Jump to content
Hundeforum Der Hund
Melki

Tierarzt ist gegen Barf

Empfohlene Beiträge

Wir haben uns eine ganze Weile darüber unterhalten und am Schluss meinte sie' dass sie den Eindruck hat, dass ich mich viel informiert habe, bevor ich auf Roh umgestellt habe.

[b']Das vermisse ich in letzter Zeit zunehmend hier im Forum: Da werden saublöde (sorry) Fragen gestellt, die man in jeder kleinen Barf-Broschüre, bzw. durch eine Minute googlen beantwortet bekommt.[/b]

Da frag ich mich immer: Will da jemand nun stolz verkünden, dass er nun auch BARFT, oder ist da jemand wirklich so *zensiert* dass er das nicht selber herausfinden kann- demnach also ingesamt eher uninteressiert?!
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52166&goto=1036290

Genau meine Meining.

Aus dem Grund bekomm ich auch Bauchweh, wenn ich hier ständig les..."wir Barfen jetzt auch"

Aber aus den Themen und Fragen dieser User, geht eindeutig hervor, das sie nicht besonders viel bis gar keine Ahnung von dieser Materie haben.

Achja....von wegen der Gesundheit der Hunde die NUR Trockenfutter bekommen. Die ist glaub ich nicht viel schlechter als die gebarfter Hunde. Es kommt halt beim Trockenfutter auch wieder drauf an, WAS für eins man füttert :)

Mein letzter Hund wurde fast 18 Jahre alt. Sie war nie ernsthaft Krank, so das sie zum Tierarzt musste. Kreuzbandriss und Biss in den Kopf bekommt man glaub ich nicht von schlechtem Futter :) Zählt also nicht.

e015.gif
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52166&goto=1036487

Ganz meine Meinung, ich freue mich sehr über deine Beiträge, Muck.

Ich muss ehrlich gestehen, ich mag hier schon gar nimmer rein gucken, weil mir sonst mein Frühstück im Halse stecken bleibt.

Es stimmt nicht, dass man die Menschen/ Kinderernährung mit der eines Tieres, einer anderen Art und dem Umgang mit ihr vergleichen kann.

Warum? Wir sind Menschen. WIr wissen - anhand der Zeichen unseres Körpers... von innen kommende Zeichen... was der Körper braucht, was ihm gut tut, was ihm nicht gut tut. Zudem sind viele Sachen überliefert, Tradition - nicht immer gesund, aber immerhin. Dazu komm ich auch noch in der Hundeernährung. Im Endeffekt wissen wir alle, jeder Mensch, grundsätzlich - durch "Versuch und Irrtum" so zu sagen, was unserem Körper gut tut.

Wir sind eben Menschen. "Wir stecken drin".

Ein Hund ist ein besonderer Fall. Vergleichbar etwa mit der Nutztierernährung.

Warum?

Weil ein Hund in Sachen Bedarf kaum noch etwas mit einem Wildtier gemein hat. Wäre dem so, wäre die Fütterung prinzipiell simpel. Dann würde der Hund in der Natur leben, dort finden, fressen und entweder überleben oder sterben. Punkt.

Uninformierte halten sich gern an dem spirituellen und verherrlichenden Gedanken fest, die Natur liefere, was ein Wildtier brauche - dem ist eben nicht so. Im besten Fall (für die, die ein Bisschen was von Evolutionsbiologie verstehen) ist das Wildtier durch Selektion perfekt an die aktuelle Umgebung und das aktuelle Nahrungsangebot angepasst. Wer es nicht ist, stirbt.

Dann ist es bei Wölfen zb leider so, dass die Guten nur ein paar Jährchen (in der Regel) auf Erden wandeln und entspreched auch nur ein paar Jährchen evolutionär von Bedeutung sind (Fortpflanzung und sowas ;) ) Entsprechend braucht der Wolf gar nicht "optimal" versorgt werden, sondern nur so gut, dass es für ein paar Jahre das Überleben in dieser Umgebung sichert.

