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Hundeforum Der Hund
frakki

Hat Alfi Demenz?

Empfohlene Beiträge

Hallo, ich bin neu hier und weiß einfach nicht mehr weiter.

Unser Pudelrüde Alfie ist 15 Jahre alt und eine Seele von Hund. Er war immer schon stark auf meine Mutter fixiert und ein ausgeglichener, fröhlicher und verspielter Hund. Seit ca. 1 1/2 merken wir allerdings den leider unumgänglichen Verfall alter Hunde. Er rutscht häufig weg, fällt über seine eigenen Pfoten und hört nicht mehr. Zudem hat er Probleme mit den Nackenwirbeln bekommen, wogegen er Rimadyl bekommt.

Seit ein Paar Monaten stellen wir zusätzlich fest, dass er immer wesensveränderter wird. Das äußert sich wie folgt:

- Er will nicht mehr alleine Fressen (man muss es ihm mit dem Löffel füttern), es sei denn es ist was ganz leckeres...

- Er starrt manchmal Minutenlang geradeaus, vor eine Wand aus dem Fenster etc.. ohne Regung.

- Er ist Abends unglaublich unruhig, läuft ständig auf und ab.

All das wäre nicht so tragisch, zwar mit teilweise schlaflosen Nächten Verbunden aber verschmerzbar, wenn da nicht noch etwas wäre.

Seit kurzem vll. 3-4 Wochen ist er Abends teilweise extrem aggressiv, wenn man ihn hochnehmen will um ihn ins Schlafzimmer (1. Etage) zu tragen. Er beißt nicht nur um sich, sondern beißt gezielt Richtung Kopf und Arme. Wir haben ihm dann meist ein Handtuch über den Kopf gelegt, sodass wir das Verletzungsrisiko für uns so gering wie möglich gehalten haben. Doch Heute war er so aggressiv, dass uns nichtmal das gelang. Wir konnten ihn nicht mit nach oben nehmen, sodass er jetzt allein unten für sich sein muss. (Was mir das Herz bricht)

Wir alle wissen, dass er nichts dafür kann und bestrafen ihn natürlich auch nicht. Wir möchten einfach nur irgendetwas für ihn tun. Er lässt sich ganz normal streicheln, bis zu dem Punkt an dem man ihn hoch nehmen möchte oder teilweise beim Pfötchen abputzen.

Wir geben im derzeit schon Karsivan 50mg, wo wir anfangs dachten es würde sich positiv auf Ihn auswirken. Dieser Effekt scheint allerdings nichtmehr gegeben.

Was können wir für Ihn tun?

Gibt es Medikamente die diese Agressionen eindämmen?

Könnte es sich um Demenz handeln?

Ich habe etwas von Selgian gelesen. Wir wollen morgen mit ihm zum Tierarzt (sofern wir ihn ins Auto bekommen) und erhoffen uns irgend etwas positives.

Wir alle verzweifeln, da wir Alfi soo gerne helfen möchten.

Ich dankte euch schon mal für eure Hilfe.

Grüße

chris

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Herzlich willkommen im Forum Chris :winken:

Ich schubse Deinen Beitrag mal an, mal sehen ob jemand einen Rat geben kann.

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Das kann alle möglichen Ursachen haben, sieht aber nach Schmerzverhalten aus.

Klarheit kann da nur der Tierarzt schaffen.

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Hallo, Chris!

Tut mir echt leid! Auf jeden von uns kommt das sicherlich irgendwann mal zu. Aber es ist nicht leicht. Ich würde auch spontan auf Schmerz tippen. Vielleicht fragt Ihr beim Tierarzt einfach mal nach, ob der auch nach Hause kommt. Viele machen das. Und erst recht in so einer Ausnahmesituation.

Ich will hoffen, der Tierarzt kann Euch helfen.

Gruß Insa

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Ich würde auch sagen daß der Tierarzt Rat weiß oder wissen sollte. Das Tier muss Schmerzen haben, sonst kann ich mir das nicht erklären. Wenn er beißt (vermutlich wg. Schmerzen) kann man doch einen Maulkorb basteln (Taschentuch um Schnauze binden oder sowas), um den Hund vernünftig transportieren zu können.

Euch viel Glück und halte uns auf dem laufenden, ja?

Ach: Herzlich Willkommen hier an Bord!

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Hallo,

meint ihr wirklich Schmerzen? Man kann ihn immer anfassen und auch drücken wie man möchte nur sobald er merkt, dass man ihn richtig hoch heben will "dreht er durch". Wir gehen auf jeden Fall noch zum TA.

Wie sollten wir Karsivan dosieren? Es sind 50mg laut Anleitung also 1ne Tablette am Tag richtig?

Edit: Nochmal wegen der Schmerzen. Er will tagsüber auch gerne Spielen mit seiner Ente etc... Er ist oft fröhlich und lustig nur hat er dann "diese Momente". In denen er Abwesend wirkt.

Wenn er Schmerzen hat dann müssten diese doch unterm Bauch sein oder?

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Zu der Dosierung kann und will ich nix sagen, aber zum Hochheben schon: Schmerzen müssen in jedem Fall ausgeschlossen werden. Wenn nix da ist, dann kann das auch an vehementem Unmut liegen, so quasi "Demütigung". Unser Pudel hatte das anfangs auch, er ließ sich nicht gerne hochheben und hat auch mal geschnappt. Inzwischen geht das, aber gerne lässt der sich das nicht gefallen.

Unser Opa muss ja auch Treppen steigen, und sollte das mal nicht mehr gehen, würde ich einen Tragegurt oder sowas basteln, weil das den gesamten Körper stützen würde. Sowas habe ich irgendwo mal gesehen, ich weiß aber nicht mehr wo.

Edit: Das Problem muss nicht zwingend unter dem Bauch sein. Durch das Hochheben wird ja der gesamte Körper etwas "gestaucht". Und das mit dem Abwsendsein würde ich als altersgerecht und normal empfinden, ich kenne das aber (noch) nicht.

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hallo taringa. Also er lies sich immer gerne Hochheben und auf dem Arm rumtragen kuscheln etc.. Wenn man auf der Couch sitzt kommt er auch auf den Schoß gesprungen um gekrault zu werden. Klar müssen die Schmerzen ausgeschlossen werden.

Er wirkt auf uns jedoch so wie mein Opa damals nachdem er an Demenz erkrankt war!

Bevor ich das vergesse möchte ich euch allen schonmal für eure schnellen Ratschläge und eure Hilfe danken!

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Ich würde sagen er hat einfach keine Lust auf "getragen werden", was verständlich ist. Ein alter Hund wird "anders" und möchte ganz einfach seine Ruhe haben.

Trotzdem kann es auch sein, das er Schmerzen hat.

Alten Menschen tun auch die Gräten weh und sie geraten schnell in Panik, haben z.b. Angst zu fallen.

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@DieDiva wir vermuten ja auch das er "mürrisch" ist. Das Schlafzimmer ist nunmal leider im ersten Stock und er kommt halt immer mit. Da er die Steintreppe aber nicht mehr laufen kann tragen wir ihn immer. Ob er seine Ruhe will kann man nicht sagen, er kommt zig mal angelaufen um gestreichelt zu werden. Auch abends. Allein bleiben wollte er auch nicht. Er hat die ganze Nacht unten gejault bis wir ihn um 3Uhr dann mit Handtuch über dem Kopf nach oben getragen haben.

Es ist ein Dilemma :(

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