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Der Hund
asterisk

Hund und Umwelt!?

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Hallo,

ich habe eine ca. 4 Monate alte Hündin (bin ich noch hier richtig, oder sollte ich schon im Junghund-Forum schreiben?) , die vom Tierschutz aus Ungarn "gerettet" und nach Deutschland gebracht wurde.

Sie ist sehr lieb und ruhig, hat von Anfang an keine Angst vor uns oder Besuchern sondern lässt sich am liebsten gerne stundenlang von jedem streicheln. Auch mit der Stubenreinheit klappt das schon ziemlich gut, besser als wir erwartet hätten.

Das einzige "Problem" ist, dass sie eben noch nicht viel kennt und deshalb beim Spazieren gehen draußen viel Angst hat. Das ist ja auch verständlich, sie ist noch nicht mal eine Woche bei uns und alles ist neu, und wir wohnen in der Stadt, was sie wohl auch garnicht kennt.

Wenn wir aus dem Haus kommen fahren dort Autos, Busse und Straßenbahn, es stehen Menschen an der Bushaltestelle und laufen natürlich auch sonst rum, das alles verunsichert sie, obwohl die Gegend hier allgemein eher ruhig ist.

Oft legt oder setzt sich sich hin, will nicht weiter, schleicht nur ein paar Schritte direkt an der Hauswand entlang um sich dann wieder hinzusetzten.

Wenn man um die Ecke in eine ruhigere Straße einbiegt, taut sie oft auch auf, wird dann nach einer Weile auch neugierig und läuft freudig voran. Aber manchmal ist es sehr schwer, es bis zu diesem Punkt zu schaffen.

Nun denke ich, dass das einfach Gewohnheitssache ist und sie ihre Angst schon nach und nach verlieren wird, aber meine Frage ist, wie gehe ich damit am besten um?

Sie ist ja nun auch nicht mehr ganz so jung und die Prägephase dauert nicht mehr so lange. Natürlich möchte ich deswegen, dass sie relativ schnell viel kennenlernt, aber wie, ohne sie zu überfordern?

Eine Welpengruppe ist auch schon geplant, oder ist sie dafür schon fast zu alt?

Ich habe schon Hundeerfahrung, aber jeder Hund ist anders, deswegen würde ich mich dadrüber freuen, wenn ich mich mit anderen Leuten darüber austauschen könnte, wie man einem Welpen /Junghund am besten seine Umwelt näher bringt, damit er zu einem selbstbewussten Hund wird.

So dabei belasse ich es erst mal, ist ja lang genug geworde. Ich bin schon gespannt auf eure Antworten. :)

Schöne Grüße,

asterisk

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Hast du's mal probiert sie mit leckereien rauszulocken?

also ihr damit zeigst das das Spazierengehen eigentlich etwas positives ist und das sie sich darauf freuen kann.Belohn sie schon wenn sie aus der Tür rausgeht.

Damit sie sich an ihre Umwelt gewöhnt würde ich am Anfang immer die gleiche Rute gehen damit ihr die Strecke nicht ungewohnt und fremd vorkommt und nach einer Weile dann immer mehr von der normalen Strecke abweichen. ;)

Ich glaub das dein Hund grad noch als Welpe durchgeht.Soweit ich weiß gilt ein welpe ab 6 Monaten als Junghund. Ich kann mich aber auch irren!

Hoff das du das Problem in den Griff kriegst :D

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Hallo,

was meinst du mit Prägephase? Auch ein erwachsener Hund kann noch lernen, im Haus zu leben und in einer Stadt spazieren zu gehen.

Also überfordere sie nicht, weil du denkst, dass sie jetzt unbedingt alles lernen muss. Das ist Quatsch!

Wenn sie dich besser kennt, hat sie mehr Vertrauen zu dir und wird dir bereitwillig auch durch "gefährliche" Situationen folgen. Ich würde jetzt erst einmal eher ruhige Nebenstraßen gehen, bis der Hund richtig angekommen ist.

Um ihr die Angst zu nehmen, ist es wichtig, dass du ganz selbstverständlich, gelassen und gut gelaunt durch die Gegend marschierst, das überträgt sich auf deinen Hund. Mit Stehenbleiben und gutem Zureden oder Leckerchen kannst du ihre Angst weiter verstärken.

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Hallo,

Du machst das ja schon ganz richtig.

