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polar-chat.de  Der Hund
kadda1803

Alternativen zum Lehrerberuf

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo allerseits! :winken:

Ich studiere derzeit Lehramt für Grundschule (Mathe, Sachunterricht, ev. Reli) und bin in 3 Semestern fertig. Nun merke ich leider immer mehr (umso näher der "Abschluss" rückt), dass sich der vermeintliche Traumberuf als ein Alptraum entpuppt. Wobei,... das ist wohl übertrieben. Doch aber habe ich mich immer an den "Problemfällen" der Klasse festgehalten, an dem vertrauensvollen Umgang mit den Schülrn, weniger aber an dem Unterrichtsstoff.

Kurz:Ich denke, dass ich in der pädagogischen Ecke ganz richtig bin, aber ich merke immer mehr, dass es mir mehr um die Menschen, als um die Vermitllung von Wissen geht.

Wenn ich träumen dürfte, dann würde ich mich wohl im therapeutischen Bereich sehen, in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen oder auch Erwachsenen. Vielleicht auch in einem homöopathischen oder sozialpädagogsichen Beruf. Nur wie komme ich dahin???

Momentan ist mir nur zum Weinen. Ich laufe in eine Richtung, weiß aber, dass ich damit nicht mein Leben lang glücklich werde... Und jünger werde ich auch nicht (auch wenn ich momentan erst 24 bin...)

Was meint ihr? Welche Wege kann nicht noch gehen (raus aus dieser blöden Sackgasse)?

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Warum studierst Du denn nicht Pädagogik?

Da könntest Du dann ja in Heiltherapeutischen Bereichen arbeiten!

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Ich weiß, dass die Freundin meiner Mutter Lehrerin im Krankenhaus ist. Sie macht Einzelstunden mit Schülern, die länger nicht den Unterricht besuchen können. Sowas muss es für Grundschulkinder doch auch geben oder?

Wäre das vielleicht interessant? Dann bist Du nicht für einen Klassenverband verantwortlich und kannst Dich um Einzelfälle kümmern.

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Danke für diese ersten, schnellen Antworten :)

Also, Pädagogik wäre meines Wissens nach ein komplett neues Studium? Oder gibt es da eine Art "Aufbaustudiengang", den man nach dem 1. Stax machen kann?

Über die Möglichkeit an einer Schule für Kranke zu unterrichten habe ich auch schon nachgedacht. Doch stelle ich mir die Jobchancen in diesem Bereich recht schlecht vor. Oder irre ich da?

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Krank werden die Menschen leider immer werden....

Also die Freundin hat immer gut zu tun.

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Hallo,

Du bist nicht zufrieden und Du HAST Deine Richtung erkannt.

Bitte begebe Dich auf das Arbeitsamt und hole Dir dort Auskünfte ein. Vielleicht hast Du ja auch ein Professor Deines Vertrauens, dem Du Dich anvertrauen kannst.

Wenn Du so weiter machst, wirst Du in Deinem späteren Beruf äußerst unzufrieden, depressiv und und und.....

Wenn Du mehr arbeiten möchtes, dann würde ich Dir auch ein Psychotherapeut (bitte verstehe, das jetzt nicht falsch - er hilft Dir Deinen Weg zu finden!) empfehlen.

Du hast, wie ich es meine, jedoch Deinen Weg erkannt; jetzt musst Du selbst aktiv werden und zwar sehr aktiv, damit Du Deinen Weg gehen kannst. Pack es an! Es ist Dein Weg! Es ist Dein Leben! Du musst es selbst in die Hand nehmen! Du wirst Wegbegleiter finden; die stehen jedoch nicht da und warten auf Dich.

Begib Dich auf die Suche!

