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Hundeforum Der Hund
Milacros

Rechtslage bei Scheidungshunden, eine Frechheit.

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Lebewesen werden nun schon in Gegenstände verwandelt, nur weil sie nicht sprechen und lesen können.Ich bin schokiert darüber, wäre ich in der Politik, würde es dieses Gesetz nicht mehr geben.

Es wird nicht über eine Pflanze verhandelt, sondern um eine Hundeseele!!! siehe Text.

Doch wie entscheiden Gerichte, wenn es um einen Scheidungshund geht: Wer bekommt den Vierbeiner nach der Scheidung? Ausgangspunkt ist Paragraph 90a des Bürgerlichen Gesetzbuches, wonach Tiere eigentlich keine Sachen sind, doch letztlich die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden sind. Somit gilt für Scheidungs-Hunde die so genannte Hausratsverordnung. Danach werden Gegenstände vom Richter zugewiesen, über deren Verteilung sich die Parteien außergerichtlich nicht einigen konnten. Dazu zählen zum Beispiel Einrichtungsgegenstände wie Fernseher, Wohnzimmercouch oder Kaffeemaschine – aber eben auch Haustiere.

Eine bodenlose Frechheit.

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Hi,

wie kommst Du denn jetzt da drauf?

Kennst Du die Kira, Golden-Retriever-Hündin von uns oben. Die Eheleute sind seit ein paar Jahren geschieden.

Die haben folgende Übereinkunft getroffen, weil es auch nicht anders geht:

Unter der Woche hat sie die Hündin, am Wochenende er.

Anders geht es deswegen nicht, weil er Fernfahrer ist oder zumindest nur am Wochenende in Bamberg lebt.

Aber ehrlich, wie kommst Du da drauf?

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welche alternative Lösung gibt es denn? Also wie würdest du das Gesetz ändern, wenn du die Macht dazu hättest?

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Da sollte man sich doch einigen können zum Wohle des Tieres.

Aber das ist in einem solchen Fall oft schwierig. Da werden Kinder und Tiere zum Streitpunkt und man kann dem Ex sehr weh tun. Wie die Kinder und Tiere dabei fühlen rückt leider in den Hintergrund bei vielen.

Mein Ex wollte unseren Hund auch unbedingt mitnehmen. Ich hatte ja das Kind. Er war im Fernverkehr und der Hund wäre bei seinen Eltern oder der neuen Freundin geblieben.

Er hat dann Gott sei dank eingesehen das es besser für sie ist, wenn sie bei mir bleibt. Wir haben es dann wie mit unserem Sohn über Besuchsrecht gelöst. Alle 14 Tage hatte er beide da.

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Hier mal ein interesantes Thema von Mark dazu.

Klick mich an

Ich glaube meine Freundin würde Hunde nicht als Sachgegenstände mehr aburteilen, wenn ich mal antworten darf für sie.

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welche alternative Lösung gibt es denn? Also wie würdest du das Gesetz ändern, wenn du die Macht dazu hättest?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=49908&goto=973597

Ich würde es durchsetzen, das auch Hunde nicht als Gebrauchsgegenstände angesehen werden.

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und dann hast du genau die gleiche Auseinandersetzung wie jetzt auch - genau wie bei den Kindern

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Das mag vielleicht sein, doch mir geht es im Eigentlichen darum, das Hunde wie Gegenstände angesehen werden.

Oder fändest du gut, wenn Kinder als Sachgegenstände angesehen werden?

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(bearbeitet)

... vielleicht sollte man sich eher mal überlegen, was man VORHER tun kann (selber tun kann), damit es nicht zu solchen Streitigkeiten kommt.

Z. B. die schriftliche Festlegung, wer denn Eigentümer des Hundes ist. Und gegebenenfalls auch, was bei einer Trennung passiert (z. B. Recht auf Umgang mit dem Hund).

All sowas kann man auch ohne Gerichte regeln - man muss sich nur vorher rechtzeitig darum kümmern und sich einig sein.

@cookie - ebend! Und wer leidet unter diesen Auseinandersetzungen: Die Kinder! (Und dann ggfs. die Hunde.)

Grüsse,

Claudia

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Eben. Die Tiere können sich ja leider nicht äußern bei welcher Partei sie sich wohler fühlen.

Ich hatte mit dieser Regelung Glück und durfte meinen Hund behalten weil ich nachweisen konnte das es meiner ist.

Aber selbst im Härtefall denke ich ein Richter wird wohl doch auch Herz haben und für den Hund entscheiden, eben wenn der Mann im Fernferkehr ist das er dann zur Frau kommt. o.Ä. Und selbst wenn es einem so nicht passt kann man gegen das Urteil einen Widerspruch einlegen.

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