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polar-chat.de  Der Hund
Flummichen

Ständiges Erbrechen von gelbem Schleim

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Hi,

vor gut 3 Jahren fing es an, dass mein Hund einen zu niedrigen Blutzucker hatte, der aber übersehen wurde. Die Unterzucker-Anfälle reichten dann bis hin zum Status Epilepticus. Sie bekam dann Medikamente (Luminal) gegen Epilepsie mit der Nebenwirkung Erbrechen. Sie hat dann auch ca. 1x die Woche so gelben Schleim erbrochen. Das dürfte Gallenflüssigkeit sein oder? Laut Tierarzt völlig normal unter Luminal.

Jedenfalls ging es ihr im November extrem schlecht. Seit November hat sie von 10,5kg auf 7kg abgenommen, ist aber nicht untergewichtig, da sie vorher unter Luminal auch sehr zugenommen hat. Bis November hat sie immer schlechter gefressen und sich öfters übergeben. Daraufhin wurde das Luminal komplett abgesetzt, der Unterzucker wurde entdeckt und seitdem bekommt sie Medikamente gegen Unterzucker. Wegen der Fressunlust wurde ständig das Futter gewechselt. Seit Absetzen von Luminal geht es ihr wieder hervorragend.

So momentan ist der Stand so: Mein Hund lebt momentan bei meiner Mutter, ich bin aber täglich dort zu besuch. Meine Mutter füttert immer noch ständig alles durcheinander, da der Hund bei ihr angeblich nicht fressen mag. Bei mir nimmt sie aber alle Leckerlies problemlos.

Meine Mutter meint, der Hund würde sich fast jeden Morgen nach dem Fressen übergeben (und morgens im Futter kriegt sie auch die neuen Medikamente), mal übergibt sie Futter, mal gelber Schleim. Wenn ich da bin oder der Hund bei mir ist, übergibt sie sich aber nie.

Auch macht der Hund nicht den Eindruck als wenn es ihr irgendwie schlecht geht. Nur ist sie extrem verfressen geworden.

Irgendwie alles sehr merkwürdig. Auch mit dem momentanen Tierarzt bin ich nicht zufrieden. Meine Mutter ist dort hingegangen, da ich im Ausland unterwegs war.

Nun ist der aktuelle Stand jedenfalls so, dass ich spätestens zum 01.04. in meine neue Wohnung kann. Dort habe ich auch einen guten Tierarzt und werde da auch gleich hingehen und dann möchte ich das abklären lassen, wieso der Blutzucker so niedrig ist und wieso sie sich ständig übergibt.

Aber was ich nun eigentlich fragen will: Haltet ihr es für sinnvoller, dass ich hier jetzt noch zu einem anderen Tierarzt gehe oder meint ihr es macht mehr Sinn, wenn ich dann wirklich erst in der neuen Wohnung zum alten Tierarzt gehe, der meinen Hund gut kennt und da alles abklären lasse? Ich weiss auch nicht, ob es was bringt, wenn ich jetzt hier für wenige Wochen zu einem Tierarzt gehe und dann in 4 Wochen nochmal alles neu untersucht werden muss.

Hat denn jemand von euch eine Idee, woher dieses Übergeben kommen kann?

Gruss Flummichen

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Ich würde den Hund Hund mal einer Tierklinik vorstellen, die haben wesentlich mehr Möglichkeiten.

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vorallem würde ich bei einer futtersorte bleiben, ob gefressen wird oder nicht ist egal. es ist noch kein hund vor vollem napf verhungert.

btw: das ständige futterwechseln kann auch zu erbrechen führen !

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Hallo,

das Übergeben kann eine Magenentzündung sein. Ich würde das auf jedem Fall beim Tierarzt abklären. Vielleicht besteht die Möglichkeit zu Deinem Tierarzt zu fahren - es ist doch sicherlich nicht Wohnungsabhängig, oder?

Statt ständigen Leckerlis, würde ich einem - zu Unterzucker neigendem Hund - regelmäßige und kleinere Mahlzeiten anbieten. Hier wäre auch eine Überprüfung der Bauchspeicheldrüse angebracht - denn bei Unterzuckerung produziert diese zu viel Insulin.

Gehe mit ihr zum Tierarzt Deines Vertrauens!

Gruß Christa

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Ich denke auch, das mal eine Regelmäßigkeit mit dem Futter reinkommen sollte.

Du schreibst das sie nur bricht bei Deiner Mutter und bei Dir nicht. :???

