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Hundeforum Der Hund
KristinaM

An alle, deren Hund ein Problem mit dem Alleinsein hatte: Wie klappt es heute?

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Hallo

Ich kenn diese Problem nur zu gut...

Meine Conny kann ich nicht alleine lassen sie fängt an zu bellen wie verrückt such sich Gestände wie Schuhe,Zeitungen sogar die Brille meines Sohnes mußte schon dran glauben...ich nehme sie deshalb fast überall mit hin und wenn es mal garnicht anderes geht sperre ich sie ein...ich hab schon so viel probiert aber es hilft nichts

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Hallo alle zusammen

Ich habe ein paar Seiten hier gelesen, nicht alle weil zuviel.

Mit Cooper hatte ich selben Probleme. Von Welpe an klebte er an mir wie Rotz am Ärmel. Ich habe sogar die Reiterei aufgegeben weil er so litt. Obwohl er nie wirklich alleine war da ja meinMann zuhause bei ihm war. Aber nein, wehe ich war weg ging das Theater los, heulen wie ein Wolf, jammern wie ein Baby, stöhnen weinen und durchs Fenster springen wollen. Was hab ich nicht alles probiert und nix zeigte wirklich Erfolg. Bis.....

Eine Freundin gab mir das Buch "Mit Hunden sprechen" von Jan Fennell. Ich kaufte mir dann noch von ihr das Buch "Mit Hunden leben".

Endlich jemand der mich wirklich verstand und in der Lage war zu erklären was wirklich in unseren Hunden passiert wenn sie sich so verhalten. Ganz wichtig: Was ich tun kann um dieses Verhalten zu stoppen. Dabei ist es so einfach. Man muß nur dabei bleiben und es wirklich wollen. Für michhieß daß das ich mein Verhalten komplett ändern mußte.

Ich schreibe hier nun ein wenig aus dem Buch da alles natürlich nicht geht.

Den Hund mit andern Augen sehen

Kein Wunder, das so viele Menschen Probleme mit ihren Hunden haben. Die meißten Hundebesitzer haben völlig falsche Vorstellungen von dieser Beziehung. Einige glauben, ein Hund sei eine Art Kind: ein hilfloses,irrationales, aber absolut liebenswertes, abhängiges Geschöpf. Folglich meinen sie, das es auf kindgerechte Anweisungen in der Babysprache reagieren muß. Sie betrachten den Hund und seine Welt ausschließlich aus der menschlichen Perspektive, und das ist ein großer Irrtum.

[/iEin Hund verfügt nicht über denselben Erfahrungshorizont wie ein Mensch. Nur weil er auf Komando"Sitz" oder "Komm" hört, nachdem sie ihm tausende Male gesagt worden sind, heißt das noch lange nicht, das er unsere Sprache versteht. Er assoiziert mit diesen Lauten schlichtweg bestimmte Verhaltensformen und hat gelernt , entsprechend darauf zu reagieren.

Um ein glückliches Leben mit ihrem Hund zu führen, müssen Hundebesitzer eine völlig neue Haltung ihrem Tier gegenüber einnehmen. Der Mensch muß begreifen, das ein Hund alles andere ist als ein kleines Kind, das sich an menschlichen Werten orientiert. Er ist ein intelligentes, erwachsenes Wesen, das sich nach den strikten Regeln seiner eigenen Gemeinschaft richtet: nach denen des Rudels. Aber das ist noch längst nicht alles. Der Hund glaubt nämlich, er müsse dieses Rudel anführen, was aus seiner Sicht völlig verstädlich ist. Erst wenn wir uns seine Perspektive zu eigen machen, können wir eine neue, wesentliche befriedigendere Beziehung zu unserem hUnd eingehen.

Amichien Bonding

Ein HUnd ist davon überzeugt, aktiv handelndes Mitglied einer Gemeinschaft zu sein, deren Prinzipien und Rituale von denen des Wolfsrudels abgeleitet sind. Ob dieses Rudel nur aus dem Hund und dem Menschen und anderen Tieren besteht, spielt dabei keine Rolle. Der Hund glaubt immer er sei Teil einer sozialen Gruppe und einer Rangordnung, an die man sich für alle Zeiten zu halten habe. Und damit nichtgenug: Der Hund hällt sich für den auserwählten Anführer dieses Rudels. Warum er das tut? Ganz einfach, weil die Menschen, mit denen er zusammen lebt, Signale aussenden, mit denen sie ihm diese Rolle jeden Tag aufs Neue übertragen.

