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Hundeforum Der Hund
Melki

Tierarzt ist gegen Barf

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Jaja, TÄ und Barf... ich kenn das... Laber-Rhabarber...!

Tobi wird gebarft, seit er sechs Wochen alt ist.

Mein TA-Besuch (wegen Bindehautentzündung!) als Tobi etwa sechs Monate alt war mit Barf-Outing lief so ab:

Tierarzt: "Was füttern sie denn?"

Saro: "Ich barfe."

Tierarzt:"Es ist nicht so ideal, einen Hund im Wachstum zu barfen. Da kann es schnell mal zu MAngelerscheinungen kommen. Das richtig zu machen ist nicht so ganz einfach und ziemlich aufwändig."

Saro: "Ich weiß! :D Aber der Verdauungsapparat des Hundes ist doch auf den Verzehr von Fleisch ausgelegt!?"

Tierarzt: "Nee, unser Hund ist zwar innen so ausgestattet wie ein Wolf, trotzdem ist seine Verdauungsleistung nicht mehr die gleiche."

Saro: "Ah ja... " :kaffee:

Tierarzt: "Was geben sie ihm denn so?"

S: "Die ganze Palette: Rind, Kalb, Hase, Lamm, Pferd, Fisch, Wild, Geflügel, -"

Tierarzt: "Und was noch?"

S: "Gemüse, Obst, Spirulina, Bierhefe und verschiedene Öle." (Das wöchentliche Eigelb und das bisschen Hüttenkäse/Käse, das er ab und an bekommt, vergaß ich)

Tierarzt: "Aha." (War scheinbar eine erschöpfende Auskunft von mir)

Dann meinte sie aber, dass der Hund den pflanzlichen Anteil in meiner Futterzusammenstellung doch gar nicht verwerten könne, weil er die Zellulose ja nicht spalten könne.

Darauf erklärte ich ihr, dass deswegen ja alles ganz fein püriert werde, um die Zellwände zu zerstören.

Sie meinte, das funktioniere nicht und dass man dem Hund schon den ganzen Pansen geben müsse, damit er Pflanzenkost in der richtigen Form und Menge bekomme.

Ich sagte ihr, dass ich Tobi einmal pro Woche ausschließlich Grünen Pansen oder Blättermagen zu fressen gebe und sie meinte, das würde hinten und vorne nicht reichen, weil es eben um den Mageninhalt gehe und da sein beim normalen Pansen/Blättermagen einfach zu wenig drin...

(Aber Getreide in rauhen Mengen im normalen Hundefutter ist die richtige Kost, ja?! )

Dann fragte ich, ob sie denn der Meinung sei, ein Blutbild sei angebracht, um zu schauen, ob aktuell ein Mangel vorliege.

Da meinte sie dann, das sei nicht aussagekräftig, weil das dann immer gerade nur eine Momentaufnahme sei. Das müsse man dann eigentlich regelmäßig machen, aber, ach nee,... der arme Hund!

Ihr nächster Kritikpunkt:

Dass ich Knochen füttere! Das sei gefährlich!

Egal was ich sagte (dass ich die nur roh füttere und dass ich keine Röhrenknochen ausgewachsener Tiere füttere sondern nur weiche Kalbs-Knochen, Karkassen, HüHäs, etc.), es war alles nicht richtig.

"In der Natur fressen Wolfe und Hunde auch keine Knochen!"

(Ach echt nicht? Schön, das die das handwerkliche Geschick haben, Beutetiere - vor allem die Kleinen - erst mal auszubeinen!)

"Nee, das mit den Kleintieren ist was anderes!"

:wall:

In puncto Ernährung werden wir keine Freunde. :Oo

Ich habe den Eindruck, dass - von den Leuten abgesehen, die es nicht richtig machen und dadurch auch diese Ernährungsform in Misskredit bringen - wir einfach Kunden sind, mit denen finanziell nix anzufangen ist.

Unsere Hunde kriegen in der Regel keine Futtermittelallergien, zahlen also weder für entsprechende Diagnoseverfahren noch für Heilmittel noch für Diätfutter und sind auch sonst oft rundum gesund... unattraktiv offenbar!

