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Mark

Die Kirche - das Zölibat - Missbrauchsfälle

Empfohlene Beiträge

Ich enthalte mich mal lieber weiter bei dem Thema ich kann bei solche Themen einfach explodieren da es dasschlimmste ist was man einen Kind antun kann.

bist du sicher? Es ist manchmal ganz gut' keine Rangliste an Grausamkeiten aufzustellen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=51504&goto=1017801"

Ich bin mir da sicher
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=51504&goto=1017804

das ist sehr vermessen und arrogant gegenüber den Opfern anderer Verbrechen.

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Wer schmutzige Gedanken hat, sollte sich nen Pistole nehmen und sich nicht hinter Gott verstecken.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=51504&goto=1017808

Pistole?

Bitte?

Das ist eine psychische Krankheit.. die gehört in die Hand eines Psychiaters ...

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Ich enthalte mich mal lieber weiter bei dem Thema ich kann bei solche Themen einfach explodieren da es dasschlimmste ist was man einen Kind antun kann.

bist du sicher? Es ist manchmal ganz gut' keine Rangliste an Grausamkeiten aufzustellen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=51504&goto=1017801"

Ich bin mir da sicher
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=51504&goto=1017804

das ist sehr vermessen und arrogant gegenüber den Opfern anderer Verbrechen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=51504&goto=1017810

vielleicht hast du Recht aber ich sehe es so

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Jemand der mehrer Gewaltverbrechen schon ertragen hat, sagt oft das Vergewaltigung in der Kindheit das schlimmste war.

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Es kann aber sein das jemand der merkt das er Perverse Neigungen hat, sich genau deswegen der Kirche und der Enthaltsamkeit zuwendet, ich unterstelle da nich zwingend einen Vorsatz.

Die Kirche bietet Perversen aller art ein ganzes Pottpurrie an Motiven: Sühne, Sünde, Vergebung, Beichte , Folter, selbstaufgabe, Devotion, seltsame Kleidung, Exclusivität, naher Kontakt und gleicheitig Distanz zu Menschen, Barmherzigkeit, Rituale usw..
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=51504&goto=1017805

nun ja, genau genommen erlaubt die Bibel ja auch alles. Den Priestern sind - im Gegensatz zu dem gemeinen Volk - die Apokryphen vertraut.

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@Mel

Es war von mir nicht als Ausrede oder Entschuldigung gedacht. Für mich sind die Langzeitschäden bei Mißbrauchsopfern so groß, dass es dafür keine Entschuldigung geben kann. Es gibt aber dennoch Erklärungen für bestimmte Verhaltensweisen.

Ausstieg ist gut und schön. Aber die Kosten für den Aussteiger sind enorm. Er verliert seinen Beruf, sein Einkommen und kann seinen Glauben nicht mehr in vollem Umfang leben. Und wer kann schon mit 18/19 abschätzen was in 20/30 Jahren ist.

Auch pixelstalls Erklärungen kann ich viel zustimmen.

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Ich denke auch das es für jemand der gewisse Neigungen verspürt, es erstmal sehr quälend ist da die Menschen wissen das es falsch ist und die Kirche erscheint vielleicht als Flucht zum einen durch das Zölibat zum anderen durch Vergebung, Beichte usw. Irgendwann arbeitet der Mensch mit Kindern und kann sich evtl. nicht mehr beherrschen.

Und einfach Aussteigen stelle ich mir gar nicht so einfach vor, du hast die eine Karriere, eine Laufbahn in der Kirche aufgebaut die Kirche ist der größte Lebensinhalt alle Freunde gehören zu den Kreisen und dann einfach aussteigen weil man eine Familie will oder sich doch seinen Trieben hingeben.

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Natürlich ist ein Amt in der Kirche attraktiv für pädophile Menschen.

Einerseits, weil sie dort in einer Art Schutzraum sind, in dem sie meinen/hoffen, ihre Triebe nicht ausleben zu können, was ihnen also hilft, damit umzugehen.

Andererseits sicherlich auch weil die Kirche eine gewisse Mystik eines "spirituellen Schutzraumes" bietet, in dem sie sich aufgehoben fühlen.