Alle Probleme, die wir mit unseren Hunden haben, wurzeln in der Fehleinschätzung unserer HUnde, dass nicht wir , ihre Besitzer, sondern sie die Anführer ihres jeweiligen Rudels seien. Bei der von mir entwickelten Methode, mit Hunden zu sprechen, die ich Amichien Bonding genannt habe, geht es in erster Linie darum, diese Fehleinschätzung zu korrigieren.

Das Bonding läßt sich in vier verschiedenen Elemente untergliedern. Jedes entspricht einem betimmten Zeitpunkt, zu dem die Hierarchie innerhalb des Rudels etabliert und gefestigt wird. Bei jeder dieser Gelegenheiten ist der Hund mit einer Frage konfrontiert, die wir an seiner Stelle beantworten müssen, in dem wir klare, eindeutige Signale aussenden, die er versteht. Die vier Elemente sind:

Wer ist der Anführer, wenn sich das Rudel nach einer Trennung wieder vereint?

In welcher Reihenfolge wird gefressen?

Wer beschützt das Rudel, wenn es angegriffen wird oder in Gefahr ist?

Wer führt das Rudel auf der Jagd an?

Ich werde auf jedes dieser Signale ausführlich eingehen, als letztes auf die Jagd, also das Gassigehen. Letztendlich werden sie aber alle zusammen angewandt. Der Hund muß regelrecht mit Signalen bombardiert werden, damit er lernt, das es nicht seine Aufgabe ist, seinen Besitzer zu beschützen, das Haus oder die Wohnungzu bewachen, sondern das von ihm nur erwartet wird, sich zu entspannen und ein angenehmes Leben zu führen. Wie ein Mantra müssen diese Signale ständig wiederholt werden. Nur dann versteht der Hund die Botschaft, das er nicht gefordert ist. Und nur dann ist er in der LAge, die effektivste Form der Kontrolle auszuüben: Selbstkontrolle.

Das Prozedere ist im Grunde genommen gar nicht besonders kompliziert. Die wichtigsten Signale lassen sich innerhalb von wenigen Stunden etablieren. Von da an werden Sie nach und nach immer mehr Kontrollmechanissmen einführen. Erst zuhause nund dann draußen. Nach 30 Tagen sollten sie das Fundament einer Lenbenslangen Freundschaft und Kooperation gelegt haben.

Wenn man so will, ist das GAnze eine Art Revolution, ein gewaltfreier Putsch, bei dem man dem Hund die Rolle des ANführes entzieht. ]

Diese Buch hat 240 Seiten, von daher kann ich natürlich nicht alles schreiben. Ich will nur sagen das ich mit dieser Methode Heute ohne Cooper weggehen kann und er in der Ecke liegt und pennt.

In ihrem Buch "Mit Hunden sprechen" behandelt sie unter anderem die Themen:

Die verlorenen Sprache

Die Führung übernehmen

Frieden schaffen:bissige Hunde

Hunde die hochspringen

Böse und launisch

Hund gegen Hund

Spielzeug statt Beute: Die Macht des Spiels

Hunde die ohne Leine weglaufen

Der Biss in die fütternde Hand

Mit Trennungsängsten fertig werden

ect.

Ohne die Anleitung und Erklärung würde ich Heute noch die selben Fehler wie bei meiner ersten Hündin machen. Vieleicht könnt ihr euch dieses Buch auch ausleihen.Aber auch ein Kauf lohnt sich, ich schaue immer wieder noch mal rein und lese nach.

Gruß Mali

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Ich musste Betty immer einsperren weil sie alles zerstört haben zu zweit. Mittlereweile halte ich mich einfach dran nicht viel zu begrüßen, und etwasmitzubringen.

Das hat ganz tol geklappt. Meine Hunde pennen einfach wenn ich gehe. Ich gehe auch und sage nur kurz ihr bleibt da. Mal länger mal kürzer.

Es kann auc sein das es sich bei Betty durch das ständige in der Box sein geändert hat. Die hat wirklich immer und innerhalb von 30 Minuten etwas zerstört.

Sie liegen auch jetzt noch oft in der Box, aber ich schließe sie nicht mehr

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@Camelott

das was ich bisher gelesen habe klingt wirklich gut.

Ich habe auch von patricia mcconnell "Waldi alleine Zuhaus" gekauft und verschlungen.