Bleib bei dem, was Du machst, wenn Du davon überzeugt bist!

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... wir einfach Kunden sind, mit denen finanziell nix anzufangen ist. ...


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52166&goto=1036281

Eine Züchterin hat mir mal grob vorgerechnet, daß sie - seit sie barft - maximal noch 20% der Tierarztkosten hat, die sie vorher hatte. (Nur die Kosten gerechnet, die nichts mit den Würfen zu tun haben.)

Sie barft, wenn ich es richtig erinnere, seit ca. 5 Jahren.

Sie spart vorallem an Kleinigkeiten: Analdrüsen Behandlung, Durchfall Erkrankungen etc. pp.

Vielleicht ist sie ein Einzelfall ... vielleicht aber auch nicht ...

Grüsse,

Claudia

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Mal leicht OT:

Sagt ihr wirklich: Ich barfe?

Ich sag, wenn ich gefragt werde: Sammy wird roh gefüttert.

Ich find das Wort "barfen" so gruselig, vor allem, weil es jeder benutzt, der ohne sich Gedanken zu machen, seinem Hund nen Apfel und nen Brocken Fleisch hinwirft (Leicht überspitzt ;) ).

Und wie genau so jemand würd ich mir vorkommen, wenn ich sagen würd: Ich barfe :D

Zurück zum Thema: bei unserer TÄ steht Hill´s im Regal, als ich erwähnte, dass Sammy roh gefüttert wird, fand sie das sehr interessant. Wir haben uns eine ganze Weile darüber unterhalten und am Schluss meinte sie, dass sie den Eindruck hat, dass ich mich viel informiert habe, bevor ich auf Roh umgestellt habe.

Das vermisse ich in letzter Zeit zunehmend hier im Forum: Da werden saublöde (sorry) Fragen gestellt, die man in jeder kleinen Barf-Broschüre, bzw. durch eine Minute googlen beantwortet bekommt.

Da frag ich mich immer: Will da jemand nun stolz verkünden, dass er nun auch BARFT, oder ist da jemand wirklich so *zensiert* dass er das nicht selber herausfinden kann- demnach also ingesamt eher uninteressiert?!

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ich habe einen ganzen Wurf welpen ab der 4. Woche gebarft...also lass dir nicht einreden das das schlecht ist. mein Luke bekam nie etwas anderes, und auch Amy bekam seit sie 3 monate alt ist, nur barf..

ergebnis, 2 absolut gesunde Hunde, HD ED Blutwerte , alles super....

alle meine Tierarzt waren immer dafür

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Mal leicht OT:

Sagt ihr wirklich: Ich barfe?

Ich sag, wenn ich gefragt werde: Sammy wird roh gefüttert.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52166&goto=1036290

Ich sage auch: "Sammy wird roh gefüttert" :D

Mein Tierarzt ist auch dagegen, wäre furchtbar ungesund und die Knochen sind gefährlich :Oo ich habe erklärt was es mit Knochenfütterung auf sich hat und ihm ein Buch empfohlen.

Er meinte nur "Ich sehe wozu die ganze Geschichte meist führt meistens auf dem Op Tisch"

Tja und seit dem reden wir einfach nicht mehr über das Futter, ich denke er hat eingesehen das er mich bestimmt nicht überzeugt bekommt und ich muss ihn auch nicht bekehren.

Hauptsache mein Hund wird gut versorgt, der Rest ist meine Sache.

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Ich finde, wenn man seinen erwachsenen Hund roh ernähren will, dann kann man sich tatsächlich alles selber anlesen und wenn man ein paar grundlegende Dinge beachtet ist das weder besonder kompliziert noch super aufwändig.

Aber das Forum ist doch so praktisch und bequemerweise wird einem hier (zum Glück!) wirklich jede Frage gleich (meist) kompetent beantwortet. ;)

Wenn men einen Welpen barft, kann man zwar auch einiges dazu lesen, aber da war es mir persönlich sehr angenehm, von andern einfach die Bestätigung zu haben: "Ja, das klappt, das funktioniert; dein Hund wird gesund aufwachsen und sich prächtig entwickeln, achte aber bitte besonders auf..., usw.