Dass das wohl in den seltensten Fällen gut geht ist doch auch klar. Ich möchte nicht wissen, wie hoch die Dunkelziffer von Mißbrauchsfällen in der katholischen Kirche noch ist. Und auf welche anderen Spielarten diese Menschen ihre Triebe sonst noch / alternativ ausleben.

Für mich eine klare Sache: Die (katholische) Kirche produziert keine Pädophilen per se. Sie ist aber ein gutes Sammelbecken für bereits pädophile bzw. für im weitesten Sinne gestörte Menschen. Ob sie mit ihren konservativen bis antiquierten (und in letzter Zeit zunehmend fundamentalistischen) Moralvorstellungen Pädophilie dann letzten Endes auch fördert, darüber kann man sicherlich ernsthaft reden. Ich denke aber ja.

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Ich sehe auch keinen Sinn im Zölibat.

Aber wenn es nur daran liegen würde, gäbe es nicht soviel Fälle von Kindesmißbrauch,

viele davon in der eigenen Familie!

Das Schlimme daran ist, man hat natürlich (und auch richtig so) Mitleid und Verständnis für die Opfer.

Wenn sie dann aber oft als Erwachsene wieder das GLeiche tun, dann sind es die Monster.

Ist eine sehr schlimme Spirale!

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Jede 5. Frau hat in ihrem Leben in irgendeiner Art und Weise sexuelle Übergriffe erfahren. Das muss nicht bis zu Missbrauch und Vergewaltigung gehen - irgendwie ist es doch beinahe Normalität. Wenn man so in der U-Bahn oder im Bus sitzt, einfach mal abzählen und gucken, wie viele das eigentlich sind.

Was soll man sagen. Was bietet sich an? Leichte Opfer finden sich überall da, wo auch Kinder sind und wo man ziemlich sicher, sehr nahe heran kommt. Daher ist Missbrauch in Familien am häufigsten, dann Sportvereine, Freizeitgruppen und natürlich auch Internate.

Nun die vielen Missbrauchsfälle in der Kirche. Zufall? Sicher nicht. Mit dem Zölibat (von dem ich nichts halte - aber ich bin auch nicht katholisch) hat das aber nach meiner Meinung nur am Rande zu tun. Ich habe eine eigene Theorie, wer da so den geschützten Rahmen des kirchlichen Dienstes sucht.

Die Zahlen kann ich natürlich nur raten aber wie wäre es mit:

1/3 Männer die wirklich glauben und Kirchenarbeit leisten wollen aus Überzeugung.

1/3 Männer, die in die Kirche gehen weil sie Neigungen verspüren die für sie nicht da sein dürfen und die in dem Irrglauben sind, dort wären sie vor dem Bösen sicher. Die daher auch laut nach Zölibat rufen, usw.

1/3 Männer, die mit der Kirche vielleicht gar nichts am Hut haben aber dieses Leben wählen, weil der Preis sich lohnt. Man kommt sehr geschützt, sehr nah an seine Opfer heran.

Ach ja, ich habe viele Jahre misshandelte und missbrauchte Kinder in Kurz- und Dauerpflege betreut. Wir haben zusammen gelebt, 24 Stunden, 365 Tage im Jahr mit allen psychischen Störungen, die ein Lehrbuch so her gibt. Ich rede privat viel von meinen Kindern aber was sich teilweise wirklich bei uns abgespielt hat, darüber kann ich nur mit wenigen Menschen sprechen und zum Gkück würden viele das auch gar nicht verstehen. Eine 2 jährige mit Missbrauchserfahrungen die Panikattacken bekommt, wenn man ihr die Windel wechselt, weil diese Windel ihr einziger Schutz ist. Ein 7 jähriger, der als nicht mehr familienfähig gilt. Wobei das nicht heißt, dass er sich nicht in einer Familie sehr wohl fühlen würde sondern das es keine Familie gibt, die dieses Kind als Familie heilt übersteht.

Ich verfolge das Ganze in der Presse und bin nicht mal mehr überrascht oder erstaunt oder gar erschrocken, meine Reaktion ist mehr so ein bockiges "natürlich, was habt ihr denn gedacht was die da machen" ... das macht mir am meisten Angst.

Missbrauch hat natürlich mit Sex zu tun aber noch mit etwas anderem, viel stärkerem. Missbrauch ist das Ausüben von Macht ... das ist der Kirche ja nicht fremd.

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