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Der Hund
Fiona01

Großer Junghund wird von anderen Hunden als Erwachsener angesehen

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Hallo ihr Lieben,

wir hatten ja nun schon seit über 20 Jahren keinen Junghund mehr hier, aber evtl. hat ja einer von euch mit einem ebenso großen Junghund gleiche Erfahrungen gemacht.

Minos , 9 Monate alt mit über 60 cm, guten 30 kg Gewicht ist derjenige um den es hier geht. ;)

Wir haben mit 5 Monaten zu uns genommen und auch heute mit 9 Monaten ist er vom Verstand her ein Baby.

Er wird aber, wie uns die heutige Situation wieder mal gezeigt hat, von anderen Hunden als Erwachsener angesehen.

Heute war es so, dass wir auf eine Gruppe Hunde getroffen sind, die alle offline liefen (insgesamt 5 Hunde).

Ich habe Minos abgeleint, wir standen alle zusammen und nach einiger Zeit spielten die Hunde auch miteinander.

Ein großer Mix, mit 1,5 Jahren, noch derjenige der ihm vom Alter her am nächsten stand, hatte dann wohl besonders Gefallen an Minos.

Alles im grünen Bereich bis sich der Vater dieses großen Mixes wohl bewogen fühlte, bei den beiden Junghunden einzuschreiten.

Mir war nicht ersichtlich, dass da irgendein Auslöser für vorhanden war, der Besitzerin auch nicht, aber das nur nebenbei.

Der ältere Mix fing auf einmal an Minos zu bedrängen und ehe wir uns versahen, jagten Vater und Sohn hinter Minos her.

Abruf war für alle Beteiligten vorerst unmöglich und alle drei Hunde waren (wir waren in einem Freilaufgebiet, von daher jetzt nicht ganz so dramatisch) erst einmal außer Reichweite.

Nachdem Vater und Sohn dann wohl merkten, dass sie an Minos nicht herankamen - er war schneller als sie - drehten sie dann ab und kamen zurück und mit einem Sicherheitsabstand auf die Beiden kam auch Minos wieder zu mir und suchte Schutz.

Bekam er dann auch von mir, indem ich ihn einmal lobte, dass er zurückgekommen war und dann standen wir noch weitere 5 Minuten in der Gruppe, auch um ihm zu signalisieren, dass die

die Situation wieder normal wie vorher.

Fakt ist, dass Minos es vom Kopf her noch überhaupt nicht gebacken bekommt, dass er sich auch nur ansatzweise zur Wehr setzt.

Einerseits ist das natürlich gut bei einem so großen Hund, aber andererseits muss er sich ja auch gegen Hunde wehren lernen.

Was mache ich nun in der Zwischenzeit, wo dieses vom Kopf her Baby im Körper eines Ponys das noch nicht begriffen hat?

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Hmmm, Tango ist 5 Jahre alt, 63cm hoch und 40kg schwer. Er wehrt sich auch nicht gegen andere sondern räumt dann lieber das Feld. Beim Spielen ist jedoch zu sehen, wenn er wollte könnte er sehr wohl, aber mir ist's so lieber.

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(bearbeitet)

Nicht viel ;)

Ayla ist ja nun auch nicht die Kleinste und ich habe mir, als sie noch Junghund war, angewöhnt, die Situationen mit Argusaugen zu beobachten und sie notfalls aus der Situation rausgenommen.

In diesen Situationen habe ich mehr nach Gefühl denn nach Wissen entschieden, da mir einfach mal die Übung fehlte ;)

Ich würde sagen, biete ihm den Schutz, den er sucht und ansonsten beobachten, beobachten, beobachten. Natürlich nicht panisch, aber das bist du ja generell eher weniger, Astrid.

Wenn MIR die Situation zu brenzlig wurde, habe ich Ayla kurz zu mir genommen, zur Ruhe kommen lassen und ab ging es wieder.

Und du weißt ja, was draus geworden ist ;)

Tante Edit wirft noch ein, dass das "wehren" bzw. Grenzen zeigen von Ayla mit dem "Alter" kam.

Je älter und erwachsener sie wurde, desto besser hat sie sich "gewehrt" bzw. sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und durchaus zu verstehen gegeben, wann sie die Schnauze voll hat :zunge:

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Huhu Axel,

grundsätzlich gebe ich dir da Recht, denn ich denke auch immer lieber so, als wenn man einen großen Hund führt der nicht gut mit anderen kann.

