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Hundeforum Der Hund
Ivon

Panische Angst vor anderen Hunden und sie wird wohl langsam zu einer Angstbeißerin

Empfohlene Beiträge

Hallo,

wir haben unseren Dobermannrüden mit 3 Monaten bekommen. Davor war er beim Züchter und seine beiden Schwestern (die der Züchter zur künftigen Zucht behalten hat) haben den kleinen Mann auch ziemlich aufgemischt und regelmäßig verdroschen.

Allerdings hat er sich dann bei uns sichtlich 'entspannt', keine Raufereien mehr und viel, viel Ruhe. Wir haben ihn niemals beim Schlafen gestört und ihm immer viel Zeit und Ruhe gegönnt.

Ganz wichtig, Du mußt Deinem Hund Vertrauen und Sicherheit geben. Hund muß sich auf Hundeführer/in verlassen können - Du bist sein Fels in der Brandung!

In jedem Fall solltest Du umgehend mit dem Hund in die Welpenschule gehen, damit er sich sozialisieren kann. Wenn Du diesen 'Fehler' nicht schnellst möglichst ausbügelst, entwickelt sich Dein Hund wirklich zum Angstbeißer und -Kläffer. Wir haben unseren Hund samstags geholt und waren sonntags bereits in der Welpenschule. Er hat dann wirklich schnell Selbstbewußtsein gewonnen und das Spielen und Toben mit anderen Hunden Spaß macht.

Wir haben heute einen ganz entspannten Hund (er ist jetzt sechseinhalb Monate alt), der weder kläfft noch beißt.

Je eher Du professionelle Hilfe holst, desto schneller ist das Thema vom Tisch.

Viele Grüße

bombo

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Ich kann von unserem Hundeplatz nur sagen, dass wir bislang ängstliche Hunde sehr gut hin bekommen haben.

Es gibt immer wieder Hunde dabei, die nur bei ihren Besitzern sind und ab der 2. oder 3. Stunde sich bereits frei im Rudel bewegen.

Wir haben jetzt im Frühjahr sogar vor, den Platz in 2 Bereiche zu trennen für große und kleine Hunde.

Ich finde es persönlich nicht gut, wenn den kleinen permanent im Rücken rum gepsrungen wird.

Meine Gina hat zwar keine Angst vor großen Hunden, aber ich habe Angst um sie und ihre Gelenke.

Ich hatte mal einen Welpen ein halbes Jahr auf dem Platz dabei,als er dann selber 8 Monate alt war, hat er sich immer rührend um die ängstlichen Hunde gekümmert, hat die Schleppleine ins Maul genommen und hat die Hunde über den Platz geführt.

Liebe Grüße

Rosalie

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Danke für eure Antworten!

Wir sind schon seit einer Weile auf der Suche nach einer guten Welpenschule, denn alle guten Schulen waren voll. Der Trainer ist der gleiche, er hat uns nämlich angeboten in eine kleiner Gruppe bei sich zu gehen. Der Kurs beginnt leider erst morgen.

Es hat sich schon ein wenig gebessert, immer wenn ich ihr zeige, durch streicheln des anderen Hundes, das dieser nichts böses will wird sie mutiger. Dies hat sich bisher bewährt.

Ich hoffe das wir es durch die Welpenschule genau so gut wie du hinbekommen! :-)

Grüßle

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Hallo :winken:

Wie Ivon ja bereits schon erwähnt hat, gehen wir oft gemeinsam Gassi, da Stella eine ziemlich souveräne Althündin ist, der andere Hunde gelinde gesagt am Popoles vorbei gehen.

Die interessieren sie einfach null.

Unser erstes zusammentreffen war, wie bei allen anderen Hunden auch. Melody hat sich von 0 auf 180 hochgedreht, da gibt es einfach keine Zwischenphasen bei ihr. Erst als Stella ihr den Po zugewendet hat und ihn Büschen schnüffeln gegangen ist hat sich Melody wieder beruhigt.

Beim gemeinsamen Gassi gehen hat sie sich dann hin und wieder an Stella herangetraut und ganz leicht geschnuppert um dann wieder schnell schnell wegzukommen von ihr. Stella hat ihr Null Aufmerksamkeit geschenkt, was gut war, da sie sich dann mehr getraut hat und immer öfter an sie ran ist zum Schnüffeln.

Aber jedesmal wenn wir uns treffen, dreht Melody auf obwohl sie Stella jetzt schon ein bisschen mehr kennt (wir waren schon ein paar mal gemeinsam Gassi). Sogar Stella lässt sich zu ein paar Bellerchen provozieren, was ich sofort wieder unterbinde und mit ihr eine Übung mache, damit sie wieder auf mich konzentriert ist und dann wird Melody auch wieder total ignoriert. Sie braucht dann aber auch immer eine Weile um wieder runterzukommen und dann ist wieder alles gut und sie schnüffelt wieder ein bisschen an Stella ohne von ihr beachtet zu werden.

Treffen wir auf fremde Hunde geht Stella vor und klärt die Situation. Z.B. kam uns derletzt ein junger Labbi entgegen (ohne Leine), der bei Sichtkontakt sofort auf uns zustürmte und nur Melody im Blick hatte, da diese sich sofort wieder von 0 auf 180 katapultiert hatte. Stella ging sofort vor und der Hund blieb erst einmal abrupt stehen und ließ sich von ihr beschnüffeln, sie ließ ihn erst weiter als sie ihn für ok betrachtet hatte, danach ging er auf Melody zu, doch obwohl sie den unkomplizierten Hundekontakt beobachtet hatte, wurde sie trotzdem nicht ruhiger und schnappte in die Luft worauf sich der Labbi auch gleich wieder verzog.

