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Hundeforum Der Hund
gast

Wie erkennst du einen guten Trainer?

Empfohlene Beiträge

Wenn ich mir die Beiträge von Karl und Bärenkind noch mal durchlese, komme ich arg ins Grübeln!

Soll ich wirklich bei uns auf dem Hupla als Übungsleiter weitermachen?

Kann es sein, dass ich vielleicht etwas zu schnell an diese Arbeit rangegangen bin?

Erzähle und zeige ich den Leuten überhaupt das richtige, und mache nicht mehr falsch als richtig?

Ich muss dazu sagen, dass es mir riesigen Spass macht und sich eigentlich noch niemand über mich beschwert hat.

Aber vermittele ich den Menschen-Hund-Teams wirklich das, was sie benötigen?

Bis jetzt war ich der Meinung, dass kann doch gar nicht so schwer sein, habe aber mittlerweile meine Bedenken!:???

LG Renate mit Shelly und Boomer

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Meine größte Herausforderung ist es, mit Teams zu arbeiten, bei denen ich einen von beiden, oder sogar beide nicht mag. Ja, das gibt es. Ich mag nicht alle Hunde, nur weil ich Hunde mag.

Was macht Ihr dann? Sie wegschicken?

Also ich habe das Problem eigentlich nicht bei vielen Leuten, und wenn dann nur bei Leuten, die eh alles besser wissen, zu jedem Tip ihren Senf dazu haben, und das kann mein Hund nicht, dan braucht er nicht können, pla pla pla

Ich weis selbst, dass ich eine verdammt junge Trainerin bin, und ich kann manch 40 oder 50 jährigen echt verstehen, wenn er sich so seinen Teil denkt, wenn ich auf ihn zukomme, aber wie gesagt, es kommt wirklich nur sehr selten vor! Doch diese Leute lass ich dann einfach laufen, sag dann eben, " ja, deine Sitzübung war ziemlich langweilig, aber ob man das noch schnelles bekommt?? " ich mein ich helfe wirklich jedem gern, aber wenn jemand meint, keine Hilfe zu brauchen, aufdrängen möchte ich mein Wissen niemandem!!

Was Karl schon sagte, man solle nur die Dinge den Leuten beibringen die der eigene Hund auch kann! Ich muss dir vollkommen Recht geben, und es ist auch so. Doch was mache ich als Trainer, wenn die Leute nur diesen "Traumhund" sehen, der ja so klasse Fußläuft und alle so toll macht, pla pla pla! Ihr denkt jetzt sicher, ist doch klasse, dass sie alle bewundern, ich bin auch nicht traurig drüber! :) Doch wenn dann jeder mit schwierigem Hund herkommt und sagt, wenn es bei seinem Hund nicht klappt "aber an deinen hast du es doch hinbekommen" schön, das ist dann eben der Gegensatz, aber genauso doof, wie wenn ich Leuten etwas beibringen möchte, was mein Hund nicht kann! Oder wie seht ihr das???

Viele denken dann vielleicht auch wieder ich wäre ein schlechter Trainer, weil meine Hunde, die ich ihm Training habe, nicht so gut sind wie meiner. Aber bitte, ich führe sie ja nicht, sondern die Hundebesitzer selbst, wenn diese ihre Sachen eben einfach nicht so schnell umsetzen können, den Hund im falschen Moment loben, etc. aber ist dafür dann der Trainer Schuld???? Manchen Leuten kann man mache Dinge 1000 mal sagen und die werden es trotzdem ihr Leben lang falsch machen!

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Hallo ich bin auch eine Trainerin und habe eine Hundeschule.

Bei mir ist es so das ich erstmal ein Gespräch mit dem Menschen führe.

Denn erst, wenn der Mensch die richtige Einstellung zum Tier und zum Training hat hat es auch Erfolg.

Der Hund muß nicht nur auf dem Platz gehorchen, sondern immer.

