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Hundeforum Der Hund
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Panikhunde besser sichern ...

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In einem anderen Forum hat mal jemand gezählt wieviele Tierschutzhunde alleine im Februar entlaufen sind.. Ursache war fast immer: aus dem Geschirr/ Halsband gewunden.. in Panik weggelaufen kurz nach den Ankunft..

Wie kommt das, sind die Orgas und die End bzw Pflegestellen zu naiv... manchmal kann man nur noch mit dem Kopf schütteln, den oft wäre das Ende vermeindbar gewesen hätte man die Hunde doppelt gesichert..

Frebruar 2010:

44 entlaufen ( Ohne Tasso nur Hunde die durch die E-mailverteiler gingen)

24 von 44 noch immer vermisst

4 von 44 sind dabei ums Leben gekommen

17 von 44 wurden lebend gefunden"

ist doch nur noch traurig, oder ?

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Puh, das ist ja heftig!

Unglaublich und unverständlich!

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Das ist wirklich traurig :(

Deswegen auch gleich die Frage zum Thema, wie sichert man am besten doppelt ab?

Webmaster Harness + Halsband (welches HB) oder lieber ein anderes Geschirr(Kombination). Habt ihr da Erfahrungen?

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Hat unser Manchego anfangs auch gemacht.

Von seiner letzten Pflegestelle bekamen wir den Tip: ein Dreibeingeschirr.

Wie würdest Du denn doppelt sichern? Das stelle ich mir schwierig vor. Denn zieht er sich aus dem Geschirr, dann schlüpft er höchtwahrscheinlich gleichzeitig auch aus dem Halsband.

Sicher sind diese Statistiken echt tragisch und traurig!!

Aber es müsste für jedes Tier das passende Geschirr vorhanden sein. Das ist nicht nur ein finanzielles Problem.

Tja, wenn einem dazu mal eine Non-Plus-Ultra-Lösung einfallen würde...

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(bearbeitet)

Das ist wirklich sehr heftig. :( Ja, man liest sehr oft davon.

Viele meinen leider auch, es sei ausreichend wenn man den Hund doppelt sichert mit normalem Halsband und normalem Geschirr. Das ist aber nicht ausreichend. Viel besser wäre ein wirklich gut sitzendes Sicherheitsgeschirr, da braucht man dann auch kein Halsband mehr zu. Oder übergangsweise ein normales Geschirr und das Halsband sollte ein Zugstopp sein was sich so sehr zuzieht dass der Hund dort unter gar keinen Umständen heraus kann. Führen kann man den Hund ja dann in erster Linie übers Geschirr, aber wenn er sich rauswindet, wäre er zumindest noch am Halsband gesichert. Natürlich vorher nicht vergessen, die Leine an beidem zu befestigen.

Ach ja, mit Sicherheitsgeschirr meine ich sowas, das Web Master Harness ist da quasi baugleich und man bekommt sie mittlerweile auch auf Maßanfertigung. So lange bis man dieses Geschirr hat, sollte eine Notlösung her. Man nehme ein normales Geschirr und eben ein Zugstopp oder sogar einen Würger, der als Zusatzzsicherung verwendet wird. Geführt wird am Geschirr, aber im Falle eines Falles hat man dann noch die Leine am Halsband dran. Wobei das für mich bloß eine Notlösung wäre, denn ich persönlich möchte meinen Hund nicht monatelang so "verpacken". Dann lieber ein einziges Geschirr was wirklich sicher sitzt. Mein Rüde hat mehrere davon und er war anfangs sehr ängstlich und ist es in manchen Situationen noch immer. Er ist zwar kein Panikhund, aber dennoch bin ich dankbar dass er seine sicheren Geschirre hat. Aus denen kommt er nicht raus, sei es weil er den verhassten Viszla-Rüden anbrüllt oder weil er doch noch mal Angst vor etwas bekommt. Ein Halsband braucht er daher zusätzlich auch keines. Bei seiner Abholung am Flughafen habe ich seine Maße ja noch nicht gewusst. Da habe ich einen Zugstopper und ein normales Geschirr verwendet.

