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Hundeforum Der Hund
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Fragen an Hunde-versteher

Empfohlene Beiträge

hunde-versteher:

Wenn es "knallt" dann kann der HH sich fragen warum er seinen Hund so anleitet.

Oft ist so , ja.

Ausnahmen gibt es, nämlich dann , wenn man einen geborenen starken Hund hat. Der wird sich im Zweifel nämlich den Respekt holen, der ihm zusteht. Da ist es ziemlich egal, was du als Halter davon hälst

So einem Hund kannst du untersagen, das er dieses verhalten zeigt, solange du Situationen für ihn regelst. Gibst du ihn Frei macht er, was er für richtig hält und er tut es auch , wie er es für richtig hält.

Entweder du führst ihn, oder er macht sein Ding. Führen hat nix mit Gehorsam zu tun, führen kommt von anführen nicht von Dressur

Gruß Iris

Führen an der Stelle (und nicht nur da)muss sein, statt den Hund machen lassen.

Durch unser "aktives Führen" verknüpft der Hund unsere Situations-Verhalten-Wünsche an IHN.

Was wir an Verhalten zulassen verknüpft der Hund als "ich Hund verhalte mich gerade so wie es gewünscht wird!".

Wenn wir den Hund gegen den anderen Hund Anrennen lassen, haben wir durch die "jetzt passive Führung" es ausdrücklich so gewollt!

ERLAUBEN wir das was in der Augenblick-Situation möglich ist, in Abstimmung mit dem anderen HH, werden die Annäherungen von mal zu mal sofort ruhiger ablaufen können.

WIR selber, sind der Schlüssel zum Erfolg!

LG :winken:

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..oder bei einem unsicheren Hund der sein heil im Angriff sieht - sich nicht unterordnet und der kaum Deeskaltion gelernt hat ( so langsam wird es besser) bzw gelernt hat das es nicht "funktioniert" weil er z.B. trotzdem zerbissen wurde..

Eibe hängt mitnichten Quer in der Luft ' aber wenn ihr einer ungefragt auf die Pelle rückt der ihr nicht geheuer ist, packt sie eben sofort zu- bis ich eingreife.

Deswegen sind Spaziergänge am WE nicht sehr angenehm weil alle 200 m ein "Tutnix" angewacklet kommt den ich ihr dann vom Leib halten muss, was auch wieder schei.. ist weil ich sie ja bestätge das der vertrieben werden muss, lass ich es laufen gibts dank MK nur blaue Flecke beim anderen.

Ich habe meinen Hund nicht so angeleitet sie ist dritte Hand und hat das mitgebracht sowie unzählige Biss-Narben und schnittwunden am Hals.

So eine Konditionierung löst man nicht in einer Woche, dieser Hund ist jahrelang ruhiggeprügelt und schwer mißhandelt worden, so das es anfangs unmöglich war auf sie einzuwirken ohne das sie vor Druck "geplatzt" oder in sich zusammengebrochen ist, reines Ansprechen ! hat gereicht um das Fass zum überlaufen zu bringen.

Wie kommuniziert man in einem solchen Fall wenn "alle Signale" schon falsch verknüpft wurden?

Wir haben neue aufgebaut, und das mit Erfolg *zusabsiwink* so hat sie zumindest verstanden was ich überhaupt will, von SICH aus greift sie keine Hunde an ( kann mit ihr auch z.B nach Dortmund über die Hundeaustellung ohne Probleme usw..) aber wenn ihr einer auf die Pelle rückt und ich es nicht verhindern kann, hat der eben gelitten.

Und das sehe ich auch nicht in meiner Verantwortung sondern in der des anderen HUHAS der seinen Hund nicht abruft und ihn trotz MK und Leine in Eibes Individualdistanz einlaufen lässt.

Nachtrag: Eibe hat die ersten zwei Jahre in einem Keller verbracht um Welpen zu bekommen, und sollte da nicht mehr gebraucht umgebracht ( aufgehangen) werden, doch dann haben sie zwei Leute "gerettet" ( gute Bekannte des Vermehrers die laut eigener Aussage 5 Hunde in 3 Jahren "versaut haben" -natürlich war immer der Hund schuld, beide mit HAltungsverbot und Vorbestraft wegen Körperverletzung) ob sie auch als "Trainingshund" herhalten musste kann ich nicht sagen... aber die NArben sprechen eine deutliche Sprache.

das ist natürlich KEINE Entschuldigung, sonderen eine Erklärung für die Sozialisations Defizite.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=51174&goto=1023536"

Du fragst: "Wie kommuniziert man in einem solchen Fall wenn "alle Signale" schon falsch verknüpft wurden?"

