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Hundeforum Der Hund
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Wie erkennst du einen guten Trainer?

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Hallo Renate!

Aber genau darum ging es mir (also nicht um dich, sondern allgemein).

Wie kann ich denn bei dem was ich weiter gebe sicher sein, wenn ich mit dem eigenen Hund noch garnicht weiss wo ich ankommen werde?

LG,

Karl

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Hallo Renate!

Aber genau darum ging es mir (also nicht um dich, sondern allgemein).

Wie kann ich denn bei dem was ich weiter gebe sicher sein, wenn ich mit dem eigenen Hund noch garnicht weiss wo ich ankommen werde?

LG,

Karl

Ich dachte, wenn man verschiedene Methoden den Leuten darbietet und nicht nach Schema-F geht, wird das doch eher positiv angenommen, oder?;)

Wenn man Fehler zugibt, wirkt man doch glaubwürdiger, als wenn man sich als den Hundepapst vor die Leute stellt.

Mir geht es so.

Die Leute waren bisher relativ froh über verschiedene Ansätze und Tipps.

Wenn natürlich gar nichts bei meinem Hund klappt, sollte ich auch keine Leute ausbilden, aber so kleine Fehler kann man doch verzeihen, oder?;)

LG Renate mit Shelly und Boomer

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Hallo Karl!

Ich bilde Therapie und Behindertenbegleithune aus ,und bei dieser Ausbildung muß du feine Antennen haben.

Wie sagt man Sender und Empfänger!

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Hallo,

nun schreibe ich mal, was ich mir denke, was ein (ihr) Hundetrainer können solltet.

Die letzten 2 Jahre habe ich unsere Tessa ja selbst ausgebildet und gehe erst seit einigen Wochen zu dem Hundetreff vom Tierschutzverein am Ort.

Ich habe dort erstmal reingeschnuppert, wie da der Umgang so aussieht. Denn für mich kam und kommt es nicht in Frage, dass Hunde mit Gewalt und - wie in anderen Beiträgen beschrieben - Militärgehorsam - Kadavergehorsam - wo wohl auch eher der Stil gemeint ist, wie es einem Hund beigebracht wird und wie mit den Vierbeinern umgegangen wird, gemeint ist.

Ich denke, wir wollen alle, dass unsere Hunde unseren Kommandos folgen - dem einen reichen die Grundkommandos und die anderen wollen halt auch Hundesport mit einer ganzen Menge mehr.

Ich bin auch nicht darauf aus, eine Prüfung mit Tessa ablegen zu wollen. Ich kenne genug, die mit ihrem jungen Hund eine Prüfung gemacht haben - und dann - naja - dann ist halt mit der Zeit das Erlernte so "verflossen".

-> Ein/e Hundetrainer/in oder Übungsleiter sollte grundsätzlich kein Paar (Mensch/Hund) ablehnen auszubilden. Und so drauf sein zu behaupten irgendwelche Hunde wären nicht erziehbar.

-> Ein/e Hundetrainer/in sollte einen freundlichen Umgangston pflegen und konkret in seinen/ihren Aussagen sein - wenn ich dies so mache, hat das die und die Wirkung auf den Hund.

-> Ein/e Hundetrainer/in sollte kein Paar zu Übungen zwingen, die sich ein Paar nicht gesetzt hat. Also erstmal nachfragen, was sich die Menschen denken, was ihr Hund so lernen soll. Im Gespräch klären, welche Ziele gewünscht sind. Auch Vorschläge machen, ob vielleicht dies und das noch gut wäre, aber das war's dann auch.

-> Ein/e Hundetrainer/in sollte nicht nur praktischen "Unterricht" machen, sondern auch Theorie vermitteln, während der Praxis-Stunden und an extra Terminen. Da hundetypische Verhaltensweisen den Menschen rüberzubringen. Leider muss ich erkennen, dass viele Menschen (auch Hundebesitzer) vieles einfach nicht wissen.

Körperbau - biologische Eigenheiten (Hund schwitzt nicht über die Haut - kann Nahrung nicht "mahlen" wie wir) - Kommunikationsformen usw. (Ich meine damit das kleine Ein-mal-Eins der Hundekunde - oder wie soll man's ausdrücken?)

Ach so,

was Anke geschrieben hat sollte wirklich da sein:

--> feine Antennen haben - Wie sagt man Sender und Empfänger!