Klar sehe ich Dinge bei Ivon und Melody, die ich anders machen würde, aber ich handele eher instinktiv deswegen kann ich ihr so schlecht Tipps geben weil ich dass nicht so gut in Worte fassen kann und ich kann ja auch nicht einfach Melody schnappen und es einfach so machen wie ich es eben machen würde. Sie ist nicht mein Hund und Ivon und Melody sollen ja ein Team werden.

Deswegen hoffe ich dass von euch noch viele Tipps kommen, was sie denn machen kann, damit es besser wird.

Aus dem Weg gehen ist wirklich äußerst schwierig, da Melody nicht langsam aufdreht sondern wirklich blitzartig, da gibt es bei ihr einfach nichts dazwischen wenn sie einen anderen Hund sieht.

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Ich hatte und habe teilweise noch die gleiche Situation.

Ich kann dir nicht soviel anderes raten, aber auf jeden Fall, dass sie Schutz bei dir suchen dürfen soll.

Genau das habe ich anfangs falsch gemacht und dadurch hat es sich nochmal enorm verschlimmert. Sie hat gelernt, dass ich sie nicht beschütze und ist dafür hinter andere gerannt oder hat sich einfach in ein Loch gelegt und sich tot gestellt.

Mittlerweile nehme ich sie immer hinter mich und vertreibe möglichst auch Kandidaten, die ihr zu nah kommen, denn sie möchte einfach keinen Kontakt.

Ich gehe absichtlich weite Bögen oder gar auf die andere Straßenseite, um die Sicherheit zu geben, einer Konfrontation auszuweichen und ihr trotzdem Gelegenheit zu geben, (mitterlerweile ruhig) zu gucken, was/wer da kommt.

Anfangs hat ablenken auch ganz wunderbar geholfen, Blickkonntakt aufbauen, schönfüttern, Spieli rauskramen, sowas.

Das ging aber noch nicht, als sie nicht ansprechbar war, da half nur ganz, ganz schnell raus aus der Situation, ohne zu sprechen.

Jetzt reicht es oft, wenn sie, kommt einer entgegen und ich will nicht ausweichen, sie eng hinter mir läuft.

Allerdings hatten wir dafür Problem, dass oftmals Hunde einfach dann hinter uns her gelassen werden und sie letzte Woche 2x in den Hintern geschnappt wurde. Das war natürlich ein massiver Rückschritt, so dass ich empfehle, auch da gut abzusichern, wenn man passiert ist.

Wenn sie von sebst schnüffeln will, lass es ruhig, aber kurz zu, damit es nicht gleich wieder umschlagen kann.

Ich würde dir aber auch zu einem Hundetrainer raten.

Bei uns ist es sehr viel besser geworden, aber ich doktore nun schon fast 1 1/2 Jahre selber daran rum, weil ich mir keinen leisten kann.

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Suche dir einen guten Trainer, so eine Problematik ist sehr komplex. Da kann ichleider ohne den hund zu sehn oder zu kennen nichts dazu schreiben.

Außer folgendes:

Ein Hund der Knurrt hat keine Angst er ist schlicht aggressiv. Verstehe das nicht falsch. wir MENSCHEN neigen gerne dazu Aggression auf Unsicherheit oder Angst z u schieben. Weil es sich doch Soz. Verträglicher anhört. Ich will nicht urteilen, könnte mir aber durchaus vorstellen das dein Hund gar nicht recht weiß was Angst bedeutet. Man kann ihm aber recht einfach Sicherheit geben. Welches Gerlingen ist das denn wo du herkommst?

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Schick das arme Dingen nicht in eine Welpengruppe!

Ich kenne kaum eine, wo der Hund so viel Sicherheit vermittelt bekommt, dass er seine Angst verliert. Lieber einzelne nette Althunde, von denen er was lernen kann.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=51281&goto=1011427

Absolut richtg:

Die meisten dieser Gruppen laufen nach dem Motto alle Hunde auf einen Platz und der, der am Schluss die wenigsten blauen Flecken hat, hat gewonnen.

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Ein Hund der Knurrt hat keine Angst er ist schlicht aggressiv.

Also, das halte ich jetzt einfach mal für Unsinn.

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Guten Abend!

Danke für eure Antworten! :-)

Also ich erlebe sie ja selbst und auf mich wirkt sie nicht aggressiv, sondern total verunsichert.

Ich komme gerade aus der Welpengruppe und bin total begeistert!!

Wir waren gerade mal 2 Welpen und in die Gruppe kommen maximal 4 Welpen, also meine Melody und noch 3 andere. Der Trainer ist sehr kompetent und ist sobald der andere Hund zu aufdringlich war dazwischen gegangen! Er hat sie nicht aus den Augen gelassen.

Er hat mir den Tipp gegeben sobald ich in so eine Situation komme, sofort rückwärts zu laufen und die Aufmerksamkeit von Melody so auf mich zu ziehen. Ich finde ein echt guter Tipp den ich ausprobieren werde. Hausaufgaben haben wir also aufbekommen ;)

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sie sogar super mit dem anderen Hund gespielt! =)

Grüßle

Ivon

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ach so, komme aus dem Gerlingen bei Stuttgart :)

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