Ob ich eine gute Trainerin bin, weiß ich nicht,ich gebe nur mein Wissen weiter und sage den Besitzern was aus meiner Sicht nicht richtig ist.Der Besitzer selbst muß entscheiden ob er es änder will und dann daran arbeitet.

lg Elke

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Ich hatte heute zu diesem Thema eine Begegnung "der Dritten Art"!

Ich habe heute mittag auf unserer Runde im Nachbarort eine Bekannte nach langer, langer Zeit getroffen.

Sie war mit ihrer Goldie-Hündin Kira unterwegs.

Die Bekannte war früher als Trainer für Schäferhunde zuständig, mittlerweile hat sie "umgesattelt" und bildet Pferde aus.

Meine Shelly war, wie seit Wochen, an der Schleppleine.

Sie fragte schon recht provokant, was der Sch**** denn soll!

Ich erzählte ihr von Shelly Jagdttrieb und das wir versuchen, das in den Griff zu bekommen.

Sie meinte dann zu mir, ich sei doch Übungsleiter auf dem Hupla, und das ja wohl ein absolutes Armutszeugnis für mich und meine Arbeit sei, dass ich einen Hund mit Jagdttrieb habe!:[

Sie würde meiner Shelly das jagen innerhalb von Minuten austreiben können!

Nun war ich gespannt auf ihren Tipp!

Sie meinte, wenn sie noch mal abhaut und dann wieder kommen würde, würde sie an meiner Stelle dem Hund "dermasen eine mit der Leine überziehen, dass der im Leben nicht noch mal stiften geht"!:o

Mir war meine Laune und das schöne Wetter einfach zu schade, ihr meine Meinung "zu geigen"!

Als wir um die nächste Ecke gingen, kam uns ein Ehepaar mit Hund entgegen, ihre Kira sofort zum Spurt angesetzt und auf die losgestürmt. Alles Rufen meiner Bekannten half nicht, ihre Kira sprang an den älteren Herrschaften hoch, stolperte einfach über deren Hund hinweg und hörte nicht einen Mucks.

Shelly wollte auch hinterher, und da hab ich mich mal wieder zum Affen gemacht!:prost:

Ich rief ein lautes "uiuiuiuiui" (an dieser Stelle noch mal 1.000 Dank an Sabine (beaglaender) für ihren Tipp!:danke )

Shelly drehte noch im Lauf um und kam wie der Sausewind zu mir zurück, ich quiekte vor Freude wie ein Schwein, es gab ein Leckerchen und Shelly trabte mit erhobenem Kopf neben mir her an den Leuten vorbei!

Meine Bekannte schaute mich mit riesigen Augen an und meinte dann, nee, das ich so irre geworden sei, hätte sie im Leben nicht von mir gedacht! Man müsse sich ja schämen, mich zu kennen und auch noch mit mir zusammen spazieren zu gehen!

Die Leute auf dem Hupla würden ihr entsetzlich leid tun, dass sie mit mir "Irren" zusammen arbeiten müssten und ich wäre eine Schande für jeden Verein!

Sie nahm ihre Kira im Genick, schüttelte diese wie eine Doofe und schrie immer wieder "Pfui, pfui, du böser Hund!", sie nahm sie dann an die Leine und zerrte sie hinter sich her.

Sie kehrte um und meinte, mit mir könne sie nicht weitergehen, das würde sonst noch auf ihren Hund abfärben und in Zukunft würde sie einen Bogen um mich machen, wenn sie mich sehen würde!

Ich kann nur sagen: wenn ich sie zuerst sehe, bin ICH der erste, der Kehrt-Marsch macht!:prost:

Ich wollte hier nur aufzeigen, wie die Meinungen von Trainern auseinanderklaffen!

LG Renate mit Shelly und Boomer

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Hallo Renate!

Ich habe ja schon vieles gehört !

Aber bei dieser Person können einem nur die Pferde leit tun!

?!?

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Hallo Renate nenne deine Bekannte nicht Trainer, denn offensichtlich hat sie keine Ahnung und ist eine Schande für uns Hundetrainer.

