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Hundeforum Der Hund
Max2009

Angst oder Ungehorsam?

Empfohlene Beiträge

Also Mistery,

das ist Psychoterror pur!

So etwas geht gar nicht in der normalen Hundeerziehung!

Selbst wenn Dein Trainer das bei allen Hunden so macht und angeblich Hundepsychologe ist, heisst es nicht das es gut ist!

Es ist einfach nur gefährlich Leuten, die Anfänger sind von solchen Methoden zu erzählen!

Damit kann man sich einen Hund schnell kaputt machen!

Ist ja auch einfach und schnell.

Nur genauso einfach und schnell hast Du einen Hund der Angst hat!

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Ganz ehrlich. Ich würde ihn an die Schleppleine legen. Dein Hund jagt und rennt auf Pferde zu,... das ist total gefährlich was ihr da macht!

Zu der Rütteldose: Das Ding muss vernünftig von einem Trainer konditioniert werden, sonst bringt das gar nix (das ist meine Erfahrung).

Ich würde eurem Hund zeigen, dass von euch aus die Action losgeht und er sich den Spaß nicht wo anders holen muss.

Edit: Kurze Rede langer Sinn. Ich schließe mich Rivers Beiträgen an.

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So wie du die Situationen beschreibst, verstehe ich das so, daß er in normalen, entspannten Situationen kommt, wenn du ihn rufst. Und dann nehme ich mal an, daß du ihn dann mit freundlicher Stimme rufst, dich vielleicht noch hinhockst, um ihn anzulocken.

Wenn er aber etwas sieht, wohin er möchte, gerätst du auch in Streß. Das überträgt sich auf deinen Hund. Du fängst an zu schreien und bedrohlich auf ihn zuzulaufen.

Achte mal auf deine Körpersprache. Denn dein Hund versteht nicht die Worte, die du sagst. Er hört nur deine Tonlage und erkennt deine Körpersprache. Er spürt deine Stimmung.

Er verhält sich völlig normal. Denn deine Worte sagen zwar, daß er zu dir kommen soll. Aber deine Körpersprache und dein Tonfall sagen: Bleib bloß weg von mir. Wenn du kommst, dann passiert etwas. Und genau das tut er dann auch.

Wenn du ihn in einer entspannten Situation rufst, sagt auch dein Tonfall und deine Körpersprache: Hey, komm doch her. Dann gibt es etwas tolles.

Damit die Situationen entspannt bleiben, auch wenn ein Pferd oder ein Eichhörnchen oder sonst irgendetwas auftaucht, wo Max gerne hinmöchte, würde ich zunächst eine Schleppleine bei ihm dranmachen. Damit seit ihr entspannter und damit auch in eurer Körpersprache entspannter und freundlicher.

Wenn Max dann nicht hört, dreht ihr euch mit der Schleppleine einfach abrupt um, ohne ein Wort zu sagen. Dann muß er mitkommen. Kommt er dann, ihn wieder freundlich rufen und ihn loben, wenn er gekommen ist.

So lernt ihr, entspannter zu sein und Max lernt, daß es sich lohnt, wenn er kommt, daß das viel besser ist, als irgendwo hinzulaufen. Ihr müßt euch interessanter machen.

Und ich kann euch nur raten, auf eure Körpersprache zu achten. Denn so wird es irgendwann, mit etwas Arbeit, entspannte Spaziergänge geben.

Denkt dran: Max versteht nicht eure Worte, sondern nur den Tonfall und eure Körpersprache.

Das nur als kleinen Denkanstoß.

:winken:

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wer redet denn von Schmerz!!!???? Ich würde meinen Hund nie anpacken. Ich bekomme doch so nur seine Aufmerksamkeit. Ich rüttel an der Dose, er lässt von seinem Ziel ab und dan nhab ich seine Aufmerksamkeit. Dann sag ich fein und geb das nächste Kommando oder sag einfach nur schau und er wird belohnt.

Wie gesagt, ich denke, das viele Wege funktionieren können. Ich finde die Methoden gut, da sie funktionieren, mein Hund sie versteht und ich auch.

Mein Hund soll ja später gar nicht denken, ohh toll ein Hund wo bleibt mein Käse sondern soll den Hund ja gar nicht groß beachten, außer... ich gebe ihn frei. Ich muss inzwischen kaum noch scheppern.

