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Hundeforum Der Hund
Enie

Warum oft unüberlegt einen zweiten Hund?

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Ich verstehe nicht warum sich manche Menschen so unüberlegt einen 2 Hund ins Haus holen .

Man hört so oft ich muß meinen Hund wieder abgeben , meine Hunde verstehen sich nicht usw.

Also ich war ja auch in so einer situation , da war es aber der 3 Hund der "probleme " gemnacht hat .

Bei den meißten hört man immer , ich wollte einen speilkamaraden für meinen ersten Hund , ist ja auch super aber sollte man da nicht auf die "wünsche " des Ersthundes eingehen ? Wenn ich zb. einen Dominanten Rüden habe hole ich mir doch keinen 2 Dominanten Hund ins Haus oder ich habe einen ängstlichen Hund dann hole ich doch nicht noch eine 2 schißbuxe dazu .

Wenn man einen Welpen dazu holt kann man natürlich nicht 100 pro sagen was mal draus wird , also bei uns gab es heftige beißereinen , aber nach 4 monaten pendelt es sich so langsam ein und jeder hat so seine stellung im Rudel gefunden .

Es gibt Hunde bei denen klappt es auf anhieb , wie bei meinen beiden ersten , dann aber habe ich erfahren müßen das es auch anderst geht , und ich jetzt gefordert bin . Man sollte sich doch vor Augen führen das ein 2 Hund immer mehr Arbeit bedeutet .

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Also bei uns war es so das mein Hund sich super mit dem Hund meiner Eltern versteht. Wenn man die beiden zusammen hat, dann kommt gar nicht der Gedanke auf das da 2 Hunde sind. Die sind so eine Einheit das ist der wahnsinn. Wenn einer in der Ecke liegt legt der andere sich dazu, gehen nur gemeinsam auf Wanderschaft etc. Ich dachte damals das es mit einem 2. Hund auch so wird.

Wurde es aber nicht, es war anstrengend lag aber wahrscheinlich auch an dem Hund oder der Rasse. Für mich nie wieder 2 Hunde!

Der Fehler lag aber ganz klar bei mir ich hatte zu romantische Vorstellungen.

Der Hund wurde übrigens nicht abgeschafft, ich habe mich von meinen Freund getrennt und er hat die Hündin behalten.

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Ich würde nicht fragen wollen "Warum hole ich mir einen zweiten Hund ins Haus", sondern: "Was erwarte ich von ihm und wil schnell muss er funktionieren?"

Unüberlegt ist das ja meist nicht, nur vielleicht nicht richtig überlegt.

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Mmmh funktionieren?Für mich gab es immer nur die Frage:Bin ich bereit in jeder Lebenslage zu dem Tier zu stehen?

Für alles andere findet sich dann immer eine Lösung,wenn mann nur will.

LG

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"Was erwarte ich von ihm und wil schnell muss er funktionieren?"

Was erwarte ich von ihm, finde ich o.k.. Aber wie schnell er funktionieren muss, das kann man doch nicht absehen, denke ich. Man muss sich eben klar sein, manchmal passt es sofort. Und bei einem anderen Hund muss man eben Geduld haben, bis er angekommen ist, muss mit ihm evtl. mehr arbeiten, mehr Mühe und Geld einsetzen. Und darüber sollte man sich vorher schon Gedanken machen, ob man das kann und will.

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Wenn ich mir zb. das Thema http://www.polar-chat.de/topic_49262.html hier durchlese fällt mir auf das das negative bei den meißten ins "lächerliche" gezogen wird , und als lapalie abgestempelt wird .

Wenn ein Rudel nach ein paar monaten oder sogar Jahren gut eingespielt ist ,ist es warscheinlich so .

Mich würde es mal Interessieren wie eure anfangsschwirigkeiten aussahen ;) . Eventuell sagt dann ja einer nee also bei solchen problemen bleibt mein Hund Einzelkind :D .

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Unüberlegt ist das ja meist nicht, nur vielleicht nicht richtig überlegt.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=50391&goto=986608

da hast du recht

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"Was erwarte ich von ihm und wil schnell muss er funktionieren?"

Was erwarte ich von ihm' finde ich o.k.. Aber wie schnell er funktionieren muss, das kann man doch nicht absehen, denke ich. Man muss sich eben klar sein, manchmal passt es sofort. Und bei einem anderen Hund muss man eben Geduld haben, bis er angekommen ist, muss mit ihm evtl. mehr arbeiten, mehr Mühe und Geld einsetzen. Und darüber sollte man sich vorher schon Gedanken machen, ob man das kann und will.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=50391&goto=986638"

Eben, genau das meinte ich.

