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Hundeforum Der Hund
Mark

Das fehlt in diesem Forum seit fast 5 Jahren

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Hi,

ich finde die Idee super!

Mittlerweile bin ich kein blutiger Anfänger mehr, doch ich finde, das würde so manchem Ersthundebesitzer einiges an Rätselraten ersparen.

Wichtig fände ich noch die Klärung der Frage : Wie unterbinde ich unerwünschtes Verhalten?

Denn über Aussagen wie: "Das würde es bei mir nicht geben, das würde ich sofort unterbinden!", bin ich so manches Mal gestolpert. Und bei der Nachfrage, wie dieses Unterbinden denn aussieht, bekommt man meist keine klare Antwort. Was nicht als Vorwurf gemeint ist, denn ich weiß wie es ist, wenn man sein Handeln so automatisiert hat, dass es einem gar nicht mehr in den Sinn kommt, JEDE Kleinigkeit zu erklären.

LG

Nikita

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Ich möchte nur mal kurz in den Wald flüstern, dass wohl die meisten Tipps nichts bringen, bei Menschen, die für einen Hund nicht gewachsen sind.

Vielleicht sollte man gleich noch eine Rubrik anfügen um die Grundeinstellung der Hundehalter zu "formen". Denn hab ich nicht die richtige Einstellung und die richtige Präsenz und das Selbstbewusstsein, werde ich einen Hund nie führen können. Erst dann beginnt Erziehung.

Aber grundsätzlich find ich gut, wenn man so Sachen zusammenschreibt. Allerdings sollte man schon aufpassen, mit bestimmten Dingen. Denn leicht werden Dinge einfach falsch umgesetzt und wo wandert dann der schwarze Peter hin?! Genau, hierher :)

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Ich gebe dir da schon Recht, Mark...aber ist es nicht so, dass die Leute, die sich sowas hier im Forum durchlesen, auch die sind, die sich Bücher kaufen und Rat einholen? Und die, die sowas dringend bräuchten, auch hier nicht nachlesen würden?

Kann man so nicht sagen:

1) Lesen hier deutliche (einige 100%) mehr Gäste als User

2) Finden nicht alle User Antworten auf diese Fragen

3) Weiß ich aus eigener Erfahrung, dass Hundebücher dazu neigen, so viel BlaBla zu produzieren, dass man hinterher nicht schlauer als vorher, aber deutlich verwirrter ist.

Ist wie bei Juristen: Kompliziert und nichtssagend kann sich fast jeder ausdrücken. Man kann dort herrlich ein Buch mit 600 Seiten 4 Mal lesen und trotzdem nicht begreifen, was einem nun mitgeteilt werden soll.

Bloß haben Ersthundebesitzer dazu nicht die Muße. Und wir wollen doch alle, dass man möglichst schnallt wie man was am besten beginnt, oder?

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Ich möchte nur mal kurz in den Wald flüstern, dass wohl die meisten Tipps nichts bringen, bei Menschen, die für einen Hund nicht gewachsen sind.

Um die geht es nicht und diese Menschen sind mir auch ziemlich egal - weil man sie eh nicht erreicht. Es geht um Suchende, die finden wollen.

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Ach ja Mark, in Deiner Liste fehlt noch "Stubenreinheit" , das ist auch ein häufiges Thema.

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Wenn ich mir zum Beispiel die Sendung "der Hundeflüsterer" anschaue, da steht auch, bei jedem versuch, einen Hund zu erziehen, das man solche Dinge nicht ohne einen geeigenten Hundetrainer ausführen sollte.

Ich denke so einen ähnlichen Satz müßte dann auch mit darein, oder :think: :think:

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Also ich muss sagen, ich finde die Idee auch gut. Mir ist das auch schon aufgefallen, dass es hier (aber auch in einigen anderen Hundeforen durch die ich mal durchgestöbert habe) sehr wenig konkrete Tipps gibt.

