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Zwei kleine Hunde an monstergroßen Schutzhund gewöhnen

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Madonna   

Hallo.

Also.....

wir sind des öfteren bei meinem Opa, der hat ein Haus mit Riesengarten und da dort fast meine gesamte restliche Familie wohnt, grillen wir da oft im Sommer oder machen halt Gartenpartys etc.

Nun hat mein Cousin (Wachschutz) seit ein paar Monaten einen Hund von der Arbeit. Arti ist auch ein ganz lieber, er ist 3 Jahre alt und ein schwarzer Schäferhund. So ein Kalb hab ich noch nie gesehen ^^, die die ich kannte, waren irgendwie immer kleiner.

Naja, Lucy hat ja meist eh keine Angst vor großen Hunden, bei Nelly sieht das da schon anders aus, zumindest solange die Hunde Interesse an ihr haben.

Die drei kennen sich jetzt schon über Monate, da Arti seinen Zwinger unterm Carport hat, wo wir ja vorbei müssen, wenns in den Garten geht. Am Anfang hat Arti immer großes Trara gemacht, er meinte ja schließlich auch, dass ist das Gelände, auf das er aufpassen muss. Naja, mittlerweile ist es ihm gleich und er freut sich auch, will dann eben gerne mitspielen.

Gestern haben wir einen ersten Versuch gewagt, Arti ist sehr stürmisch, springt auch gerne hoch. Lucy hatte zuerst keine Angst, hat aber immer Panik bekommen, wenn er angetrampelt kam. Alos sozusagen keine Angst vorm Hund, sondern vor den schnellen Pfoten :D . Nelly fand das alles Scheiße und hat geknurrt und gefletscht, bis Tobi mit ihr weggegangen ist.

Nun haben wir in der Welpenschule gelernt, wir sollen und auf den Boden hocken und der Hund soll unter uns Schutz finden, also das ich den anderen dann wegschubse, damit er nicht näher kommt.

Problem bei Arti: Viiiiiiel zu stürmisch. Der würde mich glatt umwerfen.

Ziel ist es, dass alle Hunde bei Grillfesten etc. frei im Garten laufen können oder zumindest ohne bellen brav an der Leine liegen bleiben.

Was würdet ihr da raten?

LG

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cookie   
(bearbeitet)

Hi,

dein Cousin soll seinen Hund zur Räson rufen, so dass er lernt, sich den Kleinen langsamer zu nähern. Also wenn er zu schnell angelaufen kommt zu sich rufen und ablegen lassen, ist er ruhig darf er Kontakt haben/spielen. Allerdings solltest du deine Hunde nicht zu ihm lassen, wenn er abgelegt worden ist.

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Madonna   

Problem ist ja, dass Nelly so überaus empfindlich reagiert. Sie kennt große Hunde, Lucys bester Freund ist der Staff von meiner Freundin. Nelly hat tierische Angst und hat drei Treffen gebraucht, um normal mitzulaufen, obwohl er garkein Interesse an ihr hat. Lucy läuft auf jeden Hund gleich zu.

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cookie   

Ihr habt zwei Probleme, wobei sich das eine durch die Behebung des anderen auch entspannen wird.

Das größere Problem für mich wäre der ungestüme Hund deines Cousins. Der muss lernen, wie man sich kleinen Wichten nähern darf und wie nicht. Durch seine ungestüme Art verstärkt er die Angst von deinem noch zusätzlich - ist ja in dem Fall auch irgendwo begründet. Wenn der Hund nun lernt, nicht so stürmisch zu sein, erleichtert es dir standfest zu bleiben und deine Hunde merken, der ist nicht so wild.

Die Angst vor großen Hunden zu beheben kann glaube ich nur darüber gelingen, wenn sie Kontakt zu vernünftigen großen Hunden hat. Aber ich hatte auch noch nie viel mit Angsthunden zu tun. Da kommen bestimmt noch andere Tipps.

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Madonna   

Angst vor den Großen hat sie in dem Sinne nicht. Wir kennen sehr viele große Hunde wo das überhaupt kein Problem ist. Aber die sind dann eben ruhiger. Meist schon älter, finden nicht so wirklich was an Nelly und da hat sie dann auch keine Angst. Spielen ist dann aber auch nicht :D .

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schnauzis   

Miteinander spielen lassen ist bei so ungleicher Kräfteverteilung nicht gefahrlos möglich. Auch wenn der Große den Kleinen sicherlich absichtlich nichts tun wollte ist dies gefährlich, wenn er noch nicht gelernt hat seine Kräfte einzuschätzen, weil die Spielpartner so bedeutend kleiner sind. Und als Versuchsobjekt sind Dir Deine Kleinen doch sicher zu schade, oder?

Man könnte aber die Situation eines gemeinsamen Gartenaufenthalts so lösen, das entweder die Kleinen oder der Große abwechselnd angebunden sind. Der Besitzer der/des Freilaufenden hat dann dafür zu sorgen, daß der /die Angebundene(n) nicht belästigt werden, also eine Distanz eingehalten wird. Hunde können solche Regeln schnell lernen.

Dann wäre gemeinsamer Aufenthalt möglich, ohne Verletzungsgefahr für die Kleinen und ohne Belästigung des angebundenen Großen.

LG Heike

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gast   

Gemeinsam Gassi gehen. An einem Ort, wo sich keiner der Hunde Zuhause fühlt. Alles bleibt an der Leine und ihr Menschen haltet zuerst so großen Abstand das sich jeder Hund völlig normal verhält, ein Stück gehen, sich nähern, ein Stück gehen, sich nähern...

Genähert wird erst, wen alle entspannt sind und dann wieder ein Stück im selben Abstand bis alle entspannt sind und noch ein Stück näher...

Und irgendwann geht ihr neben einander und die Hunde gucken sich mit dem Hintern nicht an, sonst habt ihr euch zu schnell genähert.

Wenn ihr soweit seit, kann man ableinen und zwar einen nach den dem anderen und blos nicht alle gleichzeitig. Abgeleint wird zuerst der unsicherste Hund und der nächste erst wieder, wenn alle völlig entspannt sind.

Gruß Iris

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