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Hundeforum Der Hund
floreux

Widerwillgkeiten beim Pfoten putzen

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mein 5-6monate alter Podenco Mix Jucar hat sich am Anfang mehr oder weniger gut nach dem SPazieren gehen die Pfoten putzen lassen. Dazu auch gut die Beinchen festhalten lassen. Seit ca 3-4Tagen lässt er es nur noch Hinten gut machen. Vorne zieht er immer die Beinchen weg und lässt die Pflege letztendlich nur widerwillig über sich ergehen, jedenfalls Vorne.

Kann es evtl sein, dass er schmerzen hat? Muss ich mir Sorgen machen?

Ich weis dass junge Hunde noch nicht soviel springen dürfen. Allerdings ist es bei einem Podenco beinahe ein Ding der unmöglichkeit ihm das Sofa zu verbieten. Ich denke er springt am Tag mehr als 20Mal das Sofa rauf und runter. Vorallem wenn er seine verrückten 5min hat. Dann rennt er durch das schlauchförmige Zimmer, an dem an dem einen Ende das Sofa steht. Auf dem Sofa macht er kehrt und dann wieder zurück. Dabei springt er natürlich immer wieder auf und runter vom Sofa.

Ansonsten sehe ich bei ihm keine Auffälligkeiten. Keine Schwellung, wenn ich das beuurteilen kann. Kein komisches Gehen.

Habt ihr eine Erklärung für das veränerte Verhalten?

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Hallo floreux!

Als Dein kleiner Podenco bei Dir einzog war alles neu und beeindruckend für ihn. Deshalb hat er alles mit sich machen lassen, auch das Pfotenanheben und abputzen.

Jetzt fängt er an anzukommen, sich sicher zu fühlen.

Deshalb zeigt er Dir was er nicht möchte, wie das Wegziehen der Vorderpfoten.

Bleib ruhig und gelassen, aber setze Dich durch. Halte einfach die Pfote fest und tue was Du möchtest.

Er wird dann mit der Zeit merken, daß Kooperation zu einem schnelleren Ende der für ihn unangenehmen Prozedur führt.

Also setz Dich durch!

LG Heike

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hallo heike,

ich kann dich ja schon beinahe als meine treu ergebene Ratschlaggeberin bezeichen :)

Deine Begründung hört sich logisch an.

Vorallem wenn man weis das Podengos doch eher einen eigensinnigen Charakter haben. Vielleicht würde diese Erklärung auch zu dem "Sitz" machen Problem passen?

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Wir haben anfangs mit den Lütten regelmässig untersuchen geübt. Also Ohren ankucken. Zähne zeigen, Beinchen strecken und Pfoten - Ballen kontrollieren. Wenn die erst mal wissen, dass nichts schlimmes dabei ist, weicht auch der Widerstand.

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Genau der Gedanke war mit auch gekommen, als ich das hier las.

Wnn man alles im Zusammenhang sieht, so ist es normal, das sich manche Sachen erst so einfach anließen und jetzt anfangen schwieriger zu werden.

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß auch bei mir Neuzugänge immer erst nach 4-6 Wochen ihr wahres Gesicht zeigen.

Zuerst wollen sie immer alle gefallen, sind bemüht sich zu orientieren. Ist ja alles neu.

Dann kommt der Tag wo sie mal probieren können, ob es sich lohnt etwas zu ändern - oder ob man sich vor etwas drücken darf.

Da ist Konsequenz angesagt. Dann geht das schnell vorbei.

Bei manchen kommen diese Versuche immer wieder, andere sind da schneller zufriedengestellt.

Aber Du schaffst das.

Wobei Konsequenz in den Hausstandsregeln nicht mit neu zu Erlernendem zu tun hat.

Wenn der Hund bei Dir etwas Neues lernt, wie Kommandos, so braucht das seine Zeit bis er das wirklich ohne Hilfe kann. Das ist dann kein Versuch zu testen, sondern er kann nur machen wenn er Dich versteht.

LG Heike

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hey milkey,

ja das "untersuchungs Spiel" ist eine gute Idee das mache ich mit meinem auch.

Hey Heike,

ich glaube du hast schon wieder ins schwarze getroffen. Jucar würde ich schon eher als kleinen Sturkopf bezeichnen. Der lange und immer wieder seine Grenzen austestet.

Ein gutes Beispiel ist: das Aufenthalten im Bett. Er darf nur ins Bett wenn ich es ihm erlaube. Das ist meist morgens kurz nach dem wach werden und wenn ich Staubsauge. Am Anfang durfte er auch mal Abends zum kuscheln. Naja und dann gab es die Umstellung dass er Abends eigentlich eher nicht mehr ins Bett durfte. Die folgenden 2-3Tage hat er es jeden Abend immer wieder probiert, solang er gesehen hatte, dass ich noch nich meine Schlafstellung bezogen hatte. Nach ca 4-5 Versuchen hat er es dann gecheckt und akzeptiert.

Nur komisch dass es mit den Pfoten solange dauert. Denn er darf wirklich erst richtig in den Wohnbereich wenn er saubere Füße hat. Solang bleibt er nämlich auch noch an der Leine.

Aber gut ich werde mich in Geduld üben. Nicht gerade einer meiner Stärken ;) aber so kann ich von dem Hund auch noch etwas lernen :)

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Mich hat mein erster eigener Hund (ich war 12) zu Ordnung und Sauberkeit erzogen - was rumlag war weg oder kaputt. Im Laufe meiner nun weit über dreißigjährigen Hunderfahrungszeit lernte ich Geduld, Konsequenz und Selbstbeherschung.

Man kann also sagen: Die Hunde haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin.

Das Bett- , Couchproblem habe ich um Inkonsequenz zu vermeiden wie folgt gelöst.

Hunde dürfen nur auf Wolldecke. Decke oben - Hund darf hoch. Decke unten - Hund bleibt unten. Klare Regel, die die Hunde schnell verstehen. Und man ist verständlicher, weil sonst weiß der Hund nicht warum er einmal darf und ein andermal nicht.

Macht sich auch gut wenn man im Urlaub oder zu Besuch ist. Decke wird dann je nach örtlicher Gegebenheit oder Willen der Gastgeber gelegt und der Hund weiß, was dort Sache ist.

LG Heike

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hey heike,

die idee mit der decke ist gut. zuerst dachte ich das mache ich bei meinem sofa auch so. da es nun aber so klein ist (max ein 2sitzer) hab ichs erstmal gelassen. aber der punkt mit besuchern ist echt gut. ich denke ich sollte es ihm in jedem falle antrainieren.

ich habe gelesen dass man bei bett oder sofa nicht inkonsequent sein sollte. also entweder darf er hoch oder eben nicht. da sie es sonst nicht checken. aber im moment hab ich das gefühl, dass er versteht dass er nur hoch darf wenn ich es ihm erlaube. denn er steht manchmal vor dem bett und guck so zu mir. und dann wenn ich nicht reagiere murrt er mich an. wenn ich dann "nein" sage, dann legt er sich oft wieder in sein körbchen was daneben steht.

gute nacht und bis die tage ;)

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