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polar-chat.de  Der Hund
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Workshop Führung des Problemhundes

Empfohlene Beiträge

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Veranstalter: Hundeschule Hundesache

Anschrift: Wiedfeld 67, 40589 Düsseldorf

Kontaktinfo: Sabine Giesen s.giesen@telebel.de

Datum: 24. und 25.04.2010

Beginn: 11:00 Uhr

Preis: 135,00 mit Hund, 85,00 ohne Hund

Anmeldeschluss: 15.04.2010

Website: www.hundeschule-hundesache.de

[/lh]Weitere Informationen:

Dieser Workshop wendet sich gezielt an die Besitzer problematischer Hunde.

Ob unerwünschtes Jagdverhalten, ängstliches oder unruhiges Verhalten, fehlende Leinenführigkeit oder aggressives Verhalten gegenüber Artgenossen oder auch Menschen, in den meisten Fällen fehlt es den Hunden an ausreichender kompetenter und souveräner Führung durch ihre Menschen.

Fehler bei dem Versuch, Autorität einzusetzen, lösen beim Hund Missverständnisse aus und bewirken so oft das Gegenteil: das unschöne Verhalten steigert sich noch.

In den allermeisten Fällen wird eine Verhaltenskorrektur nicht durch einzelne punktuell ausgeführte Erziehungsmaßnahmen erreicht sondern erfordert ein komplettes Maßnahmenpaket. Dazu gehören bestimmte Führtechniken genauso wie eine Umstellung des alltäglichen Umgangs mit dem Hund.

Wir werden an Tag vor allem am Verhalten des Hundeführers in ganz normalen Alltagssituationen arbeiten:

Wo geben wir unbewusst Führung auf?

Wo übernimmt der Hund Führung? An welchem Punkt überlassen wir ihm das Regulieren von Situationen?

Was müssen wir verändern und wie demonstrieren wir die nötige Kompetenz, damit der Hund uns unsere Führungsrolle auch abnimmt?

Sinn und Unsinn verschiedener Hausstandsregeln

Wir werden mit verschiedenen Techniken arbeiten:

La-Ko-Ko® - Gerätearbeit – Restrictionstraining - Leinenführung dual – Schleppleinentraining

Wir arbeiten am Samstag von 11:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 10:00 bis 15:00 Uhr

Weitere Infos bei Sabine Giesen

email: s.giesen@telebel.de

Tel: 0212-5946700 Fax: 0212-878901

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Hallo,

Das Seminar ist klasse.

Ich war letztes Jahr mit Lanya bei Sabine zu einem Tagesworkshop zu diesem Thema.

Nachdem wir uns erst Theorie anghört haben, wie es zu dem Fehlverhalten der Hunde kommen kann und die Problemtik mit unserem eignen Hund beschreiben sollten ging es auf den Platz.

Dort waren Slalom, Labyrinth und Pylonen zum achten Laufen aufgebaut.

Wir sollten unsere Hunde auf dem Platz führen und Sabine und Iris haben sich das angeschaut.

Dann kamen die Hunde ins Auto und es wurden kurz die Hunde und die Einschätzungen der beiden Trainer besprochen.

Dann wurde ein Kreis auf dem Platz aufgebaut, wir mussten einzeln nacheinander mit unerem Hund in den Kreis, ableinen und hatten ein Minute Zeit sich mit dem Hund zu beschäftigen, er durfte nur nicht aus dem Kreis raus laufen. Egal was man tat, Unterordnung, Trick oder einfach nur streicheln (auf die Idee ist keiner von uns gekommen). Dann mussten wir den Hund zu uns nehmen und innen an den Pylonen vorbeilaufen. Der Hund sollte bei uns bleiben.

Anschliessend wurde der Hund nicht beachtet, immer wenn er zu einem kam, sollten wir uns umdrehen und bis zur Kreislinie von ihm weggehen. Dem Hund den Rücken zudrehen uns hinhocken. In der Mitte des Kreises lag ein Decke, auf die mussten wir uns dann setzten den Hund fest in den Arm nehmen und nach 1 Minute wie tot umfallen. Erst wenn Sabine Bescheid gesagt hat durften wie wieder aufstehen.

Das fand ich besonders interessant zu sehen, wie die Hunde reagiert haben. Einige haben sich zum Besitzer gelegt, andere fetzen über den Platz.

Lanya ist erkunden gegangen, aber kam immer wieder nachschauen und hat versucht mich zu beleben.

Sabine und Iris wollten damit den Aussen- und Innenfokus des Hundes testen. Wie reagiert der Hund unter Kontrolle des Besitzers und wie, wenn der Besitzer ihn nicht beachtet.

Anschliessend standen Führungsübungen auf dem Programm. Wir mussten am Platz vorbei gehen und den Hund körpersprachlich hinter uns behalten. Das wurde mit dem Ampelprinzip umgesetzt.

Es wurden Begegnungen an der Schleppleine trainiert.

Am Ende des Tages kam noch Iris ihre Lieblingsübung dran. Kaffeehaus.

Vor dem Vereinheim ist eine Terasse, auf der wurden Stühle hingestellt und wir mussen mit einem weiteren Hundeführer und seinem Hund, die Treppe hochgehen uns einen Platz suchen und die Hunde ins Platz bringen.

Dann kamen die anderen Teilnehmer nach und nach auf die Terasse, keiner der Hunde durfte sich anzicken oder aufstehen. Als alle einen Platz hatten, musste immer einer Aufstehen und zwischen den Stühlen hergehen, auch hier sollte kein Aufstehen oder Fixieren der Hunde geduldet werden.

Dann wurden die Hunde nach und nach von der Terasse runter in die Autos gebracht und der Tag noch mal im ganzen besprochen.

Es gab Tipps von Iris und Sabine, wie man weiter mit dem Hund arbeiten soll. Wo man was ändern muss.

Alles in allem habe ich für Lanya und mich eine Menge aus diesem Tag mitgenommen, da Alltagssituationen gestellt wurden und man viel Hilfe hatte sie zu bewältigen.

Fazit für mich aus dem Tag war, das ich noch viel zu oft meinem Hund die Führung überlasse und zu viel überlege, was ich tun soll. Ich muss mehr auf meinen Hund und seine Raktionen achten, damit ich besser auf sie einwirken kann. Ich habe einen Hund, bei dem man sieht was er macht, wenn man ihn richtig legen kann.

Ich hätte an dem Seminar wieder teilgenommen, aber ich musste mich entscheiden zwischen diesem und einem Schilddrüsenunterfunktionsseminar. Da ich das von Sabine schon mal gemacht habe, mache ich dann das andere.

Ich hoffe aber, das sie es dieses Jahr noch mal anbietet und dann sind Lanya und ich wieder mit dabei.

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