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Hundeforum Der Hund
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Wer hat Altdeutsche Hütehunde?

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Hallo Irina,

wie ist es denn in den letzten Monaten gewesen? Hat dein Hund gelernt, wie wichtig Ruhe ist?

Viele machen - auch z. B. bei Bordern - den Fehler, die Welpen und Junghunde von anfang an viel zu sehr zu puschen statt ihnen beizubringen, RUhe zu halten.

Meine Mitteldeutsche Schwarze ist inzwischen fünf Jahre alt und braucht gar nicht soooo viel Action. Etwas Kopfarbeit über den Tag verteilt und normale Gassirunden reichen ihr schon. Ich habe sie nie versucht, sie wirklich müde zu bekommen, denn das schaffen wir bei Hunden in Privathand eher selten. Viel wichtiger ist es, dass sie von Anfang an lernen, im Haus Ruhe zu halten, auch wenn mal ein Spaziergang kürzer war oder sogar ganz ausfallen musste (wegen Krankheit oder ähnlichem).

Versuche mal, etwas mehr herunterzufahren statt ihn wirklich körperlich und geistig müde bekommen zu wollen.

 

 

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Hallo ! 

 

Ich habs ans jetzt schon so hinbekommen, das wenn ich sage: 

"jetzt schlafen wir." 

Er versteht: 

"aha, jetzt hin legen und müde werden."

 

Also er überdreht nicht zuhause, ich glsube eher, um so länger ich laufe, um so verrückter wird er ?!

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Das kann durchaus sein.

Er ist halt nur eine gwisse Zeit lang aufnahmefähig und wenn es zu viel wird, ist er überfordert und fängt an zu "spinnen".

Daher vielleicht kürzere Spaziergänge und auch nur kurz (ca. 10 min) Kopftraining. Danach muss er die Möglichkeit haben, lange zu schlafen.

Verrätst du mir, woher du deinen Schwarzen hast?

 

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Bei uns im Nachbardorf ist ein Schäfer und der hat welpen bekommen. 

So kam ich zum pepchen. 

 

Jeder schaut mich hier immer so geschockt an im Ort, wenn ich sage, das ich einen hütehund habe, die Leute schlagen dann immer die Hände überm Kopf zusammen, "oh mein Gott, was für ne Arbeit so ein Hütehund!" 

 

Hmmm, aber ich empfinde das jetzt gar nicht so. Darum hab ich mich gefragt, ob ich zu wenig mit ihm unterwegs bin 

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Wenn ich das so lese, dann denke ich, dass du evtl. sogar etwas zu viel machst. Lieber mehr Ruhe reinbringen als noch mehr machen - wäre jett mein Tipp, was aber auch falsch sein kann, weil ich den Hund ja nicht gesehen habe.

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Also, unsern Willi müde zu kriegen, ist ein sinnloses Unterfangen. Natürlich braucht er viel Bewegung, am besten Freilauf, was in unserer eher ländlichen Gegend gut möglich ist, allerdings nur mit gehorsamen Hunden. Aber er muss auch lernen, dass manchmal nicht so viel los ist. Er verhält sich dann ziemlich ruhig, meistens ist er jedoch im Grundstück, dann beschäftigt er sich mit aufpassen. Er hat auch vom Welpenalter an nichts kaputt gemacht, ausser seinen Decken und Liegematerialien. Schöne Hundekissen sind an ihn verschwendet!

Übrigens gehen Schäfer an Tagen, an denen die Schafe nicht raus können, sicher auch nicht stundenlag spazieren, das stecken die Hunde dann auch weg. Ab und zu mal einige Kommandos und einige Tricks sorgen für Abwechslung. So und nun will ich mit Willi noch mal los!