So, nun haben wir es bei Hunden aber nicht mit Wölfen zu tun, sondern mit Evolutions- Schmarotzern und mit durch selektive Züchtung veränderteten, verweichlichten Haustieren, die nicht nur veränderte äußere Körpermerkmale, sondern auch Veränderungen im Stoffwechsel, Immunsystem, dem Bewegungsapparat etc aufweisen.

Zudem sind es Hunde und keine Menschen. Wir spüren nicht, was der Hund braucht. Wir verbieten im besten Fall noch das Fressen von Kot und Müll jedweder Art.

Zudem füttern wir in der Regel Nahrungsmittel, die zu einem wesentlich größeren Anteil "wertlos" sind, als die, welche dem Wolf und dem Fuchs zur Verfügung stehen.

Ich finde es grob fahrlässig "irgendwie" zu füttern und dann noch nicht einmal zu wissen warum. Und das ist leider zu einem großen Teil der Fall. Und da würde (und werde) ich als Tierarzt natürlich auch auf die Barrikaden gehen.

Man hört von riesen Fleischbergen und von "Knochentagen", man kauft sich Broschüren, die oberflächlich betrachtet die angebliche Einfachheit der Fütterung anpreisen und wirft mit Prozenten um sich, ohne zu erläutern, wo die eigentlich herkommen.

Was sagt der gemeine Irgendwie- das- klappt- schon- Fütterer zum TA, wenn sein Hund mal krank ist?

Warum eigentlich 15% Innereien?

Und wie zur Hölle kommen die 10% Knochen zustande... und moment... waren es fleischige oder nackte Knochen?

Und wie war das? Knochen ist Knochen - egal von welchem Tier und welchem Körperteil?

Ach ja und Knorpel und Hüttenkäse decken ja auch den Calciumbedarf :Oo

Welcher Tierarzt regt sich da nicht berechtigterweise auf?!

Ach und... ich finde es immer sehr, sehr witzig, zu lesen, dass Leute ihre Irgendwie- Fütterung damit begründen, dass Omi und Uromi und Ururomi ja auch so gefüttert haben.

In allen, wirklich in allen Bereichen des Lebens (ja, auch in der Menschenernährung) nimmt man Verbesserungen, neue Erkenntnisse dankend an und setzt sie um.

Denn Umstände verändern sich.

Aber bei der Hundeernährung... was Ururomis Hof- und Wachhund gut getan hat (wer kann das eigentlich noch rekonstruieren?), das kann meinem Hund ja nur Recht sein.

Mir persönlich ist viel daran gelegen, besser zu füttern, als Uromi. Besser als schlechte Fertigfutter und auf jeden Fall besser, als die Natur es täte.

Und dafür brauche ich Wissen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Aus dem Englischen übersetzt heißt Barf Bones and raw Food und eingedeutscht nennt man es Biologisch Artgerechtes Rohes Futter

;) .
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52166&goto=1036934

:winken:

Genau und WIE man das biologische rohe artgerechte Futter zusammen stellt, bleibt jedem selber überlassen.

Ich kann mich immer nur wiederholen.

Rusty, mein Chowie-Mann wurde klassische 80/20 gefüttert. Das wr viel zu viel des Guten. Er bekam dadurch Schmerzen (Gichtanfälle) weil er das zu viel an Fleisch/Knochen nicht verträgt.

Nicht von heute auf morgen, sondern immer annäherungsweise habe ich mit Rücksprache der TÄ, das Verhältnis ins Gegenteil gekippt. 20/80. Seit dem gehts im blendend.

@Früchtchenkiwi,

nein :D das passt schon.

Hier im Forum gibts eine anderen Thread, da wurde von einem User angesprochen, dass hier nur ganz einzelne User sich mit dem Thema "barf" auskennen, die wirklich alles richtig machen.

Nur was ist richtig?

Nach der 80/20 Formel füttern und den Hund krank füttern

oder

sich in der Zusammensetzung der Ernährung (was ist wo drinne enthalten, was meinem Hund gut tu) auskennen, auch wenn absolut nicht nach der klassiche 80/20 Formel gefüttert wird.