Wenn ich einen Hund haben will, der sofort funktionieren muss, d. h. keine Probleme und mir keine Umstände bereitet, sollte ich von einem (Zweit-)hund ganz absehen.

Wenn ich möglichst wenig Probleme haben will, sollte ich lange suchen und sehr gut überlegen, bevor ich einen (zweiten) Hund ins Haus hole. Wenn möglich, den Hund vorher kennenlernen (Tierheim, Pflegestelle).

Wenn ich weiß, dass ich sehr belastbar bin, kann ich es vielleicht auch wagen, einen Hund zu mir zu nehmen, von dem ich relativ wenig weiß.

Den Ausdruck "funktionieren" finde ich selber schrecklich, aber leider ist es das, was die Leute erwarten. Ziemlich viele zumindest. :(

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Das Funktionieren hat man zu einem großen Teil ja selbst in der Hand ;)

Wer zuhause Action zwischen den Hunden zulässt, braucht sich zB nicht wundern, wenn es den Hunden schwer fällt, auf ihrem Platz zu bleiben.

Wer Blickkontakt nicht belohnt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn der Hund seineigenes Ding macht.. usw.

Das Schwierige für Menschen ist wohl, ihre eigenen Erwartungen den Wissensstand des neuen Hundes anzupassen.

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Ich verstehe nicht warum sich manche Menschen so unüberlegt einen 2 Hund ins Haus holen .


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=50391&goto=986564

Ich auch nicht. Und wenn man sich die Sorte Menschen, die dann scheitert, genauer ansieht, hat es eigendlich schon mit einem Hund nicht so richtig funktioniert. Oft sollte der Zweithund irgendeine Lücke schließen, um so vielleicht selbst weniger in der Pflicht zu sein.

Wir hatten damals festgestellt, daß unser Rüde dringend einen Hundekumpel braucht, sonst wäre er aufgrund seiner total miesen Vergangenheit und der dann folgenden abgöttischen Liebe zu uns, zum Mensch mutiert :D . Da waren wir aber mit ihm schon eine Einheit.

Nach gründlichem Abwägen der Beschreibungen von Dobihündinnen aus dem TS, darauffolgenden Telefonaten stand der Entschluss fest und wir fuhren 800 km hin um die Maus abzuholen.

Es hat vom ersten Tag an funktioniert. Nicht zuletzt aber durch unsere Ausstrahlung bzw. klare Rudelstruktur. Leider war sie nur 7 Monate bei uns, da wir sie schon als Notfall schwerkrank übernommen haben, uns aber ganz sicher waren, daß wir die Leishmaniose in den Griff bekommen.

Leider weit gefehlt :( Wir mußten sie über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Danach war unser Bursche völlig durch den Wind und wir bemühten uns erneut um eine Dobihündin, wieder aus dem TS. Und....unsere Cora ist jetzt hier Prinzesschen :)

Auch sie fügte sich ohne größere Probleme ein.

Hunde sind nunmal Rudeltiere und wenn sie in für sie klare Strukturen kommen, klappt eigendlich alles. Sicher muß man mit Verstand an die passende Suche gehen. Aber bei uns haben alleine die Beschreibungen und unser erster Eindruck von den Nasen ausgereicht, um uns für immer zu entscheiden und diese innere Einstellung und Entschlossenheit bekommen die Nasen auch mit.

Ich habe das mal geschrieben, weil:

Schon beim ersten Dobermann aus dem Tierheim, dem Rüden, haben viele mit dem Kopf geschüttelt.

Diese Rasse, abgegeben, weil er gebissen hat, "Um Gottes Willen". Danach wieder diese Rasse mit schlechter Vergangenheit und dann noch als Zweithund, nö, geht ja gar nicht.

Heute sprechen mich die Leute an, wie ich das nur mache. Meine Hunde sind ja sowas von gut erzogen und auf mich fixiert.....

Übrigens, ich war noch nie in einer Hundeschule ect..Bei einem Hund könnte man noch sagen, Zufall, aber bei drei?

Unsere Hunde lieben uns und wir sie, sie akzeptieren uns als Rudelchefs ohne jegliche Gewalteinwirkung und hören auf Sichtzeichen, die ihnen nie beigebracht wurden. Die Harmonie in unserem Rudel ist das Wichtigste und genauso begegnen sie sich auch untereinander, mit Respekt und Liebe.

Es ist eigendlich so einfach! ;)

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