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Hundeforum Der Hund
conny1909

Unser Hund hat Angst vor Männern

Empfohlene Beiträge

Hallo,

bin ganz neu hier und habe ein großes Problem. Unser Hund hat Angst vor Männern mit lauten Stimmen. Er hat leider auch Angst vor unserem 16 jährigen Sohn. Sobald er den Raum betritt versucht der Hund sich zu verstecken. Er bellt nicht, er versteckt sich nur. Vor Fremden hat er auch Angst, aber das verhindert, dass ihn jeder antatscht. Der Hund tut mir leid und mein Sohn ebenso. Ich weiß nicht ob es was bringt wenn mein Sohn den Hund ignoriert. Bisher sind alle Bestechungsversuche mit Leckerlies fehlgeschlagen. Er nimmt nichts von meinem Sohn. Der Hund ist übrigens erst 16 Tage bei uns und ein Jahr alt.

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...Ich weiß nicht ob es was bringt wenn mein Sohn den Hund ignoriert. ....
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=51212&goto=1009762

Gerade das bringt was!

Ansprechen und Häppchen geben (wollen) sind kontraproduktiv und verstärken nur die Unsicherheit. Wenn dein Sohn sich dem Hund annähert muß das "zufällig" geschehen. Blickkontakt hat dein Sohn in jedem Fall erstmal zu vermeiden (es sei denn, er geht vom Hund aus).

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Hallo,

muss Steffen zustimmen - würde aber zusätzlich "einfach so" ein paar Leckerlis auf den Boden in Abstand zu deinem Sohn legen und diese, so denn der Hund sie nimmt, immer näher legen. Wenn das klappt, kann dein Sohn irgendwann ohne dass er den Hund beachtet (Fernsehgucken oder sonstwas) in seiner Hand ein Leckerli halten und eventuell nimmt Hundi das dann.

Es geht darum, die Distanz von Seitens des Hundes abzubauen, ihm also die Entscheidung zu lassen wie nahe er sich traut. Und bei der kurzen Zeit, die ihr ihn habt, wird das bestimmt noch besser werden (er wird sich bestimmt noch mehr ein- und an die Menschen gewöhnen).

Wenn ihr mit Clicker arbeitet, gibt es auch eine gute Methode: Jeden Blick, jedes "darauf zugehen" belohnend Clickern - bis das sitzt.. und dann erst zu clickern, wenn der Hund sich dir erstaunt zuwendet, weil kein Clicker ertönt - damit kann man die "Angst" in der Situation gut neutralisieren und umlenken.

Liebe Grüße,

Wolf & Banshee

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Mein Hund hatte durch ein doofes Erlebnis auch Angst und der meiner Freundin auch (Tötungsstation) und ich kann nur sagen habt Geduld und Zeit. Dein Sohn und andere Männer sollten den Hund ignorieren, d.h. nicht ansehen, nicht anfassen, nicht mit Lecker bestechen... nichts. DU bist in dem Zusammenhang wichtig und musst dem Hund klar machen, dass er Sicherheit bekommt, wenn er sie braucht, und du das regelst. Du musst mit einem positiven Gedanken an die Sache rangehen und mit dem zwanglosen und fröhlichen Verhalten Männern gegenüber dem Hund demonstrieren, dass seine Angst JETZT unbegründet ist.

Sollte der Hund per Nase Kontakt aufnehmen, würde ich das sofort bestätigen.

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Hallo,

Ich habe hier auch so einen Ex-vor-Männern-Angst-Haber. Inzwischen findet er Männer sogar toll und geht freiwillig auch auf Fremde zu wenn diese ihn rufen. Aber das brauchte seine Zeit!

Bei uns hat das total gut geholfen, ihn selbst kommen zu lassen. Mein Dad hat sich als Therapeut zu verfügung gestellt un ihm die Super-Leckerchen (in unseren Fall Blutwurst), erst ausgelegt und gewartet bis mein Hund sie sich geholt hat... ganz ruhig und jeden Tag ein Stückchen näher. (Am Anfang waren sie nicht mal im selben Raum und mein Luke hat unter sich gemacht wenn mein Vater auf Ihn zukam). Aber nach nur ca. 4 Wochen hat er ihm aus der Hand gefressen und kurz darauf hat er sich von meinem Vater anfassen lassen.

