will nicht klappen. Halsband, Geschirr selbst nen Zugstop Halsband sind ohne nennenswerte Erfolge geblieben. Wenn Kira wo hin will Zieht sie wie bekopppt an der Leine. Frauchen sprich ich hängt am anderen Ende wie nen Schluck Wasser in der Kurve. Stehen bleiben o.e dann setzt sie sich und wartet bis es weiter geht, in die andere Richtung gehen o.e. sie dreht bei und kommt mit zieht dann in die andere Richtung, Leckerlies jaaa..supi...sie hört kurz..so bis das Leckerlie aufgefuttert ist dann war`s das.

Wir waren mal zu so nen kurz Training bei Hundwelten. Zurückdrängen ohne Sprache. Bullshit vor dem Herrn. Sorry wenn ich das so sage. Ich hab nach den 4 STD. bei Hundewelten 4 Tage gebraucht um wieder nen "normalen" Hund zu haben. Mein Hund will Dominieren und schaut mich nicht an, war deren Fazit. Somit nimmt er mich nicht für voll. Kira guggt mich an. Alle 5-10 schritte geht nen Blick zurück..na Frauchen hängst da noch hinter mir? :) Mich stört nicht, dass sie etwas griffiger an der Leine ist. Mich stört, dass sie an jeden Hund ran will (sie ist freundlich, Bellt nicht und will wirklich nur kontakt, leider ist es so, dass jeder 2. andere Hund Bellt die Zähne fletscht etc.), und eben alles was für sie interassnt ist. Das hab ich denen bei Hundewelten gesagt. ferner sollte das Flummi gehüppe aufhören. Deren Rat: Doppelleine . darunter verstehen die 2 Leinen einer geht rechts der andere links der Hund inner mitte. wehe der Kopp vom Hund kommt über meine Fussspitze hinaus. dann will der Hund dominieren. (noch immer koppschüttel) und sobald der Hund hüpft (was er nur zuhause gemacht hat wenn jemand zu Besuch kam, wir haben es mit viel Geduld hin bekommen, dass sie "nur" noch überschwänglich Freude zeigt duch Schnuppern und Spielzeug bringen), soll ich mich vor ihn stellen und auf ihn zu laufen ihn somit zurück drängen. das scheint deren Philosophie zu sein. :???

Naja alles Dinge die gelaufen sind.

Meine Frage nun wie kann ich dieses "ich will dahin" einschränken????

wenn nix interssantes in der Nähe ist geht sie ordentlich an der Leine.

Ganz weg werde ich das *seufz* wohl nie bekommen.

Liebe Grüße Tina & Kira

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(bearbeitet)

Versuch es mal so ... hab schon sehr gutes Feedback zu den Videos gehört. So soll es tatsächlich funktionieren :).

Das mit der Theorie dir von HW gern vertreten wird, dass der Hund dominieren möchte ist natürlich Blödsinn. Die Trainingsansätze vom Grundsatz her nicht. Natürlich kann man es auch über zurückdrängen machen oder über Ampel ... oder über stehenbleiben oder in die andere Richtung gehen, wenn er zieht ... es gibt viele Wege die nach Rom führen.

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Hallo Fantasmita,

Ich hab mir das gerade angesehen. Sieht logisch aus. Stehenbleiben mit Geschirr hab ich noch nicht so konsequent versucht. Bislang immer nur mit Halsband. Wobei ich der Meinung bin (mag einbildung sein) das Kira am Geschirr etwas besser Geht. Von HW bin ich sowas von geheilt. Das werde ich werder mir noch meinem Schnuggi jemals wieder antun. Aufgrund sie bis nächsten Dienstag eh nur an der Leine gehen darf (Kastration) werden wir das diese Woche mal extremer in Angriff nehmen.

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Hallo,

Askan ist inzwischen 7 Jahre alt und ich hatte eines Tages das Problem, dass er nicht nur an der Leine zog weil er "Dort" hin wollte, sondern sich auch entgegenkommenden Hunden wie ein Halbstarker aufführte.

Ich las erstmal alle Bücher zum Thema Leinenführigkeit und Leinenaggression.

Seit gut 1 Jahr sieht unser Training im Alltag nun so aus:

Wenn mein Hund aus welchem Grund auch immer an der Leine zieht, bleibe ich ganz einfach stehen, warte bis mein Hund zu mir zurückkommt an die linke Seite - warte einen kurzen Augenblick (um den Jojo-Effekt zu vermeiden) und gehe dann weiter (an dieser Stelle nicht vergessen den Hund zu loben!). Beim ersten Mal "stehen bleiben" kam er er auch nicht zurück - er wartete darauf, dass es weiter ging. Ich habe ihm hier geholfen zu verstehen was ich von ihm will, indem ich ihn zu mir gerufen habe und auch belohnt habe - bei den nächsten Versuchen dann wie beschrieben weitergemacht.

oder

Richtungswechsel(Bogen laufen, Seitenstaßenwechsel, Hofeinfahrt)

oder

Kehrtwende (wenn du keine Ausweichmöglichkeiten hast, beim Umdieeckebiegen fremder Hund vor dir steht)

oder

"Baummethode" - alle ignorieren - den eigenen Hund so wie den fremden "Feind" (wenn ich nicht ausweichen kann, eine Kehrtwende nötig wäre, ich aber mit anderen unterwegs bin)

und/oder

das Belohnen von ruhigen Anschauen des "Feindes"

Erst mal unabhängig von dieser Situation bringe ich meinem Hund auch das Signal "Schau" bei, um es später einmal bei Hundebegegnungen einsetzen zu können.