Ein Beispiel: Mein Hund liebte Pferdeäpfel auf dem Boden. Ich hab gescheppert, er hat sich erschreckt. Beim zurück hat er nen Bogen um die Pferdeäpfel gemacht und ist zu mir gekommen. Ich habe ihn gelobt. Ich musste nur einmal scheppern. Inzwichen riecht er dran wenn rgendwo was rumliegt frisst es aber nicht mehr. Das wars aber auch schon, er lässt die Pferdeäpfel links liegen...

Was ist daran psychoterror????

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Dein Hund denkt aber: Oh ein anderer Hund ich gehe da nicht hin, weil sonst kriege ich die Dose vor die Füße. Bei der anderen Vorgehensweise denkt er: Ich geh da nicht hin, weil es bei Frauchen eh schöner ist.

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Boah, ihr seit Klasse :-)

Man, ich hab jetzt in der kurzen Zeit so viele Denkanstöße bekommen. Klasse, jetzt freu ich mich tierisch drauf, gleich mit Max raus zu gehen.

Eine Schleppleine haben wir schon, haben das schon zwischendurch immer mal versucht. Dann ging es wieder gut und zack war wieder irgendweine doofe Situation da.

Versteht mich nicht falsch, Max hört -finde ich- für sein Alter schon super gut und gerade dass hat mich ja nicht verstehen lassen, warum er manchmal so ängstlich reagiert, aber jetzt weiß ich es ja. Ich hab einfach auch manchmal das Gefühl, dass wir zuviel von Max erwarten. Er ist ja gerade mal 11 Monate alt.

Versteht ihr, unseren ersten Hund Gobi, denn konnte man mal so anranzen, ich meine so etwas schärfer sagen, dass er kommen soll und er ist dann auch gekommen, aber bei Max ist man mit einem schärferen Ton eben ganz an der falschen Adresse und auch wir müssen eben lernen.

Irgendwie sagt einem ja auch der gesunde Menschenverstand, dass einiges nicht richtig ist, oder das man was falsch macht, aber wenn man es dann auch noch mal von erfahrenenden Leuten gesagt bekommt, dann ist es noch besser :-)

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Ich rede doch aber hier von Tabus. Ich benutze die Dose nur, wenn es tabus sind. Ansonsten ein Pfiff oder Klatschen oder sonst was. Grad bei dem Hund wollt ich doch nur erklären, wie das funktioniert. ICH setze die Dose nur bei Tabus ein. Wie sonst mach ich ihm klar, dass er das nie machen darf.

Damit das alle hier richtig verstehen: Gescheppert wird nur bei absoluten Verboten, die Situation mit dem Hund war nur um zu erklären, wie die Schepperdose funktioniert!

Wie bringt ihr euren Hunden denn vorbei, dass etwas verboten ist? Herrufen? Dann weiß er ja nicht, dass er das auch künftig nicht darf. Ablenken? So hab ich das eigentliche Problem ja nur umgangen...

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Nö Mistery, ich habe meinem Hund ein klares Abbruchsignal trainiert!

Das heisst nein!

Und es hat 20 Minuten gedauert da saß es!

Ohne Psychoterror und ohne Schmerzen!

Jetzt kann sogar die leckerste Wurst auf dem Boden liegen und der Hund geht erst daran wenn ich die Wurst freigebe!

Toll, ne?

te nichts von klapperbüchsen und so nem Kraam da bilde ich meinen Junghund doch lieber so aus das er nicht meidet und Vertrauen zu mir hat!

@ Gwenni,

jetzt wo ich Deine Post hier lese, bekomme ich ein schlechtes Gewissen!

Ich fahre gleich zur Post! :kuss:

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Streiten wir gerade? Denn das hab ich nicht vor, aber deine Art zu Schreiben wird etwas unfreundlich. Bevor es unschön wird hören wir lieber auf. Obwohl ich es wirklich interessant find, wie das andere machen ;) Es scheint ja überwiegend zu funktionieren, und das bei unterschiedlicher Methodik

Ich habe auch ein Abbruch-Signal, das heißt Schluss. Aber das bedeutet, dass er mit dem was er gerade macht aufhören soll. Das heißt aber nicht, dass er es generell nicht darf.

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Wie hat dir denn die DVD gefallen?

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