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Hundeforum Der Hund
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Diego muss wahrscheinlich kastriert werden

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Hallo,

jetzt muss ich meinen Frust doch mal los werden.

Eigentlich wollte ich Diego nicht kastrieren lassen und jetzt das:

Am Sonntag morgen so gegen 8 Uhr hüpft der Hund auf einmal auf und schaut ganz verdattert auf seinen Schlafplatz. Ist da doch tatsächlich eine Pfütze. Ich auch hoch gesprungen, Hose und Jacke über gezogen und schnell raus. Als ich wieder heim komme sehe ich ein paar Bluttropfen am Boden. Ich den Hund untersucht und nichts gefunden. Der restliche Tag verlief normal.

Abends dann auf einmal viel Blut. Das kam aus dem Penis und tropfte da richtig raus. Obwohl es nur Blut war ohne Urin bin ich gleich raus, meine erste Vermutung war Blasenentzündung.

Am Montag dann gleich zum TA. Urin ist völlig ok, der restliche Hund auch. Sein Penis war aufgeleckt und und der Tierarzt fragte ob momentan läufige Hündinnen unterwegs sind. Ja! Na dann hätten wir ja das Problem schon. Hund ist gesund, völlig normal nur bisschen empfindlich.

Die Lösung wäre eine Kastration.

Und nun? Ich merke ja selber das der Hund völlig durch den Wind ist, wir haben hier in unmittelbarer Nachbarschaft 6 intakte Hündinnen, da ist praktisch eine davon immer läufig.

Bei meinem alten hat das "Spinnen" erst so mit 6 Jahren angefangen und war auch nicht so schlimm wie jetzt bei Diego.

Wird das im laufe der Jahre immer schlimmer?

Wenn ja, dann wäre es doch besser ihn gleich "zu erlösen".

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Wenn dein Diego quasi ständig diesem Streß mit den intakten Hündinnen ausgesetzt ist und das dann auch noch solche gesundheitlichen Auswirkungen hat, dann würde ich mich wohl auch für eine Kastration entscheiden.

Es gibt ja sonst wohl auch keine Möglichkeit ihm das Leben leichter zu machen.

Ich finde in so einer Situation eine Kastration nicht verkehrt.

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also ich bin absolut kein Befürworter von Kastration nur weil hitzige Hündinnen im Ort sind. Aber hier liegt wohl eine medizinische Unabdingbarkeit vor, denn wenn die Hitze der Auslöser dafür ist, dann mußt Du, um den Hund nicht zu quälen, der Entnahme zustimmen.

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Hast Du mal über eine chemische Kastration mit Hormonspritzen nachgedacht und besprich das mal mit Deinem TA.... vielleicht kann man so sein späteres Verhalten abschätzen.

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Danke, dass ihr mich hier bisschen aufbaut damit der Schritt leichter wird.

Ich habe mit meinem Tierarzt auch über die chemische Kastration gesprochen. Aber es geht ja weniger ums Verhalten. Das Verhalten was er an den Tag legt ist eigentlich völlig normal. Er ist durch den Wind, die Nase ist am Boden, er jammert zuhause und er baut seinen Frust ab indem er an seinem Geschlechtsteil schleckt. Das macht er eigentlich nicht mal so ausgiebig. Er hat extrem empfindliche Haut (eigentlich hat er vom normalen Laufen schon immer irgendwo eine kleinere Schramme) und anscheinend reicht schon ein wenig mehr als sauber machen und es wird blutig. Was ja dann auch wieder zu Entzündungen führen kann....

Wenn jetzt, wie auch immer, diese Gefühle unterdrückt werden hört das ganze auf.

Es handelt sich ja um rein sexuelle Gelüste und nicht um ein unerwünschtes Verhalten wie raufen das auch von etwas anderem kommen könnte.

TA meinte für den Hund ist es dann kein Unterschied ob er nun chemisch oder richtig kastriert ist. Und nachdem ich keine Veranlassung sehe ihn irgendwann mal intakt zu brauchen ist mir, wenn schon, die endgültige Variante lieber.

*Ich vergesse ja schon das Impfen und ein ständiges Hormon auf und ab ist sicherlich auch nicht förderlich.*

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Da er sich blutig leckt würde ich mich an deiner Stelle auch für die endgültige Variante entscheiden und zur Zucht wird er ja nicht benötigt. Chemische Kastration finde ich nicht so gut.

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