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Ich habe mit Trainern und der Anwendung von Gewalt die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht. Ich möchte euch von meinen Anfängen erzählen, als ich noch absoluter Laie in Bezug auf Ausbildung durch Fremde war. Damals gab es kaum öffentliche Diskussionen und Abhandlungen über unterschiedliche Trainingsmethoden. Achtung, es kommt ein Roman!

Mit meiner ersten eigenen Hündin Maika wollte ich 1993 eine Ausbildung zum gehorsamen Familienhund in einem namhaften Verein machen. Ich war noch nie auf einem Übungsplatz, deshalb ging ich vorab ohne Hund dorthin, um mir die Trainer und ihre Methoden anzusehen. Ich war begeistert, als die Trainer ihre Hunde vorführten, die ohne Leine regelrecht am Bein klebten und alles ausführten, was der Trainer wollte. Die mussten also gut sein, dachte ich.

Bei der ersten Schnupperbegegnung sollte meine Maika zeigen, was sie denn schon konnte. Das war nicht viel, Grundkommandos eben. Beim „Platz“ hörte sie, legte sich aber etwas langsam hin. Der Trainer nahm sie dann selber an die Leine, und direkt mit dem Kommando „Platz“ trat er dicht neben dem Hals brutal in die Leine, damit sie sich „wie vom Blitz getroffen“ ablegte. Maika schrie auf, ich schnauzte den Trainer an und verließ umgehend das Gelände!

Die Besuche auf weiteren Plätzen war ebenfalls frustrierend. Klingt nach Klischee, war aber so! Positive Verstärkung? Damals wohl ein Fremdwort! Hunde kurz auf dem Platz, Kasernenton, danach eingepfercht in Boxen oder draußen am Anbindehaken. Herrchen und Frauchen die meiste Zeit im Vereinshaus beim Bier, riesiges Theater draußen. Dann flog ein Eimer Wasser auf die bellenden Hunde... Meine Meinung und Stimmung war auf dem Nullpunkt!

Da es damals auch keine Alternativen gab, legte ich die Ausbildung auf Plätzen ad acta. Dann wurde in der Zeitung die Begleithundausbildung nach dem Augsburger Modell angeboten. Ausbildung auf einem anderen Platz, aber der gleiche Verein. Das konnte ja nichts sein, dachte ich. Neugierig ging ich aber trotzdem zuschauen. Ich traute meinen Augen nicht, denn hier lief alles anders ab! Freundlicher Ton, Belohnungen, keine Gewalt. Ich meldete mich an, und war sehr angenehm überrascht! Alles lief super, es gab eine Top-Beratung, jeder wurde individuell betreut. Begleithund-Prüfung ohne Stress bestanden. Auf diesem Platz blieb ich!

Dann tauchte in der Werbung ein Trainer in einem Nachbarort auf, der eine Ausbildung für den Hundebesitzer anbot. Ich wollte für mich hinzulernen und buchte den Kurs. Wir machten dort bei jedem Treffen viel Theorie, anschlie0end Übungen mit meinem Dago, der noch nicht viel konnte. Dieser Lehrgang war apitze, wir packten an unsere eigenen Nasen, lernten viel über die Anatomie, Hundesprache, Verhaltensauffälligkeiten und unsere eigenen Fehler. Medizinisches kam hinzu und vieles mehr. Es war ein Kurs, der dem offiziellen Hundeführerschein entspricht, den es damals noch gar nicht gab. Wir mussten theoretische und praktische Prüfungen ablegen. Diese Ausbildung wird heute noch als Sachkundenachweis anerkannt. Mein Hund gehorchte auf´´s Wort, Prüfungen bestanden! Die praktischen Methoden waren manchmal an der Grenze, es wurde auch „bestraft“ durch Leinenruck, scharfen Ton etc. In einem weiteren Aufbaukurs wurde Dago vom Trainer hart am Halsband hoch gezerrt und fast durch die Luft geschleudert, weil er beim Heranrufen nicht vor, sondern neben mir abstoppte. Es folgte ein heftiger Streit, ich brach sofort den Kurs ab!