Zu deiner Frage: Ja, ich sage, ich barfe, jedenfalls dann, wenn mein Gegenüber das verstehen kann. :D

Wenn ich weiß, der Andere hat mit Hunden nix am Hut, sage ich statt dessen, dass er mit rohem Fleisch, Gemüse, etc. ernährt wird.

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ja ich sag auch immer die kriegen rohes fleisch...barf kennt kaum einer

genau wie auf die Frage..beisst der??..NEEEEEEEEEE der schluckt im Ganzen

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Sagt ihr wirklich: Ich barfe?

Ich sag, wenn ich gefragt werde: Sammy wird roh gefüttert.

Ich find das Wort "barfen" so gruselig, vor allem, weil es jeder benutzt, der ohne sich Gedanken zu machen,
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52166&goto=1036290

Nein, ich spreche seit Jahre nicht mehr davon, dass ich "Barfe" ;)

Ich füttere "Frisch", sowie das meine Mama schon vor zig Jahren gemacht hat - nur halt in einer etwas anderen Zusammenstellung, wie sie damals.

Als klassischen Barfer würde ich mich persönlich auch nie und nimmer bezeichnen, der 80% Fleisch, Knochen, Eiweiß (in welcher Forma auch immer) und 20% Gemüse/Obst/evtl. Getreide füttert.

Ich habe das Ganze gekippt, sonst würde ich meinen Chowie nicht mehr vom Tierarzt weg bringen.

Rusty bekommt 20% Fisch, Eiweiß und 80 Rest (Obst mag er nicht, das gibts dann auch nicht).

Rusty verträgt absolut kein Fleisch - er bekommt dadurch Gichtanfälle (Lahmheit in den Vorderbeinen bis zu starken Schmerzen, dass er nicht mehr laufen konnte)

Smillante würde gerne klassisch gebarft werden, muss sich aber etwas an dem Kipp-Modus mit anschließen (sie bekommt 50:50) denn, was dem einen Hund gut tut, wird dem anderen mit Sicherheit nicht unbedingt schaden.

Sie bekommt Fleisch, weil sie Fisch nicht mag.

Was ich halt an der ganzen Barf-Sache (was ja so ungefähr frei übersetzt heißt: Biologisch artgerechtes rohes Futter) klasse finde, dass man jeden Hund individuell nach seinen Vorlieben und Bedürfnissen gesund ernähren kann.

Und wenn ich dann hier im Forum lese, dass nur ein paar handverlesene User sich mit dem BARFEN auskennen, muss ich das bejaen, aber genau diese User kennen sich halt nicht in der Ernährung des Hundes aus. :)

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Mal leicht OT:

Sagt ihr wirklich: Ich barfe?

Nein!

Ich sage auch Frischfleisch oder Rohfutter/Rohfleisch. Vor allem, da "to barf" im englischen "kotzen, sich übergeben" heißt, und ich dieses Wort etwas...albern finde.

Wir füttern übrigens Lemmy und Butch ganz roh und Higgins bekommt morgens noch Trockenfutter, damit er nicht völlig kkaputtgeht, wenn meine Eltern im Urlaub nur trocken füttern.

Butch sollte eigentlich auch Trockenfutter bekommen morgens - aber er verzichtet freiwillig :D Ich glaube, wir haben uns einen Frischfutter-Junkie herangezogen :D

PS: Ich vermeide beim Tierarzt das Thema Futter, aus genau dem Themen-Grund. Ich habe keine Lust auf eine lange Diskussion.

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PS: Ich vermeide beim Tierarzt das Thema Futter, aus genau dem Themen-Grund. Ich habe keine Lust auf eine lange Diskussion.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52166&goto=1036365

Wenn ich sowas lese, freu ich mich immer über meine TÄ, die alles für gut befindet, was dem Hund gut tut und ihn gesund erhält.

Sie hat auch nicht gezuckt, als ich vom Aldi-Futter als "Urlaubsfutter" sprach. Das akzeptiert sie genauso, wie alles andere.

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