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Hundeforum Der Hund
gelaylin

Frage zu Biothane Schleppleine

Empfohlene Beiträge

Hallo,

bisher hatte ich nur die Nylon-Schleppleinen. Mit den üblichen Problemen, dass sie sich bei Matsch so vollsaugen, leicht verheddern, nach einiger Zeit über den Boden schleifen ausfransen, festklebende Tretminenreste (brr) usw.

Jetzt würde ich mir gerne eine Biothane-Schleppleine mit Handschlaufe kaufen. Hatte bisher leider noch keine in der Hand, da sie anscheinend ja nur im Internet zu bestellen sind.

Habe aber gesehen, dass sowohl Karabiner als auch die Handschlaufen manchmal nur mit einer Schraube/Niete befestigt sind.

Bei meinen kurzen Leinen habe ich bisher immer darauf geachtet, dass alles vernäht und nicht genietet ist, da mir da schon mal eine gerissen ist (gut, war nur ne Billig-Leine...)

Jetzt wäre meine Frage an die Biothane-Verwender:

Wenn mein 30Kg-Schnösel mir da mal volle Kanne in die 10m Schleppleine reinrennt, halten dann diese genieteten Stellen das aus oder stehen wir womöglich dann plötzlich "mit ohne" da???

Gibt es da vielleicht irgendwas an der Verarbeitung für mich zu beachten? (Leinenstärke, wieviele Schrauben etc)

Hat da schon jemand Erfahrungen damit? :???

Danke und Grüsse

Angela

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Hallo Angela!!

ich kann dir nichts zu dieser Schleppleine sagen. Aber bei mir in der Hundeschule hat die Trainerin gesagt, dass die Schleppleine von K9 super wäre. Die ist nämlich irgendwie gummiert. Da hat man dann wohl nicht so das Problem mit den Händen, sie ist super leicht, und gibt bei Spannung etwas nach.

VG

nicole

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Hallo Angela,

ich bin überzeugt von Biothane-Schleppleinen.

Wir haben eine in Rosa und eine in Gelb. Das Rosa ist zu allen Jahreszeiten supergut sichtbar, das Gelb bei Schnee eher weniger. Heute denk ich mir, hätte ich statt Gelb mal Orange gekauft ;)

Die Biothane-Leinen sind schwerer als handelsübliche Leinen, aber sie saugen sich nicht voll Wasser. Dementsprechend kann man sie nach dem Spaziergang einfach abwischen, aufrollen und aufhängen.

Drauftreten sollte man bei Nässe oder Schnee tunlichst nicht, wenn der Hund grad am Ziehen ist, denn dann zieht es zusammen mit der Leine auch Deine Füße weg :D

Dafür gibt es keine Brandstellen an der Hand, wenn die Leine durch die Hand rutscht. Im Gegenteil, ich finde die Handschlaufe liegt sehr weich in der Hand.

Mit den Nieten hatte ich noch keine Probleme, aber der Karabiner ist mir schon gebrochen, obwohl ich meine Biothane-Schlepp bei einem Shop gekauft habe, der für "aktive Hunde" wirbt. Nun ja, die Reklamationsabwicklung war bei diesem Shop auch mehr als madig.

Deshalb werde ich mir künftig das Biothane-Band immer bei www.worring-leder.eu bestellen und bei einem Schuster vor Ort den Karabiner befestigen lassen und die Handschlaufe ebenfalls.

Handwerklich geschickte Leute können das übrigens sicher selbst, denn diese Nieten heißen glaub ich Buchschrauben und es gibt sie im Internet. Karabiner kriegt man eh überall.

Wie gesagt, trotz einiger Nachteile bin ich total von dem Material überzeugt!

Wir nutzen für Zampa die 10-Meter-Schleppleine mit 19 mm Breite nun seit eineinhalb Jahren und für verschiedene Pflegehunde habe ich eine weitere 10-Meter-Schleppleine mit 19 mm breite seit knapp einem Jahr im Einsatz.

Viele Grüße

Doris

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Hallo Nicole,

Danke für Deine Antwort! :winken:

So eine Leine hatte ich schon mal in der 5m Länge. Eigentlich hat mir die super gut gefallen, da sie so schön in der Hand liegt usw.

Aaaaber... nach nur 3 (!!!) Wochen normalem spazierengehen ist bereits die Schlaufe, an der der Karabinerhaken befestigt ist ausgefranst. :motz:

Keine Ahnung warum- habe absolut nichts besonderes damit angestellt ! (Selbstverständlich auch keinen Kaufbeleg mehr, da auf einer Messe mitgenommen :wall: )

Das sah dann so aus (hoffe das hat geklappt mit dem Bild...):

Deswegen bin ich mit diesen Leinen jetzt etwas vorsichtig....

post-9781-1406415688,19_thumb.jpg

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Hey, ich benutze Biothane nicht nur bei meinen Hunden sondern auch bei meinem 450 kg Pony!

Auch wenn ich meine Biothanesachen alle selber mache, ist mir noch nie irgendetwas gerissen oder sonst kaputt gegangen!

Ausser ein Karabiner!

Ich nutze auch nur eine Chicagoschraube zum zusammenmachen!

Mein Führstrick ist aus Biothane und meine Longe auch!

Selbst jetzt wo es knackekalt war und mein Pony seine Erziehung vergessen hat ist alles noch da wo es hingehört! :respekt:

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Ich verniete Biothane und teste sie auch, die hält mich auch aus. Probleme damit hatte ich noch nie, ich verniete doppelt oder dreifach, je nach Gewicht des Hundes.

hier kannst du gerne mal reinschauen :D

http://www.polar-chat.de/topic_51034.html

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Danke für Eure Tipps! :klatsch:

Das klingt ja schon super, wenn die Schraube auch das Pony aushält ;) !