Danach war ich wieder mal zu Besuch auf dem Platz, wo ich damals die Ausbildung, mit Maika gemacht hatte. Stolz hatte ich meinen zweiten so gut erzogenen Dago dabei. Zufällig war ein Trainer dort, den ich noch nicht kannte. Ein Mann, der Grenzschutzhunde für die Bundeswehr ausbildete. Er war von meinem Dago sehr angetan und ließ sich zeigen, was er konnte. Alles lief meines Erachtens super. Sein Kommentar traf ich wie ein Schlag ins Gesicht! „Dein Hund gehorcht zwar super, aber er tut es nicht gerne!“ Ich verstand überhaupt nicht, was er meinte! Er holte seinen Hund und führte ihn mir vor. Ich war baff! Dieser Hund brauchte nur ein Augenzwinkern, um zu wissen, was sein Herrchen wollte! Er wedelte unentwegt, hatte eine Riesenspaß dabei! So hatte ich meinen Hund noch nie gesehen! Danach bot mir der Mann kostenloses Einzeltraining bei ihm an (Ja, so etwas gibt es auch!). Ich durfte von nun an kein Kommando mehr geben! Er „spielte nur“ mit meinem Hund, ließ ihn aber nur dann den Ball erreichen, wenn er ganz zufällig ein gewolltes Verhalten zeigte. Dieser Trainer arbeitete mit Ball so ähnlich, wie es heute beim Clickern gemacht wird. Nach etwa 10 Stunden Training hatte ich einen ganz anderen Hund! Er freute sich auf alles, was ich von ihm wollte!

Dago konnte ich ebenso wie Maika überall mitnehmen, In Buchhandlungen kannte man uns schon, ich legte Dago unten ab und konnte einige Etagen höher in Ruhe Bücher aussuchen. Er blieb wie angewurzelt unten und wurde von den Angestellten beknuddelt, die auch gerne aufpassten, dass sich niemand diesen Bären klaute! Sie freuten sich auf jeden Besuch!

Dieser Supertrainer wurde von Vereinsmitgliedern wegen seiner Methoden belächelt und gemobbt. Er zog sich zurück und war auch nicht mehr erreichbar. Später hörte ich, dass er in eine anderere Stadt umgezogen war und kein Training mehr anbot. Leider weiß ich nicht, wo er jetzt lebt, sonst würde ich auch heute noch versuchen, ihn zu weiterem Training zu überreden. Er war einfach toll!

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Hallo Renate nenne deine Bekannte nicht Trainer, denn offensichtlich hat sie keine Ahnung und ist eine Schande für uns Hundetrainer.

Seit der gestrigen Begegnung werde ich im Zusammenhang mit "dieser Person" weder das Wort "Bekannte" von weniger "Trainer" in den Mund legen!

@Crazy-Duo

Könnte man nicht mal versuchen, diesen Trainer gemeinsam irgendwo ausfindig zu machen?

Hast du seinen letzten Wohnort?

Evtl. könnte man über das Einwohnermeldeamt seine "Spur" zurückverfolgen.

LG Renate mit Shelly und Boomer

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@Crazy-duo:

Wow. Das (die Geschichte und der Typ) hört sich ja echt klasse an!!! Den möchte ich auch gern mal kennenlernen! *totalneidischsei*

@Renate:

Sach mir auf jeden Fall Bescheid, wenn du ihn gefunden hast! Ich komm dann mit, gucke dir zu und lerne dabei... :klatsch: Interessiert mich ja wirklich mal!

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Mir ging es damals ganz ähnlich mit der Suche nach einem guten Platz, bevor ich den Welpen bekam. Teilweise wurde ich ausgelacht, weil ich eine Welpengruppe suchte. Das fanden die alle völlig doof! Wenn er ein Jahr ist, dann könnte ich wieder kommen. Aha.

Trotzdem landete ich dann eben bei einer Trainerin, die uns hauptsächlich auf Prüfungen drillte. Der Hund im Alltag blieb irgendwie außen vor. Auf dem Platz FUNKTIONIERTE mein Hund, ich hab ihn täglich beübt und fand mich auch noch gut dabei.