Ach so ganz wichtig. Wenn man Vater Luke im Anfang angesehen hat, war er sofort wieder weg. Also ihr solltet das so belanglos wie möglich handhaben und den Hund dabei nicht beachten - und so selbstverständlich miteinander umgehen wie es nur geht.

Wenn ich heute bei meinen Elter bin folgt Luke ihm meistens nacht und freut sich nen Wölfchen wenn er ihn sieht.

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An Deinem Sohn seiner Stelle würde ich dem Hund gegenüber weiterhin Interesse zeigen. Vielleicht kann er sich hinkauern oder knien, daß er dem Hund nicht mehr so groß erscheint. Und mit ihm reden, natürlich gedämpfte Stimme. Also das würde ich probieren, und wenn er es 14 Tage umsonst macht, aber mit Geduld kann es klappen.

Natürlich nicht zu nahe kommen und nicht einfach streicheln wollen. Erst wenn der Hund bereit ist.

Da er noch nicht lange bei Euch lebt, kann sich die Angst legen. Er braucht ein beständiges Frauchen/oder/Herrchen, daß ihn bestärkt. Dann wird das schon.

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Je weniger Gewese mit dem Sohn desto besser. Ignorieren halte ich auch für gut, jedenfalls besser als Bestechung mit Leckerchen.

Der Hund braucht Zeit, um Vertrauen aufzubauen. Mein erster Hund hatte anfangs auch Probleme mit Männern, die haben sich aber durch normalen Alltagsumgang recht schnell gelegt - genau wie die Angst vor Bügeleisen, Regenschirmen etc.etc. Dein Sohn soll nur nicht aufgeben und das Verhalten des Hundes persönlich nehmen - weiß der Teufel, was der Hund für Erfahrungen gemacht hat.

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Hallo,

ich selbst habe einen Hund der Angst vor Männern hatte. Es hat fast 1,5 Jahre gedauert, bis er akzeptiert hat, dass es auf der Welt auch Männer gibt und, dass man denen nicht aus dem Weg gehen kann. Heute akzeptiert er, dass es Männer gibt und sucht sich den Umgang zu gewissenen Exemplaren selbst aus. Alle anderen lehnt er ab. Er bleibt fern und weicht aus.

Die Angst, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, wird sich nie ganz legen. Man bekommt sie jedoch soweit in den Griff, dass der Hund toleriert und Zugriffe von sich aus tätig.

Du musst Deinem Hund viel Zeit lassen und umsomehr Geduld aufbringen. Angst ignorieren. Er soll selbst entscheiden, zu wem er Zugang haben will und zu wem nicht. Lass ihn links liegen, wenn Herrenbesuch kommt.

Was Deinen Sohn anbelangt, so muss Dein Hund lernen, dass dieses männliche Wesen zum Rudel gehört und der Umgang unumgänglich ist. Lass Deinen Sohn den Hund füttern und zwar nur aus der Hand. Dein Sohn muss ruhig und im ruhigen Ton mit dem Hund agieren. Nicht bedrängen! Wenn er nichts aus der Hand nehmen will, dann soll es der Hund bleiben lassen. Verhungern tut er nicht!

Auch, wenn er mal 3 Tage nichts frißt, macht das nichts. Wenn er richtig Hunger hat, nimmt er das Angebot von der Hand und der freundlichen Stimme an. Wenn die Vertrauensbasis geschaffen ist, ist es innerhalb Eurer Familie ein Leichtes.

Wichtig: Die Hand darf nicht am Hund ziehen und zerren, sie muss stets liebevoll sein und auch bleiben. Alles Andere zerstört das Vertrauen!

Gruß Christa

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Hallo Christa,

den Hund über seinen Hunger zu zwingen, aus der Hand zu fressen finde ich nicht gut.. gerade, wenn er erst kurz in der Familie ist und erst lernen muss, dass es sein Futter jetzt regelmäßig und zuverlässig gibt.

Das könnte das Meideverhalten ausserdem verstärken, wenn der Hund aus Hunger (Zwang) zur Hand geht und hinterher weggeht - weil seine durch den Zwang erhöhten Stress- und Angstlevel beim "weggehen" ja praktisch belohnend wirken ("Oh, endlich weg, nun gehts mir gut!") und das wollen wir ja nicht..

Liebe Grüße,

Wolf & Banshee

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Ich schließe mich Wolf an und ich denke, dass die Angst natürlich auch bei einigen Hunden komplett austherapiert werden kann. Da kann man nicht alle über einen Kamm scheren.

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