Das ist halt das Schöne am Barfen - man kann sich an die Bedürffnise des Hundes super gut anpassen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Für mich ist die Hauptsache, dass es schmeckt, gesund und abwechslungsreich ist :D

Und da mir Dosen total unsympathisch sind, weil ich da nie genau weiß, was drin ist und mir die dafür echt auch zu teuer sind, gibts beim Hundesohn eben roh.

Alles andere (geringe Kotmenge, niedrige Futterkosten etc) sind positive Nebenerscheinungen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ach und... ich finde es immer sehr, sehr witzig, zu lesen, dass Leute ihre Irgendwie- Fütterung damit begründen, dass Omi und Uromi und Ururomi ja auch so gefüttert haben.

In allen, wirklich in allen Bereichen des Lebens (ja, auch in der Menschenernährung) nimmt man Verbesserungen, neue Erkenntnisse dankend an und setzt sie um.

Denn Umstände verändern sich.

Aber bei der Hundeernährung... was Ururomis Hof- und Wachhund gut getan hat (wer kann das eigentlich noch rekonstruieren?), das kann meinem Hund ja nur Recht sein.

Mir persönlich ist viel daran gelegen, besser zu füttern, als Uromi. Besser als schlechte Fertigfutter und auf jeden Fall besser, als die Natur es täte.

Und dafür brauche ich Wissen.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52166&goto=1037080

@Misslaing,

jepp - man braucht Wissen um seinen Hund richtig zu ernähren.

Und - man kann nicht alles über einen Kamm scheren. Jeder Hund ist anders, jeder ist ein eigenes Individuum!

Ich für meinen Teil habe mich soweit über die Jahre hinweg informiert, dass ich meinen Chow-Chow gar nicht mit Fleisch füttern kann, weil er 2.000 Jahre kein Fleisch bekommen hat und dieses Nahrungsmittel gar nicht kennt.

Die alten Chinesen und die sind ein bissi älter als die von dir angebrachten Omis und Uromis, haben diese Rasse mit Gemüse und Reis gefüttert. Die heute noch selten anzutreffenden blauen Chowies durften nur in den Klöstern gezüchtet und gehalten werden.

*ironiean*Stimmt - die Mönche im alten China hatten ja damals Fleisch im Überfluss *ironieaus*

Die Möchnche hatten damals noch weniger, als heute zum essen und haben trotzdem über Jahrtausende Hunde gehalten und gezüchtet.

Die Engländer brachten so um die 1880 die ersten Chowies mit nach Europa. Diesen Hunden wurde natürlich Fleisch vorgesetzt - aber die Hunde fraßen das nicht (!) weil sie es einfach nicht kannten (!)

Erst in der 3. Generation nahm der Chowie Fleisch an.

Das sich durch tausenden von Jahren eine Rasse in der Ernährungsbedürffnissen umstellt, sprichst du mir hoffentlich nicht ab.

Wenn ich jetzt zu dir in die Praxis käme mit meinem Chowie unter den Armen und du mir deinen obigen Thread erzählen würdest, ich würde meinen Hund weider nehmen und die Praxis verlassen, da du von der Ernährung meines Hundes wenig bis gar keine Ahnung hast.

Nix für ungut - aber da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Dolly, sie bekommt auch keine Kartoffeln oder Reis, sondern fast nur Fleisch ( und Beerenmuß und etwas Gemüse)

Derzeit sieht ihr Krebsmenue so aus:

Zusammen rund 350-400 g bei 19 kg Hund -Tendenz fallend :)

1/3 gr. Pansen

1/3 Bäckchen

1/6 Kehlkopf

1/6 Brombeermuß

Katzenkralle,Hagbuttenpulver,Curcuma und Petersilie

und dazu jeweils etwas Gemüse der Saison :)

Nächsten Monat stehen wieder Blutwerte an, ich bin sehr gespannt, auch wie sich die Schilddrüse entwickelt hat, da war sie Grenzwertig zur SDU ( dewegen täglich der Kehlkopf)


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52166&goto=1035501

Himbeeren! Himbeeren .. .Krebs mag keine Himbeeren :D die hündin einer Bekannten, hat den Krebs auch durch getreidefreies Frischfleischfutter aufgehalten. alles Gute an Eibileini :):winken:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
..... auf jeden Fall besser, als die Natur es täte.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52166&goto=1037080

Ach, das kannst du? Ich glaub, damit bist du einzigartig auf der Welt. :respekt:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wenn ich jetzt zu dir in die Praxis käme mit meinem Chowie unter den Armen und du mir deinen obigen Thread erzählen würdest, ich würde meinen Hund weider nehmen und die Praxis verlassen, da du von der Ernährung meines Hundes wenig bis gar keine Ahnung hast.

