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Tierarzt ist gegen Barf

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Melki   

Hallo,

ich war gestern mit meinen Hunden beim TA. Bisher war ich immer top zufrieden mit ihm, ist super nett und auch sonst hat immer alles gepasst.

Gestern habe ich ihm dann so nebenbei erzählt, dass ich nun sei ca. 4 Wochen meine Hunde barfe. (Unter anderem natürlich auch meinen kleinen, der 6 Monate ist).

Darauf antwortete er "Uhhhh, da hab ich aber Bauchschmerzen, das findet er nicht gut".

Er hat sofort die Tierarzthelferin weg geschickt, um mir einen Barf-Artikel zu zeigen.

Er meinte dass es gerade bei Welpen sehr gefährlich sein kann wenn sie nicht alle Vitamine, Phospor usw. bekommen. Das kann dann zu Schädigungen der Knochen und Zähne usw. kommen.

Ich war nur da gestanden und wusste gar nicht so recht was ich sagen sollte. Ich habe ja auf Barf umgestellt, weil es ja das gesündeste ist für den Hund (dachte ich und hab ich gelesen).

Habe dann noch zu ihm gesagt, dass ich deshalb ja gerne in ca. 1-2 Monaten mal einen Bluttest bei meinen Hunden machen möchte um zu sehen ob irgendwelche Mängel durch das barfen gekommen sind. Und ob ich alles richtig mache.

Er hatte mich ja nicht mal gefragt wie und was in welcher Menge ich meinem Hunden füttere.

Er kann doch also gar nicht wissen ob ich sie falsch ernähre.

Das hat mich dann doch etwas geärgert!!!!!

Bin nun natürlich wieder etwas verunsicherter ob ich meinen kleinen richtig ernähre.

Er meinte, dass ich doch zumindest nur Teilbarfen soll, damit er wenigstens eine vollwertige Mahlzeit hat. Will ich aber eigentlich nicht!!!!

Ich gebe meinen Hunden als Zusätze Knochenmehlpulver, Kräutermix und auch Öle. Also ich denke dass ein Hund innerhalb von 4 Wochen noch keine Mängelerscheinungen hat!!!

Ist euch das auch schon mal passiert mit eurem TA?

Wollte das nur mal loswerden weil es mich einfach ärgert.

Da liest man sich in das Thema Barf ein und überlegt sich wie und was, erstellt Futterpläne, befragt andere Leute und dann kommt ein Tierarzt und sagt das ist alles schlecht!! :motz:

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Hansini   

Tierärzte sind in vielen Fällen keine Ernährungsspezialisten. Ansonsten würden sie keine Futtersorten wie Royal Canin, Hills oder gar Bosch vertreiben.

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steffen   

Tierarzt ist gegen Barf

Wie die meisten Tierärzte, unserer ist auch dagegen. Und?

Tierärzte studieren Medizin, nicht Ernährungskunde. Das Thema Ernährung wird im Studium nur kurz angerissen, nicht wirklich behandelt. Interessiert sich der Tierarzt also nicht privat für das Thema, hat er davon keine Ahnung und quatscht das nach, was Sponsoren auf Veranstaltungen veröffentlichen oder was der Hersteller seine Futtermarke empfiehlt. Tierärzte sind nicht allwissen, ihr Job ist es, zu "reparieren", mehr nicht!

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Dolly   

ach meine TÄ´in meinte auch mal "ach der Arme" als ich meinte "er wird gebarft!"

beim Junghund würd ich mich halt auch bissi genauer informieren. und eben das nötige zufüttern. meine hatten nie probleme oder schlechte Blutbilder.

und mein kleiner PolenPflegi hat ne prima verdauung. mit Trockenfutter und Nassfutter war er ständig am schei... wenn er fleishc bekommt, kommen schöne würstchen und auhc nicht so viel!

schau dir deine hunde an und wenn sie dir "schlecht" vorkommen, kannst du immer noch wieder umstellen. du wirst sie mit ein paar Monaten Barf bestimmt nicht dauerhaft schädigen, falls schlecht sein sollte ;)

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Maurash   
(bearbeitet)

Ich würde einfach weitermachen....

Du scheinst dich ja ausreichend informiert zu haben :)

Habe auch eine ähnliche Erfahrung gemacht - bzw. mehrere.

Ich war auf einigen Ernährungsseminaren und die TÄ hatten teilweise ein Futter :

Reispos,Hills,Royal Canin

das sie angepriesen haben und der Rest wurde verteufelt :Oo

Hunde brauchen Getreide, weil die Beutetiere die sie fressen reine Getreidefresser sind etc.