RICHTIG verknüpfen lassen wollen.

DENKANSTOß, und keine Kritik an Dir!!!

Ich habe mit kritik kein Problem :winken:

Ich will es nicht besser wissen.

Habe ja auch ständig mit solchen Hunden zutun.

Wird der Hund von Dir oder anderen Personen weiter gequält, oder bereitest Du Ihm ständig den Himmel auf Erden?

Weder noch.

Was solchen Hund stehts fehlt ist der strukturierte Umgang um sich in unserer menschlichen Welt einordnen zu können.

richtig

Es kommt auf den zuverlässigen, gleichbleibenden und konsequenten Umgang des HH mit dem Hund an.

auch richtig

ALLES dem Hund zu erlauben, nur das er aufhört dem HH täglichen Stress zu machen funktioniert nicht.

Das Aggression-Verhalten welches Dein Hund zeigt darf nicht sanktioniert/bestraft werden.

es wurde ja auch durch "falsche Härte" etabliert, wichtig ist es ohne Druck konsequent zu sein, um Sicherheit zu vermitteln und Vertrauen zu gewinnen grade bei Angstagressiven Hunden .

Das bedeutet, das wir als HH diese gelebte Aggression lenken und durch das sehr aktive "FÜHREN in der Augenblick-Situation" dem Hund zeigen das sein Aggressiv-Verhalten jetzt nicht gewünscht/gelebt wird.

DURCH KOMMUNIKATION JETZT und HIER , ZEIGEN WIR IHM WIE SEIN VERHALTEN von uns im Augenblick gewünscht wird, und dieses Verhalten fordern wir konsequent ein.

eben, man muss ihn führen, und die Wahl der Mittel sollte dem Hund und seinen Erfahrungen und Charakter angepasst werden.

Wir bestimmen, geben vor und fordern sofort und unsere Wünsche gehen vor.

Solches in aller Ruhe und ohne Stress-Aktionen durch den HH auf den Weg gebracht, hat bisher immer noch funktioniert.

ja aber nicht in 5 Tagen,und dabei bleibe ich, jeder Hund braucht seine Zeit braucht eine Individuelle Anzahl an Wiederholungen bis ein Verhalten soweit Etabliert ist das man es als Zuverlässig bezeichnen kann.

WIR HUNDEHALTER müssen unseren problemverursachenden oder problemverwaltenden UMGANG erstmal selber erkennen, um einen Weg aus der Problem-Situation heraus einschlagen zu können.

Der Hund will nicht so leben müssen wie er es tut!

Holen wir Ihn doch dort ab wo er sich individell in seinem Verhalten befindet, und zeigen ganz, ganz, ganz aktiv den WEG den WIR GEMEINSAM nun GEHEN.

Wir haben die Verantwortung, jeder für seinen Hund, und müssen diese auch Wahrnehmen.

Ist es bisher nicht gelungen das Gesamt-Verhalten umzulenken, sollte man dem Hund nicht den Schwarzen Peter zuschieben wollen.

Hunde verhalten sich in der Augenblick-Situation so wie Sie es von Ihrem Leinenhalter aufgetragen bekommen haben.

Da widerspreche ich dir auch, sie verhalten sich auch so wie sie es aus eigener Erfahrung gelernt haben, nicht nur rein Situativ, Hunde sind keine reinen Befehlsempfänger oder Gehorsamsroboteren, auch wenn oftmal der HUHA durch sein Verhalten Probleme provoziert, kann man das NICHT pauschalisieren ohne auf einem Auge blind zu werden .

Die Erkenntnis muss beim HH erst reifen, und wenn er sich selber eingesteht, dass er selber das Problem darstellt (falscher Umgang mit dem Hund)kann er sogleich den Lösungsweg beschreiten mit entsprechender Anleitung, und es wird gleich funktionieren und er kann das Licht am Ende des Tunnels sofort erkennen.

( s.o meine Hinweise zu dem Lernverhalten eines Hundes)

Wir müssen nicht selber jeden Tag erneut ständig gegen eine Wand rennen, wenn wir diese überwinden.

