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Hundeforum Der Hund
Jul95

Hund kaufen-Eltern dagegen

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich bin 14 und würde gerne einen Hund haben.

Ich hab schon öfter mal für andere Leute ihre Hunde ausgeführt

und auch schonmal eine Woche auf einen Hund

aufgepasst.Das ging alles immer sehr gut auch wenn

es mal größere Hunde und nicht immer "ganz" lieb waren.

Ich war schonmal in einer Hundeschule und habe mich auch schon

ausführlich über Erziehung,Haltung ect. informiert.Es bringt mir zwar

immer Spaß Hunde auszuführen und mich um sie zu kümmern

aber mit einem eigenen Hund ist das ja noch etwas anderes.Ich denke

das ich die Verantwortung und auf jeden Fall auch Zeit für einen Hund hätte.

Nur wie kann ich meinen Eltern zeigen das ich einen Hund halten kann

und auch gut für ihn sorgen kann?Im Moment sind sie ehr negativ gestimmt

was einen eigenen Hund angeht:( wie kann ich sie umstimmen?

danke :) :)

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Hi..

Bedenke dass du nicht immer Zeit haben wirst.. du hast deine ganze Ausbildung noch vor dir.. und wer kümmert sich um den hund wenn du mal nicht kannst?... bedenke dass ein hund bis zu 15 Jahre alt wird.

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Herzlich Willkommen in unserem Forum, Jul95!

Du hast natürlich recht, daß Du erst Deine Eltern überzeugen mußt. Denn falls Du durch Ausbildung und Beruf nicht mehr so viel Zeit hast, brauchst Du ihre Hilfe.

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Hallo Jul,

willkommen im Forum und gut, dass du erst fragst und dich vorher erkundigst!

Was sind denn die Argumente deiner Eltern?

Wer sieht nach dem Tier, wenn du in der Schule bist, oder später in Ausbildung oder arbeiten gehst?

Sind deine Eltern berufstätig?

Vergiß nicht, wenn alles gut geht, hast du den Hund bis du 29 oder 30 Jahre alt bist.

Ich wollte auch als Kind /Jugendliche einen Hund und es wurde verboten, zu Recht wie ich heute denke. Hab mich auch mit Pflegehunden begnügen müssen...

Liebe Grüße

Antonia

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Hallo Jul95

ich hab einen 13 jährigen Sohn und weiß , was da für Wünsche entstehen können.

Ich denke, du solltest deine Eltern einfach von der Ernsthaftigkeit deines Wunsches überzeugen, z.Bsp. indem du evtl zu einem Tierheim gehst und dich dort sehr regelmäßig um einen Hund kümmerst.

Das sollte dann aber schon über einen längeren Zeitraum erfolgen. Und wer weiß.... wenn deine Eltern auch mal den Hund sehen und wie du mit ihm klarkommst, dann wird dir ja evtl dein Wunsch erfüllt und du kannst diesen Hund aus dem Tierheim holen....

Ansonsten ist es wirklich eine sehr große Verantwortung, die du nicht unterschätzen solltest.

Ich wünsch dir eine weise Entscheidung deiner Eltern und sei ihnen nicht allzu böse, wenn sie beim Nein bleiben.

Lieben Gruß

Regina

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Ganz ehrlich... ich würde, wenn ich nicht selbst absolut dahinter stehen würde, meinem Kind auch keinen Hund kaufen.

Kann das ganze jetzt nur in den Pferde-Bereich einordnen, aber wie oft sieht man sowas auch im Hundebereich.

Die Eltern kaufen dem vorpubertierenden Kind ein Pferd und in der Pubertät sind urplötzlich (und natürlich absolut unerwartet :D) die männlichen Zweibeiner, Schminke und Klamotten viel viel wichtiger. Wieviele Pferde habe ich schon den Hof verlassen sehen, weil einfach keine Lust, keine Zeit usw. mehr da war.

Klar kann man nicht alle über einen Kamm scheren, aber als Eltern sollte man da echt super vorsichtig sein....

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Ich habe meine Hündin bekommen, da war ich 13 Jahre alt. Jetzt bin ich 21 und meine Maus ist immer noch bei mir, mittlerweile habe ich auch einen zweiten Hund und bin sehr froh damit. Ich muss aber dazu sagen dass der Hundewunsch bei mir seit vielen Jahren bestand und ich auch davor schon jahrelang regelmäßig im Tierheim war, mit meiner Mutter Hunde ausführte, Hundebücher las, usw. Es war einfach mein größter Traum und meine Eltern haben mir diesen erfüllt, als sie dachten dass ich das richtige Alter erreicht hätte. Bereut haben sie es nie. Auch bei der "ersten Liebe" war mein Hund dabei, genauso wie ich sie zu Freundinnen mitnahm. Ein Partymensch der jedes Wochenende ausgeht bin ich sowieso keiner, daher war auch das kein Problem. Als ich meinen Mann kennenlernte und später zu ihm zog, war sie auch dabei. Niemals hätte ich sie zurückgelassen. Es war auch von Anfang an klar mein Hund, auch wenn mich meine Eltern natürlich finanziell unterstützt haben und hinter mir standen. Es kam in diesen Jahren nur sehr selten vor dass sie mal morgens die erste Hunderunde mit Laky drehen mussten weil ich woanders schlief. Meistens hatte ich sie sowieso dabei oder war eben selbst rechtzeitig zuhause um mit Laky spazieren zu gehen.