Normales Halsband (Klick oder Schnalle) und normales Geschirr ist NICHT sicher genug!! Und auch Sicherheitsgeschirre müssen wirklich perfekt sitzen, sonst kommt ein Paniker da trotzdem raus. Leider wird das Thema oft unterschätzt, viele denken dass die übliche doppelte Sicherung ausreicht. Tut sie eben nicht.

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Boah, echt hammer traurig :(

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Weil es dazu passt:

Warum muss man Hunde seinen neuen Familien oder Pflegstellen auf Parkplätzen und Autobahnabfahrten übergeben? :motz::wall:

Was ich hier schon erlebt habe, ist unglaublich! :(

Wenn man doch eh schon hunderte- manchmal tausend und mehr von Kilometer gefahren ist, ist es dann zu viel verlangt, Übergabestellen in Nähe von Abfahrten zu organisieren?

Bei Hundeherzen haben wir uns in einem großen Garten getroffen bei Kaffee und Kuchen. Man lernte die anderen Adoptanten kennen, es waren viele Helfer (Pflegestellen) von der Orga da, man konnte schon Fragen stellen und sich kennen lernen und ungeduldig auf den Transport warten.

Als der Transport aus Spanien dann kam wurden die Hunde gesichert (In Transportkisten) und professionell entladen. Alle haben mit angefasst, da auch viele Sachspenden dabei waren. Die Pflegestellen haben ihre Hunde übernommen und sind wieder gefahren. Die Hunde konnten sich nach der langen Fahrt die Beine im Garten vertreten und konnten die neuen Besitzer schon mal beschnuppern. Viele hatten Halsband und Geschirr dabei, für die wo was nicht passte, war alles neuwertig und in großer Auswahl vorhanden.

Impfbücher, Krankenberichte usw. wurden besprochen, die Verträge und Fotos wurden gemacht und dann ist man glücklich mit SEINEM Hund heim gefahren.

So muss das sein und nicht anders. Bei allem Lob für den Tierschutz, diese vielen dilentantischen Hausfrauenorgas machen mich langsam krank. (Nix gegen Hausfrauen, okay der Vergleich ist doof aber ich hoffe, man versteht was gemeint ist).

Edit: Natürlich waren wir aber auch bereit, für einen Tierschutzhund, den selben langen Weg auf uns zu nehmen, wie vielleicht für einen Hund vom Züchter. In o. g. Fall von München in die Nähe von Frankfurt. Das setze ich aber auch voraus.

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Das heisst ja das die Hälfte immer noch verschwunden ist...Eigentlich sollte sowas nicht passieren.Ist doch klar das die Hunde nach so ner Reise+vorrigem Leben so reagieren.Man kann doch echt drauf achten das die Tiere richtig abgesichert werden,gegebenen falls mit Halsband+Geschirr plus 2leinen,bis das sie in einem Sicheren Bereich sind.......

Ich kann es so jedenfalls nicht verstehn

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Lakota, sicherlich ist das eine Finazielle Frage, aber ich finde wenn ich einen Hund "rette" MUSS es mir das Wert sein - will ich verantwortlichen Tierschutz betreiben.

Es kann doch nicht sein , das ich einen Hund "aus der Hölle" herkarre um ihn dann im Endeffekt vom Regen in die Traufe zu "schicken.. "

Ich denke da muss ganz klar ein Umdenken her...oftmals wurden diese Hunde vor allen nochnichtmal doppelt gesichert, oder entkamen beim "umladen" etc..

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Frebruar 2010:

44 entlaufen ( Ohne Tasso nur Hunde die durch die E-mailverteiler gingen)

24 von 44 noch immer vermisst

4 von 44 sind dabei ums Leben gekommen

17 von 44 wurden lebend gefunden"

ist doch nur noch traurig, oder ?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=51478&goto=1016879

abgesehen davon, dass das erschreckend ist, haken die Zahlen irgendwo.

Muss sagen, als ich mir damals einen Tierschutzhund geholt habe (als eigener, nicht als Pflegling), ist der mir auch gleich nach der Ankunft entwischt. Wie es kam, weiß ich gar nicht mehr.

Weiß nur, dass ich ihn in den gesicherten Friedhof getrieben und dort dann eingefangen habe.

Shit happens. War einfach blöd.

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