Es war aber eben nur noch ein Funktionieren. Auch keinerlei Freude seinerseits dabei. Aber das merkte ich nicht, da es uns verboten war, unsere Hunde anzuschauen, da das in der Prüfung auch nicht erlaubt ist. Dann kam das erste Seminar bei "Karl". Danach kam das Buch Mensch-Hund-Harmonie von Lind und ausgiebiges Umstellen und Ausprobieren. Bärenkind reagierte langsam, aber stetig.

Wir haben im Verein viele Mitglieder, Vorstand und Trainer verloren, die die Umstellung auch im Training nicht mitmachen wollten und unseren neuen "Tick" untauglich fanden. Ich habe ihnen keine Träne nachgeweint. Ich habe mich vor alle hingestellt und ihnen gezeigt, wozu das alte Drillen führte. Zu Bärenkind vor 1,5 Jahren. Das war wirklich keine Glanznummer. Aber die, die ehrliches Feeling für Hunde haben, kapierten es.

Heute arbeite ich ganz viel mit meinen Gruppen so, wie es bei dem Trainer beschrieben wird, der leider nicht mehr mit Hunden arbeitet. Es kommt keiner auf den Platz, der kein Spielzeug dabei hat. Das wird dann auch genauso eingesetzt, wie beschrieben. Eigentlich wie ein Leckerlie, als Belohnung. Wird auch bei Lind in dem Buch gut beschrieben.

@ NIKO

Wollte mal fragen, ob Dein Hund außerhalb des Platzes in Alltagssituationen auch so toll gehorcht?

Wir scheuchen unsere Übenden regelmäßig vor die Tür und trainieren auf normalen Wegen... da haben wir erst gestern wieder ein blaues Wunder nach dem anderen erlebt. Vielfach bildet man sonst echt Hunde aus, die nur auf dem Platz gut arbeiten.

@ Renate:

Ich kenne das Gefühl, das Du beschreibst, wenn Du manche Beiträge liest. Ich selbst habe lange immer wieder das Gefühl gehabt, gar nichts zu wissen, alles falsch zu machen und irgendwie bös im Nebel rum zu stochern. Das gehört dazu. Ganz bestimmt.

Gerade weil es soooo viele Wege zum Ziel gibt, gerade weil es soooo viele große und wichtige Namen gibt, die mit viel Geld verbunden sind, sollte man sich aber trotzdem nicht entmutigen lassen. Man kann aus allem was lernen. Und wenn es nur die Erkenntnis ist, wie man es NICHT machen will. Ich habe mich die letzten 1,5 Jahre eben fast nur mit der Lind-Methode beschäftigt, keine Bücher der anderen GROSSEN gelesen, sondern außerhalb dessen nur praktische Erfahrung und was man so hört gesammelt.

Inzwischen habe ich den Lind wohl kapiert und verinnerlicht und wende mich jetzt den nächsten größeren Namen zu.

So versuche ich halt, eine große Bandbreite an Möglichkeiten in meine "Trickkiste" zu kriegen. Je besser die gefüllt ist, desto individueller kann ich auch auf die Menschen und Hunde eingehen, die vor mir stehen.

@ Karl

Ich gebe Dir wirklich Recht mit der Lehre und den 3 Jahren in denen man eben nur in Begleitung mal nem Kunden die Haare waschen darf... nur dann würden die ganzen Vereine wohl baden gehen, wenn es so ewig dauern würde, bis mal jemand unterrichten darf...

Bei uns im IRJGV Niederelbe reicht eine Begleithundeprüfung, 10 Anwartschaftsstunden, die eben aus Danebenstehen bei einem Trainer bestehen, und einer "Musterstunde", die man vor 2 Richtern abhält. Das wars. Eine kleine Sachkundegeschichte ist inzwischen auch noch dabei...

Also ehrlich gesagt... das reicht natürlich nirgends hin, um alleine auf Leute losgelassen zu werden...

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