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polar-chat.de  Der Hund
Rockabella

Sehr harte Erziehungsmethoden, die Hunde tun mir leid ...

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Hallo,

ich habe vor einigen Tagen mitbekommen, dass entfernte Bekannte von mir ihre Hunde schlagen.

Es ist ein Paar, der Mann ist derjenige, der schlägt und sehr hart durchgreift, die Frau überhaupt nicht, tut aber auch nichts dagegen.

Die Hunde sind ca. 1,5 Jahre und 6 Monate alt.

Wenn der junge Hund zum Beispiel in die Wohnung pischert, wird er im Nackenfell hochgehoben (Hund hängt in der Luft), geschüttelt und kriegt mit der flachen Hand ein paar auf den Hintern gehauen.

Ich musste das mitansehen und bin direkt total ausgerastet, hab mit Anzeige beim Tierschutz gedroht und so weiter ... obwohl ich garnicht weiß, ob man da irgendwas machen kann. Ich war nur so unglaublich wütend in dem Moment und wollte halt, dass er den Hund loslässt.

Der Mann ist dann mit Freundin und beiden Hunden abgedampft, und danach hatte ich noch ein Gespräch mit einer anderen Bekannten, die die beiden besser kennt.

Sie sagte mir, dass diese "Erziehungsmethoden" bei denen Gang und Gebe sind. Da wurde mir einiges klar. Die 1,5 jährige Hündin zeigt Verhaltensauffälligkeiten, das ist mir schon früher aufgefallen. Sie hat z.B. Angst vor Männern, wenn man etwas schneller in ihre Richtung geht oder sich über sie beugt, läuft sie weg. Sie hat einem fremden Mann gegenüber wohl auch schonmal geschnappt.

Mir tun die Hunde einfach unglaublich leid, und ich weiß nun nicht, ob oder wie ich reagieren soll.

Wahrscheinlich schlagen viele Menschen in Deutschland ihre Hunde, aber das ist jetzt eben ein Fall, wo ich es selber gesehen habe und seitdem lässt mich das einfach nicht mehr los.

Ich weiß nicht, was ich da tun kann.

Weiß von euch jemand Rat?

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Ich denke mehr als denen ins Gewissen reden kannst Du leider nicht machen :( !

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Kreisveterinäramt einschalten. Auch wenn es vielleicht nix bringt. Der Typ merkt dann vielleicht, dass man es nicht kommentarlos hinnimmt.

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Das befürchtete ich schon ... :(

Aber ins Gewissen geredet wurde denen wohl schon zu Genüge, von anderen, aber das sind eben solche unbelehrbaren, die denken, sie haben alles ganz toll gemacht.

Vor ein paar Monaten, als icn Nala bekam und mit ihr in die Welpenstunde ging, meinte der Kerl noch zu mir: "Wieso denn Hundeschule? Wir waren ja nie mit unserem Hund in einer (damals hatten sie erst den einen) und wie du siehst, pariert er trotzdem!"

:wall::wall::wall::wall:

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Linda. Weggucken und einfach hinnehmen ist für viele Menschen der leichteste Weg. Du tust das nicht und das ist gut so. Ins Gewissen reden ist der erste Weg, der zweite Weg sollten aber schon weitreichendere Schritte sein.

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Mir ist das schon mal beim spazieren gehen passiert. Ich habe ein Mädchen getroffen, ca. 10 Jahre alt, sie war mit einem Beagle unterwegs. Wir haben uns dann ein wenig unterhalten während unsere Hunde miteinander spielten. Der Beagle ist ein Rüde und 1 Jahr alt und hört überhaupt nicht, weder auf das Kind, noch auf die Familie. Sie erzählte mir dann, dass der Hund geschlagen wird daheim. *SCHOCK* Aber alles was ich wohl tun kann, ist diesem Mädchen ins Gewissen reden. Ich habe ihr eben versucht klar zu machen, dass das Schlagen etwas gaaaaanz schlimmes ist. Anhand Beispielen hab ich es ihr erklärt das sie soetwas niemals tun sollte. Und habe ihr dann gezeigt wie sie es anders machen kann.

Beispiel:

Der Hund sollte zu ihr kommen, als sie dann das 20ste Mal rief und der Hund immer noch nicht kam, habe ich ihr ein Leckerlie in die Hand gedrückt und gesagt, wenn der Hund schaut soll sie weg rennen, schwubs war der Hund da...

In die Hundeschule möchte ihre Mama nicht gehen, das ist wohl Zeitverschwendung...

Traurig, wirklich....! Aber was soll ich tun? Mit Sicherheit landet der Hund nach ein oder zwei Jahren im Tierheim! Als "unerzogener Köter"... *kopfschüttel*

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(bearbeitet)

Das finde ich auch!

Ich kenne mich mit so rechtlichen Sachen nur nicht aus, und meistens hat man ja einfach keine Möglichkeit, irgendwas zu machen ...

Ist bei Kindern, die in chaotischen Verhältnissen aufwachsen, ja oft genauso. Es muss erst irgendwas passieren, damit die Kinder rausgeholt werden.

Ich will ja auch garnicht sagen, dass in diesem Fall die Hunde da unbedingt wegmüssen. Aber der Umgang muss sich verändern.

Edit: Also Kreisveterinäramt. Ich ruf da mal an.

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Ich habe letztens im Auto gesessen und stand an einer roten Ampel, da beobachte ich doch tatsächlich wie so ein Kerl seinen Hund an der Leine reisst und Ihn dann schlägt. Ich stand mit dem Auto alleine an der Ampel und bin dann erstmal ordentlich auf die Hupe gegangen... :(

Habs zumindestens in dem Moment erreicht das der Kerl vom Hund abgelassen hat...

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Hallo Linda,

ich glaube deine Reaktion war auf jeden Fall mal richtig! Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, das man da was machen kann. Wenn ich sowas sehe, würde ich gerne dem Besitzer auch paar mitgeben.

Auf meiner Gassistrecke ist auch eine Frau mit einem Mops. Der Mops wollte einfach über die Straße rennen und die Frau hat ihn mit so einer Wucht zurück gezerrt, das es den Mops überschlagen hat. Dann hat sie ihn noch angemeckert. Ich war leider zu weit weg, um was zu sagen. Ich lege mich ja auch oft und gerne mit anderen Hundehaltern an.

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Du kannst es mit reden versuchen, wenn das nichts bringt kannst Du ihn wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz anzeigen. Den Hund zu schlagen bedeutet, dass ihm vermeidbare Schmerzen zugefügt werden, und das ist auf keinen Fall erlaubt.

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