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Hundeforum Der Hund
Franziskasix

Trauer um geliebten Hund mit neuem Hund lindern?

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Man sollte immer sein Herz entscheiden lassen, denn "dafür" gibt es kein falsch oder richtig.

Das Einzige worauf es wirklich ankommt.

Ich wusste ja nun insgeheim auch das Luke sterben wird... habe es nur immer verdrängt, wollte es mir selbst nicht eingestehen, bis es halt nicht mehr ging.

Für mich war eigentlich auch immer schon klar, dass Luke nicht mein letzter Hund sein wird, und klar habe ich mir auch als er noch lebte andere Hunde angesehen... aber das war alles so unwirklich für mich.

Als für mich klar war, dass wieder ein neuer Hund kommen kann, habe ich an alles gedacht nur nicht an diesen kleinen durchgeknallten Podenco-Mix, der es ja nun mit Neo geworden ist.

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Hallo Marie-Claire

das ist bei dir ja nicht soooo ganz einfach wie der eine oder andere hier schreibt. Do wohnst noch bei deinen Eltern? Wie sieht denn deine Zukunft aus? Schule? Ausbildung? Freundschaften? Hat da ein Hund Platz?

Könnte es sein daß deine Eltern vielleicht langsam mal ungebunden sein möchten? Die Tochter ist jetzt erwachsen - vielleicht möchten sie mal in Urlaub fliegen? oder spontan andere Dinge tun die mit Hund nur eingeschränkt gehen?

Du schreibst ja, Paco hätte mehr an deiner Mutter gehangen als an dir. Er fehlt dir einfach. Das kann ich nachvollziehen (lass dich mal in den Arm nehmen).

In unserer Gesellschaft begegnen wir dem Tod so selten daß wir davon sehr mitgenommen werden.

Und du möchtest den "Neuen" ja nicht gleich - das ist ein guter Plan. Warte doch ein paar Tage/Wochen und rede dann wieder mit deinen Eltern. Die trauern evtl. ganz arg und wollen den geliebten Paco nicht so schnell ersetzen.

Es gibt da was, das einen immer wieder nachdenken lässt: egal wie alt unsere Hunde werden, wir müssen sie immer gehen lassen. Vielleicht ist der Schmerz bei deinen Eltern noch so frisch daß sie beim Gedanken an einen neuen Hund auch diesen Schmerz spüren und Angst davor haben auch den nächsten Hund wieder zu verlieren.

Las dir/euch Zeit

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ja ich mache eine Ausbildung , da in meinem Freundeskreis fast jeder einen Hund hat wäre das kein Problem einen neuen Hund i.wo mit hin zu nehmen wir wohnen eher ländlich ! also viele Möglichkeiten tolle spaziergänge zu machen ..wahrscheinlich ist es wirklich besser meinen Eltern genügend zeit zu lassen ..bloß sie verstehen mich nicht so wirklich das ich mir einen neuen Hund irgendwann holen möchte ! sie denken ich hab meinen Hund nicht geliebt oder ich will ihn ersetzen ..nur das möchte ich nicht aber ich kann es ihnen nicht klar machen ..das ich genau so um meinen Hund weine wie sie !

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Es ist überhaupt nicht verwerflich sich nach kurzer Zeit einen neuen Hund zu holen. Wer bestimmt die optimale Zeit die vergehen soll? Warum muss da ein Jahr vergangen sein? Wozu? Man kann das alte geliebte Tier nicht ersetzen. Das will man meistens ja auch nicht. Aber warum soll man warten, nur weil irgendwer es noch nicht für angemessen hält?

Ich hatte mal 2 Setter. Der erste starb 2009, damals wurde mir klar das ich nicht wieder einen Hund in dieser Größe haben möchte. Also hab ich da schon angefangen mich umzusehen und für eine andere Rasse zu entscheiden. Der zweite Setter war damals schon älter, also war es keine Option ihm einen Welpen vor die Nase zu setzen. Aber ich habe Kontakte geknüpft und als mein Setteropa dann gehen musste, hab ich tatsächlich nach 3 Tagen einen neuen Hund hier gehabt. Die gewählte Rasse und 16 Wochen alt. Es war ein Zufall das es so schnell ging. Aber es war furchtbar hier ohne Hund, nachdem 15 Jahre Hunde da waren. Ich hätte auch bis Dezember warten können, dann wäre ein Wurf möglich gewesen, aber 7 Monate Ungewissheit gegen einen "Übriggebliebenen" .... nun der Übriggebliebene war das beste was mir passieren konnte. =)

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Auch von mir mein Beileid für deinen Verlust!

Ich habe einen Hund verloren, den ich 17 Jahre hatte (er war bei mir geboren worden) und eine Woche danach vermittelte mir eine Freundin eine erwachsene Hündin aus der Nachbarschaft, die ins Tierheim sollte wegen Umzug. Sie brauchte dringend ein Zuhause und übernachtete einen Abend zur Probe bei mir. Ich habe sie am nächsten Tag wieder zurückgebracht, weil sie auf den Sessel meines verstorbenen Hundes sprang, sein Spielzeug beroch und die Wohnung in Beschlag nahm. Ich konnte das einfach nicht ertragen, weil mein alter Hund noch "da" war. Ich war völlig zu für einen anderen Hund, dem man ja Raum zum Leben und Zuneigung geben will. Mein Hund hat mir ein Jahr lang bitter gefehlt. In dieser Zeit wollte ich die ganze Zeit wieder einen Hund, aber habe mir dann immer vorgestellt, wie es wäre, wenn ein neuer Hund wieder in meine Wohnung stürmt und sagt "Hoppla hier bin ich! Hier ist ein Sessel, wie schön! Hast du Futter, gehen wir raus?". Eines Tages konnte ich mir das vorstellen, ohne dass es mir leid um den anderen Hund tat, weil ich nichts für ihn empfinden kann und er nur ein Störenfried ist. Die gleiche Freundin hat mir dann zufällig wieder eine Hündin vermittelt und ich habe sie gesehen und sie gehörte gleich zu mir. Das fühlte sich in Ordnung an, auch weil ich mir inzwischen dachte, sie gehört einfach zu dem Rudel "verlorener" Hunde, das ich schon in mir habe. Sie ist die Ergänzung zu meinem letzten Rüden, kein Ersatz. Sie hat dann auch gleich die Wohnung komplett "aufgeräumt" und mit Leben erfüllt und das fühlte sich richtig an.

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