Jump to content

Schön, dass Du hier bist! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Hanne65

Chemische Kastration beim Rüden mittels Chip und deren Auswirkungen

Empfohlene Beiträge

Hallo, kann mir jemand helfen?

Wir haben einen 2 Jahre alten Bolonka Rüden, er ist ein echte Racker und macht uns viel Spaß. Das Gassi gehen wird leider zunehmend stressiger. Die Damenwelt lässt er noch in Ruhe. Er geht in geduckter Stellung auf sie zu und beschnüffelt sie von vorne und hinten. Na alles super. Kommt dann aber ein Rüde hinzu, geht es richtig zur Sache. Von Weitem wird schon lauthals gekläfft was das Zeug hält. Eine dünne Leine würde das Zerren nicht mehr halten. Er ist so von Sinnen, dass ich nur noch kopfschüttelnd und kleinlaut von dannen ziehen kann. Ein Ansprechen oder mit Leckerchen ablenken ist nicht drin.

Sonst ist alles super, nur das ewige Gezerre und Gekläffe anderen Rüden gegenüber nervt langsam. Was kann ich tun???

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Huhu,

wie verhällt er sich denn, wenn kein Weibchen in der Nähe ist und nur die Rüden aufeinandertreffen?

Für mich hört sich das nach mangelnder Erziehung an, da kann man nur mit Training dagegenhalten. Eine Kastration oder der Chip wird hier wohl nix nützen *denk*

e015.gif

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Hallo,

unser Kleiner ist auch zuerst chemisch und dann richtig kastriert worden.

Bei uns war es so (er ist mittlerweile ca. 3 Jahre alt), dass er draußen überhaupt nicht ansprechbar war. Egal ob Leckerlie oder sonst was. Er hing in der Leine - stundenlang. Nicht böse von ihm gemeint - er wollte nur einfach auch immer zu den anderen Hunden hin...

Aber wir konnten ihn a) nicht losmachen, weil er ja schon an der Leine nicht gemerk hat, dass wir da sind und B) er hätte die anderen so genervt (aufreiten und so), dass er immer und immer wieder richtig eine drauf gekriegt hätte.

Wir haben wirklich lange trainiert (wir haben ihn aus dem TH und wollten natürlich nicht, dass wir ihn überfordern) aber es hat NICHTS geholfen.

Schlussendlich hat unsere Trainierin gemeint wir sollen es mit dem Suprelorin-Chio versuchen und ich kann sagen - VIELEN DANK!

Es hat sehr geholfen. Das Trainig ersetzt es sicher in keinster Weise aber er wurde wenigstens ansprechbar und hat Futter genommen, so dass man mit ihm was machen kann.

Er hatte dann zwei Chips also ein jahr lang und dieses Jahr im Februar wurde es dann mit der OP ernst.

Ich kann nur sagen bei uns hat es super funktioniert, er läuft sogar mit mir jetzt FREI an anderen Hunden vorbei wenn ich das will. >> Natürlich sau viel TRaining! Aber wenn man merkt der Hund lässt sich auf Training ein ist es ja super schön so Erfolge zu haben.

Anders hätte ich echt nicht gewusst was wir machen. Es wäre für ihn ja auch Mist gewesen, nie Freilauf und immer eine draufkriegen... (also von anderen Hunden :-) )

Der Chip war m.E. sogar noch schwächer als die richtige Kastration, denn jetzt frisst er deutlich mehr als nur mit dem Chip. Er nimmt aber nicht zu, weil er dafür einfach zu viel verbrennt.

Ich hoffe ich konnte Dir einen Einblick geben. :winken:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

unserer ist auch via chip kastriert worden....das wirkt jetzt sogar schon länger als 6 mo.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also Robby verhält sich genau wie Dein Bolonka. Sobald ein anderer Rüde dazu kommt, dreht er echt am Rad. Deshalb habe ich vor 4 Wochen den Chip setzen lassen. Das Ergebnis ist, dass er seitdem viel schläft und echt zu kämpfen hat, mit der Umstellung. Außerdem ist er von Woche zu Woche schreckhafter geworden und springt bei dem kleinsten Geräusch zur Seite, wogegen ich früher zu Silvester ohne Probleme spazieren gehen konnte. Das Verhalten gegenüber anderen Rüden hat sich nicht groß geändert, so dass ich mir das Kastrieren wohl sparen kann.

Sorry, ich bin mit dem Chip nicht wirklich glücklich, denn ich habe das Gefühl, es ist nicht mehr "mein Robby".

