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Hundeforum Der Hund
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Hund beißt Tierarzt!

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Ich habe gerade ein Horrorerlebnis hinter mir!

Ich war gerade mit Foxi beim Tierarzt, da sie auf der linken Hinterhand lahmt.

Foxi hat schon immer Angst vor tierärzlichen Untersuchungen, lässt aber immer alles über sich ergehen.

Beim Tierarzt sollte Foxi dann eine runde um den Untersuchungstisch laufen, dann eine runde auf dem Parkplatz, dann Untersuchung auf dem Boden, anschließend Foxi auf den Untersuchungstisch heben.

Beim Drehen auf die rechte Seite ist es dann passiert - vor lauter Panik und Schmerzen ließ Foxi alles unter sich und biss die Tierärztin in die Hand.

Die Tierärztin lief sofort aus dem Untersuchungszimmer, kurze Zeit später kam ihr Mann (auch Tierarzt) + 2 Helferinnen und führte die Untersuchung fort. Foxi erhielt eine Maulschlaufe. Eine genau Diagnose war kaum möglich, da Foxi alle Muskeln vor Angst anspannte.

Auf Verdacht einer Zerrung erhielt Foxi eine Spritze und Tabletten für eine Woche.

Die Tierärztin hat es wohl richtig schlimm erwischt, mich nur an einem Finger.

Ich fühle mich total ohnmächtig, könnte die ganze Zeit heulen.

Mir tut die Tierärztin so wahnsinnig leid, ich sehe dauernd Foxis panische Augen...

Soll ich jetzt die Praxis wechseln, da Foxi mit Sicherheit nicht mehr freiwillig in die bisherige gehen wird.

Ab sofort natürlich nur noch mit Maulkorb. Montag Tierarztpraxis anrufen und nach der Ärztin erkundigen, Entschuldigung zuschicken. Hoffen, das es Foxi bald besser geht und gleich mal alles abblocken um normal arbeiten gehen zu können.

Danke fürs Zuhören, musste mich mal kurz ausheulen.

Anja

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Berufsrisiko - es gibt keinen Tierarzt, der nicht schon mindestens einmal von einem Tier getreten/gebissen worden ist.

Wechseln würde ich nicht, es sei denn die gehen nicht mehr vernünftig mit dem Hund um - auch schon erlebt.

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Das ist das Berufsrisiko eines TA, dass er von einem schmerzgeplagten Tier auch gebissen werden kann. Dafür gibt es Maulkörbe. Mir würde das natürlich auch sehr leid tun, ruf dort an oder geh vorbei und erkundige dich nach dem Gesundheitszustand der TÄ. Kannst ja ein paar Blümchen abgeben. Dann musst du den Fall wahrscheinlich deiner Versicherung melden. Hast du die Einzelheiten mit der TÄ geklärt?

LG

Evchen

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Ich würde mit ihm üben. immer wieder klurz hin leckerchen bei evt der Tierärztin abholen und dann wieder gehen:

Evt nimmt ihm das ein wenig von der angst.

Ich würde es ohne untersuchung erst mal versuchen

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Hallo,

Berufsrisiko hin oder her.

Ich würde einen Blumenstrauß schicken und eine Karte mit einer netten Entschuldigung.

Wechseln würde ich die Praxis nicht - nur, wenn kein gescheiter Umgang mit dem Hund erfolgt.

Gruß Christa

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Einzelheiten wurden nicht geklärt, ich glaube, wir standen alle unter Schock.

Werde Montag ja näheres erfahren und eine Entschuldigung ist selbstverständlich!

Klar ist das Berufsrisiko aber es tut einfach so verdammt leid!

Üben beim Tierarzt wird schwierig, da die Praxis 30 Km entfernt ist.

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Das ist Berufsrisiko und sie hätte den Mauli veranlassen müssen.

Du kannst nichts dafür. Die Praxis würde ich nicht wechseln.

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ich würde es mal mit eine speziellen "Tierarzttraining" versuchen. Sprich hin fahren, rein, keine Untersuchung und was doll leckeres wenn er lieb war. Wieder raus. Haben die meisten Tierarzt nix gegen. Vielleicht muss der Hund nur erkennen, daß es nicht immer schlimm und dramatisch ist. Also viele kleine Besuche und wenn möglich dann ausweiten auf einen kurzen Besuch im Behandlungsraum. Und gleich wieder raus nach einem kurzen schnüffeln. Ruhe ausstrahlen von Dir wäre da wohl das wichtigste. Ein Tierarzt ist nicht schlimm! Und auch die Praxis bietet keinen Grund zur Panik. Nimm Dir die Zeit die ihr braucht. Mach zu Hause ähnliche Situationen. Alter Tisch... Hund drauf und abtasten etc. - es ist etwas ganz normales

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Bisher war es wirklich kein Problem, Foxi zu untersuchen. Man kann ihr in die Ohren / ins Maul schauen, sie hochheben, ihr eine Spritze verpassen...

Es ging glaube ich alles zu schnell, dazu kamen die Schmerzen.

Montag also Blumen und Maulkorb kaufen. Geübt wird auch, klar.

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Das ist das normale Berufsrisiko von TÄ. Sie sind auch für solche Fälle versichert. Als nette Geste würde sie sich aber bestimmt über einpaar Blümchen oder Pralinen freuen. Ein Grund für Deine Tränen besteht ganz und gar nicht. Du glaubst nicht, wie oft solche Unfälle passieren und oft auch wirklich Schuld des HH sind.

Wechseln würde ich jetzt auch nicht. Hunde sind ja nicht blöd und erkennen eine andere Praxis auch. Mach es lieber so wie von Wiebke beschrieben. Da hat bei meinen TA-Angst-Hunden auch etwas geholfen. Immer wieder hingehen, kurz ins Wartezimmer setzen, mitgebrachtes Lieblingsleckerli geben lassen, streichlen und wieder fahren.

Allerdings kann ich das Verhalten in dieser Praxis nicht verstehen. Wenn ein Hund sowieso schon Panik und Schmerzen hat, warum wird er dann nicht leicht sediert? Mein Bubbi hat auch schlimme Angstzustände beim TA. Er hatte schon 2 Vorbesitzer und so wissen wir nicht, was ihm schon angetan wurde.

Als Bubbi wiedermal mit den Nerven am Ende war und nur noch zitterte, bekam er ein Beruhigungsmittel. O-Ton unseres TA: "Ich versau den armen Kerl doch nicht für alle Zeiten."

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