Habe Kysha mehrere Wochen lang wie beschrieben auf den Kong konditioniert.

Hat alles nicht geklappt!!! Rein kommen und schimpfen war bisher die erfolgreichste Methode,wobei nicht ganz nach meinem Geschmack.

Momentan schwankt das Fräulein zwischen 5-30 min alleine bleiben ohne zu bellen, aber sie entspannt nicht.

Also habe ich für Montag Nachmittag eine Hundetrainerin zu und nach Hause bestellt.

Eine Privatstunde kostet 35 aber das ist wirklich die letzte Chance.

Ich werde Euch berichten was Sie "diagnostiziert" und wie die weitere Vorgehensweise ist! In ihrer Antwort-E-mail hat sie schon sehr positiv geantwortet und gesagt das JEDER Hund alleine bleiben kann,bei den einen dauert es nur länger als bei anderen.

Gespannte Grüße

:winken:

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Hallo Kristina

Na dann wünsche ich dir daß das endlich mal klappt und berichte doch wie es war, ja? Da bin ich auch mal gespannt drauf. Habe ja auch Tips von anderen bekommen, aber ich finde es muß auch für den Menschen passend sein. Z.B. bin ich nicht der Typ der Lust daran hat 20 mal am Tag für nix rauß zugehen, komplett mit Montur. Ewig meine Arbeit unterbrechen um rauß zu gehen wäre jetzt nix für mich. Aber ich habe ja auch was passendes gefunden und ich bin sicher das es auch was für dich und dein Hundchen gibt. Toi Toi Toi für Montag.

LG Mali

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Ok,Sie war da!!!!! 1,5 Stunden haben wir über mich und den Hund geredet und die Diagnose lautet eindeutig Trennungsangst und das wiederrum ist schwerer zu behandelt als Kontrollverlust.

Ich könnte heulen weil mich so dermaßen der Mut verlässt....

Sie sagt ich soll 5-6 mal am Tag üben und zwar indem ich 10mal hintereinander raus gehe und gleich wieder rein komme, jedes Wochenweise steigern und davor Leckerlis verteilen.

Hund soll ruhig bleiben und es für "normal" ansehen das ich gehe und vermittel ihm das ich auch schnell wieder komme.

Desweiteren soll ich ein Ritual drauss machen,sprich immer das gleiche sagen bevor ich gehe.

Sie sagte das es lange dauern kann,weil das bei Kysha scheints sehr tief sitzt,dementsprechend entmutigend sind die Worte für mich.

Traurige Grüße

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Das hört sich aber doch eigentlich gut an, weil du was machen kannst. Mir wäre das zwar eher lästig (gebe ich ja zu), aber wenn es hilft...?

Laß' dich nicht entmutigen und Halt' die Ohren steif, ok?

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Was mich so plättet ist, das Kysha diese typischen Kontrollverlust anzeichen macht,es aber laut der Trainerin Trennungsangst ist.

Sie läuft mir in der Wohnung hinterher,stellt sich mir in den Weg, draussen rennt sie hundert Meter voraus ohne das es sie juckt,wenn ich sie alleine lasse(zum üben) dann frisst sie auch( der Kong wird geleert).... Man sagt doch dass das so Anzeichen sind...Außerdem habe ich mal gelesen das Hunde die unter Kontrollverlust leiden, den Herrn anspringen als ob sie ihn "weg schucken" wollen,wenn er Heim kommt.

Das macht sie auch....

Wir sind gerade bei 15 Minuten,ich filme sie auch wenn ich weg gehe.

Sie läuft meist vor der Wohnungstür umher,dann legt sie sich kurz hin und steht dann wieder auf....

Muss ich ihr beibringen komplett zu entspannen? Also ich meine ist es schon unentspannt wenn sie umher läuft?

Weiss das jemand?

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Ich würde sagen, ja. Aber unentspannt oder nicht - der Hund muß da durch. Irgendwann kommt die Entspannung von allein.

Unser Dasty kann auch nicht allein bleiben - allerdings bellt er "nur" rum und sortiert die Schuhe, macht aber nix kaputt. Naja, die letzten paar Male kam der Gute kaum aus dem Bett oder seinem Körbchen als wir heimkamen. Der hätte sonst weitergepennt. Versteh' wer will - der Hund macht gar nix mehr, wenn wir weg sind. Kein Gebelle, nix.

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@taringa

ja und wie kommt es das Dusty heute entspannt bleibt?

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