Grüße von Christine

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

wir haben einen Dobirüden, der nun 10 Monate alt ist. Als er in die Pubertät kam, wurde es von Tag zu Tag schwieriger. Aber eben auch nur draußen! Zu Hause der liebste Hund, konzentriert und aufmerksam - sobald wir Gassi war, der volle Hormonjunky. Ich hatte irgendwann Schwierigkeiten, ihn zu halten, er ist eben ein Dobermann (...). Er war danach immer fix und fertig, im Frühling sind nun mal viele Hundemädchen läufig.

Da unser kleiner Mann einen Herzfehler hat, stand die Kastration so oder so an. Vor gut 4 Wochen ist die kleine OP über die Bühne gegangen, die dauerte gerade mal 15 Minuten.

Danach wurde es spürbar bessr: kein Markieren mehr, kein Gekleckse und endlich ist er wieder 'bei uns', aufmerksam und lernfreudig, supernett zu allen Hunden (ob Männlein oder Weiblein) und trotzdem selbstbewußt und immer in 'Halbachtstellung' (typisch Dobi eben). Genauso liebevoll und schmusig wie vorher ist er ebenfalls.

Ich weiß, dass dies immer wieder ein sehr schwieriges Thema ist und hitzig gestritten wird. Es wird wohl auch keine objektive Meinung dazu geben. Letztlich ist es immer die Entscheidung des Hundehalters, was er tut. Bei einem Rüden ist der Eingriff wirklich unkomplziert und schnell.

Viele Grüße

bombo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo :)

Auch wir haben unseren mittlerweile dreijährigen Rüden DaVinci aus medizinischen Gründen erst chemisch und dann "richtig" vor einem Jahr kastrieren lassen müssen.

Allerdings kann ich Mucks Beitrag beststätigen, dass sich das Leinenpöbeln damit nicht beheben lässt. Spreche da aus Erfahrung :) allerdings war das auch nicht das Ziel der Kastration bei uns, und uns von Anfang an klar. Wir gehen in eine Hundeschule :)

Allerdings haben wir beobachtet, das DaVinci schon etwas ruhiger geworden ist draussen.

Kann aber auch am Training liegen :D

So eine chemische Kastration ist ein Chemieböller und ich würde das nicht auf Dauer meinem Hund zumuten. Unser Tierarzt riet uns nur einmal am Anfang dazu, um zu sehen, ob sich seine

Gesundheit dadurch stabilisiert, sprich, ob eine Kastration dann nötig ist. Bei uns war das 100 prozentig so. Daher dann der OP-Termin.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Sexualverhalten von kastrierten Rüden

      Angeregt durch eine Aussage aus einem anderen Thread, stelle ich mir gerade die Frage, wie sich eure kastrierten Rüden verhalten, wenn eine läufig Hündin in der Nähe ist.    Mein Dani wurde früh kastriert. Ich schätze mit ca. 10 Monaten, kurz bevor er zu mir kam. Er war jedenfalls noch nicht ausgewachsenen.    Trotzdem ist er sexuell interessiert an Hündinnen. Er schuffelt und flemt, wenn er läufige Hündinnen riecht. Er war auch schon der Hündin meiner Freundin drauf.  Wir dachten, naja der ist ja kastriert, die können wir ruhig zusammen laufen lassen. Aber er war drauf, unerfahren wie er ist, hat das wohl ziemlich weh getan. Zum Glück ist beiden nichts passiert.    Ich hatte auch Notfall mäßig mal eine läufige Hündin bei mir zu Hause. Dani war so durch, dass er irgendwann ins Schlafzimmer lief und völlig erschöpft eingepennt ist.    Ich lese immer wieder, daß man den Hunden durch die Kastration den Sexualtrieb nimmt, kann das so aber selbst nicht bestätigen.  Wie sieht das bei euch aus?   