HARMONIE & VERSTEHEN kann nur entstehen wenn man es AKTIV will,und darüber reden wird nichts ändern.

Wünsche Dir, dass Du aus dem Hamsterrad aussteigen kannst,zum Wohle Deines Hundes, auch!

Ich befinde mich mitnichten in einem Hamsterrad, wir verzeichnen jeden Tag neue Erfolge, manchmal auch Rückschläge,denn manchmal ist mein Timing daneben oder ich bin zu unaufmerksam etc. Aber letztlich ist aus dem Hund der nur zerrernd in der Leine hing und bei Hundebegegnungen so in die Leine knallte das sie einen Überschlag hinlegte , nicht abrufbar war etc. ein Hund geworden der gelassen bei Fuss läuft, der auch im Trieb abrufbar ist und der sich im zweifelsfall immer öfter von sich aus hinter mir einsortiert.

PS: Großbuchstaben bedeuten bei mir nur das hervorheben eines Gedankens, mit Schreien/Anschreien habe ich nichts am Hut.

LG :winken:

BITTE knuddel mal Deinen WUFFI von uns hier, .....
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=51174&goto=1023712

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Kimi Eibe hat Maulkorb und Leinenzwang ( Staffordshire bzw Pit mix ) Hunde Begegnungen im Freilauf finden nur mit MAuli statt, bis sie die Hunde gut genug kennt und ihnen vertraut, kleine Hunde oder Rüden sind z.B gar kein Problem, vor denen hat sie keine Angst .

Wir sind jetzt für den Wesenstest angemeldet den sie wohl auch bestehen wird solange bei den Hunden keiner ist der sich in ihrem Augen als "mobbar" erweist.. .
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=51174&goto=1023567

Sorry - hatte MK überlesen!!

:)

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pixelstall:

Kimi Eibe hat Maulkorb und Leinenzwang ( Staffordshire bzw Pit mix ) Hunde Begegnungen im Freilauf finden nur mit MAuli statt, bis sie die Hunde gut genug kennt und ihnen vertraut, kleine Hunde oder Rüden sind z.B gar kein Problem, vor denen hat sie keine Angst .

Wir sind jetzt für den Wesenstest angemeldet den sie wohl auch bestehen wird solange bei den Hunden keiner ist der sich in ihrem Augen als "mobbar" erweist.. .

Originalbeitrag

Gute Aussichten?

Oder ist es die Garantie dafür das der "WT" in die Hose geht???

Hoffentlich nicht!

LG :winken:

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Führen an der Stelle (und nicht nur da)muss sein, statt den Hund machen lassen.

Durch unser "aktives Führen" verknüpft der Hund unsere Situations-Verhalten-Wünsche an IHN.

Was wir an Verhalten zulassen verknüpft der Hund als "ich Hund verhalte mich gerade so wie es gewünscht wird!".

Wenn wir den Hund gegen den anderen Hund Anrennen lassen, haben wir durch die "jetzt passive Führung" es ausdrücklich so gewollt!

ERLAUBEN wir das was in der Augenblick-Situation möglich ist, in Abstimmung mit dem anderen HH, werden die Annäherungen von mal zu mal sofort ruhiger ablaufen können.

WIR selber, sind der Schlüssel zum Erfolg!

LG :winken:


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=51174&goto=1023733

Ich möchte dir nicht mal nicht mal widersprechen, weil es ist ja nicht verkehrt, was du schreibst.

Es ist deutlich Gebrauchshunde geprägt. Ich kann gegenüber meinen Windis zwar gerne wünsche äussern ;) ob die sich allerdings danach richten kommt darauf an ob sie einen Sinn darin erkennen.

Hier bedeutet führen ganz klar "Ich entscheide und ich regle jetzt" . Mein Rüde wird sich nicht benehmen wie ein Schaf, das kann ich mir noch so sehr wünschen und ich kann noch so sehr versuchen ihm das zu vermitteln, des wird nix :)

Ich kann ihm zeigen, das ich das jetzt und hier alleine regle, das geht. Ich kann ihm nicht zeigen "So nun regel du, aber bitte schön , so wie ich das möchte".

Chub spricht übrigens ganz hervorragend hündisch ;) Von daher würde er auch gegen keinen anrennen, ausser er hätte Grund dazu. Nur leider sprechen viele andere kein hündisch mehr und dann knallt es.

Gruß Iris

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