Das Problem ist nur, dass dies nicht der erste und einzige Fall ist, wo Minos gemobbt wird.

Gerade andere Junghunde haben das wohl ziemlich schnell raus, dass er noch so gar nicht reagiert und dann wird gemobbt.

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Fakt ist, dass Minos es vom Kopf her noch überhaupt nicht gebacken bekommt, dass er sich auch nur ansatzweise zur Wehr setzt.

Einerseits ist das natürlich gut bei einem so großen Hund, aber andererseits muss er sich ja auch gegen Hunde wehren lernen.

Grüße,

ich verstehe das jetzt irgendwie nicht, weder den Beitrag und schon garnicht die Überschrift - es ist doch wohl garnichts passiert passiert oder doch?

Deiner wurde von dem Altrüden einbischen bedrängt und dann gab es eine wilde Jagd.

Alles völlig normal- was halt so abläuft zwischen Hunden, wenn man sie machen läßt.

Warum sollte dein Hund sich da irgendwie wehren und vorallem, wieso glaubst du, dass dein Hund von anderen als "erwachsen" angesehen wird oder warum macht dies für dich etwas aus?

habe so einige Fragezeichen über dem Kopf

lg

sabine

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:)

Das ist normales Hundeverhalten und hat nichts damit zu tun, dass Minos als "erwachsener Hund " angesehen wird oder nicht.

Welpenschutz gibt es unter rudelfremden Hunde nicht und auch im eigenen Rudel mitunter nicht, es sei denn es handelt sich um ein verwandtschaftliches.

Oft sind es ganz kleine Anzeichen, die wir gar nicht bemerken.

Der Vater des Hundes wird diese aber zur Kenntnis genommen haben- er ist ja ein Hund ;) - und hielt es für angebracht einzuschreiten.

Es ist ja so wie du es beschreibst nichts dramatisches passiert.

Wenn du merkst, dass Minos wirklich gemobbt wird, dann würde ich schon eingreifen und auch die anderen HH bitte, ihre Hunde einzusammeln.

Ansonsten muss er auch lernen Konfliktlösungen zu entwickeln und das kann man in solchen Situationen am besten.

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Ach, und noch was...wenn Ayla gemobbt wurde, habe ich den anderen Hund verscheucht und Ayla anschließend zu mir genommen.

Beruhigte sich die Situation, habe ich es nochmals "drauf ankommen" lassen, aber jeglicher Ansatz von Mobbing wurde von mir vehement unterbunden.

Und das Recht nehme ich mir auch fremden Hunden gegenüber raus. Dem HH gebe ich, wenn möglich, noch kurz Bescheid, was ich machen werde und dann wird gemacht ;)

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Huhu Caro,

genauso mache ich es auch bisher, dass ich beobachte und wenn "Not" am Mann oder an der Frau ist einschreite.

@ Junimond:

Sabine nein es ist ist nichts dramatisches passiert.

Diese Situation ist ja auch nur eine von mehreren, die ich hier erzähle, aber auch in den anderen Situationen ist nichts passiert und solange Minos sich mental nicht wehren kann, soll es das auch nicht.

Es geht mir auch vielmehr darum, ob hier ein anderer Halter die gleiche Erfahrung mit seinem Hund und in der Größe gemacht hat, dass diese in dem Alter und trotz oder wegen der Größe gemobbt werden.

Der Satz in der Überschrift kam nicht von mir, sondern von der Halterin der beiden Mixe. ;):)

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Also für mich ergibt der Zusammenhang mit der Größe und dem Alter trotzdem keinen Sinn.

:???

Dass Hunde in dem Alter verhätnismäßig häufiger gemobbt werden- ja.

Aber das Ganze ist unabhängig von der Größe- das liegt eher am "Status"- nicht Welpe, nicht erwachsen- das ist das Junghundeleid. ;)

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Ich glaube auch, dass gerade andere Junghunde instinktiv merken, dass Minos noch nicht so weit ist und das "schamlos" ausnutzen. ;)

So gesehen hoffe ich ja, dass er bald wenigstens mal "irgendetwas macht", damit die anderen Hunde in anfangen zu respektieren.

Der letzte Junghund den wir vor dieser Begegnung trafen, versuchte alle 5 m aufzureiten und nachdem Minos anfangs meinte, das sei ein Spiel, fand er das nach ein paar Mal aber auch nicht mehr so fröhlich und ich und die Besitzer des anderen Hundes auch nicht. ;)

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