Aber ich bin der Meinung, wenn deine Eltern hinter dir stehen und sehen wie sehr du dich bemühst, kann es durchaus klappen. Mache dir nur vorher bewusst was das für eine enorme Aufgabe bedeutet. Du kannst nicht einfach abends weggehen. Vorher muss abgeklärt werden wer mit dem Hund hinaus geht und wenn das keiner kann oder möchte, dann bleibst du selbst zuhause. Deine Eltern werden vielleicht auch noch warten bis du etwas älter bist. Meine Eltern haben mir nie erzählt dass ich einen Hund bekommen würde, das erfuhr ich erst als es soweit war und hatte da gar nicht mit gerechnet. Was glaubst du wie groß da meine Freude war, es war echt klasse. Aber sie haben das schon ganz bewusst so gemacht, denn noch früher als mit 13 Jahren wäre es zu früh gewesen und ich denke dass sie das schon ganz richtig eingeschätzt haben.

Lass es auf dich zukommen, rede mit deinen Eltern oft darüber und engagiere dich in Sachen Hund, und sei es eben die Mitarbeit im Tierheim oder das Ausführen von Nachbarshunden. So zeigst du auch, wie ernst dir das alles ist. Aber verstehe auch wenn jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt ist, der wird schon noch kommen.

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Die Argumente deiner Eltern würden mich auch interessieren.

Die Argumente von meinen Eltern waren früher:

-Urlaub

-Dreck

und

-an wem bleibt die Arbeit hängen?

Und dann kommen noch Kosten hinzu die man auch nicht unterschätzen sollte.

Wenn man keine Beziehung zu Hunden hat kann ich diese Argumente nachvollziehen.

Das Argument "an wem bleibt die Arbeit hängen?" Finde ich meist etwas unfair. Denn selbst wenn mal Jungs und weggehen interessant werden, eine Lehrstelle oder ein Studium kommt dann sind das sicherlich ähnliche Dinge die Erwachsene auch machen.

Ich gehe in die Arbeit, mache nachmittags Hausis mit meinem Kind, fahre ihn fast jeden Tag zu irgendeinem Verein, gehe am Wochenende auch mal weg.... und der Hund bekommt seine Zeit trotzdem. Ich habe auch keinen den ich meinem Hund mal schnell zum gassi gehen anvertrauen kann.

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Ein Hund bedeutet auch "Einschränkungen"

Due kannst ihn nicht so lange alleine lassen, nicht ewig auf Partys bleiben.

Mitnehmen geht auch nicht überall.

Dann wie schon gesagt wurde, beginnst du eine Lehre und der HUnd ist jeden Tag Stundenlang alleine.

Dann findest du einen Freund oder eine Freundin und dann ?

Dann steht das arme Tier erst einmal an 2. Stelle und du bist nur noch für die neue Liebe da.

Ich würde sagen...

lebe erst einmal deine Jugend, denn du hast nur eine !

Für ein Tier mußt du Verantwortung übernehmen und das 365 Tage im Jahr und einfach an die Seite stellen geht auch nicht.

Ich hatte zwar auch mit 15 ein Tier und ich mußte mich sehr einschränken.

Mir hat es nichts ausgemacht, aber wie siehts bei dir aus ?

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Hallo,

Das Argument "an wem bleibt die Arbeit hängen?" Finde ich meist etwas unfair.

ich finde das Argument realistisch und nicht falsch.

Ich habe eine Arbeitskollegin, die keinen Hund haben wollte. Die Tochter wollte einen und hat ihn bekommen. Die Tochter ist jetzt 18 oder 19, macht eine Ausbildung, die auch frühe und späte Arbeit erfordert. Wer geht mit dem Hund? Wenn die Eltern es nicht tun würden, wäre der Hund ein ganz armer Tropf. Glücklicherweise haben die Eltern den Hund schnell lieben gelernt und tun alles für ihn.

Es muss nicht so kommen. Aber wer kann vorher schon genau wissen, welche Ausbildung er machen wird und wohin er dafür möglicherweise ziehen muss?

Ich selbst war immer froh, dass unsere Tiere die Tiere der gesamten Familie waren. Man konnte nämlich auch mal den ganzen Sommer ohne schlechtes Gewissen weg sein. Meine Mutter hat sich gekümmert. Genau so, wie wir uns gekümmert haben, wenn die Eltern weg waren. Allerdings wollte meine Mutter keinen Hund. Darum gab es keinen. Damit mussten wir warten, bis wir uns den Wunsch im eigenen Haushalt erfüllen konnten. Ich habe immer noch keinen Hund (, aber vielleicht bald).

Irgendwann gewinnt man mitunter die Einsicht, dass das, was die Eltern gesagt haben, gar nicht so falsch war. Also warte, bis Du Deine Eltern überzeugen kannst oder einen eigenen Haushalt hast. Man überlebt auch Zeiten ohne Hund ganz gut.

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