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Hundeforum Der Hund
SanYiSeil

Frage an Hundetrainer

Empfohlene Beiträge

Hallo,

auch wenn ich mir die Frage intuitiv selbst beantworte, wollte ich doch noch mal eine etwas professionellere Meinung hören.

Ein Bekannter hat einen knapp 2jährigen Labrador. Leider hat weder er, seine Frau und sein bei ihm lebender Vater Ahnung von Hundeerziehung. :( Dazu kommt noch ein Kind mit 1,5 Jahren. Seit einem halben Jahr rede ich nun auf ihn ein, bezüglich Verantwortung seinem Kind (und natürlich auch seinem Hund) gegenüber, sprich sich Bücher zu besorgen oder anderweitige Hilfe.

Vor 6 Wochen kam es dann wie es kommen musste. Hund war mit Vater unterwegs (leicht gehbehindert nach Schlaganfall). Und das kleine Kraftpaket sah eine Katze, wollte hinterher, Vater schlug mit der Leine auf ihn ein (das macht er leider öfters) und Hund biss daraufhin Vater in die Hand. Vater musste daraufhin ins Krankenhaus und operiert werden, weil sogar Nerven durchgebissen waren.

Und nun, endlich, hat mein Bekannter gerafft, das nun WIRKLICH etwas passieren muss. Ich muss dazu sagen, dass Zack (der Hund) ein toller Kerl ist. Ich habe keinerlei Probleme mit ihm. Bei mir hört er sogar besser als meine eigenen Hunde. Ich nehme ihn ab und zu mal für ein Paar Stunden und trainiere etwas mit ihm.

Jetzt hat mein Bekannter tatsächlich einen Hundetrainer gefunden (oh Wunder, das Gerücht, dass es sowas hier auch gibt ist wohl wahr). Und dieser Hundetrainer sagte ihm nun, dass er den Hund erstmal für 2 Wochen mitnehmen würde, wenn mein Bekannter einverstanden wäre. Trainingmethode wäre wohl erst mal dem Hund 2 Tag nichts zu fressen zu geben und ihm dann "Disziplin" bei zu bringen.

Meine spontane Reaktion ist dazu "FINGER WEG". Liege ich damit richtig?

LG

Sandra

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Ich bin zwar kein HT, aber das würde ich auf keinen Fall machen!!!

Neben den fragwürdigen Trainingsmethoden, sollte ein Hund doch gemeinsam mit dem Besitzer lernen, sonst lernt er es beim Trainer aber nicht unbedingt beim Halter.

Auch der gemeinsame Weg zum Ziel ist für beide Parteinen wichtig.

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Oweia - ja da stimme ich dir völlig zu. Einen Hund in "fremde" Hände zu geben, sehe ich persönlich als sehr großes Risiko. Wer weiß auf welche "Trainingsmethoden" der Mann steht. Die Aussage - erstmal hungern lassen läßt "böses" vermuten. Sei deinem Bekannten doch bitte dabei behilflich, einen bewährten Trainer mit gewaltfreien Methoden zu finden, der den Hundehalter gleich mit schult. Grüßele Nana

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das klingt ja ganz schön krass....am Ende is dann wieder der HUnd Schuld, oder was?!

und ich verstehe nicht, was das für einen Zweck haben soll den Hund Tage lang hungern zu lassen. kann mir eher vorstellen, dass er dadurch verdammt schlecht gelaunt sein würde... und ich hab noch nie gehört, dass der Trainer den Hund mit nimmt.... :motz:

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Das hört sich gruselig an :motz:

Ich würd sagen, "Finger weg".

Was soll das, dass der Trainer den Hund mitnimmt ???

Dein Bekannter muß mit seinem Hund trainieren und nicht trainieren lassen :Oo

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Ich gebe meinen Hund nicht aus den Fingern und schon mal gar nicht, wenn ich die Person überhaupt nicht kenne. Der Trainer soll mit mir arbeiten, nur dann kann sich langfristig etwas ändern.

Beim Training bin ich anwesend oder es findet nicht statt!

Das Risiko, dass Methoden unkundig angewendet werden oder dass Methoden überhaupt Anwendung finden, mit denen ich nicht einverstanden bin, ist mir viel zu hoch.

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Absolut keine gute Idee.

Er sollte zusammen mit seinem Hund einen Trainer aufsuchen und konsequent üben.

Meine Mutter würde auf soetwas auch reinfallen. Ist doch bequem.Ich gebe den Hund zwei Wochen weg und lasse ihn erziehen und dann bekomme ich das fertige Produkt.

Das es so nicht funktioniert (mal abgesehen von den Methoden,welche man ja nicht mal kontrollieren kann) sollte man doch eigentlich wissen,oder?

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Wir kennen auch jemanden der seinen Hund in fremde Hände gegeben hat damit er über einen Zeitraum von 2 Wochen erzogen wird. Er ist davon ganz begeistert gewesen.

Ich persönlich halte nichts davon, da ich ja mit meinem Hund zusammen arbeiten möchte und ich möchte mit ihm klarkommen ... und ich möchte auch den Weg dahin begleiten. Üblicherweise kann man in 2 Wochen keine Wunder bewirken und deshalb ist davon auszugehen, dass die Methoden auch nicht die nettesten sind.

Diese Methode mit dem mal 2 Tage nix zu essen geben, davon habe ich auch gehört und es wurde mir auch empfohlen. Auch hier würde ich sie nicht generell verteufeln aber es wäre nicht mein Weg, da ich mehr wert darauf lege, dass das Mensch/Hund-Team funktioniert ... dass schafft man auch ohne den Hund aushungern zu müssen.

Es muss jeder für sich selber wissen, ich persönlich würde davon Abstand nehmen.

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Das ist der aller-, aller-, allerletzte Ausweg.

Manchmal haben sich die Fronten zwischen Hund und Mensch schon so festgefahren - vor allem wenn der Hund schon gelernt hat mit Aggression Probleme zu lösen - das es der letzte Weg ist den Hund erstmal rauszunehmen. Dann können die Menschen wieder runterkommen und der Hund lernt Regeln.

Schwierig ist dann die Wiedereingliederung des Hundes. Wenn die Menschen ihr Verhalten nicht dauerhaft ändern fällt der Hund immer wieder in sein altes Verhalten zurück. Deshalb müssen sie sich wirklich ändern wollen und auch längere Zeit begleitet werden.

Kein Hund verhungert wenn er zwei Tage nichts zu fressen bekommt ( Wasser muß er aber haben). Vielleicht will der Trainer über das Futter dann dem Hund etwas vermitteln und das funktioniert nur wenn das Futter dem Hund auch genug wert ist.

LG Heike

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Sicher hat die Fremdausbildung seinen Platz in der Hundeerziehung gerade wenn Aggressionen im Spiel sind und der Hundeführer vielleicht aufgrund eines Beissvorfalles Angst vor dem Hund hat die der Umerziehung nun im Wege stehen könnte.

Blindenhunde werden fremdausgebildet und später gibt es für den zukünftigen Besitzer eine Einweisung am Hund.

In deinem Fall weiß ich es nicht. Zu wenig Infos über den Trainer.

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