Sie muss raus, sie muss alles kennen lernen. Wenn du mit ihr durch die Stadt gehst dann achte darauf, dass sie unruhige und ruhige Straßen im Wechsel hat, damit sie aus dem Stress immer wieder raus kommt.

Wenn sie ein Lieblingsspielzeug hat, dann locke sie damit, spiele mit ihr oder lenke sie damit ab.

Motiviere sie mit irgendetwas was sie gerne mag und tut und spiele einfach ein Ablenkungsmanöver.

Ich habe mir angewöhnt, bei Welpen die die Straße kennen lernen müssen, auch einfach mal vor die zu gehen und sie zu mir zu locken. Das klappt super, weil die Kleinen froh sind auf etwas vertrautes zulaufen zu können. Und mit einem Leckerli zur Belohnung erfolgt ja auch noch eine Bestätigung.

Gruß Christa

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Hallo Katty,

danke für deine Antwort. :)

Ja, mit Leckerlis habe ich es schon probiert. Das funktionierte auch, nur hat sie das ganz schnell durchschaut.

Sie fing an sich auch dann sich hinzusetzen und nicht weiter zu wollen, wenn man ihr angemerkt hat, dass sie eigentlich keine Angst hat und dass es ihr Spaß macht rumzulaufen. Gabs dann ein Leckerli, lief sie eine Weile wieder fröhlich weiter. Naja, da war dann wieder die Frage wer erzieht wen. ;) Deswegen will ich das mit den Leckerlis erstmal lassen.

Ich geh immer die gleiche Route. Wobei sie, wenn sie in der richtigen "Stimmung" ist, auch fremde Wege interessant findet.

Schöne Grüße,

asterisk

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Hallo Kristin,

danke für deine Antwort. :)

Es wird doch so oft von der Prägephase gesprochen, in der sich das Gehirn so schnell entwickelt und wichtige Verbindungen hergestellt werden. Und das der Hund in dieser Phase so viel wie möglich kennen lernen soll.

Ich bin da auch skeptisch, aber irgendwie verunsichert mich das ehrlich gesagt ein bisschen. Aber überfordern werde ich sie auf jeden Fall nicht, keine Angst !

Ich denke auch, dass es gut ist, ihrer Ängstlichkeit nicht so viel Aufmerksamkeit zu schenken, aber im Moment steh ich mehr selbstbewusst und gut gelaunt in der Gegend herum, als das ich marschiere ;)

Wobei ich mittlerweile auch denke, dass es nicht mehr nur Angst ist, sondern auch kein Bock auf in Kälte und teilweise Regen rumzulaufen, wenn man in der gemütlichen Wohnung bleiben kann. Es ist vermutlich eine Mischung aus Beidem.

Um zu den ruhigen Nebenstraßen zu kommen, muss ich leider erstmal ein Stück lang an einer lauteren Straße gehen. Nichtmal fünf Minuten von uns ist ein großer Park, aber soweit schaffen wir es meistens garnicht.

Wäre es vielleicht eine Möglichkeit, sie dorthin zu tragen oder so? Oder ist das ein falsches Signal? Weil im Park selber ist es natürlich ruhig, damit würde sie vermutlich besser zurecht kommen.

Schöne Grüße,

asterisk

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hallo Christa,

danke für deine Antwort.

Ich denke auch, ich muss einfach weiter machen, sie wird sich mit der Zeit dran gewöhnen.

Das mit dem zu mir locken und den Leckerlis klappt leider nicht so gut, aber das Spielzeug ist ein guter Tipp, danke!

Wobei sie sich im Moment am meisten für Stöckchen begeistert, und da ist dass Problem, dass sie vorallem darauf scharf ist sich hinzulegen und an denen rumzuknabbern. ;) Aber ich werd da nochmal ein bisschen rumprobieren.

Nur wenn sie absolut nicht will, kann man sie mit garnicht motivieren, weiter zu gehen, z.B. wenn es regnet. Aber zumindest ihr Geschäft sollte sie ja trotzdm draußen verrichten, was macht man dann?

Schöne Grüße, :)

asterisk

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Regenmantel vielleicht? Das hilft in vielen Fällen.

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Hallo Taringa,

danke für deinen Tipp. Das wäre vielleicht eine Idee.

Im Moment regnet es ja nicht, deswegen warte ich erstmal ab, aber ansonsten komme ich darauf zurück.

Schöne Grüße :)

asterisk

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