Kann es noch an was anderem liegen? Fühlt sich der Hund bei Dir vielleicht wohler? Kann es ein psychisches Problem sein? Komisch ist das sie bei Dir alles nimmt und nicht bricht :think:

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@Crista:

Aber eine Magenentzündung ist doch was Akutes und nichts, was ein Hund jahrelang hat oder? Zu meinem eigentlichen Tierarzt kann ich momentan nicht. Das wären 4 Stunden Fahrt. Das finde ich dann doch zu heftig, zumal es mit einemal hinfahren sicher nicht getan ist.

@Sushi13:

Doch früher unter Luminal hat sie sich bei mir regelmässig übergeben, aber es war immer nur gelber Schleim. Jetzt momentan meint meine Mutter, der Hund würde sich täglich übergeben, bei mir aber nie oder wenn ich da bin auch nie.

Eine Erklärung wäre die, dass meine Mutter schlicht und ergreifend lügt, was ich mir auch gut vorstellen kann.

Sicher fühlt sich mein Hund bei mir wohler, das sollte wohl klar sein. Ein psychisches Problem? Können Tiere überhaupt geisteskrank sein?

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ja auch tiere können nen knacks haben.

ich vermute eher, sorry wenn ich dir zu nahe trete, deine mutter hat nen knacks. entweder sie lügt oder sie gibt dem hund irgendwas was er nicht verträgt. lass sie mal nen futtertagebuch (mit jedem leckelie ) führen, denk dir einfach nen netten grund dafür aus, sie soll nicht denken du kontrollierst sie

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Aber eine Magenentzündung ist doch was Akutes und nichts, was ein Hund jahrelang hat oder?

Meine Hündin hat seit Jahren eine chronische Gastritis.

Äußern tut sich das ganze bei ihr durch Reflux (früher). Sie leckt, schmatzt, würgt, hustet und erbricht dann. Es geht ihr dann auch sehr schlecht. Diese sehr schlimmen Attacken sind zum Glück nicht mehr akut, doch wenn man nicht einige Dinge beachtet, dann neigt sie nach wie vor zu Sodbrennen. Dieses äußert sich dann etwas harmloser, aber auch unschön für sie. Da schluckt und schmatzt sie dann recht krampfhaft und muss unbedingt raus um Gras zu fressen. Gras fressen hilft ihr sehr gut und da sollte man sie dann auch einfach nur machen lassen. Diagnostiziert wurde dies über eine Endoskopie, sie bekam dann auch drei Monate lang Magensäureblocker weil sie zu viel Magensäure produziert.

Es geht ihr gut wenn man einige Dinge beachtet. Wenig Stress, das ist so ziemlich das wichtigste und muss eingehalten werden. Dazu bekommt sie am Tag mehrere kleine Mahlzeiten und am besten ist es wenn sie 4x am Tag bekommt. Das Fleisch gibts gewolft, kaum was am Stück. Trockenfutter gibts dann ausschließlich eingeweicht. Nassfutter ist auch sehr magenschonend. Ebenso wie gekochtes oder angedünstetes Fleisch und Gemüse. Ernährungstechnisch gibts da also einige Möglichkeiten, aber wichtig sind eben mehrere kleine Mahlzeiten. So lange der Hund akut ist, bitte keine Leckerlis und keine Kauartikel oder irgendwelche Reste vom Tisch. Niemals Gewürztes und nichts was generell schwer verdaulich ist. Das würde ich dann so erstmal einige Wochen füttern. Zusätze für den Magen kann man auch geben, aber vorsichtig austesten was vertragen wird. Slippery Elm, Heilmoor, Joghurt, Heilerde, Flohsamenschalen, Fermentpulver und Brottrunk sind so Dinge die mir da spontan einfallen.

Aber lass sie erstmal untersuchen.

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Trotzdem würde ich das als sehr grossen Zufall ansehen, wenn sie eine Magenerkrankung ausgerechnet dann bekommen hat, als sie angefangen hat Luminal zu nehmen.

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Ich glaube ich komme langsam hinter das Problem. Seitdem ich hier wohne und die Medikamente gewechselt wurden frisst mein Hund wirklich alle 5m draussen irgendwas. Ich kann wirklich kaum noch mit ihr spazieren gehen. Bislang konnte ich mir das gar nicht erklären, weil ich meistens gar nichts sehe, was irgendwie essbar sein könnte.

Aber vor ein paar Tagen habe ich sie dann erwischt, wie sie eine Zigarette gefressen hat und heute sogar einen Erdklumpen. Ich kann das kaum glauben.

Wieso tut sie das?

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