Genau - das gilt bei allen Formen der Kommunikation: Sender und Empfänger müssen abgestimmt sein. Was nützt es, wenn ich etwas Sende, es aber beim Empfänger nicht ankommt - kennen wir wohl alle, die mit Menschen und auch Tieren zu tun haben.

Dem einen kann ich's auf die eine Art vermitteln - bei dem anderen muss ich es halt anders versuchen.

Manchmal muss ich mir halt auch eingestehen, ich finde keinen Zugang, da muss es wohl jemand anders machen.

(Ich mache beruflich Support, Beratungen, Schulungen und sowas - Softwarebereich)

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Meine größte Herausforderung ist es, mit Teams zu arbeiten, bei denen ich einen von beiden, oder sogar beide nicht mag. Ja, das gibt es. Ich mag nicht alle Hunde, nur weil ich Hunde mag.

Was macht Ihr dann? Sie wegschicken?

Ich versuche dann meist, es extra gut zu machen. Ich suche mir an demjenigen, den ich nicht mag 10 Punkte, die ich Positiv finde, und wenn es nur Banalitäten sind. Danach kann ich schon positiver auf ihn/sie zugehen. Dicke Freunde werden wir nie, aber wir können sachlich arbeiten.

Ich stehe auf dem Standpunkt, wie schon mehrere hier vor mir, daß Emotionen, Ihr habt es Antennen genannt, eine große Rolle spielen, ob ich ein guter Trainer bin, oder nicht. Mir stehen meine Emotionen dann aber auch oft im Weg, wenn ich den Menschen emotional sage, was mir auffällt. Manchmal könnte man wirklich platzen, wie stur und ignorant auch noch die zehnte Anregung "Versuchs doch mal so oder so" mit "Ja aber" und "bei mir ist das aber anders", "bei mir geht das nicht, weil ich bin ja was ganz besonderes..." abgetan wird. Manche WOLLEN einfach nur im Mittelpunkt stehen und mit ihrem Besonderssein Aufmerksamkeit erregen. Echte Probleme sind es oft gar nicht, werden aber dazu aufgebauscht.

Da kann Karl dann sagen, was er will, den Schuh zieh ich mir als Trainer irgendwann nicht mehr an. Ich bin mir sicher, daß es wie überall auch hier unbelehrbare gibt. Und zwar meist Menschen, nicht Hunde!

Die Leute differenzieren aber auch ganz klar zwischen den Preisen. Unser Verein, bei dem die Stunde für Mitglieder 2,50 Euro kostet, tut dem Portmonnaie halt längst nicht so weh, als wenn ich bei einem privaten Trainer 30 Euro oder mehr pro Stunde hinlegen darf. Frei nach dem Motto, das kostet mehr, das taugt auch mehr. Teilweise ist es sicherlich auch so, aber halt net immer!

Wenn ich entsprechend kassiere, dann muß ich auch entsprechend perfekt sein. Als Verein kann ich den Anspruch gar nicht erheben bzw. die Leistung gar nicht bringen, die ein Privater bringt.

Wenn ich mein Bad von einem Freund fliesen lasse, dann habe ich auch andere Ansprüche als wenn die Fachfirma am Tag hunderte von Euro kassiert, oder?

Ganz wichtig ist, wie bei anderen Zünften auch (z.B. Ärzten) die eigenen Grenzen zu kennen, wie Karl auch schreibt. An welchem Punkt kann ich zugeben, daß ich mich erst mal schlau machen muß, daß ich Hilfe von einem Kollegen brauche, daß ich an jemanden weiter geben muß, der in speziellen Bereichen mehr Erfahrung hat als ich, daß ich hier einfach nicht mehr weiter weiß...

DAS MACHT SYMPATHISCH UND KOMPETENT!

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Hallo Bärenkind!

Macht immer Spass von Dir was zu lesen, besonders wenn man Dich kennt.. :P

Wenn ich alle Beiträge zusammenfasse komme ich zu einem alten Schluss. Solange es keine einheitliche Qualifikation für Hundetrainer gibt, werden wir uns im Kreis drehen.

LG,

Karl

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Das mit der einheitlichen Qualifikation ist halt in unserem Bereich so ne Sache. Wenn Du als Dachdecker ne Gesellenprüfung bestehst, solltest Du in München genauso qualifiziert sein wie in Hamburg. Richtig? Ist aber auch nicht so. Studierst Du in Würzburg Medizin oder in Heidelberg? Da liegen schon manchmal Welten dazwischen...

