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Hundeforum Der Hund

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Hallo an alle Hunde- und Katzenbesitzer!

Ich bin momentan am verzweifeln mit meinem Jacky. Zuerst zur Vorgeschichte: Jacky ist ein Goldi-Dackel-Mischling. Er wurde ein Jahr von Albanern "erzogen" auf Wachhund. Ich habe ihn dann vom Tierschutz geholt. Er ist so sehr liebesbedürftig, aber er ist bei Menschen ein bißchen ängstlich (da er geschlagen wurde) und schnappt daher manchmal zu, ist aber nicht aggressiv. Mein Problem mit ihm sind meine 4 Katzen. Wenn er eine Katze sieht, rastet er vollkommen aus. Ich hab´ihn einmal am Geschirr zurückgehalten, da hat er mich gebissen. Er würde auch die Katzen beissen, denn ich hab´Eine gerade noch rechtzeitig vor ihm weggerissen. Ich hab ihn jetzt über ein halbes Jahr und versuche jeden Tag, ihn mit ruhigem Zusprechen, Leckerli usw. von den Katzen abzulenken, was aber nicht hilft. Die Katzen haben einen eigenen Bereich,zu dem er keinen Zugang hat, aber er riecht und hört sie und das reicht aus. Ich gehe auch in eine Hundeschule, die nur gewaltfreie Erziehung lehrt, was bei Jacky sehr hilft, den bei schimpfen oder schreien wird er total hysterisch. Was mich auch so belastet, dass er, wenn er so aufgeregt ist wegen den Katzen,unseren zweiten Hund, einen gutmütigen, riesigen Labrador-Flatti-Mischling in die Beine beißt, was sich dieser leider gefallen läßt.

Vielleicht kann mir wer helfen.

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Guten Morgen,

ich denke es war keine gute Idee diesen Hund zu dir zu nehmen.

Ich glaube um das in den Griff zu bekommen, solltest du dir schnellstens einen

guten Hundetrainer ins Haus holen.

So aus den Ferne denke ich ist es sehr schwer dir zu helfen.

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Da Du ja schon eine Hundeschule besuchst in der du Dich wohl fühlst, bitte doch mal einen der "Lehrer" bei Dir zu Hause vorbei zu kommen, damit er sich das life ansehen kann deine Problematik.

Ansonsten kann ich dir keinen Tipp geben, ich wäre völiig überfordert mit sowas.

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Einzige sinnvolle Rat, der mir einfällt: Trainer zu dir nach Hause kommen lassen, der dir vor Ort Ratschläge gibt.

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(bearbeitet)

Edit: Sorry....hatte überlesen, dass Deine Katzen bereits einen eigenen abgeschlossenen Bereich haben. Daher hat sich mein Beitrag leider erledigt.

Schade.

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Guten Morgen,

ich denke es war keine gute Idee diesen Hund zu dir zu nehmen.

Ich glaube um das in den Griff zu bekommen, solltest du dir schnellstens einen

guten Hundetrainer ins Haus holen.

So aus den Ferne denke ich ist es sehr schwer dir zu helfen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52201&goto=1037079

Ich habe diesen Hund nur wegen Troll dazugenommen, weil dieser extrem lebhaft ist und ich daher für ihn einen Spielkameraden wollte. Inzwischen habe ich aber Jacky, samt seinen Macken schon so gern, daß ich schon weine, wenn ich nur ans wegggeben denke.Ich würde das sowieso nie tun,da ich wüsste, Jacky ging seelisch ein und ich auch. Troll ist natürlich mein Liebling und die Katzen auch. Darum bin ich auch so verzweifelt. Vielen Dank für deine Mühe.

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Hallo :winken:

Ich möchte dir auch raten, einen Trainer zur Hilfe zu bitten, aber was ich so aus der Ferne so lese, denke ich gutes Zusprechen und Leckerchen sind keine geeignete Maßnahme. Je nachdem wie du das handhabst wird der Hund vielleicht sogar annehmen, du befürwortest seine Katzenjagd und belohnst ihn.

Ich glaube, mit einem scharfen (nicht verwechseln mit gewalttätig!) Verbot und klaren, für Jacky deutlichen Ansagen kommst du weiter, als ihn ständig "abzuleckerchen".

Aber wie und wann und wo du das einsetzt muss sich jemand vor Ort ansehen, das kann hier nicht bis ins Letzte analysiert werden.

Wie reagiert er denn, wenn du ihn mit einem "nein" an etwas hinderst? Also nicht Katze sondern meinetwegen Müll ausräumen? Hört er sonst auf dich? Reagiert er auf deine Körpersprache? was macht er, wenn du ihn - nur mit deinem Körper, ohne Worte und ohne "Handgewurschtel" bedrängst? Hat er Ruhe bei euch oder ist er ständig auf Draht? Kannst du ihn auf einen Platz befehlen - wo auch immer?

Dass er schnappt wenn er in Erregung gerät KANN (muss nicht) daher kommen, dass er total hochdreht und am Ende seiner Lunte muss er sich Luft machen. WENN das so ist, dann muss man ihn schon vor dem Hochdrehen "runterfahren". Ihn gar nicht erst in diesen reizenden Zustand geraten lassen.

Eine Patentlösung so aus dem Ärmel kann ich nicht schütteln, leider. Aber ich halte das nicht für ein unüberbrückbares Problem, auch wenn es sicher nicht die beste Idee war, den Kleinen zu 4 Katzen zu holen ;) Aber nun ist er nunmal da, und man kann Hunden das Katzenjagen verbieten und abgewöhnen :yes:

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Hallo Friederike!