Da kann mein Leinenrambo dann doch nicht mithalten :zunge: (denke ich mal)

VG

Angela

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Auch Karabiner vom Schumacher können brechen. Mein Vater hat selbst einen Schuh und Schlüsseldienst. Bei so vielen verschiedenen Karabiner ist es nicht gesagt, das der Schumacher einen dafür passenden hat. Karabiner werden oft als Schlüsselanhänger oder für andere Kleinere Sachen gebraucht. Für Hunde oder Pferde braucht man aber stabilere Karabiner, also sollte man immer (egal ob Schumacher, oder Onlineshop) nach dem Material fragen.

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Hallo!

ich habe meine Biothane-Leine von hier: http://www.jagdhundebedarf-falkenberg.de/_Shop/index.html

Da ist Schlaufe und Karabiner vernäht und doppelt vernietet. Die machen auch alle erdenklichen Sonderwünsche, musst nur anrufen und nachfragen ;)

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    • Schleppleine

      Mir ist es ein Bedürfnis über "die Schleppleine" zu schreiben.   1. Ein Schleppleine, macht aus einem nicht hörenden Hund keinen einen Hund der hört (auf Kommandos), sondern ist eine Leine, eine Leine, ein Leine. Diese ist zum festhalten gedacht, damit der Hund nicht vor Autos läuft, andere Tiere jagt, fremde Menschen und Hunde belästigt ect.   2. Wenn ein Hund es nie gelernt hat das LEINENENDE zu verstehen, als das was es ist, nämlich die Einschränkung /das Ender seiner Bewegungsfreiheit, und also mehr oder weniger LEINENFÜHRIG ist, ist der Hund dies auch nicht an einer Leine, die sehr lang ist.....   Ein Leine ist ein Hilfsmittel, egal, wie lang sie ist. Ein Hund, der an der 2 m Leine nicht hört, nicht an der 3 m Leine, oder an 5 m Leine, der wird auch an 20 m Leine nicht hören. Und genau dann macht diese Leinenlänge keinen Sinn. Weil man den Hund nicht halten kann, wenn er "reinbrettert".   Eine kurze Leine am Hund runterhängen zu lassen, damit man den Hund nicht immerzu rufen muss, sondern einfach mal eben festhalten kann, macht Sinn, bei netten Hunden, die halt noch ab und an vergessen zu kommen, die einfach noch "KIND" sind.   Je LEINENFÜHRIGER der Hund ist, desto länger kann die Leine sein. Ein Hund, der an 3 m Leine jagt hat letztlich 6 m um mit Vollkaracho in das Leinenende reinzubrettern. Das macht null Sinn, wenn man den Hund nicht stoppen kann.   Sinn macht es, wie bei allem, mit Hund etwas zu trainieren wird,OHNE Ablenkung einzuüben wie der Hund sich verhalten soll. Ob nun mit Z und B mit Zwang mit "was der Geier" auch immer man meint den Hund erziehen zu wollen, der Hund muss lernen, was von ihm verlangt wird.   Frei nach dem Motto: HUCH....meine Hund hat jetzt plötzlich angefangen zu jagen, ich mach eine Schleppleine ran, ändert NOTHING, daran, dass der Hund jetzt angefangen hat zu jagen.   Eine Leine soll als erste Hilfe Maßnahme verhindern, dass der Hund jagt. Dazu muss diese Leine genau so lang sein, wie es dem jeweiligen Halter ermöglicht , den Hund auch zu halten.  Sonst macht eine Leine gar keinen Sinn.   Einen Hund in unserer Umwelt zu halten bedeutet, ihn halten zu können...und zwar wörtlich: dass heißt festzuhalten....und das geschieht nun mal überwiegend mittels der LEINE.   Also muss der Hund wissen, dass das ENDE der Leine bedeutet, dass er anhalten muss. Bevor ein Hund das nicht kann, macht es keinen Sinn einen Hund mit 10 oder 20 oder 100 m Leine rumrennen zu lassen, denn es ist ein Glücksspiel, ob es gelingt den Hund dann wirklich zu halten wenn es wichtig ist. Ist der Hund schon 5 oder 10 m von mir weg im Vollspeed, kann ich keinen meiner Hunde durch "auf die Leine treten" halten. Und auch hätte ich diese dann in der Hand, wäre das eher was zum Motto: "Schulter ausgekugelt: Wie ist Ihnen das denn passiert?"   Die Leine ermöglicht bestenfalls, einen Hund, den man schon stoppen kann (z.B. mit Platz/Steh /Sitz/Halt/Pirouette/Prinzessin...was auch immer) dann mit Aufnahme der  Leine aufzunehmen daran zu hindern WIEDER oder WEITER durchzustarten. Das ist aber schon eine weiterführende Ausbildung.   Einen Hund, der gar nichts kann, nur jagen, bei dem muss man leider mit Leinenführigkeit beginnen und mit Abbruchsignal, mit Rückruf...egal...aber ohne, dass der Hund eine Ahnung hat, was das Leinenende bedeutet ist ein lange Leine in der Hand ein Garant für "auf die Schnau..... fallen" beim Hundehalter oder besagtes Auskugeln der Schuler oder ähnliches, und einfach absurd! Außer es ist ein "Leichtgewichthund", der,  wenn er ins Leinenende brettert, wie vom Trampolin zurückgeschleudert wird (was wiederum auch absurd ist).    

      in Hundeerziehung & Probleme


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