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Hundeforum Der Hund
pyjimaus

Schafe haben wir nicht getroffen ...

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Hallo Mini,

dann bin ich ja beruhigt.

Das ist wie bei Kindern. Der Vater, der sich nicht so häufig um die Kinder kümmert, weil er arbeiten muss, ist viel interessanter als die Mutter, die sich den gesamten Tag um diese kümmert.

:Oo:D

Super, dass du schon so viel Hundeerfahrung allein mit Leo sammeln konntest.

Zum Glück ist die Pubertät irgendwann vorbei.

Du hast recht, ich habe es am Anfang auch mit ignorieren versucht, mit mäßigem Erfolg.

So langsam bekomme ich das aber auch hin, muss aber noch etwas üben(der Mensch braucht leider manchmal etwas länger :Oo ).

Das kenne ich morgens auch, zuerst trödeln und dann hetzen, ist bei mir auch jeden Morgen so.

die versuchen auch alle Tricks, diese hinterhältigen Hunde. Ich denke das Zittern ist eine Art Übersprungshandlung, da er mit der Situation nicht zurecht kommt.

Meistens wird er ja geföhnt, aber um ihm zu zeigen, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, fällt es halt ab und an aus.

Kommunikation über die Atmung kenne ich von Tommy auch. Genau wie bei Mörtl. :D

Ob die Nachbarn sich beschwert haben weiß ich nicht, da er nur in der Wohnung meiner Hundesitterin alleine sein muss. Hier wäre das sicherlich etwas schwierig, da mein Vermieter mit im Haus wohnt.

L.G. Jenny

Teil zwei folgt morgen.

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Hallo Mini,

gerne stell ruhig noch mehr Bilder von deinen Fellnasen ein.

Wie alt war er, als der Unfall mit seinem Auge passierte?

Ist es von alleine verheilt oder wie wurde es behandelt?

Schränke es ihn sehr ein, bzw. merkte man ihm diese Behinderung sehr an?

L.G. Jenny

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Leo war 10,5 Jahre alt, als der Unfall passierte. Eine Behandlung abgesehen von Schmerzmitteln hat nicht stattgefunden, da es außer der Entfernung des betroffenen Auges nichts gegeben hätte. Und eine Entfernung hätte nur stattgefunden, wenn sich das Auge entzündet hätte; das hat es zum Glück nicht getan. Eine Entfernung wäre auch nicht schön geworden, eine schlimme Operation mit anschließender Vernähung der Augenhöhle. Wir waren sehr glücklich, dass bis auf die Erblindung durch den Schaden an der Netzhaut nichts übrig blieb.

Im Alltag haben wir die "Behinderung" nicht sonderlich bemerkt, er zeigte keinerlei Einschränkungen dadurch. Er änderte sich nur in seinem Wesen etwas, davor war er ein sehr selbstständiger Hund, der es nicht mochte z. B. bei uns im selben Raum zu schlafen. Das war nach seinem Unfall nicht mehr so - er schlief ab da nur noch bei uns im Schlafzimmer vor dem Bett. Zuerst für mich ungewohnt, da er auch schnarchte, nach seinem Tod fehlte mir das dann aber z. B. mit am meisten und ließ mich nicht schlafen ohne das regelmäßige "Sägen". Er veränderte ebenfalls sein Verhalten gegenüber unkastrierten Rüden, er war zwar noch lange kein Spielgefährte für diese, aber er tickte nicht mehr so aus, wenn uns mal einer dieser Sorte begegnete. Er lief dann ruhig - allerdings in angemessener Entfernung - an der Leine vorbei und schenkte selbst "pöbelnden" kleinen Hunden keine Beachtung mehr. Früher hätte er da richtig aufgedreht. Das Vertrauensverhältnis zwischen uns, das auch schon vor dem Sturz gut war, wurde noch gefestigt und ich merkte einfach, dass er sich 100-prozentig auf mich einließ und mir vertraute in jeder Situation. Auch meinem Mann gegenüber wuchs sein Vertrauen enorm.

Wir denken, dass sich dies durch die Behinderung ergab - er war nicht mehr voll "einsatzfähig" und hatte nicht mehr die körperlichen Fähigkeiten z. B. einen Kampf mit einem "Gegner" unbeschadet zu überstehen (mal aus seiner Sicht betrachtet), so wurden diese Art der Begegnung nicht mehr aktiv forciert. Aber wehren konnte er sich immer noch hervorragend und tat dies auch in verschiedenen Situationen. Eigentlich wurde er durch seine Behinderung der absolute Traumhund, so traurig sich das auch anhört. Zwar störte uns seine Aggressivität gegenüber unkastrierten Rüden nicht sonderlich, wir wußten einfach, damit umzugehen, aber es war angenehmer ohne sie.

Im Gegensatz zu Mörtl, der extrem auf visuelle Reize reagiert, war Leo eher ein auditiver Hund.

Welche Auswirkungen hat die Erkrankung von Tommy, abgesehen von der Aggressivität bei Berührungen in schmerzvollen Zeiten, auf seinen hundischen Alltag?

Lieben Gruß

Mini

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Oh, sorry Mini,

hab deine Antwort hier total übersehen.

Man sah ihm das blinde Auge auf den Fotos auch nicht sofort an, anders wäre es, wenn es entfernt worden wäre.

Auch wenn es makaber ist. Dann hatte diese körperliche Einschränkung ja echt Verbesserungen für euer Zusammenleben gebracht.

Ein Auditiver Hund ist, finde ich "schwieriger", als einer der in erster Linie visuelle Reize zuerst wahrnimmt, da sie in dem Bereich uns stark überlegen sind(noch schwieriger wird es im olfaktorischen Bereich, da stinken wir im wahrsten Sinne des Wortes ab :D ).

Also Tommy merk man seine körperlichen Gebrechen absolut nicht an.

Er rennt, springt und tobt.

Klar gibt es Tage, an denen er nur hinter mir hertrottet und gar keine Lust hat aufzustehen.

Ich war am Donnerstag mal wieder mit ihm bei der Physiotherapie, die Therapeutin sagt dort nochmal, er zeigt keinerlei Schmerz zeigt(er bekam eine Elektro-Therapie), nur halt bei taktilen Einwirkungen, dann zuckt er bzw. seine Haut stark zusammen.

L.G. Jenny

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Tolle Fotoooos :-) St. Peter Ordning ist soo klasse, war da schon öfters mal im Urlaub :-)

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