Außerdem gibt es halt doch einige Wege, die nach Rom führen, in diesem Fall zum gut erzogenen Hund. Wer würde denn von uns definieren wollen, was richtig und falsch ist.

Setzen wir uns doch mal fiktiv in ein Gremium. Wir alle hier. So nach dem Motto "Deutschland sucht den Supertrainer". Jetzt brauchen wir nur noch abzustimmen, wer die Rolle von D.B. übernimmt. Grins. Nach müde kommt albern. NEIN. Spaß beiseite.

Wer würde sich denn zutrauen, eine Norm, Qualifikation, einen Ausbildungsstandard zu generieren? Allein die Wünsche, die jetzt in diesem Beitrag zusammen gelaufen sind, gehen doch schon richtig weit auseinander. Oder sehe ich das nur so?

Ich würde schon mal die "Kunden" in mehrere Sparten einteilen:

1) ehrgeizig, viel Zeit, Hund ist Haupthobby, Leistungsorientiert

2) Familienhund, Hund muß mehr nebenher laufen, soll halt hören

3) Hund ist der ungekrönte Prinz, sollte eigentlich schon hören, aber darf eigentlich fast alles selbst entscheiden, und man möchte eigentlich auch nix ändern

4) Problemhunde, die entweder von den Menschen selbst zu solchen gemacht wurden oder die aus Tierheimen oder anderen Vermittlungsstellen aus Mitleid oder mit viel Optimismus geholt wurden

5) geschenkte Hunde, Modehunde, Hunde, die spontan angeschafft wurden und nun halt doch irgendwie nicht ganz so sind, wie gedacht, aber oft nur mit kleinen Korrekturen wieder voll in die Spur laufen.

6) Idealfall: Welpenkäufer, die wissen, welche Rasse sie gekauft haben und die von Anfang an etwas tun wollen.

Bestimmt fällt Euch auch noch eine "Schublade" ein.

Für diese jetzt schon nur kurz aus dem Ärmel geschüttelten 6 Sparten fühle ich mich für max. 50% der Kunden befähigt, mit ihnen zu arbeiten. Den Rest würde ich gerne zu Karl schicken...

@Karl: Ich hab Dich auch lieb!:no1

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Tja, nur nach was sollte sich die einheitliche Qualifikation richten???

Ab wann ist ein Trainer qualifiziert genug? Es gibt so viele Methoden einen Hund auszubilden, es ist ja auch nicht jeder Hund gleich.

Und sämtliche bekannten Hundetrainer halten sich für sehr qualifiziert und haben doch ganz unterschiedliche Meinungen und Methoden was die Hundeerziehung oder Hundehaltung angeht.

Gerade gestern war Fichtelmeier im TV. Er hat dem Hund (den er erst ein paar Minuten oder Stunden kennt) mit der Hand auf den Kopf gehauen und als der Hund wegrennen wollte hat er ihm beinahe die Leine übergezogen.

Ich kenn soviele Menschen die Fichtelmeier für soooo toll, halten, aber die Krise bekommen würden wenn ich meinem Hund eine überziehen würde.

Außerdem zeugt es nicht gerade von Qualifikation einen Hund abzuleinen (in einem öffentlichen Park) wenn der noch nicht mal an der Leine gehorcht.

Trotzdem gilt Fichtelmeier als ein sehr bekannter und sehr guter und erfolgreicher Hundetrainer.

Wie also sollte die einheitliche Qualifikation aussehen?

Viele Grüße

Carmen

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Schließe mich der Meinung von Nicole voll an, ich betrachte immer das ganze Team (Mensch und Hund) und sehe dann meistens schon wo was nicht stimmt. Ein guter Trainer muß zuerst mal wie Nicole schon sagte alle Signale der Körpersprache kennen, sowohl vom Hund und auch vom Mensch.

Liebe Grüße: Angela

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Hallo Bärenkind!

eigentlich kennst Du ja meine Meinung.

Wichtig wäre zunächst einmal unabhängig von Inhalten, Methoden und Formen, dass es sich tatsächlich um eine Ausbildung handelt.

Drei Jahre "Lehre" wo man noch nicht auf die Menschheit losgelassen wird + Prüfungen und Abschlussprüfung. Und wenn Du Meister werden willst, dann muste halt mehr investieren.

Das ist in fast allen Berufen ganz normal. Es wäre erstmal der erste Schritt sich darauf mal zu einigen.

Lg,

Karl

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