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Zufällig bin ich auf dieses Forum gestoßen und möchte auch etwas dazu beitragen. Ich hatte einen Altdeutschen Hütehund, der mich vierzehn Jahre begleitete und jetzt habe ich wieder einen. Beides waren bzw. sind dunkle Füchse. Den ersten hatte ich aus einem Tierheim und mein jetziger Hund ist von einer Schäferin übernommen worden. Diese Hunde haben ihre Besonderheiten, aber wenn man sich damit befasst, sind diese  händelbar. Sie sind gesund, robust und langlebig. Den Tierarzt haben meine bis jetzt nur gesehen, wenn sie geimpft wurden. Für Stubenhocker sind diese Hunde ungeeignet. Ideal ist es, wenn man ein Grundstück besitzt, auf dem sich diese Hunde frei bewegen können. Trotzdem muss man täglich mit ihnen etwas unternehmen. Ich gehe täglich zwei Stunden mit dem Hund spazieren, obwohl 500 Quadratmeter vom Grundstück ihm gehören. Als Begleithunde sind sie geeignet, wenn man den hohen Bewegungsdrang berücksichtigt. Wer noch nie einen Altdeutschen Hütehund hatte, sollte sich mit mehreren Schäfern unterhalten. Ich habe dabei auch Hirten kennengelernt, die mir sagten, dass sie aus ihrer Linie keinen Hund an Privathalter abgeben und dann sollte man davon ausgehen, dass es dafür gute Gründe gibt. Als Anfänger ist es sogar angebracht, nicht unbedingt einen Welpen zu übernehmen, denn man weiß nie, was sich für ein Arbeitseifer bei diesem Hund entwickelt. Ich habe meinen zweiten Rüden als mit 8 Monaten übernommen. Da war schon klar, dass er sich für einen Privathaushalt eignet. Er kannte andere Hunde, Katzen, Schafe, Hühner u.s.w. Für Wild hat er sich nie interessiert und lebte sehr schnell bei uns ein. Sein Vorgänger kümmerte sich um kein Haustier, aber Wild war seine Leidenschaft. Er hatte schon seine Vorgeschichte mit insgesamt sechs Vorbesitzern in den ersten neun Monaten. Dann kam er zu mir. Mein jetziger Hund bellt wenig, sein Vorgänger bellte sehr viel. Da ich nicht in der Stadt lebe, durfte auch mein alter Hund bellen, was das Zeug hielt. Er bewachte das Anwesen hervorragend. Der jetzige Hund ist auch wachsam, aber wenn er wirklich bellt, weiß ich, dass da wirklich etwas los ist. Beide ließen sich gut erziehen. Allerdings sind diese Hunde sehr intelligent und man muss sich schon etwas einfallen lassen, um sich durchzusetzen, wenn sie etwas nicht wollen. Mit Gewalt erreicht man nichts. Wenn ich jemand auf das Grundstück lasse, ignoriert mein jetziger Hund den Besucher. Sein Vorgänger hat auch nichts gemacht, aber genau beobachtet. Trotzdem sollte niemand versuchen, einfach das Grundstück zu betreten. Seit sechzehn Jahren weiß man in meiner Umgebung, dass unser Grundstückstor nicht umsonst abgeschlossen ist. Einen bemerkenswerten Schutztrieb hatte unser Justus, wenn es darauf ankam und auch Linus würde es nicht zulassen, dass uns einer etwas tut. Am Vieh haben beide nie gearbeitet. Da habe ich auf den Rat einiger Schäfer gehört. Die meinten, dass diese Hunde nicht vermissen würden, was sie nicht kennen. Der Spieltrieb war und ist enorm. Niemals mit Ballspiele anfangen! Dann fangen diese Hunde an, entsetzlich zu nerven. Das sollten sie nie kennenlernen, denn sonst hat man auch beim Spaziergang keine Ruhe mehr. Die Verträglichkeit mit anderen Hunden war immer gewährleistet. Allerdings wehren sie sich vehement, wenn sie angegriffen werden. Das sind meine Erfahrungen und ich habe es nur wenige Male erlebt, dass sie gekämpft haben und nie haben sie verloren. Leider gibt es Hundehalter, die ihre Hunde frei herum laufen lassen, auch wenn sie aggressiv sind. Wenn ich mit meinem jeweiligen, angeleinten Hund ankomme, werden auch diese Hundehalter aktiv und leinen ihre Hunde an. Nicht ich habe diese Hundehalter erzogen. Das haben meine Hunde erledigt, indem sie ihre Wehrhaftigkeit unter Beweis stellten.

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Hallo, Linuslorenz, schön, mal wieder einen Beitrag im Forum der Altdeutschen zu lesen. Ich war auch schon einige Zeit nicht mehr im Forum, weil die Diskussion eingeschlafen war, leider!

Unser Harzer Fuchs Willi ist jetzt 5 Jahre alt und ein sehr agiler und treuer Begleiter. Er fordert uns bewegungsmäßig ganz schön, er ist überhaupt kein Hund für Bewegungsmuffel und überhaupt nicht fürs Sofa. Obwohl er ins Haus darf, fühlt er sich nur draußen richtig wohl, seine Besuche im Haus dauern nie länger als 20 Minuten. Er ist sehr wachsam, ohne viel zu bellen! Wenn er bellt, ist ein Grund vorhanden, danach hört er sofort auf.

Mit anderen Hunden ist er in der Regel verträglich (außer bei manchen Rüden), aber er spielt nicht gern lange mit anderen Hunden, nur 2 Minuten, dann geht er seiner Wege. Will der andere Hund dann weiterspielen, wird er ruppig.

Ich stimme Dir völlig darin zu, dass jeder, der sich einen solchen Hund anschaffen will, sich vorher kundig machen sollte und sich im Klaren darüber ist, worauf er sich für die nächsten 10-15 Jahre einlässt. Das gilt übrigens für alle Haustiere! Diese Hunde jedoch fordern ihre Besitzer besonders! Wir haben unseren Willi auch von einem Schäfer, mit dem wir auch noch Kontakt haben.

Es wäre schön, mal wieder von Euch zu hören!

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Hallo, Das ist Nelly. Eine rollhaarige Tigerin. Sie ist der tollste Familienhund und bei uns die Rudelführerin. Wir haben noch 2 Hunde (keine AH) aus dem Tierschutz. Wir wohnen am Land und haben ein paar Pferde, die mit Begeisterung gehütet und nach Hause geholt werden. Das Fell ist fast pflegefrei. Sie wird kaum nass, hat selten schmutzige Pfoten und haart nur 2x im Jahr. Sie ist unser zweiter AH;  eine Draufgängerin und unerschrocken. Das sieht man vielleicht beim Sprung ins Wasser.

Auf dem 2. Bild ist unsere alte graue Strobelhündin zu sehen. Sie wurde 16 Jahre alt, was bei einem 70cm Hund schon außergewöhnlich ist und war ihr Leben lang gesund. Diese Hunderasse begeistert uns.

Allerdings muss man wissen, dass man sich hier einen Begleiter sucht, der manchmal selbst entscheidet, was zu tun ist. Bei uns ist das z.B. ein sehr frühes Heimholen der Pferde von der Weide.😉  Nelly ist unser Therapiehund für ängstliche Straßenhunde und hat schon 4 sozialisiert und ihnen Sicherheit gegeben.

Unsere beiden Hündinnen stamm(t)en von aktiven Eltern ab. Beider Eltern waren im Hütedienst bei Schäfern.

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Nelly beim Weitspringwettbewerb.jpg

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