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Hundeforum Der Hund
dobifan

Starkes Humpeln nach Ruhephase

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Bin im Moment gerade etwas deprimiert und wollt mal horchen, ob jemand von Euch sowas auch kennt und mir vielleicht ein paar Tips geben kann.

Es geht um unsere Dobermannhündin, 5 Jahre alt., mit 2 Jahren aus dem TS zu uns gekommen.

Während des vielen Schnee und Eises Anfang Januar fing es an. Immer, wenn sie zur Ruhe kam, konnte sie kaum noch aufstehen, da sie fürchterliche Probleme mit ihrem rechten Vorderbein hatte. Das Laufen danach ging auch fast gar nicht. Wenn sie dann eine Weile in Bewegung war fiehl ihr das Laufen sichtbar leichter.

Wir waren beim Tierarzt und aufgrund von Bewegungsuntersuchungen wurde eine Entzündung im Halswirbelbereich vermutet. Sie bekam Prednison und die Schmerzen wurden besser.

Vor 14 Tagen waren die Tabletten aufgebraucht und ihr ging es wieder gut.

Und am Wochende ging das gleiche Spiel von vorne los :??? ...sie tut mir so leid, wenn sie Abends nur auf drei Beinchen hüpft.

Wir kommen gerade vom TA. Die Halswirbelsäule und der Ellenbogen wurden geröntgt. Nach gründlichem Untersuchen wurde doch mehr auf das Bein selbst getippt.

Und der Verdacht hat sich bestätigt. Am Ellenbogen ist oben an der Elle ein dreieckiger kleiner Knochen, der normalerweise wohl ganz gerade verläuft. Der sieht bei unserer Cora leider nicht so normal aus und verursacht dadurch Entzündungen im Gelenk. Ist der Hund in Bewegung entsteht mehr Gelenkflüssigkeit und im Ruhezustand trocknet das dann wieder aus und reibt aufeinander. Solche Mißverformungen kommen wohl häufig bei Hunden vor, die in ihrer Wachstumsphase nicht ausreichend und gut gefüttert wurden. Und so sah ja unsere Maus auch mit ihren 2 Jahren aus, als wir sie übernommen haben. Dazu kommt, daß sie schon bei ihrer ersten Läufigkeit Welpen hatte, vor unserer Zeit :wall:

Jetzt bekommt Sie Canidryl, in der Hoffnung, daß die Entzündung wieder rausgeht. Wird es nicht besser, muß dieses Knochenteil operativ entfernt werden. Davor hab ich nur ein bißchen Schiss, weil das mit dem Ruhighalten wochenlang danach, ist ne echte Herausforderung, da unser Rüde wie ein Rammbock ist, wenn er spielen will.

Ich konnte mir nichtmal den Namen von der Sache merken, der war sowas von lang.

Sorry, daß ich das nur so laienhaft erklären kann, aber ich habe von sowas noch nie was gehört.

Vielleicht hat ja von Euch Jemand schonmal ähnliche Erfahrung machen müssen, bei dem Wort OP hab ich immer etwas Angst.

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Ach Mensch,so richtig helfen kann ich dir nicht,aber ich wünsch euch von Herzen alles Gute!!!

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Hat der Doc etwas von einem Knochenfortsatz gesagt, der "Processus coronoideus" - zu deutsch "Kronenfortsatz" heißt?

Blaze hat die OP jetzt 9 Wochen hinter sich.

Ich schreib gerne mehr, aber bevor ich richtig loslege mit tippen :D könntes du das hier lesen http://www.polar-chat.de/topic_46718.html

Du kannst - wenn das Thema stimmt - auch gerne gezielte Fragen stellen, das erleichtert die Antwort ;)

Hab keine Angst, wir hatten 4 Wochen Leinenruhe, d.h. max. 10 Min. Gassi, nur an der Leine, nur im Schritt - und es ging.

Hier im Forum ist eine Hündin, die sein 2 oder 3 Monaten Boxenruhe hat - sie ist noch nicht durchgedreht.

Alles wird gut! :kuss:

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Dank dir Monika für das Angebot zum Hinterfragen, das mit dem Namen bekomm ich noch raus.

Habe aber mal nach Bildern dazu gegoogelt und das liegt schon in diesem Bereich des Ellenbogens. Die Knochen, die ich gefunden habe zeigten aber nicht so ein stark abgedriftetes Dreieck, wie das auf dem Röntgenbild von meiner Kleinen.

