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polar-chat.de  Der Hund
floreux

Auswirkungen von Zucker auf das Verhalten?

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ich frage mich welche Auswirkungen Zucker in Hundefutter oder Hundeleckerlies hat?

Welche biologischen und verhaltens Änderungen können dadurch entstehen?

Ich nehme an, Mundgeruch und Überdrehtheit könnten daher stammen?

Welchen Einfluss hat er noch der Zucker?

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Interessantes Thema.

Vielleicht kann ja jemand etwas dazu sagen.

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Nun ja sagen wir es mal so der Körper braucht auch Zucker auch der eines Hundes aber Paracelsus sagte mal die Dosis macht das Gift.

Daher wenn es mal in form eines Leckerlies ist und es eher zu 1% gegeben wird ist es nicht schädlich.

In zu großen mengen aber schon....

Dann wird der Hund hibbelig, Zahnprobleme treten auf, Mundgeruch entsteht.

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Ich denke, der Hund wird eher von zuviel Getreide hibbelig. Das ist in den meisten Futtersorten und leider auch in allen Leckerchen in viel zu hoher Menge anzutreffen.

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Also ich komme aus der Pharma Branche....

Getreide wird in Zucker umgewandelt durch gären im Magen ausserdem können Hunde wie Katzen Weizen nicht vollständig verarbeiten. Der Magen wird dann gezwungen was zu verarbeiten was er nicht verarbeiten kann.

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Hallöchen,

je nach Zuckerart und der Dauer der körperlichen Spaltung / Aufnahme ins Blut sowie der Geschwindigkeit der Insulinausschüttung wird das Tier/der Mensch usw. hibbelig, aktiver, munterer - oder auch das Gegenteil bei zu hohen Blutwerten.

Unterscheidet sich aber auch von Wesen zu Wesen - manche sind da recht abgehärtet.

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Also ich komme aus der Pharma Branche....

Getreide wird in Zucker umgewandelt durch gären im Magen ausserdem können Hunde wie Katzen Weizen nicht vollständig verarbeiten. Der Magen wird dann gezwungen was zu verarbeiten was er nicht verarbeiten kann.

Getreide wird nicht in Zucker umgewandelt. Getreide besteht zum großen Teil aus Mehrfachzuckern.

Diese werden zu kleineren Zuckereinheiten gespalten, und zwar durch enzymatische Spaltung (Amylasen), nicht durch Gärung.

Die kleinen Zuckereinheiten sind gärfähig. Das Ergebnis nennt man in der Regel Alkohol. Wenn das im Körper passiert, ist das nicht nur für die Leber ziemlich schlecht.

Das war jetzt sehr versimplifiziert...

Was meinst Du mit "nicht vollständig verarbeiten"? Welche Teile vom Weizen werden denn nicht verarbeitet? Gilt das für andere Getreide nicht? Wenn der Magen zu etwas gezwungen wird, was er nicht kann, was macht der Magen denn dann? Schickt das Zeug unverarbeitet weiter? Oder zurück? Oder es bleibt im Magen und macht was?

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Wenn ich die Eingangsfrage richtig verstanden habe, geht es tatsächlich nur um Zucker im Sinne von "kalorienreiche, isolierte Kohlenhydrate, die süß schmecken".

Zucker enthält außer schnell verfügbarer Energie nichts Sinnvolles. Insbesondere dann, wenn ein niedriger Energiebedarf auf hohen Zuckerkonsum trifft, kann es im Körper zu einem Defizit an einer Reihe von Vitalstoffen (B Vitamine, Chrom, Mangan etc.) kommen, was langfristig zu allen möglichen Gesundheitsstörungen führen kann.

Zucker schädigt Zähne und Zahnfleisch. Beim Menschen können die bei derartigen Erkrankungen auftretenden Bakterien über die Blutbahn das Herz schädigen. Ich denke, dass wird beim Hund nicht anders sein, zumal in der Regel die Mundhygiene beim Hund schlechter sein dürfte als beim Menschen (oder auch nicht *kopfkratz*).

Zucker geht sofort ins Blut und führt zu einer schnellen Insulinausschüttung. Nach diesem kurzen Hoch folgt das Tief: Der Blutzuckerspiegel fällt ebenso schnell ab, wie er vorher hochgepusht wurde. Müdigkeit setzt ein. Der Mensch nimmt sich die nächste Portion, der Hund ? Keiner von beiden ist gut angepasst auf häufige und reichliche Zufuhr isolierter Kohlenhydrate, da sie in der Natur so kaum vorkommen. Es ist ein Unterschied, ob ich eine Zuckerrübe esse oder daraus hergestellten Zucker, das volle Korn oder ein Stück Kuchen, da sämtliche Begleitstoffe fehlen: Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe, ein wenig Proteine. Stärkere Schwankungen des Blutzuckers können auch die Stimmung und darüber das Verhalten beeinflussen. Eigentlich müsste das viel ausführlicher, um korrekt und verständlich zu sein...

Zucker wird entweder als Energie verbraucht oder als Fettpolster angelegt.

Zucker ernährt Hefen. Das heißt, Zuckerkonsum fördert die Fehlbesiedelung des Verdauungstraktes, vor allem nehmen bestimmte Hefepilze überhand. Symptome einer übermäßigen Hefepopulation sind Mundgeruch, belegte Zunge, Blähungen, schuppige Haut und weitere Erscheinungen. Auch Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und allgemeine Lustlosigkeit können vorkommen.

Mir fällt bestimmt noch mehr ein, wenn ich mal ausgeschlafen habe...

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Und wie sieht es aus, wenn man dem Hund jeden Tag einen ganzen, großen Apfel (ca. 150 - 200 Gramm enthalten ja immerhin 15 bis 20 Gramm Zucker) zusammen mit Joghurt als Abendessen füttert?

Schädlich oder gut?

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@niwikla das hats du aber fein gemacht... Trotzdem enthält Weizen Stärke und stärke wird nun mal in Zucker umgewandelt und wo? Genau im Magen und durch was? Genau Gärung....

Es ist bekannt sogar durch studien das Hunde an einer Gluten Unverträglichkeit leiden da sie ja von den Wölfen abstammen und ich kenne keinen Wolf der Weizen frisst....

Gluten also Zöliakie ist einen gegen Klebeeiweiss entstehende Unverträglichkeit.

Übelkeit Erbrechen Durchfall aber auch Verstopfung Müdigkeit können auftreten.

Natürlich kann der Hund auch nicht drauf reagieren das bedeutet aber nicht das sein Magen nicht damit zu Kämpfen hat.

Für denn Hunde Magen ist es so als würde er Zellstoff gefressen haben und versuchen was draus zu verarbeiten.

Das benötigt natürlich mehr Aufwand.

Und er gewinnt dadurch auch keine verwertbaren Vitamine oder Mineralstoffe...

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