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Hundeforum Der Hund
Rockabella

8-jährige Pudelmixhündin völlig überdreht und unterfordert, kann/soll kann ich helfen?

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen.

Heute geht es mal um die 8-jährige Pudelmixhündin meiner Tante.

Ich weiß garnicht richtig, wo ich anfangen soll. der Hund ist wirklich total überdreht.

Beispiele:

- Meine Tante, ihre Partnerin und deren 2 Kinder wohnen in einer Mietwohnung. Eins der Kinder geht vom Kinderzimmer in den Flur, der Hund ist daneben im Wohnzimmer und fängt wie verrückt an zu bellen, obwohl er das Geräusch ja kennen müsste, die Kinderzimmertür geht ja schließlich mehrmals am Tag auf.

- Draußen wird fast alles angebellt, was sich bewegt oder irgendwie anders aussieht als sonst.

- Der Hund hechelt oft, ist vom ganzen Verhalten her total nervös, findet nur sehr schwer zur Ruhe.

- Sie möchte am liebsten immer die volle Aufmerksamkeit, drängt sich sehr auf

- Wenn man sich unterhält und sie nicht beachtet, bellt sie.

Der Hund ist am Tag oft alleine. Richtig Spatzieren geht auch niemand mit ihm, 3x am Tag ca. 15min ( :wall: ) - wenn der Hund sein Geschäft erledigt hat, gehts wieder rein.

Kopfarbeit gibt es überhaupt nicht, ausgiebiges Spiel nur sehr sehr selten. Sie darf auch nicht mit zu uns, weil sie immer total abdreht wenn sie Nala sieht, Nala möchte mit ihr spielen und sie hat dazu halt keine Lust und bellt die ganze Zeit.

Nun meine Frage: Ich glaube, ein großer Teil ihres Verhaltens liegt daran, dass sie überhaupt nicht ausgelastet ist. Ich würde meiner Tante gerne anbieten, sie für ein paar Tage (oder länger) zu mir zu nehmen um zu schauen, ob sich durch viel Bewegung und "Arbeit" für den Hund etwas ändert. Das Problem ist aber, wenn ich sie dann wieder abgebe, würde alles so weiter laufen wie vorher auch. Meine Tante sagt, sie haben einfach nicht die Zeit, sich mehr mit dem Hund zu beschäftigen. Aber so kann das doch nicht weitergehen.

Der Hund ist am Wochenende immer bei der Ex-Partnerin meiner Tante, die allerdings auch nicht mehr mit dem Hund unternimmt. Wenn mal an ein oder zwei Tagen sehr viel zutun ist, ist der Hund bei meiner Oma. Die geht zwar regelmäßig mit ihr raus, aber auch nicht Stundenlang, weil sie das einfach nicht mehr kann. Allerdings habe ich sie gefragt, wie der Hund sich verhält, wenn sie ca. 1 Std draußen war, ohne Leine rennen durfte usw. - meine Oma sagte mir, dann legt sie sich in ihr Körbchen, pennt, ist zufrieden und bellt überhaupt nicht mehr (ansonsten bei jedem kleinsten Geräusch). Sie wird also nun auch schon ziemlich oft herumgereicht. Deshalb will ich meiner Tante auch eigentlich nicht raten, sie abzugeben (was sie sowieso nicht machen würde), der Hund ist hochsensibel und würde einen Aufenthalt im Tierheim seelisch garnicht aushalten. Aber so wie es jetzt ist, kann es auch nicht weitergehen finde ich.

Was kann ich da tun? Was sollte ich lieber seinlassen? Ich will mich auch nicht zu sehr einmischen, aber der Hund tut mir einfach leid. :???

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Das erinnert mich sehr an das Leben von Dasty bevor er zu uns kam - die Situation war ähnlich und das Ergebnis auch. Fakt ist, daß der Hund deiner Tante mehr Bewegung und/oder Auslastung braucht. Irgendwie sollte da doch was zu organisieren sein, wenn du den Beweis antreten kannst, daß es mit entsprechender Auslastung deutlich besser wird.

Leider kann ich nicht viel weiterhelfen, alleredings drücke ich dir die Daumen, daß du auf Einsicht triffst, den Hund mehr zu beschäftigen.

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wie alt sind denn die Kinder?

Kann man ihnen schon eine Aufgabe übertragen, z. B. zusammen mit dem Hund am Nachmittag rauszugehen?

Oder dass man die Kinder auf den Geschmack bringt, dem Hund diverse Tricks beizubringen.

Pudel sind doch intelligente Hunde -der lernt sicher schnell und das spornt die Kids an, weiterzumachen.

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Die Kinder sind 7 und 11 Jahre alt. Die haben aber eigentlich nicht so das große Interesse an dem Hund.

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vielleicht weil ihnen keiner gezeigt hat, was für ein toller Spielkamerad ein Hund sein kann.

Könntest du in der Richtung vielleicht den Kindern mal zeigen, was sie mit einem Hund tolles machen können?

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Ja sicher, ich werde das Thema auf jeden Fall mit meiner Tante besprechen. Irgendwie muss das doch zu regeln sein.

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Wie bereits gesagt - wir hatten exakt dasselbe Problem und haben nun einen ruhigen und zufriedenen Hund. Vielleicht hilft das ja ... :D

Jedenfalls viiiel Glück!!!! Ich drücke euch die Daumen, Pfoten und Hufe die mir zur Verfügung stehen.

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Ich danke dir taringa :kuss:

Evtl. hole ich sie einfach einmal am Tag zum Spatzieren gehen ab, wenn es nicht anders geht.

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Damit würdest du dem Hund einen Riesengefallen tun. Die Veränderung ist schon "dramatisch" gewesen "Vorher - Nachher"... :D

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Ich würde auch den Hund mitnehme und versuchen mit den Kindern und dem Hund Tricks zu machen.

Mein Sohn hatte auch erst nicht wirklich Interesse an den Hunden, aber die Trickarbeit macht ihm echt Spass, weil man da ganz schnell einen Erfolgt sieht.

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