      in Körpersprache & Kommunikation

    • großer Rüde schüttelt kleinen Rüden

      Hey Ho!   Ich bin neu hier und habe da mal eine Frage, die mich beschäftigt. Mein Hund (Mischling Bernersenne und weißer Schäferhund) ist ein großartiger Typ, gut sozialisiert, hat Menschen schon von ihrer Hundeangst befreit und meistens keine Lust auf Stress. 
      Meistens. Manchmal passiert dann da doch der ein oder andere Machtkampf mit unkastrierten Rüden oder einfach aus einem Revierverhalten heraus. Das habe ich trotz seiner Größe gut im Griff. 
      Ich kenne die Körpersprache, kann denke ich gut die Hundekommunikation untereinander interpretieren und eigentlich ist alles gut.  Eigentlich.  Letztens kam es zu einer Situation, die mir dann doch Sorgen bereitet hat. 
      Wir waren im Schwarzwald in einem kleinen Hotel auf einem Berg, um bei einer Hochzeit dabei zu sein. Es waren noch keine Gäste da, eine gewisse Anspannung lag in der Luft, weil alles noch aufgebaut, organisiert werden musste. Der kleine Hund der Hotel-Besitzerin war auch da und ich halt mit meinem Hund. Mein Hund zeigte zunächst einmal keine Anzeichen davon, dass er gestresst von dem kleinen Tier war, hat ihn beschnüffelt und ist weg gegangen.
      Beim zweiten Kontakt mit diesem Hund sah die Situation anders aus: Mein Hund hat dem Kleinen eindeutig gezeigt, dass er keine Lust auf ihn hat. Typische starre Körperhaltung, Zähne zeigen etc.
      Der kleine Hund hat ihn scheinbar nicht verstanden und ging nicht weg von seinem Hintern, lief hinter ihm her. Ich habe das natürlich beobachtet und habe meinen Hund zu mir gerufen, er kam auch, aber einen kurzen Augenblick später, ich hatte noch keine Chance ihn vorher zu packen, hatte mein Hund diesen kleinen Hund schon im Nacken gepackt und schüttelte ihn wie sein Kuscheltier. Wir haben sofort zu zweit eingegriffen, ich habe mich auf meinen Hund drauf gesetzt und er ließ den Kleinen auch sofort wieder los, aber der Schock über so ein Verhalten war groß. 
      Sowas habe ich in sechs Jahren mit diesem Hund nicht erlebt. Ich weiß, dass er manchmal Aggression zeigt, aber nicht so und vor allem eigentlich nicht fernab seiner Heimat. 
      Die Größenverhältnisse haben natürlich auch dazu beigetragen, dass es böse aussah. Ich denke der kleine Hund war in etwa so groß wie Kopf und Hals von meinem. 
      Was ich erstaunlich fand: Der kleine Hund hatte nicht mal Macken in seinem Nacken. Er hatte nur etwas Blut am Mund, weil er sich wohl auf die Zunge oder Lippe gebissen hatte bei der Aktion.  Nun zu meinen Fragen: Ist das ein Verhalten, das "normal" sein kann? Ist dieses im "Nacken packen und schütteln" immer mit Tötungsabsicht verbunden oder kann das in diesem Augenblick "erzieherisch" gemeint gewesen sein? 
      Ich bin seitdem noch vorsichtiger geworden, würde aber eigentlich behaupten, dass ich schon immer äußerst bedacht an alle Hundekontakte rangehe. Und trotzdem ist sowas passiert. 
      Wie wäre eure Einschätzung zu dieser Geschichte? 

      Vielen Dank und liebste Grüße aus Berlin :)  

       