Gruß Christa

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Also ich studiere "Pädagogik der Kindheit" und Mathe, damit kann ich dann auch Grundschullehrerin für Mathe, Deutsch, HSK, Schulgarten/Werken unterrichten. Es gibt aber auch viele bei uns die PdK studieren und z.B. auch Erziehungswissenschaften oder Psychologie. Das heißt das Studienfach ist nicht direkt auf Lehramt aus. Aber bei dir ist das wahrscheinlich anders. Ich denke aber dass du bestimmt auch mit Vorschulkindern, Kindergartenkindern oder Jugendlichen arbeiten könntest. Schließlich hast du doch bestimmt irgendwas mit Pädagogik gehabt. Also entweder du könntest jetzt noch mal neu anfangen zu studieren, was natürlich auch wieder so seine Zeit braucht. Oder du schaust dich einfach mal um, ob du irgendwo ein Praktikum machen kannst, oder eine Ausbildung. Ich könnte mir vorstellen, dass du durch deine Vorkenntnisse vielleicht auch etwas profitieren kannst, das dir bei einem weiteren Studium irgendetwas angerechnet wird und du so schneller fertig wirst z.B. Vielleicht redest du auch einfach mal mit deinem Mentor oder einen anderen Professor. Vielleicht haben die Erfahrungen mit Studenten, die sich dann doch umentscheiden.

Hachja, ich hoffe mir geht es nicht genauso in ein paar Jahren. Mit dem Lehrerberuf das ist schon so ne Sache. Während des Studiums hat man ja nie die Gelegenheit so richtig zu unterrichten. An dann nach 6 Jahren stehst du vor ner Klasse und merkst, dass das nicht wirklich das war was du machen willst.

Also, ich hoffe, dass ich dir irgendwie ein bisschen helfen konnte.

Ich wünsche dir viel Glück und dass du die richtige Eintscheidung triffst!

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Pädagogik und auch Sozialpädagogik sind jeweils eigene Studiengänge, die Du komplett neu studieren müsstest.

Evtl. werden ein paar Scheine anerkannt, aber mehr dürfte nicht drin sein.

Wenn Du jetzt schon so deutlich merkst, dass Dir LA nicht liegt, wäre ein Neuanfang sinnvoll.

Lieber ein paar Jahre mehr studieren und einschränken, als lebenslänglich im "falschen" Beruf.

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Da bin ich wieder... hab jetzt ein paar Tage alles in meinem Köpfchen hin und her geschoben, doch so richtig weiter gekommen bin ich noch nicht. Zunächst vielleicht mal die möglichen Alternativen:

- Ich gucke mir nochmal genauer die anderen Schulstufen (Haupt-/ Realschule, Gymnasium) an. Vielleicht gefällt es mir dort besser oder ich kann das Lehrerdasein dann definitiv ausschließen. In diesen Altersklassen gibt es oft auch (Privat-) Schulen/ Internate für Schwererziehbare etc. Das könnte interessant sein.

- Ich schnupper mal in die Waldorfschule rein - vielleicht ist diese "andere Art Schule zu denken" für mich passender?!

- Ich informiere mich genauer über die Möglichkeit eine Ausbildung zur Kinder- und Jugendtherapeutin zu machen... Ob ich die geeignete Qualifikation habe bzw. welche ich dafür brauche, das hängt scheinbar stark vom Bundesland ab.

- Ich informiere mich über die Ausbildung zur therapeutischen Heilpraktikerin (vielleicht sogar für Mensch und Tier?!). Da könnte ich meinen Idee vom therapeutischen Arbeiten verwirklichen, gleichzeitig auch Tiere mit in meinen Beruf einbinden,... Da müsste ich allerdings überlegen, ob ich das berufsbegleitend mache, denn ich denke, es dauert eine Weile bis man in diesem Bereich einen Fuß in der Tür hat.

- Ich gucke mir die Arbeit von Schulsozialarbeitern/ Schulpsychologen an und informiere mich über die benötigte Ausbildung.

Nun meine Fragen an euch:

Was wisst ihr vielleicht schon über diese Optionen? Kennt ihr Menschen in den entsprechenden Berufen? Oder habt ihr noch eine weitere Alternative, die ich bisher außer Acht gelassen habe?

Ganz liebe Grüße!!!

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Ich weiß, dass die Freundin meiner Mutter Lehrerin im Krankenhaus ist. Sie macht Einzelstunden mit Schülern, die länger nicht den Unterricht besuchen können. Sowas muss es für Grundschulkinder doch auch geben oder?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52644&goto=1049684

Danke für den Hinweis! :D

Das könnte ich mir nämlich gut für mich vorstellen.

@Katharina: Ich habe deinen Beitrag komischerweise erst jetzt entdeckt. Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du, und das, was du über die "Problemfälle" geschrieben hast, trifft auf mich ebenso zu.

Wenn du magst, können wir uns auch mal per pn oder per Mail austauschen. :winken:

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