Habe ja erstmal die Hoffnung, daß es mit Medikamenten wieder besser wird. Und ich finde es auch zu blöd, daß unsere Nasen nicht sagen können, wo es weh tut.

Das mit dem Knochen sieht doch bestimmt bei ihr schon lange Zeit so aus, hoffentlich ist das dann auch wirklich die Ursache für die Schmerzen?

Die Maus selbst bekomm ich schon ruhig gehalten, wenn wirklich eine OP kommen sollte und der zeitliche Faktor hört sich ja bei Dir nicht so sehr lange an.

Nur mein Rüde :motz: , auf den muß ich mehr aufpassen, wenn er seine 5 Minuten bekommt, daß er sie dann nicht umrempelt.

Sag mal, in dem anderen Tread stand aber was von Arthroskopie.

Wurde der Ellenbogen von Deinem Hund richtig aufgeschnitten? Weil meine TÄ meinte, das wäre meistens nötig.

Ich muß das jetzt erstmal verdauen, dann kommen die nächsten Fragen dazu :D

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Die OP wurde minimalinvasiv durchgeführt - als Arthroskopie.

Das heißt: 2 kleine Schnitte, Doc guckt rein, sieht was los ist und repariert. Ohne großes Aufschneiden.

Wir waren auf Anraten meines örtlichen Tierarztes in Bramsche im www.tiergesundheitszentrum.com und dort SEHR gut aufgehoben.

Dr. Grußendorf ist ein extrem netter und ich halte ihn für sehr fähig. Ich bin KrSchwester mit > 12 Jahren OP-Erfahrung und frage immer total nervig nach :D , bin ziemlich kritisch und nicht so leicht platt zu reden. Aber da würde ich jeden hinschicken.

Auf den RÖ-Bildern bei Blaze hat man garnix gesehen, überhaupt nichts. MRT hat man in Bramsche nicht machen wollen, es gab keinen Grund, der Doc sagte, es ist gescheiter, gleich ins Gelenk reinzuschauen. Und dann in einem Zuge dort Ordnung zu schaffen.

Wenn du Befürchtung hast, dass der Rüde deine Hündin umrempelt oder sonstwie animert, dann mußt du einen separieren - am besten die Kranke. In einen anderen Raum oder wenn mögl. andere Etage.

Bei Blaze habe ich gemerkt, dass er umso ruhiger sein kann, wenn ich WENIGER anbiete. Also auch nicht viele Kopfspielchen im Liegen, besser nur streicheln und in Ruhe lassen. Wenn NIX los ist, dann sieht der Hund auch kaum Aktionsbedarf.

Damit ich den Beitrag hier von dir nicht verschlunze, kannste auch gerne per PN deine Fragen absondern, ok?!

:winken:

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Hat der Doc etwas von einem Knochenfortsatz gesagt, der "Processus coronoideus" - zu deutsch "Kronenfortsatz" heißt?

Jo, genau das ist es, habe eben nochmal mit der TÄ telefoniert. ;) ´

Was mich jetzt nur stutzig macht, ist, daß meine TÄ meinte Aufschneiden wäre besser, um richtig ranzukommen.

Ich weiß, daß sie ausgezeichnet operieren kann.

Und...es ist der erste Tierarzt nach einem langen Irrweg, zu dem ich eigendlich echt Vertrauen habe.

Möchte mir das jetzt auch nichts kaputt machen, zumal mein Hund in irgendeiner Tierklinik nur eine Nummer ist. Und bei zwei Hunden steh ich da dauern auf der Matte und brauche gute Hilfe.

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Oh je, da haben wir wohl eine ganz seltene Krankheit erwischt...da wird mir ja jetzt doch ein bissel mulmig.

Bei so vielen Hundefreunden hier, wirklich nur einer, dessen Hund das gleiche Problem hatte?

Und leider, sie bekommt doch jetzt Tabletten ...und jeden Abend geht nix mehr, mit richtig laufen :(

Wir werden wohl um die OP nicht herumkommen.

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Tut mir sehr leid das deiner Maus wohl die Op nicht erspart wart. Ich drück schon mal Daumen und Pfoten für die Süße.

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(bearbeitet)

Dankeschön smilie_winke_018.gif

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