Mir ist dagegen um so häufiger aufgefallen, dass sehr sehr oft der Hinweis auf einen Hundetrainer kommt oder die gute Hundeschule. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich wirklich die einzige bin, die mit ihrem Hund nicht in der Hundeschule war und auch nie einen Trainer zuhause hatte. Es gibt sicherlich viele Leute, wo der Hund halt da ist und es läuft. Trotzdem kann man mit konkreten Tipps vielleicht seinem Hund ein schöneres Hundeleben bereiten, auch ohne dafür in eine Hundeschule zu müssen.

Ich fände es auch interessant ein wenig quasi in die verschiedenen "Schulen" der Hundeerziehung hineinschnuppern zu können. Denn ich persönlich wüsste gar nicht, womit ich mich tatsächlich konkreter auseinandersetzen sollte.

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Ich möchte ja auch gar nicht dagegen reden, mein Freund hier neben mir findet die Idee auch gut...wahrscheinlich bin ich grad einfach nur zu negativ...also macht mal, ich bin gespannt...kann als recht unerfahrener Ersthundhalter ohnehin nicht viel beisteuern, werde deswegen jetzt einfach die Klappe halten ;):D

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Oja, zu dem Bla Bla kann ich dir gut und gerne Recht geben.

Ist zwar jetzt nicht unbedingt vergleichbar, aber wir überlegen schon seit längerem zu Barfen, sind aber mittlerweile aufgrund von ellenlangen, nichtssagenden, widersprüchlichen Aussagen so eingeschüchtert, dass wir immer noch so wie früher füttern... Selbes Prinzip würd ich sagen.

Manche Leute probieren so viele Sachen mit der Erziehung aus, dass sie selbst gar nicht mehr durchblicken und im Eifer gar nicht merken, dass manchmal weniger mehr ist und Klarheit das Mittel. Da wäre echt eine Art Ratgeber mit den Basics nicht schlecht. Dazu gehört aber auch, dass man endlich mal den Leuten klar macht, dass man nicht im Nacken schüttelt, dass man einen Hund nicht anschreit, dass sich die eigene Unruhe auch überträgt usw.

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Warum redet man sich immer heraus indem man die Individualität betont und die Allgemeingültigkeit als Argument bringt? Sicher gibt es allgemeingültige Regeln.

Mal ein ganz krasses Beispiel:

Ich möchte einem Hund das Kommen auf Zuruf beibringen.

Variante a):

Ich bewerfe den Hund mit Steinen.

Variante B):

Ich schreie den Hund an

Variante c):

Ich suche Blickkontakt. Wenn ich das Gefühl habe, dass der Hund interessiert schaut gehe ich in die Hocke und rufe den Hund mit einem Leckerchen.

Na, welche Variante macht wohl Sinn?

------------

Weit her geholt? Ja mag sein. Allerdings erst vor kurzem wieder beobachte: Hund soll kommen, wird gerufen. Er ignoriert das. Hundehalterin holt eine Dose mit Steinen hervor. Wirft sie dem Hund fast vor den Latz. Ich frage nach der Sinnhaftigkeit - Antwort:"So lernt der Hund zu kommen".

Ich habe einen Junghund übernommen, ca. 9 Monate alt. Zu Hause kam der Hund auf Ruf für positives Verstärkungsmittel Futter (er war abgemagert und immer hungrig, hatte sich vorher sein Futter selbst gesucht).

Draußen war an so etwas wie kommen nur zu denken, wenn nichts wichtigeres (aus der Sicht des Hundes) dazwischenkam.

Was passierte: Hund verschwand im Gebüsch, nicht mehr sichtbar (vielleicht war dort was leckeres - zu der Zeit war auch Aas und Kot noch lecker), ich rufe, Hund hört nicht, ich werfe Kieselstein ins Gebüsch und treffe (obwohl ich ein total schlechter Werfer bin), Hund kommt, Lob.

Nicht immer geht alles nur mit positiver Verstärkung. Das war eine Kombi mit positiver Strafe - und hat funktioniert. Man kann auch negative Verstärkung (Schleppleine) dafür benutzen.

Bitte keinen verurteilen, der nicht nur positive Verstärkung nutzt!

Man sollte nur wissen, wie das Grundprinzip funktioniert.

Übrigens habe ich schon als Ausbilder Ersthundehalter angeleitet Kieselsteine in der Hosentasche für solche Situationen beizuhaben - und es hat gewirkt.

LG Heike

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