      in Aggressionsverhalten

    • Nach 2 Jahren nach komplett Kastration anzeichen für Läufigkeit

      Hallo, ich möchte hier kurz eine Geschichte erzählen, vielleichthat das jemand hier auch an seiner Hündin erlebt, den ich bin mittlerweile total verzweifelt. Es geht hier um Honey, Honey ist 3 1/2 Jahren jung sie ist ein kleiner Mischling Pincher, Jack Russel  und Terrier also knapp gesagt die kleine hat Feuer im Hintern. Nun mitte April fing das alles an,  sie wollte nicht mehr fressen oder mehr als ein paar schritte laufen.  Alswir beim Tierarzt waren ,waren ihre Lymphknoten so geschwollenund Fieber hatte sie auch. Also gabs ne Spritze, Antibiotika.  Fieber wurde besser aber mein Hund war einfach anders. Plötzlich fing Erbrechen und Durchfall an der Durchfall war echt schlimmund der Fieber der war auch wieder da. Als ich bemerkte das der Stuhl ganz wässrig ,teerartig und blutig war schnappte ich sie und ging hier zum Tierarzt da ich keine Zeit verlieren wollte, ich hatte ja Panik.  Bei diesem Tierarzt meinten sie dann sie hätte ne Magen Darm Infekt und wurde dementsprechend behandelt. Nun ihr gings immer noch nicht besser es war ne Achterbahn fahrt, es gab Tage da dachte ich jetzt hat sies geschafft, aber dann kam wieder ein Rückschlag.. Ich schnappte eie und wir gingen zum Tierarzt mittlerweile war ihre Mumu sooo geschwollen. Es wurde ein Scheiden Anstrich gemacht und Blut genommen. Nun am Abstrich eigte sich Schollen, das gibt es NUR bei NICHT kastrierte Hündinnen. Da Honey auch 41 Fieber hatte und es nicht besser wurde,wurde sie in der Tierklinik vom Chefarzt operiert. Er hat einige Gewebe Proben genommen und ein geschickt. Das ergebnis des Labors keine Hormone gefunden. Mitlerweile  sind es über 3 Wochen her. Honey hat zwar und Gott sei Dank kein Fieber jetzt grad aber viel besser geht es ihr nicht. Die Aussagen von den Tierärztin und Chefarzt das was Honey hat gibt es nicht. Aber abstelle zu helfen was ich jetzt tun soll man wird nur weiter geschickt und man schsut Honey nicht mal mehr an. Die geschwollene Scheide / Mumu ist immer noch da. Sie sitzt auf ihrer Seite ich glsub das tut ihr weh .Ausfluss auch noch da. Nun ist guter Rat teuer, auf der einer Seite sind Hormone da aber auf der anderen Seite sind da keine. Ich bin soo verzweifel hat vielleicht jemand sowas erlebt mit ihrer Hündin? Oder vielleicht kennt ihr jemanden das wäre so so hilfreich Danke

      in Gesundheit

    • Zwei Rüden

      Bei der ersten Begegnung hat ein älterer intakter Hovawart-Rüde (4 Jahre) einen sehr unterwürfigen jungen Labrador-Rüden (1,6 Jahre) immer wieder sehr deutlich dominiert und steigerte sich auch mehrmals lautstark und körperbetont hinein. Der Hovawart-Besitzer wirkte sorglos, griff immer wieder ein und meinte, daß sein Hovawart einfach sehr dominant sei. Richtig beissen würde er aber nicht – das hat er bisher nur einmal – in einer Situation wo er es hat kommen sehen und den anderen Besitzer auch gewarnt hatte.    Ist das ein Sozialkontakt den ich in Zukunft zulassen oder gar suchen sollte, weil der junge Labbi etwas gutes von so einem dominanten Hovawart lernen kann oder weil sie sich vielleicht noch anfreunden könnten? Jemand meinte mal, daß ich bei so Rüden-Geschichten nicht eingreifen bräuchte, auch wenn es übel aussieht/klingt – würde halt dazugehören.    Morgen findet vermutlich die zweite Begegnung statt, die ich filmen würde. Es sei denn ihr würdet mir jetzt von weiteren Begegnungen abraten.

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Yorki auf einmal aggressiv gegenüber Rüden

      Hey, also wir haben seid 4 Jahren einen kleinen Yorki der für seine Rasse super ruhig, kontaktfreudig und lieb ist. Es war nie ein Problem ihn ohne laune laufen zu lassen da er eh immer nur geschnuppert hat und weiter auch bei Rüdem. Von heute auf morgen kommt er mit Rüden aber nicht mehr klar ! Ich muss ein wenig weiter ausholen! Mein Vater hatte einen Unfall weswegen mehrere Sanitäter letztes Jahr in unsere Wohnung gestürmt sind! Ich weiß leider nicht ob sie ihn ein wenig weggeschupst haben. Aber seid dem kommt er mit Latzhosen nicht mehr klar und bellt auch Menschen an oder geht sie teilweise an, letztens hat er versucht einen älteren Mann in die Wade zu knabbern. Ein zweiter großer Vorfall war das meine Eltern sich getrennt haben und mein Vater ausgezogen ist und kurz danach binnich mit meinem Freund zusammen gezogen . Das heißt sein Rudel hat sich aufgelöst. Letztens war es schon so schlimm das ich ihn auf den Rücken gelegt hab als er nicht aufgehört hat zu bellen und da wollte er nach mir schnappen. Mir stellt sich die Frage was kann ich dagegen machen und woher kommt es ? Er hatte letztens schon seine erste Verletzung weil er auch immer der ist der anfängt und die anderen Hunde lassen sich das natürlich nicht gefallen. Mich ärgert das ganze so weil er wirklich immer ein total sozialer toller Hund war !   

      in Hundeerziehung & Probleme


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.