Nix für ungut - aber da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52166&goto=1037175

Das wäre schade, denn dann hast du mich völlig falsch verstanden. Hundehalter, die sich so intensiv mit Hundeernährung auseinandersetzen, wissen, was der Hund braucht und wie er es bekommen kann, denen können auch TÄ nur beipflichten.

Und du zeigst gerade ein schönes Beispiel, ein ziemlich deutliches Beispiel dafür, dass es sich beim Hund nicht um Wildtiere handelt.

Und steffen hat leider in Bio nicht aufgepasst ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wenn ich jetzt zu dir in die Praxis käme mit meinem Chowie unter den Armen und du mir deinen obigen Thread erzählen würdest' ich würde meinen Hund weider nehmen und die Praxis verlassen, da du von der Ernährung meines Hundes wenig bis gar keine Ahnung hast.

Nix für ungut - aber da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52166&goto=1037175"

Das wäre schade, denn dann hast du mich völlig falsch verstanden. Hundehalter, die sich so intensiv mit Hundeernährung auseinandersetzen, wissen, was der Hund braucht und wie er es bekommen kann, denen können auch TÄ nur beipflichten.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52166&goto=1037205

@MissLaing,

danke.

Es kam bei mir leider falsch an.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Ich warte immer auf den Tag an dem es nur noch Fertigfutter für Kinder gibt.. und die die noch selber kochen argwöhnisch beäugt werden.. manchmal wäre es in der TAT besser so..

aber das traut man jedem zu, sogar ohne Literatur..

Wie wäre es mit einem BAKF* Rechner ?

* Biologisch Artgerechtes Kinder Futter ..

Ist doch irgendwie paradox Kindern "darf" man den letzten MÜLL füttern ( ich sag nur Limo und co) kriegt den Tonnenweise nachgeschmissen aber die Ernährung eines Hundes ist gradezu eine Glaubensfrage..
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52166&goto=1036174

Das sollte keine rechtfertigung für eine "irgendwie" Fütterung ala OMI ( hab ich auch nicht geschrieben ich bezog mich auf den Eingangspost und den Ärger über die Reaktion des TAs - ich unterstelle der TE mal einfach das SIE es richtig macht und sich informiert hat ) sein, ich bin der Meinung das uns unsere unzähligen Falschernährungsbedingten Erkrankungen Todesfälle bei MENSCHEN ein deutliches Zeichen dafür sein sollte, das es eben nicht Irgendwie klappt.. aber ich z.B habe noch nie was von einem Kinderartzt auf den Deckel bekomen.. geschweige denn brauchbare Tips und Hinweise..

DESWEGEN finde ich es Paradox das um Hundeernährung so ein Krieg ( auf allen Seiten) gefochten wird und einige Tierarzt s da ohne zu Hinterfragen wie Person XY vielleicht Informiert ist) erstmal reflexartig eine ANTI - Haltung einnehmen.

Mir Stößt diese Doppelmoral auf, Kinder "darf" man ungestraft mit sch.. vollstopfen, bei Hunden "sollte" man am besten ein "Diplom" vorweisen..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Himbeeren! Himbeeren .. .Krebs mag keine Himbeeren :D die hündin einer Bekannten, hat den Krebs auch durch getreidefreies Frischfleischfutter aufgehalten. alles Gute an Eibileini :):winken:
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52166&goto=1037179

Hallo Himbeeren sind auch gut, leider hab ich keine Hecke :( Brombeeren habe ich im Sommer Kiloweise gesammelt , mit dem Entsafter entsteint ( klappt Prima) und eingefrohren :)

Eibes Prognose gab ihr bis September 09 , bis jetzt ist sie Topfit, und es sind nur wenige keim Reaktive Knubbel dazugekommen =)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.