Mein Ziel ist es erst mal weitgehenst Stress für mich und Askan zu vermeiden, denn erst wenn es uns gelingt die entspannte Hundeplatz-Trainingssituation in den Alltag rüber zu holen, sind unerwartete Hundebegegnungen an der Leine nicht mehr "unerwartet" - der Kopf muss frei werden. Darum lernen wir auszuweichen - mein Hund soll lernen - er kann mir vertrauen - es ist nicht notwendig, dass er den dicken Maxe spielt.

Einige gute Ansätze/Hilfen zum Training mit dem eigenen Hund mit Hundebegegnungen an der Leine finden sich auch im Calmingsignal-Workbook von Turid Rugas.

Es ist ein langer Weg und erfodert viel Geduld und Konsequenz von uns Frauchen / Herrchen - aber nach gut 1 Jahr Training kann ich jetzt für uns die ersten Erfolge verbuchen und kommen bei kritischen Begegnungen durch einen Straßenseitenwechsel ohne großes Gehabe aneinander vorbei.

Also, dranbleiben und üben, üben, üben....... Viel Erfolg!

Lieben Gruß

Susanne + Askan

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Hallo Schwuppi,

unser Dobirüde ist jetzt fast 6 Monate alt. Das mit der Leine - kenn ich nur zu gut. Mein junger Mann ist nur jetzt bereits 25 Kilo schwer (wird mal max. 40 Kilo wiegen) und dann ist das nicht mehr lustig.

Wir haben zu Beginn ein Geschirr benutzt, weil wir das Prinzip 'Zupfen' haben. Ignorieren und Stehenbleiben hat mal gar nicht gefruchtet und umdrehen, Richtung wechseln - da ist mir eher schwummrig geworden, als das es beim Hund irgendetwas gebracht hätte. :wall:

Ich habe das mit Trainer gemacht - mein Zupfen war nämlich viel zu zaghaft. Der Knabe muß sich bitte wenigstens als Reaktion zu mir umdrehen. Dabei sage ich nichts weiter. Geschirr war zu Beginn einfach besser, weil es am Halsband wirklich zu fest gewesen wäre und wir unserem Attila eher an den empfindlichen Halswirbeln verletzt hätten.

Jetzt klappt es sehr gut, manchmal muß er nochmal kurz erinnert werden (kurzer Zupfer, Hund dreht sich zu mir um) und das Erinnerungsvermögen ist wieder da. In seiner Pubertät wird er jetzt vermutlich öfters mal wieder den Vergesslichen spielen - dann gibt es Geschirr und einen kräftigen Ruck. Läuft er dann schön entspannt neben mir mit durchhängender, lockerer Leine, gebe ich Kommando 'bei mir' und lobe ihn mit 'feeeeiiiiin' in hoher Stimmlage.

Aber zu über 90% läuft er jetzt sauber neben mir.

Und bei Begegnungen mit anderen Hunden: wenn ich es früh genug sehe, muß sich Attila neben mich setzen und erhält das Kommando 'bleib'. Nur auf meine Freigabe darf es seinen Popo erheben zu dem anderen Hund oder Person laufen. Hat ein bisschen gedauert, aber seit gut zwei Wochen ist es kein Problem mehr. So wartet er auch vor der Haustür, bis er rein darf oder auch vor seinem gefüllten Freßnapf, bis er von uns die Freigabe zum Fressen bekommt. Das war, mit Abstand allerdings, die schwerste aller Konzentrationsübungen!!!!

Wünsche Euch viel Erfolg und alles Gute für die bevorstehende OP!!!

bombo

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Hmmm ich glaube ich schildere mal genauer wie bei uns das Spazieren gehen abläuft. Auf der Strasse geht Kira neben mir max. solang die Leine es hergibt vor mir. Kein ziehen nix. Kommt uns nen Hund auf der Strasse entgegen "schleicht" sich Kira an ihn ran. Schwanz wedelt keine Bürste nur det Schleichen. ca 5 Meter ist der Hund von uns weg, sie aus dem Schleichen in en stetiges Ziehen. Ich seh an ihrer Stellung, jetzt geht das Ziehen los. Locken mit Leckerchen Zwecklos. Es sei denn es ist Lincoln (mit dem gehen wir täglich spazieren) Menschen schnuppert sie GOTTLOB nimmer an, es sei denn sie fixieren Kira im Vorfeld oder zeigen Angst. Dann auf freiem Feld an der Leine aus heiterm Himmel fliege ich nach rechts oder links, eben wo das Fräulein gerade hin will. Das ist es was ich ändern möchte sie schnuppert was und da muss ich jetzt und SOFORT hin.

und Bombo..danke die op habe wir schon gut hinter uns gebracht... :)

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Ich hab noch was vergessen..90% der Hunde die uns begegnen bellen wie doof oder machen anderweitig nen Affe.. das ist es aber nicht was mich stört..die sieht man ja früh genug und ruft ggf. ab. (man kennt sich ja aufm Dorf und weiss wie welcher Hund reagiert)

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