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Hundeforum Der Hund
mialour

Was motiviert die menschliche Überheblichkeit gegenüber (wilden) Tieren?

Empfohlene Beiträge

Oder frag die Leute, die dafür Geld bezahlen...
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=51172&goto=1008551

Guter Punkt. Die sind meist so blind und zahlen viel Geld dafür, dass ein Orca mit einem Menschen rumplanscht. Zwischen den Stunden aber ein apathisches Tier ist, dass seine Energie niemals nie nicht ausleben kann..

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Viele Menschen leiden an grenzenloser Selbstüberschätzung - sind sie doch die "Krone der Schöpfung".

Weitere Gründe sind nach meiner Auffassung:

Geld

mangelnder Respekt gegenüber den Lebensansprüchen von "Nicht-Menschen"

Profilneurosen

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LedZeppelin:

Ja- kar- Geld... das Hauptmotiv.

Aber der Trainer bei Seaworld wird es sicherlich nicht nur des Geldes wegen tun.

Die Veranstalter auf jeden Fall- die machen ja kurz vor der Beerdigung der Frau gleich weiter mit der Vorstellung.

Aber der einzelne Trainer hätte sich auch einen anderen Job suchen können, bei dem er genauso verdient.

Auch der Wissenschaftler, der statt sich der Krebsforschung etc zu widmen, lieber Wale und Delfine in einem viel zu kleinen Becken clickert.

Und mit Hundehaltung ist diese Art nicht zu vergleichen, das stimmt.

Es war nur eine Gedankenkette meinerseits, die zu der Frage führte, ob wir denn unseren Tieren auch gerecht werden können- immer.

Allerdings muss man sehr diffrenzieren, zwischem dem "kleinen" Fischer, der um sein Überleben kämpft und um das seiner Familie und deshalb in unseren Augen bestialisch handelt oder ob sich ein geldgeiler Mensch am Leid eines dressierten Zootieres bereichert- trotz besseren Wissens!

Das Kuriose ist ja aber, dass die meisten Urvölker oder eben Menschen, die sehr mit der Natur im Einklang leben, von ihr abhängig sind und fast eine Symbiose bilden- sehr sorgsam und verantwortungsvoll umgehen.

Nach unserer Auffassung sind diese Menschen evt. "unwissend"- aber nicht was ihren Lebensraum und dessen Erhaltung angeht, denn sie wissen ganz genau, sie können der Natur nur so vie nehmen, wie sie sich wieder regenerieren kann.

Klar gibt es auch Umweltverschmutzung, Tierquälerei etc aus Unwissenheit und Geldnot- aber der Großteil ist doch verursacht von uns- uns Verbrauchern- der Frau, die sich von ihrem Mann zum Geburtstag eine Teakholzliege wünscht, damit sie stilvoll in ihrem Garten liegen kann.

Es würde ja so nicht laufen, wenn nicht alle (oder eben die Mehrheit) soetwas in Anspruch nehmen - ob es Besucher bei Seaworld, im Zoo oder Käufer von Kosmetik sind, die mithilfe von Tierversuchen hergestellt wurde.

Kein Markt ohne Abnehmer.

Und das ist auch der Grund, warum ich es hier rein stelle Chubais.

Wie gesagt, ich könnte auch einen Beschwerdebrief an die Veranstalter schicken- nur was bringts?

Ich bin nicht der Mensch, der Zuhause sitzt und jammert, aber ganz ehrlich- was interessiert die das, wenn ich sage, ich finde das nicht gut?!

Da müsste sich etwas im menschlichen Denken und im Bewusstsein ändern, damit bei denen das geldgierige Feuert erlischt.

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Und wie geht es weiter?

Mal angenommen du wirst ernst genommen und das Halten von Wildtieren wird Grundsätzlich verboten. Was kommt dann als nächstes?

Das halten von Katzen in der Wohnung wird verboten, das Halten von Jagdhunden in Nichtjägerhand, die Aufnahme von Strassenhunden (weil die leben auch wild), Das Halten von Nutztieren, weil auch die stammen von Wildtieren ab...

Gruß Iris

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Ich denke auch, dass es sich mit solchen Exoten gut Geld verdienen lässt.

Das ein solcher Vorfall passiert überrascht mich auch irgendwie nicht, wenn man die Haltungsbedingungen bedenkt. So ein Tier gehört nicht ins kleine Becken..

Und wenn ich dann wieder was von "Killerwal" lese... :no:

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@Chubais... klar, wenn man es ganz streng sieht, dann müsste es solche Kreise ziehen, wie von dir beschrieben. :)

Nur wie gesagt- da gibt es einen ganz klaren Unterschied zwischen der Haltung eines wilden 5654kg Wals in einem Swimmingpool und der Haltung eines Jagdhundes in Familienhaltung, der trotzdem ausgelastet wird entsprechend seiner Anlagen.

Ich habe auch nichts gegen BC's, die mit Agility statt mit dem Hüten ausgelastet werden.

Das mag kontrovers klingen- für mich ist es das trotzdem nicht.

Vorausgesetzt natürlich man ist sich der Rasse und der Ansprüche, die diese mit sich bringt bewusst.

Für einen Goldfisch in einem runden Glas habe ich allerdings wiederum auch kein Verständnis, genausowenig wie für Bartagame in einem zu kleinen Terrarium etc...

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Ja aber wie könnt ihr das jetzt mit irgend welchen Rassen vergleichen? Wenn man das so macht, kann man ja gleich Tierhaltung an sich schlecht reden weil es eigentlich nichts ist, was wir brauchen.

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