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Hundeforum Der Hund
Bärenkind

Führung beim vollwertigen Rüden im "Angesicht" von Hormonen

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Schaffst du es denn deinen Hund abzudrängen, wenn die Motivation für ihn nicht so hoch ist?

Kannst du ihn am Futter zurück drängen, oder es so gestalten das er erst auf Erlaubnis frißt ?

Wie steht es denn mit geliebten Liegeplätzen? Kannst du die verbieten? Oder ihm klar machen das er irgendwo in der Wohnung liegen/sitzen soll bis du ihm erlaubst aufzustehen?

Das Problem ist oft das solche einfacheren Dinge schon nicht klappen und dann erwartet wird, das der Hund einen ernst nimmt, wenn er total aufgedreht ist. Das wird nichts.

Fange erst mit kleinen Dingen an, in deiner Wohnung ohne jede Ablenkung und erst, wenn dein Hund dich dort ernst nimmt, dann kannst du die Ablenkung langsam steigern und auch dort verlangen, das er sich nach dir richtet.

Gruß Iris

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Hallo Jane,

kann mich Iris nur anschließen. Wie sieht es denn insgesamt mit dem Gehorsam aus?

Anders formuliert: Es gibt bei Hunden eine Prioritätenliste, die bei jedem etwas anders gelagert ist. Der eine liebt Futter, der andere Spielzeug, der nächste andere Hunde oder eben gut riechende Mädels.

Wenn ich als Mensch in der Lage sein will, die für ihn wichtigsten Ressourcen zu verwlten, also zu bestimmen, ob er ran kommt, oder eben nicht, muss ich schon in der Lage sein, auch die weniger wichtigen Dinge zu entscheiden.

Mein Hund hat gelernt, dass sein Verhalten Konsequenzen hat.

Wenn ich also sah, dass er am Samstag zu dem Hund hin wollte, schon der Blick dorthin und der Beginn, durchzustarten, habe ich ein Abbruchsignal gegeben. Ist er trotzdem weiter, habe ich ihn massiv abgedrängt. Wenn er schneller war, weil ich ungünstig stand, habe ich mich ihm sehr massiv und böse genähert, so dass er sich dann sofort von dem Hund entfernt hat und unterworfen hat.

Man muss als Mensch erst einmal grundsätzlich in der Lage sein, Verbote durchzusetzen, und das mit einem gewissen Selbstbewusstsein gegenüber dem Hund. Fängt man an, genervt zu sein, wird man schon wieder unglaubwürdig. Je ruhiger man agiert, desto besser ist es.

Eine gute Vorübung ist es, Futter auszulegen oder Lieblingsspielzeuge und erst mal DARAN zu üben. Dann hat man keine Zuschauer, ist erst mal ruhig und kann planen, was man als nächstes tut. Wenn DAS 100% sitzt, kann man es am lebenden Objekt angehen.

LG Anja

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@ juanio:

Ob das Gerammel wirklich sexuell bedingt ist?

Vielleicht ists auch "nur" ein pubertäres Aufspielen.

Dann wäre sogar Kastrieren nicht die Lösung deines Problems ;)

Im Übrigen schließe ich mich Iris und Anja an.

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Vielen Dank erstmal.

Also ich kann ihm jedes Futter/Knochen ect. vor die Nase legen und er nimmt es grundsätzlich erst nach meiner Freigabe.

Ich bin auch in der Lage ihn an einem Platz abzulegen und er geht erst weg,wenn ich es erlaube.Es gibt auch in meiner Wohnung bestimmte Plätze/Zimmer,welche er nicht betreten darf und auch nicht tut.

Also die kleinen Dinge haben wir super im Griff. Auch draußen nimmt er nichts auf,was ich nicht gestatte,auch wenn die anderen Hunde es tun.

Der Gehorsam insgesamt ist auch sehr gut.Ich hab nichts zu meckern an ihm.

Das Problem bezieht sich wirklich nur auf Hundekontakte und das auch erst seit 2 1/2 Wochen.

In diesen Situationen ist er so massiv und läßt sich durch nichts abhalten.

???????

@Wuff

Ich glaube auch nicht,daß es was mit Sexualität zu tun hat. Das ist einfach pöbeln und sich behaupten wollen. Ich bin eh kein Freund von unnötigen Kastrationen,obwohl ich das von vielen als Allheilmittel empfohlen bekomme.

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Hallo Jane.

Kann es sein, dass bei euch gerade eine oder mehrere Hündinnen läufig sind? Bei uns ist das der Fall, und Butch (schon stolze 9) ist auch deutlich aufdringlicher als sonst.

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Klar er ist gerade in dem Alter, wo guckt was geht und wenn man dann noch einen sehr gewandten Hund hat merkt der schnell, das die anderen sich kaum wehren können. Kommt mir sehr bekannt vor ;)

Bei Chub waren Dinge wie Futter, Spielzeug, Liegeplätze auch nie ein Thema. Das, das aber nicht an meiner "guten Erziehung" lag sondern schlicht daran, das diese Ressourcen ihm nicht wichtig sind, das habe ich auch lange nicht verstanden ;)

Der fraß von sich aus erst nach "schriftlicher Einladung", spielt eh nicht mit Spielkram und würde sich nie vor mir durch eine Türe zwängen... Also alles in allem erwies er schon Respekt, da wo er wollte ;) Und Unterwegs machte er, was er für richtig hält.

Da ist es nicht einfach etwas zu finden, das dem Hund wirklich wichtig ist. Freude/Spiel kann übrigens auch etwas sein, das deinen Hund sehr wichtig ist und du könntest ihn dabei unter deine Kontrolle bringen.

Wenn du dich z.B. zum Gassi mit anderen verabredest, dann nicht Hund einfach hin stürmen lassen, sondern in deinem Tempo und gesittet. Auch so etwas kann dem Hund besonders wichtig sein. Überhaupt Kontakt zu anderen, den gibt es dann eben nur sehr bedingt bzw erst, wenn dir danach ist .

Gruß Iris

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Man muss als Mensch erst einmal grundsätzlich in der Lage sein, Verbote durchzusetzen, und das mit einem gewissen Selbstbewusstsein gegenüber dem Hund. Fängt man an, genervt zu sein, wird man schon wieder unglaubwürdig. Je ruhiger man agiert, desto besser ist es.

LG Anja
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52062&goto=1033771

wir haben das Problem mit einem Chem Kastrierten Rüden gehabt. Es ist der Hund von unserem Trainer.

Da ICH das Verbot bei meinem HUnd durchsetzen will, halte ich mich immer bei dem anderen Rüden auf und unterbinde konsequent jedes Bedrängen. Die andere Seite sichert der Trainer indem er meinen Hund auch immer fernhält.

Aufregen bringt einen dabei nicht weiter, nur durch konsequenz das er eben nicht an sein Ziel darf komm ich hoffentlich weiter.

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