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polar-chat.de  Der Hund
Schnute

psychisch krank und Hunde

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Hallo an alle,

ich bin wieder da.

ICh war leider fast 7 Wochen im Krankenhaus mit einem psychotischen Schub und jetzt habe ich das Problem, dass meine Hunde meinen, sie müssten mich durchs Leben führen.

Leider war es so, dass ich zuletzt wirklich nicht mehr in der Lage war, meine Hunde durchs Leben zu führen, aber jetzt würde ich gerne wieder die Führung übernehmen. ein paar Beispiele, damit Ihr euch ein BIld machen könnt. Im Haus ist alles in Ordnung, aber sobald wir raus gehen, geht Teddy in Alarmbereitschaft, in für ihn gefährlichen Situationen (Männer mit Hut, oder Regenschirm, Büsche in denen kleine Monster lauern) schleift er mich vorbei und verbelllt die Leute. Nele spitzt nicht mal die Ohren, wenn ich sie rufe und zieht ins Halti. Leider ist meine Hundetrainerin in Urlaub und es raubt mir den Schlaf, dieses Problem.

VIelleicht habt Ihr eine Idee, ob es ein langwieriger Prozess ist, und ob ich jetzt schon etwas alleine tun kann, um dieses Problem zu beseitigen.

Danke, für Eure Antworten.

Liebe Grüße

Anja

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(bearbeitet)

Hallo Anja,

erst einmal schön, dass Du wieder da bist .... und Respekt vor Deiner Offenheit :)

Ich hoffe sehr, es geht Dir wieder besser und Du gehst mit neuen Mut durch Dein Leben.

Dir einen Tipp zu geben, fällt mir sehr schwer..... Denn ich denke nur Du weißt, was im Moment für Dich möglich ist....

Hast Du vielleicht jemanden, der mit Dir gemeinsam mit den Hunden raus gehen kann, damit Du Dich sicherer fühlst?

Ich denke, dass würde sich dann auch auf Deine Hunde übertragen.

Ich wünsche Dir gute Besserung und hoffe, die Anderen können Dir noch einen Ratschlag geben....

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Hallo Katja,

danke für das Kompliment, ja, es ist einfacher, damit offen zu sein.

Und ich denke, dass Du Recht hast, dass ich einfach noch nicht 100 PRozent da bin und es ist schwierig zu schauspielern, wenn ich krank bin.

Liebe Grüße

Anja

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Hallo Schnute,

welcome back als erstes.

Um deinem Problem etwas Herr zu werden, würde ich an deiner Stelle jetzt einzeln mit den Hunden rausgehen. Du kannst dich dann besser auf den Hund und seine "Macken" einstellen und hast auch die Hände freier zum zeitnahen reagieren, als wenn du noch den 2. Hund gleichzeitig unter Kontrolle bringen willst.

Ich glaube schon, dass es nicht von heute auf morgen besser wird, du mußt dir deine Position zurückerarbeiten und die Hunde durch sicheres und ruhiges Auftreten und durch schnelles Lösen von Spannungen davon überzeugen, dass du Sicherheit bietest und der Nabel der Welt bist.

Mit Unterstützung deiner Trainerin kannst du dann nach deren Rückkehr weitere nötige Schritte abklären, die sich sicher aus der Ferne nicht via Internet klären lassen, da wir ja kein komplettes Bild von euch und eurem gemeinsamen Auftreten haben.

Du wirst das sicher mit der nötigen Geduld und liebevollen Konsequenz schaffen. Ich drück dir die Daumen und wünsche dir viel Erfolg.

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Hallo,

Hut ab und ich wünsche dir alles erdenklich gute !!

Der Tipp von Sabine mit den Hunden getrennt zu gehen ist doch gut und dann hoffe ich das deine Trainerin dir bald die nötige Unterstützung und Kraft gibt.

kopf hoch, dass wird schon mit den Hunden.

lg Birgit

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Hallo Anja,

Respekt, nicht viele würden mit diesem Thema so offen umgehen.

Ich denke auch, dass es das Beste ist, wenn Du erst einmal einzeln mit den Hunden rausgehst. Dann hast Du die volle Konzentration auf einen Hund und das merken sie schnell. Vor allem kann sich auch die Bindung wieder etwas stärken. Warst ja schon lange weg.

Ansonsten kann mir hier aus der Ferne nicht viel dazu sagen. Hoffe Deine Hundetrainerin ist bald wieder da und Du bekommst Hilfe.

Ich drücke Dir die Daumen, dass es gesundheitlich weiter bergauf geht.

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Hallo,

vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

Es ist wohl wirklich das beste erst einmal getrennt mit den beiden zu laufen. Tut denen auch gut, ohne den anderen zu gehen, gute Übung.

Ja, ich merke auch, dass es mir noch furchtbar schwer fällt, so zu tun als wäre nichts. Normalität ist noch nicht wieder eingekehrt.

Ich denke auch, dass es uns helfen wird ein paar EInzelstunden zu Hause zu nehmen. Trotz der Gruppen.

Liebe Grüße

Anja

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Hallo Anja,

wünsche die alles Gute....und das du bald wieder alles im Griff hast :knuddel

Ja, ich merke auch, dass es mir noch furchtbar schwer fällt, so zu tun als wäre nichts.

So etwas kann man vielleicht eine kurze Zeit durchhalten,aber auf keinen Fall längerfristig.

Meinen Respekt das du so offen damit umgehst,auch wenn wir uns nicht persönlich kennen.....DU SCHAFFST DAS!!!!!

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Hallo Anja,

herzlich willkommen, schön, dass du wieder bei uns bist.

Offen damit umgehen ist immer der beste Weg.

Ich kenne die psychischen Schübe von meinen Mann nur zu gut.

Er war mal fast ein Jahr "ausser Gefecht".

Und jetzt mit seiner Krankheit gibt es auch immer mal Schübe.

Den Tip von Sabine - einzeln mit den Hunden zu gehen - würde ich auch machen.

Bitte denk daran, du kannst den Fellnasen nicht's vormachen, wie es dir geht - die spüren es.

Menschen sind da leider nicht unbedingt so sensibel.

Es wird, so denke ich, noch etwas dauern, bis du wieder die anerkannte Rudelführerein bist.

Aber nicht den Mut verlieren - es wird schon - Stück für Stück.

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