Vielen Dank für dein Schreiben. Hier einige Antworten auf deine Fragen. Jacky folgt auf ein Sichtzeichen mit dem Finger mit dem Ruf "Platz". Dies aber nicht immer. Außerdem haben wir ein Ritual eingeführt, hauptsächlich wegen der Katzen und dies sieht so aus: Nach dem Frühstück und um ca.15 Uhr gehen wir je ca. 1 Stunde spazieren. Mittags schlafen sie ca.2 Stunden. Dazwischen sind sie im Garten oder bei uns im Haus oder meistens auf dem Balkon, der 2 Seiten des Hauses umfasst. Wir spielen und schmusen auch mit Ihnen. Während dieser Zeit gibt es keine Probleme mit den Katzen, außer er sieht mal eine, dann bellt er. Er hat sehr viel Ruhe bei uns. Erstens sind wir in Pension, zweitens wohnen wir am Land und drittens ist Troll ein sehr friedfertiger Hund.

Um ca. 19Uhr 30 gehen wir noch mal kurz für 10 Minuten Gassi und dies ist der springende Punkt. Kaum gehen wir in den Flur um uns anzuziehen,fetzt er schon wie ein wilder zum Bad, wo die Katzen sind und wieder zur Wohnzimmertür,in der auch eine Katzenklappe ist. Er steckt dann jedesmal den Kopf hinein. Daher kann ich ihm keine Sichtzeichen geben. Er ist dann schon so aufgeregt, daß nein oder Platz nicht mehr helfen. Darum habe ich ihn nun immer an der Leine und gehe ganz kurz genommen mit ihm raus mit beruhigenden Worten, wobei er aber so zieht, daß der ganze Teppich aufgerollt wird. (Er hat aber gelernt, daß er nicht an der Leine ziehen darf, hier hilft gar nichts.)Auch ein scharfes Nein und an der Leine zurückreißen(er hat ein Geschirr an), hilft nicht. Auch am Schwanz ziehen, wenn er den Kopf in der Katzenklappe hat, macht ihm nichts aus. Nach diesem Gassigehen werden sie mit einem besonderen Leckerli ins Schlafzimmer zum Schlafen gebracht. Das klappt prima.

Danach kommen die Katzen zu uns ins Wohnzimmer. Das ist dann ihre Zeit. Die Frau vom Tierschutz hat mir gesagt,daß er ein "kleines" Problem mit Katzen hat. Bis ich feststellte, das es ein "großes" Problem ist, hatte ich ihn schon viel zuviel liebgewonnen.

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Dann übt doch mal, dass es nur raus geht, wenn er vorher ruhig auf seinem Platz gelegen hat.

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Um ca. 19Uhr 30 gehen wir noch mal kurz für 10 Minuten Gassi und dies ist der springende Punkt. Kaum gehen wir in den Flur um uns anzuziehen,fetzt er schon wie ein wilder zum Bad, wo die Katzen sind und wieder zur Wohnzimmertür,in der auch eine Katzenklappe ist.

Er steckt dann jedesmal den Kopf hinein. Daher kann ich ihm keine Sichtzeichen geben. Er ist dann schon so aufgeregt, daß nein oder Platz nicht mehr helfen..

Genau richtig erkannt. Denn da ist es schon zu spät - er ist schon auf 180!

Darum habe ich ihn nun immer an der Leine und gehe ganz kurz genommen mit ihm raus mit beruhigenden Worten,

Würde ich nicht machen. Dem Hund ist JEDE Reaktion auf sein Verhalten eine Anerkennung, so absurd uns das erscheint. Am Besten sagst du NICHTS, wenn du mit ihm an der Katzenklappe vorbeigehst. Keinen Ton, und schon mal gar kein "Lob". Denn beruhigende Worte sind für Hunde nichts weiter als Lob.

Hab ich anfangs auch falsch gemacht ;)

wobei er aber so zieht, daß der ganze Teppich aufgerollt wird. (Er hat aber gelernt, daß er nicht an der Leine ziehen darf, hier hilft gar nichts.)Auch ein scharfes Nein und an der Leine zurückreißen(er hat ein Geschirr an), hilft nicht. Auch am Schwanz ziehen, wenn er den Kopf in der Katzenklappe hat, macht ihm nichts aus. Nach diesem Gassigehen werden sie mit einem besonderen Leckerli ins Schlafzimmer zum Schlafen gebracht. Das klappt prima.

Ich gehe mal stark davon aus, dass ihr in dieser Situation aufgeregt seid, oder? Nervös? Ein wenig verängstigt, dass er doch mal eine Katze erwischt? Genervt?

Normal.

Aber Hunde haben ein enorm feines Gespür dafür, wie der Mensch gerade 'drauf' ist. Ist er nervös und aufgeregt, ist es der Hudn auch. Je mehr, desto mehr.

Kenne ich gut.

Die ganze Rumzerrerei an dem Hund bringt nicht viel (eher gar nichts), denn wie du richtig sagst: er bemerkt es nicht. Und nicht, weil er nicht will, sondern weil er schon so aufgedreht ist, dass er gar nicht KANN. Ich nehme an, das sind die Situationen, in denen er schnappt?

Auch das kenn ich :D

Was ich raten würde:

Ruhe reinbringen!

Ich rate mal:

Es wird 19:15 - Jacky wird aufgeregt, will raus?

Ihr leint ihn an - er zieht und bellt und rennt Richtung Tür?

Ihr zieht euch an - Jacky bellt und freut sich?

Je mehr Kleidungsstücke ihr anzieht, desto freudiger wird er?

unterwegs noch schnell Katzen jagen... dann ab nach draußen.

Ungefähr richtig?

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