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Hundeforum Der Hund
Andra1

Darf ein Jungrüde einem erwachsenen Rüden Grenzen aufzeigen?

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Hallo zusammen,

ich hatte gestern mal wieder ein Erlebnis mit Baby Herman und würde gerne eure Meinung dazu wissen.

Wir trafen also gestern Aaron. Aaron ist ein 3 jähriger Ridgeback Rüde. Er ist eigentlich nett und verträglich, aber sehr grob im Spiel. Das heißt er springt auf andere Hunde ohne Hemmungen drauf und zwickt wohl auch ganz schön.

Meine Hunde kennen Aaron von Anfang an. Mit Andra ist es auch kein Problem, wenn sie zickt geht Aaron zurück.

Baby Herman hab ich jetzt ein paar Wochen nicht mit ihm spielen lassen wegen seiner Schulter und Leinenzwang. Gestern dachte ich mir wir können es ja mal wieder probieren wenn ich aufpasse das es nicht zu wild wird, da ich immer noch ein wenig vorsichtig mit Hermis Schulter bin. Da ich aber schon möchte, das die beiden sich auch später noch verstehen, kann ich sie ja nicht erst in einem Jahr wieder zusammen spielen lassen.

Dann passierte folgendes: Aaron kam in bekannter Manier ungebremst auf Hermi zu und haute seine Pfote bei ihm auf den Rücken. Hermi hat sich sofort aufgebaut, geknurrt und die Lefzen hochgezogen.Er ist ziemlich böse geworden. Aaron baute sich daraufhin auch auf. Ich habe dann Hermi am Halsband festgehalten und bin einen Schritt auf Aaron zugegangen mit den Worten: Wag es Dich nicht. Aaron ist dann auch zurückgegangen.

Nachdem Hermi sich beruhigt hatte(so ca 2 Minuten), habe ich ihn wieder losgelassen und die beiden haben, nach ein bißchen aufbauen und umkreisen von Hermis Seite, miteinander gespielt. Wobei Aaron deutlich vorsichtiger war als sonst.

Natürlich gab es dann anschließend Diskussionen mit einigen Leuten im Park. Wobei die meisten der Meinung waren, das Hermi als Junghund (Rotti,7 Monate) solches Verhalten einem erwachsenen Rüden gegenüber nicht zu zeigen hätte.

Ich sehe das ein wenig anders. Ich finde, er darf sehr wohl sagen wenn Grenzen überschritten werden. Auch wenn der andere ein erwachsener Rüde ist. Die Besitzerin von Aaron fand es auch ok.

Wohlgemerkt, Hermi wollte nicht auf Aaron losgehen, sondern hat massiv gedroht.

Was meint ihr dazu?

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JEDER Hund hat das Recht, seine Grenzen aufzuzeigen, finde ich. Alter geht nicht immer vor.

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@Taringa

Wobei das je nach Charakter des "Althundes" heftig werden kann. Felix würde sich das von einem Junghund nicht bieten lassen.

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Das mag schon sein, aber ein Junghund muss sich nicht alles bieten lassen.

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Natürlich nicht. Wobei es, wie gesagt, z.T. dann schwierig werden kann.

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Das Recht hat jeder Hund, er muss bei bestimmten Hunden jedoch mit dem Echo rechnen ;)

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Hermi hat sich sofort aufgebaut, geknurrt und die Lefzen hochgezogen.Er ist ziemlich böse geworden. Aaron baute sich daraufhin auch auf. Ich habe dann Hermi am Halsband festgehalten und bin einen Schritt auf Aaron zugegangen mit den Worten: Wag es Dich nicht. Aaron ist dann auch zurückgegangen.

Nachdem Hermi sich beruhigt hatte(so ca 2 Minuten), ...........

Grüße,

ich finde das von mir Fett hervorgehoben sehr unglücklich und auch gefährlich.

Du nimmst deinen - in diesem Moment eh schon hochgefahrenen Hund am Halsband - gibst ihm also Rückendeckung und gehst dann nach vorne auf den Gegner zu.

Aus Hundesicht hast du da gerade mit deinem Hund zusammen einen Angriff gestartet.

Mit soetwas wäre ich sehr vorsichtig, denn dein Hund könnte es so auffassen, dass sein Verhalten zu knurren etc von dir gewünschtes Verhalten ist.

Dein Hund ist vom Alter her langsam in der Pupertät. Sei vorsichtig mit anderen Hunden, vorallem Rüden. Dein Hund fängt jetzt an seine Grenzen zu testen und je nach Gegenüber kann dies ziemlich ins Auge gehen. Oft ist es in dieser Phase wirklich besser, nur noch ausgesuchte Hundekontakte mit souveränen Althunden zu erlauben, die so einen pupertierenden Jungspunt auch mal gepflegt eine Ansage geben, wenn er sich zu viel herausnimmt.

gruß

sabine

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Jeder Hund hat das Recht sich zu verteidigen!

Egal ob Junghund, Welpe oder erwachsener Hund!

Er muss aber damit rechnen das der andere Hund sich das nicht gefallen lässt!

Allerdings war es nicht wirklich glücklich das Du dazwischen gegangen bist!

Du hättest es dadurch auch verschlimmern können!

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Jetzt habe ich mal eine Frage. Vor einigen Jahren hatten wir eine Begegnung mit einen 7 Monate alten Border Rüden. Der Rüde hat Felix bedrängt und als Felix ihn abblitzen hat lassen, etwas heftig, wollte dieser Rüde Felix dafür zurechtweisen. Das Ende vom Lied war, dass Felix den Junghund auf hündische Weise ganz schön frisch gemacht hat. Ich war überrascht und auch ein wenig entsetzt, weil ich Felix eigentlich gegenüber Junghunden immer als sehr geduldig empfunden habe, empfinde. Ein Bekannter (hat selbst drei Border Collies - nicht der Halter dieses Rüden), der das gesehen hatte, meinte, dass Felix Verhalten vollkommen OK wäre. Er müsse sich als erwachsener Hund "so was von einem jungen Hund nicht sagen lassen".

Mich hat die Heftigkeit von Felix Reaktion, wie gesagt, sehr überrascht. Er hat fast so reagiert wie beim Angriff eines anderen erwachsenen Rüden.

Ist so was normal?

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@ Junimond:

Hallo Sabine, vom Prinzip her stimme ich Dir zu.

Aber ich kenne Aaron schon sehr lange und weiß das er alles andere als souverän ist. Bei Hermi dagegen bin ich mir ziemlich sicher das er mal sehr souverän werden wird, er ist es teilweise schon jetzt. Meine Absicht war es (sofern man das in dem Bruchteil einer Sekunde wo sowas passiert planen kann) Hermi zu zeigen das es völlig ausreicht Stop zu sagen (zu knurren), um zu versuchen zu verhindern das er übers Ziel hinausschießt. Eben weil er noch so jung ist.

Bei souveränen Rüden würde er sich das niemals wagen, zumindest noch nicht. Allerdings würde sich ein souveräner Rüde auch nicht so benehmen wie es Aaron getan hat.

Hermi hat schon öfter Ansagen von den unterschiedlichsten Hunden bekommen und liegt dann schneller auf dem Rücken wie ich Piep sagen kann. ;)

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