Barfen macht aggressiv, Würmer , Blutvergiftungen, man soll es wenn dann nur gekocht gegebn.

Sowas eben.Usre ist auch dagegen....hatte bisher nur einen Tierarzt der interessiert war.

Ich barfe trotzdem :)

lg isy

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Gast   

Huhu Melanie,

ich kann deinen Tierarzt sehr gut verstehen. Klar, das er sich Sorgt, er ist es doch der die Fehl und Falsch ernährten BARF Hunde auf den Tisch bekommt.

Wie machst dus denn mit dem Kleinen? Weißt du über das Calcium/Phosphor Verhältnis, gerade bei Hunden im Wachstum Bescheid?

Ich bekomm auch regelmäßig Bauchweh wenn ich in manchen Beiträgen hier mitlese und sehe, wie unbedarft an die Sache BARF rangegangen wird.

Da gehört für mich viel mehr dazu, als rohes Fleisch, Gemüse und Fräuter.

Hier im Forum gibt es ein paar BARFer die da wirklich auf Zack sind, aber die kannst du an eoiner Hand abzählen.

Achja, mit einem Bluttest kannst du nicht alle Mängel feststellen. Die Meisten stellen sich erst Monate bis Jahre später heraus und dann ist es meist zu spät, da noch was "Richten" zu wollen, leider.

Nix für Ungut, das ist MEINE MEINUNG ;)

e015.gif

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wautzi   

Mach dir nix draus. Ich habe auch eine super Tierärztin, allerdings hat sie beim Thema Barf auch kurz gestockt und gemeint man könnte viel falsch machen. Allerdings ist sie so fair und wertet es nicht. Sie sagt nicht, das es grundsätzlich falsch ist. Sie meinte aber auch, das Arni sehr gut aussieht und ihm wohl nix fehlt. Ich sollte nur regelmässig Blutuntersuchungen machen lassen.

Mach dir nix draus, du ernährst dich und evtl. deine Familie auch ohne Fertig"futter" und keiner hat Mangelernährungen ;) Wenn dem Hund was fehlt, wird er es dir schon zeigen.

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Koernchen   

Hallo Melki :)

Ich kann deinen Ärger gut verstehen, du machst dir offenbar sehr viele Gedanken um die Ernährung deiner Hunde, investierst Zeit , Geld und Arbeit. Verteufeln würde ich den Tierarzt aber auch nicht gleich...sicherlich spricht hier eine - vielleicht auch schon sehr alte - Erfahrung aus ihm, dass leider auch Leute versuchen zu barfen, die keine Ahnung haben, was sie da tun, und die Hunde dadurch Mangelerscheinungen entwickeln. Vielleicht solltet ihr euch nochmal ganz in Ruhe über das Thema unterhalten, damit du ihm klar machen kannst, wie sehr du auf eine ausgewogene Ernährung achtest. Die Meinung meines Tierarztes klingt da ganz ähnlich, nur etwas demokratischer: "Generell bin ich kein Fan davon weil die meisten Leute keine Ahnung haben, wie man richtig barft. Wenn mans aber richtig macht, ist es eine hervorragende Sache."

Ich persönlich barfe nicht aus 2 Gründen: 1. fehlt mir die Zeit für die immer frische Zubereitung (selbst ich lebe leider häufig von Fertigfutter) und

2. hätte ich Angst tatsächlich etwas nicht zu beachten und damit Mangelerscheinungen zu verursachen...ich spüre ja, wenn ich Lust auf etwas bestimmtes, z.B. Obst habe...dann benötigt mein Körper es...ein Hund kann mir das leider nicht mitteilen...aber das ist nur meine persönliche Angst und ich bin deswegen kein Barf-Gegner---im Gegenteil!

Ich wünsche dir noch alles Gute für dich und deine Süßen und versuch doch mal bei deinem Tierarzt ein wenig Aufklärung zu betreiben...vlt hilftst du damit ja sogar noch anderen Hundehaltern, die ein ähnliches Problem haben :)

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pixelstall   

Meine Tierarzt hatte auch Bauchweh , eben WEIL man auch viel verkehrt machen kann, grade bei einem Hund im Wachstum ( da wäre ich auch obergründlich)

Ausser das Eibe ein wenig zu moppelig ist, ist sie inzwischen aber beeindruckt wie gut sie auch in Bezug auf den Krebs aussieht.. zumal Eibe ja nicht "korrekt" gebraft werden kann und keine KHs bekommt und keinen Fisch.

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